Höhenverstellung Wild Heerbrugg M5A : Wie reparieren und abschmieren?

Begonnen von Cerbert, November 04, 2015, 17:16:08 NACHMITTAGS

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Cerbert

Wunderschönen guten Tag!

Die Höhenverstellung meines Wild Heerbrugg muss zerlegt, gereinigt und neu abgeschmiert werden.

Jeder Tipp ist willkommen und hilfreich. Ich mache das zum ersten mal.

Also das mit dem Zerlegen war nicht schwer. Habe Photos angefertigt und werde diese in den nächsten Tagen diesem Beitrag anhängen.

Dank des Beitrages von woru, Februar 10, 2013 ,,Geeignete Schmierfette für Mikroskope" weiss ich nun von der Firma Osim Optik, die Spezialfette für Mikroskope vertreibt. Diese Firma hat (wie nicht anders zu erwarten) eine Hompage über welche Schmierfette vertrieben werden. (Ich möchte hier keine Werbung für irgendwen machen. Auf diesem Gebiet mache ich nun meine ersten Schritte und teile diese Information mit jenen die es ebenfalls interessieren könnte.)

Auf meine Anfrage an die Firma osimoptik:

Ich möchte die Höhenverstellung meines Stereomikroskopes von Wild Heerbrugg reinigen und neu abschmieren. Die Unterlage ist Lack aber auch Plastik. Welchen Alkohol empfehlen Sie? Isopropanol? Welches Ihrer Spezialfett empfehlen Sie um die Höhenverstellung abzuschmieren?

kam prompt eine sehr freundliche Antwort:

Iso ist eigentlich für Optiken geeignet, ich selber arbeite natürlich mit unserem Deresol, eine Alkoholmischung. Wenn es ordentliche Lacke sind, passiert da auch nichts. Zur Schmierung von Vertikaltrieben würdeich mindestens das FGF5 nehmen, wenn es schwer ist eher das XL-SGP1, hier ist auch Graphit mit drin, verhindert ein Festgehen. Für feine, interne Sachen wie Schieber usw. nehme ich das MKL1.
Wie gesagt, das Deresol ist recht effektiv für harte Fette...

Hier ein Auszug aus der Homepage der Firma Osim Optik.
www.osimoptik.de

Spezialfett HL-FGF5                     (40g    7.0 €  + Versand: Preis ohne Gewähr)
... hochwertiges Gleitmittel für optomechanische Komponenten wie Mikroskoptriebe oder Fernglaskomponenten. Es ist hochviskos, langfasrig und besitzt einen Haftzusatz, der das Abrutschen an stärker bewegten Teilen verhindert. ... Für Feintriebe oder z.B. Objekttische empfehlen wir das weichere ML-FTS5.

Graphit-Schmierpaste XL-SGP1              (40g    7.0 €  + Versand: Preis ohne Gewähr)
... hochwertiges Gleitmittel für optomechanische und mechanische Komponenten wie Mikroskoptriebe, viel beanspruchte Bauteile oder mechanische Baugruppen, welche größere Lasten tragen müssen. ... Es ist hochviskos und gleichzeitig pastös bei feiner Konsistenz. ... Es besitzt eine ausgezeichnete Druckfestigkleit und neigt nicht zum Stocken.

Harz-Teer-Fettlöser/Reiniger DeresolX                (250 mL    12.9 €  + Versand: Preis ohne Gewähr)
... Es löst zuverlässig Fette, Verkrustungen, Verharzungen, Teer, Fasermaler und andere, auch hartnäckige Verunreinigungen. Dabei werden hochwertige Kunststoffe und Lacke bei normalem Gebrauch nicht angelöst. DeresolX ist wasserfrei und enthält keine agressiven Lösungsmittel, ist jedoch lösungsmittelhaltig. ...

In oben erwähntem Beitrag und der anschließenden Diskussion von woru wurden auch die Osim Schmierfette ML-MKL1, ML-MFK2 und ML-FTS5 und das Panzerfett von Lomo erwähnt. Über das Panzerfett konnte ich im www nichts finden.

