Autor Thema: Frage zum alten Zeiss DIK  (Gelesen 3188 mal)

Stephan Hiller

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #30 am: Oktober 17, 2018, 12:42:01 Nachmittag »
Lieber Klaus,

Zitat
Das heisst dass man das Prisma III (also den DIK Schieber III) nur mit den kürzeren Zwischentuben der neueren Bauart benutzen kann.
Zitat
Aus dem Bild ersehe ich aber, dass die kürzeren Pol-Zwischentuben die älteren sind?

sorry, das war natürlich mal wieder ein Fehler, der mir beim Schreiben unterlaufen ist. Du hast genau hingesehen und natürlich gilt das Bild und der neuere Tubus baut höher als der Alte. ich hab's im Beitrag schon korrigiert.

Und gleich noch ein Hinweis: Offensichtlich gibt es alte DIK Einrichtungen mit der Beschriftung J am Kondensorrand die nicht nur 3 sondern auch 4 Wollaston Prismen im Kondensor eingebaut haben. In der Stellung J (mit dem Prisma IIII) funktioniert der DIK dann nur für ein 6,3 er Plan Objektiv (nA 0,16) mit aufgeschraubter 0,63 Kondensorfrontlinse.

Und hier noch an Peter: das DIK Set das du erfolglos getsetet hast fuktioniert bei mir am GFL mit dem neunen (hohen) Zwischentubus absolut perfekt. Von daher denke ich dass das Problem bei dir wirklich an der Bauart des Zwischentubs lag/liegt.
SO schlecht ist der alte Zeiss DIK nämlich wirklich nicht.

Und eine dritte Anmerkung: es wurde behauptet, dass die alten 40er nA 0,63 Objektive mit dem DIK nicht funktionieren würden. Das ist zumindest bei einem meiner Sets mit DIK Schieber III nicht der Fall. Dieses Objektiv harmoniert sogar besser als manches neue 40er nA 0,65 und auch besser als ein Neofluar 40er nA 0,75 mit diesem Set. Also ist Ausprobieren eigentlch immer die beste Methode.

Grüße

Stephan
« Letzte Änderung: Oktober 17, 2018, 14:00:12 Nachmittag von Stephan Hiller »

Ulf Titze

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #31 am: Oktober 17, 2018, 14:14:36 Nachmittag »
Liebe Interferenzler,


... es wurde behauptet, dass die alten 40er nA 0,63 Objektive mit dem DIK nicht funktionieren würden...


.... so absolut wollte ich meinen Hinweis nicht verstanden wissen. Im alten Forum gab es mal einen Faden, dem genaue Seriennummern zu entnehmen waren, ab welchen die Objektive mit dem alten DIK funktioneren:

http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?1,1819,1829#msg-1829

Ich hatte damals mein altes Plan 40/0,63 daraufhin getestet und erhielt einen unzureichenden Effekt. Ein altes Non-Plan-Apo 40/1,0 - sogar noch mit 5-stelliger Seriennummer - war dagegen ein Traum im alten DIK.

Daher: es geht nichts über probieren!

Herzlich

Ulf
« Letzte Änderung: Oktober 17, 2018, 17:38:33 Nachmittag von Ulf Titze »
“Do not worry about your problems with mathematics, I assure you mine are far greater.” (A. Einstein)

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Klaus Herrmann

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #32 am: Oktober 17, 2018, 14:51:59 Nachmittag »
 
Zitat
Also ist Ausprobieren eigentlch immer die beste Methode.
Das stimmt natürlich schon Stephan, aber so ein wenig klare Anleitung hilft wirklich enorm zusätzliche Freizeit zu gewinnen! ;)
Für mich wirklich entscheidend war der Hinweis auf die Zugehörigkeit der Schieber II und III und dann auch noch, dass das Kondensor-Prisma IIII nur mit der Frontlinse 0,63 und dem Plan 6,3 funktioniert.

Wie so oft: wenn mans weiß ist es ganz einfach! Herzlichen Dank an alle die Licht ins verwirrende Dunkel gebracht haben.

