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Hauyn

Begonnen von Heiko, Februar 05, 2017, 22:22:38 NACHMITTAGS

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Heiko

Hallo,

,,in" einem Dünnschliff ward Erstkontakt mit diesem Mineral hergestellt. Für dreidimensionale pseudo Primärerfahrungen gibt es ja dann den Marktplatz mit oft reicher Auswahl auch für kleines Geld, wenn man im Micromount-Bereich bleibt.

Und das Forum hat sich hier schon einmal des Hauyns angenommen: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9744.msg71294#msg71294


Hauyn im Phonolith, auffällig ist das Farbgefälle. Gibt es eine Erklärung dafür?


Angelöster Kristall, Laacher See, Eifel


Fluoreszenz, Vergleich Weiß- und UV-Licht

Viele Grüße,
Heiko

Reinhard

Hallo Heiko,

schöner Kristall, schöne Farbe, schöne Photos!
Alles schön und gut; aber die entscheidende Frage bleibt doch wohl im Raum stehen:

worin kann man ihn am besten und vollständigsten auflösen  :D :D :D

viele gespannte Grüße
Reinhard
seit wann ist Kunst ein Fehler ?



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www.mikrochemie.net

Heiko

Hallo Reinhard,

die Geologen empfehlen, meine ich, immer die Lösungsmittel Druck und Temperatur, gerne auch gemischt.  ;)

Viele Grüße,
Heiko

Klaus Herrmann

Zitatworin kann man ihn am besten und vollständigsten auflösen  :D :D :D

Das kann kein Mineralienfreund sagen! Sowas kommt nur einem Alchemisten in den Sinn ohne Empathie gegenüber schönen Kristallen! :(
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Heiko

Lieber Klaus,

jetzt muss ich dem Reinhard aber beispringen. Was meinst Du wohl, hätte er mit der Lösung vor?

:)

Viele Grüße,
Heiko

Dünnschliffbohrer

ZitatWas meinst Du wohl, hätte er mit der Lösung vor?

Bunte Bildchen machen? Das wird wohl kaum gehen, ein Silikat einfach aufzulösen, und dann wieder als solches wie Salz oder Zucker wieder auskristallisieren lassen. Außerdem ist es doch völlig egal, was man auskristallisieren lässt, die Farben hängen doch nicht nur von der Doppelbrechung der Substanz ab, sondern auch von der Dicke und der Orientierung der Kristalle. Ergo: wenn es bunter werden soll, dann brauch man doch keinen Hauyn zerstören, dann reicht es einfach die Schichtdicke zu erhöhen...
Ansonsten schöne Bilder und vor allem ein sehr schöner Kristall (hab ich selber bei weitem nicht so schön).
"Und Gott sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; und er schuf um ihn Laubmoose und Lebermoose und Flechten und ein Mikroskop!"
[aus: Kleeberg, Bernhard (2005): Theophysis, Ernst Haeckels Philosophie des Naturganzen,  S. 90]

Klaus Herrmann

ZitatWas meinst Du wohl, hätte er mit der Lösung vor

Das frage ich mich auch lieber Heiko, in HCl löst sich der schöne Kristall sicher auf und was macht er dann mit Al, Si, Ca und Na-Kationen?
Reine Barbarei wäre das. Genauso wie einen Diamanten zu verbrennen um einen CO2- Nachweis zu machen! In den Kerker mit ihm! :o
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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