Hat jemand von euch Erfahrung mit dem Reinigungsmittel DeresolX beziehungsweise mit der Graphit-Schmierpaste XL-SGP1?
Würdet ihr mir etwas anderes empfehlen? Hört sich doch ganz gut an.         

Im Vorhinein besten Dank für eure Bemühungen

Christian


liftboy

Hallo Christian,

über das "Panzerfett" wirst Du auch nichts finden :-)
Das ist der Spitzname für das von der russischen Firma LOMO verwendete Fett.
Ziemlich steif und auch leider nicht säurefrei, so dass das Fett mit der Zeit an den Messtingteilen grün wird.
Ich könnte Dir Spezialfett von der Firma Losimol anbieten; eigentlich für Projektoren entwickelt (Kunststoffschnecken) eignet es sich hervorragend für Triebe und Gleitflächen, bei denn der gleiche Werkstoff verwendet wurde.
Ich setze es hauptsächlich für Kreuztische und Feintriebe ein, bei denen ein "Losbrechmoment" vermieden werden muss.
Es macht allerdings sehr leichtläufig.
Bei Interesse sprich mich an.

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Jürgen Boschert

Hallo Christian,

von den Fetten der Firma Osim bin ich rundweg begeistert, habe ich mir letztlich ein komplettes Sortiment zugelegt. Deresol überzeugt mich nicht völlig, verwende ich nur zur Schlussreinigung vor dem Neufetten, aber auch nicht immer. Ich verwende bevorzugt Waschbenzin, Aceton, ja, und für harte Fälle durchaus auch Xylol oder Terpentinersatz. Auch ein spezieller Haushaltsreiniger zum Fettlösen kann hilfreich sein. Gerade bei größeren Stücken mit "einigen Pfund" festgebackenem Fett, wäre mir Deresol schlicht auch zu teuer, da man dann ordentliche Mengen Lösungsmittel braucht;eEinen Revolver beispielsweise muss man unter Umständen auch einmal komplett eintauchen und einlegen. Ich würde auf Gleitbahnen kein Fett mit Haftzusatz verwenden, Du erhälst sonst ggf. ein Spiel beim Fokusieren. Graphithaltige Fette lass´ich auf weiteres nicht an meine Mikroskope.

Gruß !

JB
Beste Grüße !

JB

Cerbert

Hallo JB,
danke für deine Hinweise. Weshalb lässt du keine graphithältigen Fette an dein Mikroskop? Graphit hat Mohs'sche Härte 1 und kann daher wenig Schaden anrichten?

Grüße
Christian

Jürgen Boschert

Hallo Christian,

das ist irgendwie reine Intuition / Aberglaube. Mir ist allerdings bisher auch noch bei keinem original geschmierten Mikroskop jemals Graphit begegnet. Ich weiß, ist irrational.

Gruß !

JB
Beste Grüße !

JB

Cerbert

#5
Wunderschönen guten Tag!

Und weiter geht die wilde Fahrt!

Danke Jürgen für deine Tipps.
Besten Dank Wolfgang für dein freundliches Angbot, doch ich werde mir die Spezialfette ML-FGF5 und XLSGP1 von Osim besorgen.



Abbildung 1 zeigt die zerlegte Höhenverstellung meines Wild Heerbrugg M5A.

Von Links nach Rechts:

Das Abdeckblech (1) und der Anschlagwinkel (2) hält die Höhenverstellung zusammen.

Der Schlitten (3), der mit 4 Imbusschrauben am Vergrösserungswechsler (4) befestigt ist, mit der Zahnstange (5).

Triebkasten (6) mit in der Führungsleiste (7) eingelegten Dreieckstäben (8.) zur Kreuzrollenführung. Zylindrische Rollkörper (Zylinderrollen mit C in Abb.2 bezeichnet) und Kreuzrollenkäfig (mit B in Abb. 2 bezeichnet). 