Eigentlich gehören die gesammelten Ergebnisse in die Rubrik Technik Hilfreiche Beiträge mit der Überschrift CZ-DIC alte Version


Hier auf die Schnelle Plan 16 blau und grau; Plan 25 (eigentlich gar nicht vorgesehen, geht aber auch) und Plan 40 sowie Plan 6,3 in grau und blau (wie beschrieben Prisma IIII und Frontlinse 0,63

Visuell ist es natürlich deutlich beeindruckender.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Peter V.

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #33 am: Oktober 17, 2018, 18:25:46 Nachmittag »
Hallo Stephan,

Zitat
Und hier noch an Peter: das DIK Set das du erfolglos getsetet hast fuktioniert bei mir am GFL mit dem neunen (hohen) Zwischentubus absolut perfekt. Von daher denke ich dass das Problem bei dir wirklich an der Bauart des Zwischentubs lag/liegt.
SO schlecht ist der alte Zeiss DIK nämlich wirklich nicht.

Das hast Du falsch verstanden. Ich hatte ursprüglich die Probleme bei beiden (wohl identischen) DIK-Sets. Nach dem Wechsel des Zwischentubus und des ganzen Stativs erzielte ich dann ja ein sehr gutes Bild - deshlab habe ich demjenigen, von dem Du das DIK-Set bekommen hast, ja auch mitgeteilt, dass es einwandfrei funktioniert.


Zitat
Und eine dritte Anmerkung: es wurde behauptet, dass die alten 40er nA 0,63 Objektive mit dem DIK nicht funktionieren würden. Das ist zumindest bei einem meiner Sets mit DIK Schieber III nicht der Fall. Dieses Objektiv harmoniert sogar besser als manches neue 40er nA 0,65 und auch besser als ein Neofluar 40er nA 0,75 mit diesem Set.

Das sehe ich auch so! Ein älterer Plan 40 liefert ein besseres Bild als ein neueres Modell und auch als ein Neufluar 40, bei den 16ern ist wohl die Version mit dem grünen Ring und dem durchgehend gleichen Durchmesser der Hülse die idealste Variante. Und auch das DIK-Bild mit einem Leitz NPL-Fluotar ist 40 ist gut, evtl. sogar einen Ticken knackiger als mit dem Zeiss'schen Plan 40.

Zitat
SO schlecht ist der alte Zeiss DIK nämlich wirklich nicht.

Stimmt absolut!!! (Wie ich ja auch erkannt habe, nachdem alle Fehlerquellen beseitigt wurden).

Herzliche Grüße
Peter
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Peter V.

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #34 am: Oktober 09, 2019, 22:38:18 Nachmittag »
Hallo,

ich muss leider diesen Thread noch einmal aufwärmen und habe eine Frage an die Besitzer einer solchen Einrichtung:

1) Kann es sein, dass man mit dem alten Zeiss DIK (Standard, INKO-Kondensor, Position III, Schieber III) mit dem  100er Plan Öl nur bei immergiertem Kondensor ein akzeptables Bild bekommt?
Mit trockenem Kondensor ist mit dem 100er-Objetiv praktisch kein DIK-Effekt zu erzielen, nach Immersion des Kondensors ist das Bild einigermaßen ok (im Rahmen der Möglichkeiten des Zeiss DIKs  ;)).

2) Könnt ihr mit allen Objektiven ein gradientenfreies Bild erzeugen? Ich bekomme mit keinem Objektiv ein gradientenfreies Bild (habe allerdings noch nicht ausprobiert, ob ein Immergieren des Kondesnors auch bei den niedrigeren Aperturen das Bild ggf. "homogenisieren" würde.

3) Eine weitere Merkwürdigkeit ist mir aufgefallen: In diesem Thread wurde von Stephan Hiller darauf hingewiesen, dass für den Schieber III der höher bauende Zwischentubus erforderlich ist.
 
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=32480.msg240099#msg240099

Diser wird m.E. auch auf dem oberen Bild dieser Anleitung

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=32480.15

dargestellt. Auf dem Bild darunter sieht man aber ein Standard mit einem - wie mir scheint - komplett anderen Zwischentubus, zumindest scheint er deutlich "dünner" zu sein. Habe ich da etwas übersehen oder kann mir das jemand erklären?

