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Mikrorätsel

Begonnen von Klaus Herrmann, Dezember 02, 2015, 21:57:15 NACHMITTAGS

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Klaus Herrmann

Hallo RR  - Rätsel-Runde.

Da ist mir doch was unter die Linse gekommen, was zu einem Teil zumindest auch für mich rätselhaft ist. Aber der Hauptteil ist schon klar, wenigstens für mich! Das Foto ist - zugegeben - nicht überwältigend gut, aber hoffentlich hilfreich um zu einer schnellen Lösung zu kommen und dann - zum auch für mich - rätselhaften Teilbereich.

Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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limno

Hallo Klaus,
Glasbruch o.ä.? im Hintergrund Leuchtzifferpunkte ? Uhr?
Abendgrüße
Heinrich
So blickt man klar, wie selten nur,
Ins innre Walten der Natur.

the_playstation

Hallo Klaus.
Ich tippe auch auf eine punktuelle Glasbeschädigung + Kratzer.

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

Klaus Herrmann

Hallo Heinrich, Jorrit,

da kann man nicht lange rumreden ihr lagt beide richtig!  :) Es ist der muschelförmige Ausbruch in der Frontlinse eines sonst neuwertig aussehenden Zeiss F 2,5 das ist wohl die preiswertere Alternative zum sehr guten Plan 2,5. (232.- zu 174.- DM in der Liste von 1993).
Wenn man das Objektiv aufs "Gesicht" stellt berührt die Linse nicht die Tischoberfläche. Man muss also schon etwas kriminelle Energie aufbringen um die Frontlinse so zu malträtieren! Aber das eigentliche Rätsel sind diese punktförmigen Beschädigungen, die wie gerastert aussehen. Ich habe noch ein paar Fotos gemacht, die deutlicher sind. Alles Stemi. Die höchste Vergrößerung ist 90-fach. Die Beleuchtung ist eine Kombi aus Durchlicht und AL Ringlicht und zusätzlich einseiteg LED. Ich werde noch versuchen am Auflichtmikroskop höher vergrößerte Aufnahmen zu machen.





Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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the_playstation

Hallo Klaus.
Ich tippe bei dem muschelförmigen Ausbruch auf ein Absenken auf ein Gesteinsstück oder etwas anderes hartes. Irgendwann gibt halt eines der Materiallien nach. Wie es zu den kreissegmentförmigen Kratzern gekommen ist, ist mir auch ein Rätsel. Korundschleifpapier?

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

Heiko

Lieber Klaus,

kommt das Muster auch sicher nicht von außerhalb?
Ich hatte schon die Deckenlampenwendel und die Wachstuch-Struktur mit auf den Fotos ...

Viele Grüße,
Heiko

Klaus Herrmann

Lieber Heiko,

ich war heftig beschäftigt das schöne Umkehrmikroskop von Leica wieder prefekt zu machen, nachdem ich ein Tütchen Kleinkugeln für den Revolver bekam. Nebenbei habe ich zur Entspannung weiter untersucht und kann jetzt schon sagen: ganz sicher sind die kleinen Punktreihen auf der Linsenoberfläche und es ist keine Spiegelung und man kann sie nur mit Schleifpapier abschmirgeln, was ich nicht machen werde! Bilder kommen!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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the_playstation

Hallo Klaus.
Was mich wundert ist, daß die Aussenkanten des Punktbereichs quer rechteckig verläuft. Wie eine Art Kleber, ... Eventuell hat die Linse vor oder wärend der Weiterverarbeitung irgendwo drauf gelegen. Für ein Meßmuster ist es zu unregelmässig von der Fläche.

Liebe Grüße Jorrit
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

Klaus Herrmann

Hallo zusammen,

der Glasausplatzer hat mir so gefallen, dass ich noch einen Stack gemacht habe am Auflichtmikroskop mit AL-Pol HF Stack aus 7 Aufnahmen. Könnte man sicher noch erweitern, kommt aber doch ganz schön. Und von dem geometrischen Punktemuster habe ich noch einen Einzel-Schuß mit dem 20er AL-Pol und daraus einen Auschnitt, der noch eine entsprechende Nachvergrößerung bringt. Für mich sieht das so aus, dass mit einem Laser dieses feine Muster aufgeschossen wurde. Sieht aus, als ob die Vergütung aufgeschmolzen wurde.
Absolut seltsam! Hat da jemand eine Idee? Objektiv war sowieso Schrott, dann kann man auch ein wenig Laserspielchen treiben?





Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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the_playstation

Hallo Klaus.
An Laser hatte ich auch schon gedacht. Aber nicht im Glas. Aber vieleicht in die Vergütung?

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

mwinkler

Hoi Klaus,

Ich weiss nicht wie, aber vielleicht wozu:
Könnte es sein dass man eine Art Kontrolloptik bauen wollte? Zb um zu prüfen ob Bauteile innerhalb eines Rasters ausgerichtet sind. Beim Lasergravieren ist dann leider das Glas abgeplatzt...

Matthias