Kreuzrollenkäfig (9). Zylinderrollen (10).

Mein Plan ist 1. reinigen mit Waschbenzin und Deresol und 2. die Kreuzrollenführung mit ML-FGF5 abschmieren.
Die Höhenverstellung kann nicht mehr zusammengefügt werden, soferne die beweglichen Teile nicht aufgrund des Anhaftevermögens der Spezialfette an Ort und Stelle verbleiben.

Also jetz bestelle ich mal die Fette. Und in ein paar Tagen geht es ans Eingemachte.

Schönen Feierabend und ein angenehmes Wochenende wünscht euch

Christian








Jürgen Boschert

Hallo Christian,

also das ist ein Kreuzrollenlager. Wird gerne für Linearführungen bei Fokusierungen  und Kreuztischen an Mikroskopen verwendet. Vorteile sind u.a. erhebliche Stabilität,hohe Präzision der Führung, kein STick-Slip-Effekt, b.B. nachstellbar. 

Für den Zusammenbau würde ich folgendermaßen vorgehen:

Die außen liegenden Führungsschienen für die Rollen finden sich an dem Teil, an dem auch die Drehknöpfe für den Zahntrieb sind, also in Deinem Bild rechts. Diese Schienen sind auf jeder Seite mit 5 Inbus-Schrauben fixiert. Ich würde die Schiene einer Seite -und nur einer Seite- abschrauben; damit stellst Du sicher, dass die seitliche Ausrichtung erhalten bleibt und beim Fokusieren nicht gleichzeitig ein seitliches Auslenken erfolgt. Lege dann den Triebkasten mit den Drehknöpfen auf die Seite, die nicht abgeschraubte Führungsschiene nach unten. Dann legst Du die Rollen mit Distanz-Lochschiene in diese Schiene ein. Lege auch das Gegenstück mit dem Optikkörper -in Deinem Bild links- auf diesekbe Seite und bestücke dort die oben liegende Führungsschiene mit Rollen und Lochblech. Dass Du jeweils auf alternierende Ausrichtung der Rollen achten mußt, weißt Du ja schon. Durch das vorher aufgebrachte Fett hält dieses Konstrukt auch ausreichend. Nun lege den Optikkörper mit der unteren Führungsschiene auf die mit Rollen bestückte Schiene des anderen Teiles. Jetzt wird´s etwas fummelig. Du musst das Ganze jetzt etwa in Position halten, von oben die abgeschraubte Führungsschiene auflegen und mit den Schrauben zunächst locker fixieren, gerade so dass das Ganze nicht mehr auseinanderfällt. Nun musst Du die Schiene möglichst über ihre Länge gleichmäßig andrücken und die Schrauben festdrehen. Übe nur sehr dosiert auf die Schiene aus. Gerade so, dass die Führung ohne Spiel ist, aber auch nicht verklemmt wird. Kann sein, dass Du den rechten Anpressdruck durch wiederholtes Lockern und erneutes Festziehen der Schrauben erpröbeln musst.

Zum Fett: Die Rollenführung braucht m. E. ein weiches Fett one Haftzusatz. Das Osim-Fett, das ich dafür habe trägt die Bezeichnunh ML FTS5. Ein Fett mit Haftzusatz würdeich für die Drehachse des Ritzels verwenden, z.B. HL FGF5.

Huch, war das schwer in Worte zu fassen, ich hoffe es ist einigermaßen zu verstehen.

Gruß!

JB
Beste Grüße !

JB

Cerbert

Hallo Jürgen!

Allerbesten Dank für deine ausführliche Beschreibung.
Jetzt muß ich auf die Lieferung der Schmierfette warten.
Und dann wenn ich's anpacke, ja dann ergibt sich sicherlich noch die eine oder andere Frage  :).

Beste Grüße!
Christian

Cerbert

#8
Wunderschönen guten Tag Freunde der Mikroskopie!