Herzliche Grüße
Peter
« Letzte Änderung: Oktober 10, 2019, 07:15:13 Vormittag von Peter V. »
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Ole Riemann

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #35 am: Oktober 10, 2019, 09:17:45 Vormittag »
Lieber Peter,

aus meiner Erfahrung kann ich hierzu Folgendes sagen:

1) Beim höher bauenden Zwischentubus war bei mir bei den Parametern, die Du nennst, das Bild gerade mit dem Plan Achromaten 100/1,25 Öl besonders gut (bei trockenem und immergiertem Kondensor). D.h. mit optimal einstellbarem Reliefeffekt.

2) Wir haben für unser Exkursionsmikroskop gerade 6 verschiedene Zeiss Plan Achromaten 40/0,65 aus unterschiedlichen Baureihen durchprobiert (Kondensorposition II). Bei 4 davon war alles okay, bei den beiden anderen gab es einen inakzeptablen Gradienten. Offenbar hängt es von der individuellen Baureihe ab, ob ein Objektiv gradientenfrei oder nicht funktioniert (vorausgesetzt, es wird mit der vorgesehenen Kondensorposition betrieben).

Beste Grüße

Ole


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Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=19707.msg149740#msg149740

Bob

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #36 am: Oktober 10, 2019, 10:38:03 Vormittag »
Hallo Peter,

bei mir (Zeiss DIC "alt", nicht "uralt") sieht das so aus:

1) Plan 100 mit Öl, richtiger Seriennummerbereich - guter DIC-Effekt mit Öl, ohne nicht probiert
2) Nein, sonst wäre die Spannung ja raus! Ich habe z.B. zwei 40er Plan im richtigen Seriennummerbereich verwendet - für mich gradientenfrei. Ein Plan 40 aus dem älteren Seriennummernbereich hatte einen deutlichen, aber noch akzeptabelen Gradienten. Andere Objektive gehen teilweise, und teilweise nicht. mit der 0,63er Oberlinse sind die Karten neu gemischt.
3) Es gab wohl mindestend die Zwischentubus-Höhen Flansch-Flansch 39 und 43mm. Ich kenne nur den 43mm und der funktioniert mit zwei 3er Schiebern einwandfrei. Die drei Zwischentuben, die ich in den Fingern hatte, waren alle gleich, 43mm, älteres Zeiss-Logo.

Ich hatte das hier: https://drive.google.com/open?id=1HfVbP43OcvQIvgGmFSQbmc4VhlDENkz5
Mal mit Bildern zusammengeschrieben. Mein Glück war wohl, dass die Teile alle aus einer Charge stammten, und so viele mögliche Unkompatibilitäten schon ausgeschlossen waren. Zudem stellt gerade dieses Forum eine unglaubliche Informationsquelle dar, man muss sich nur durch ziemlich viele Beiträge lesen, bis man durchblickt.

Viele Grüße,

Bob

reblaus

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #37 am: Oktober 10, 2019, 11:01:17 Vormittag »
Hallo -

bei mir sind relativ viele Erfahrungen mit Zeiss "alt" oder "uralt" vorhanden. Möge es deren momentane Nutzer trösten:
- auch bei Gebrauchtkomponenten unterschiedlichen Alters aus der Unendlich-Generation (ab 90er) lässt sich die Frage welche Kombination Prisma/Objektiv/Schieberchen etc. für den DIC nicht/mäßig/gut/sehr gut/mit-ohne Gradient usw. geeignet ist, nicht durch Betrachtung von Aufschriften auf Komponenten (Seriennummern gibts ja nicht mehr) lösen, sondern nur durch die unfehlbare Methode des Ausprobierens.

Ich möchte sogar behaupten, dass dies mit Gebrauchtteilen der Unendlichphase noch chaotischer geworden ist als vorher. Einziger Trost hier: Wenn man das Schieberchen nicht findet, das theoretisch zu Prisma und Objektiv passen sollte - nicht verzagen! Unter den Teilen die eigentlich inkompatibel sein sollten findet sich gewiss was passendes  ;D

Viele Grüße

Rolf

Peter V.

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #38 am: Oktober 10, 2019, 11:29:28 Vormittag »
Hallo,

jetzt noch die Frage: Was ist mit "alt" und "uralt" gemeint?

Ich meine mit "alt" den Zentralschieber-DIK und mit "neu" den Schieberchen-DIK - jeweils endlich!!! (Unendlich lasse ich mal ganz außen vor).