Und weiter geht die wilde Fahrt!

Ich habe Spezialfette (HL FGF5; ML FTS5 und ML MKL1), Reinigungsmittel (DeresolX, VetroClean V2 Optikreiniger) bei der Firma Osim am Samstag bestellt, heute Dienstag Vormittag sind diese per Post eingetroffen. Also sehr verläßlich und flott die Damen und Herren.

Habe nun die Höhenverstellung vollständig zerlegt. Die entfernbaren Teile in Waschbenzin eingelegt, alle anderen mit Wattestäbchen und Waschbenzin gereinigt. Endreinigung erfolgt mit DeresolX. Besten Dank Jürgen für deine Tipps.



Abbildung 2: Vollständig zerlegte Höhenverstellung Wild Heerbrugg M5A.

F Führungsleiste mit 5 Imbusschrauben am Triebkasten befestigt.
E Vergrösserungswechsler mit Schlitten und Zahnstange der Höhenverstellung.
D Teile des Grobtriebes: Ritzelachse mit Drehknöpfen. Zahnstange montiert am Schlitten.
C Zylinderrollen
B Kreuzrollenkäfige
A Dreieckstäbe

Die roten Buchstaben zeigen wo die Teile A,B,C plaziert werden müssen.

Anhand der Abbildung 2 erkennt ihr sicherlich mein Problem. Die Achse des Grobtriebes ist verbogen, daher "eierte" die Höhenverstellung.
Wer weiß von wem ich eine Ritzelachse, in der Abbildung 2 mit D bezeichnet (links unten im Bild) beziehen kann?
Eine der Schienen ist leicht verbogen.
Woher bekomme ich nur eine solche?

Das wird wohl schwierig werden!

Macht mal keinen Sinn abzuschmieren und z'sammenzubauen, wenn ich diese Teile nicht austauschen kann?
Was sagt ihr?

Im Voraus besten Dank für eure Mühen!

Christian







A. Büschlen

Hallo Christian,

da hilft dir auch kein Service-manual! Die Triebachse gibt es nicht mehr als Ersatzteil!

Schade um das gute Stereomikroskop.

Gruss Arnold
Schwerpunkt z.Z.:
- Laub- und Lebermoose.
- Ascomyceten als Bryoparasiten.

Klaus Herrmann

ZitatDie Triebachse gibt es nicht mehr als Ersatzteil!

Aber man kann sie sicher neu herstellen. Eventuell gibt es sie sogar bei Spezialhändlern "von der Stange" dann muss nur noch das Gewinde aufgeschnitten werden. Insgesamt natürlich nicht für Appel und Ei aber lohnt sich auf jeden Fall.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

mikromeister

Man kann, muss aber nicht aus der Fetterei eine Wissenschaft machen.
Jedes halbwegs normale gute Wälzlagerfett wird es an dieser Stelle tun, weil weder Temperatur noch Belastung, noch Geschwindigkeit, noch chemische Belastung, noch Feuchtigkeit, noch Ausgasverhalten noch noch noch hier irgendetwas besonderes sind.

Ich wage sogar zu behaupten, dass selbst mit einmaliger Nähmaschinenölgabe der Trieb die nächsten 20 Jahre klaglos laufen wird.

Aber zu deinen echten Problemen:
1. Die verbogene Schiene:
Lass sie am besten wie sie ist. Im eingebauten Zustand wird sie sich wahrscheinlich ans Gehäuse anlegen.
Da man den Wärmebehandlungszustand nicht kennt, könnte der Versuch sie zu richten im Bruch enden.

2. Die verbogene Welle.
Das passiert nicht ohne schlimme Gewalt, die auch weitere Folgen haben könnte.
Schau die Zähne genau an und prüfe, ob sie auf der Zahnstange noch ordentlich wälzen.
Wenn die Zähne ok sind, dann brauchst du jemand mit einer Drehmaschine.
Welle mit Spannzange einspannen, drehen und richten.
Umspannen  richten, umspannen richten etc.
Rundlauf immer wieder prüfen.
Wer das kann, wird die Welle in 30 min. wieder fast perfekt rund hinbekommen und das schöne Teil ist gerettet.

Ohne Drehmaschine geht das auch, aber da muss man schon sehr genau wissen was man tut.
Vielen Dank und freundliche Grüße

Markus


.

Klaus Henkel

Zitat von: Klaus Herrmann in November 11, 2015, 16:12:18 NACHMITTAGS
ZitatDie Triebachse gibt es nicht mehr als Ersatzteil!

Aber man kann sie sicher neu herstellen. Eventuell gibt es sie sogar bei Spezialhändlern "von der Stange" dann muss nur noch das Gewinde aufgeschnitten werden. Insgesamt natürlich nicht für Appel und Ei aber lohnt sich auf jeden Fall.

Kleine Ergänzung zum Vorschlag des anderen Klaus:

Man ahnt gar nicht, was es in der feinmechanischen Industrie in D oder der Schweiz alles hergestellt wird. Sie müssen sich aber verschiedene Suchbegriffe und Oberbegriffe einfallen lassen, um in den Datenbanken von Google oder bei Wer stellt was her? fündig zu werden. Nicht zu schnell aufgeben, ist die Devise. Wenn Sie in der Nähe einer Stadt wohnen mit Geschäften, die sich "Technischen Handlungen" nennen: Nix wie hin und die Leute löchern. Die haben Kataloge bzw. wissen, in welchen Datenbanken sie selbst suchen würden. Auch kennen die bestimmt einen Feinmechaniker in der Nähe.

Viel Erfolg!
KH

Klaus Henkel

Zitat von: Klaus Herrmann in November 11, 2015, 16:12:18 NACHMITTAGS
ZitatDie Triebachse gibt es nicht mehr als Ersatzteil!

Aber man kann sie sicher neu herstellen. Eventuell gibt es sie sogar bei Spezialhändlern "von der Stange" dann muss nur noch das Gewinde aufgeschnitten werden. Insgesamt natürlich nicht für Appel und Ei aber lohnt sich auf jeden Fall.

Kleine Ergänzung zum Vorschlag des anderen Klaus:

Man ahnt gar nicht, was es in der feinmechanischen Industrie in D oder der Schweiz alles hergestellt wird. Sie müssen sich aber verschiedene Suchbegriffe und Oberbegriffe einfallen lassen, um in den Datenbanken von Google oder bei Wer stellt was her? fündig zu werden. Nicht zu schnell aufgeben, ist die Devise. Wenn Sie in der Nähe einer Stadt wohnen mit Geschäften, die sich "Technischen Handlungen" nennen: Nix wie hin und die Leute löchern. Die haben Kataloge bzw. wissen, in welchen Datenbanken sie selbst suchen würden. Auch kennen die bestimmt einen Feinmechaniker in der Nähe.

Viel Erfolg!
KH

Cerbert

#14
Verehrte Freunde der Mikroskopie,

besten Dank für eure Tipps.
Mir schwante es bereits, dass es mehr Mühe kosten wird als befürchtet ... :)

Lieber Arnold nun mach einmal halblang! Ich werde das Stereomikroskop jetzt sicher nicht wegwerfen.  ;)
Im schlimmsten Fall werde ich mit fixer Höheneinstellung des Vergrösserungswechslers und einer verstellbaren Probenbühne arbeiten. Wie bei einem Polarisationsmikroskop.

Aber bevor ich alle Hoffnung fahren lasse werde ich weitere Recherchen durchführen, und daher wären originale Manuals natürlich hilfreich, um mit den richtigen Suchbegriffen in Deutsch und Englisch das www durchpflügen zu können.

Besten Dank für eure Hinweise, weitere sind hochwillkomen, im Besonderen wo ich so eine Triebachse herbekomme oder gar machen lassen kann.

Beste Grüsse
Christian