Mir geht es in diesem Fall um den "alten" Zentralschieber-DIK, nicht den "Stühlchen-Schieberchen-DIK".

@Bob: Ich meinte einen immergierten KONDENSOR! Immergierst Du immer den Kondensor?? Probier doch bitte mal aus, wie es an Mundschleimhautzellen mit dem Plan 100 bei nur immergiertem Objektiv und n i c h t immergiertem Kondensor aussieht. Danke.

Herzliche Grüße
Peter

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Bob

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #39 am: Oktober 10, 2019, 14:28:07 Nachmittag »
Hallo Peter,
damit es nicht zu einfach wird gibt es von dem Zentralschieber-DIC mindestens zwei Ausführungen. Was ich als DIC "uralt" bezeichne, hatte nur 3 Prismen im Kondensor, 2 Phasenblenden und eine Hellfeldstellung. Die Analysatorschieber und die Zwischentuben waren wohl auch etwas anders.
In der Hand hatte ich nur Komponenten zum DIC "alt". Spike Walker hat was zu dieser Unterscheidung geschrieben und auch die Seriennummernbereiche genannt.
Ölimersionsobjektive öle ich immer, in deisem Fall habe ich auch nur mit geöltem Kondensor gearbeitet. Zeiss sieht für DIC alt generell vor, dass man den Kondensor ölt, das scheint mir für die schwächeren Objektive aber nicht nötig zu sein. Ich test das gerne mal, dauert aber etwas.

Viele Grüße,

Bob

Peter V.

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #40 am: Oktober 10, 2019, 22:59:55 Nachmittag »
Hallo,

@ Bob: Wo finde ich denn diese "Spice Walker"-Seite?

@Ole: Mit welchen Objektiven bzw. welchen Baureihen hast Du denn die guten Ergebnisse erzielt? Ich habe jetzt mit dem 100er ein braucbbares DIK-Bild, allerdings nur, wenn das Präparat fast schon eintrocknet ist, also bei seeeehr niedriger Schichtdicke. Ist das bei Dir auch so?
Bei den (älteren, also Car Zeiss gravierten) 40er Planobjektiven habe jetzt eines gefunden, das ein einigermaßen gradientenfreies Bild liefert. Das beste (und wirklich gradientenfreie) Bild bekomme ich mit einem Plan 40 der neueren Generation mit dem Aufdruck ZEISS und der Teile Nummer 46 07 10 - 9904.


Mit dem 6.4er kann ich keinen DIK-Effekt erzielen. Benötigt man evtl. eine andere Kondensorfrontlinse, um mit dem Objektiv DIOK betreiben zu können?

Herzliche Grüße
Peter
 


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JB

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #41 am: Oktober 11, 2019, 01:16:28 Vormittag »
@ Bob: Wo finde ich denn diese "Spike Walker"-Seite?

Mit dem 6.3er kann ich keinen DIK-Effekt erzielen. Benötigt man evtl. eine andere Kondensorfrontlinse, um mit dem Objektiv DIK betreiben zu können?

http://www.the-ultraphot-shop.org.uk/faq.htm

Fuer das Plan 6,3 brauchen Sie das Prisma IIII und die Frontlinse 0,63 Pol, wie Klaus das schon geschrieben hat.

Beste Gruesse,

Jon
« Letzte Änderung: Oktober 11, 2019, 01:18:13 Vormittag von JB »

Ole Riemann

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #42 am: Oktober 11, 2019, 13:16:01 Nachmittag »
Hallo,

@Ole: Mit welchen Objektiven bzw. welchen Baureihen hast Du denn die guten Ergebnisse erzielt? Ich habe jetzt mit dem 100er ein braucbbares DIK-Bild, allerdings nur, wenn das Präparat fast schon eintrocknet ist, also bei seeeehr niedriger Schichtdicke. Ist das bei Dir auch so?
Bei den (älteren, also Car Zeiss gravierten) 40er Planobjektiven habe jetzt eines gefunden, das ein einigermaßen gradientenfreies Bild liefert. Das beste (und wirklich gradientenfreie) Bild bekomme ich mit einem Plan 40 der neueren Generation mit dem Aufdruck ZEISS und der Teile Nummer 46 07 10 - 9904.

Mit dem 6.4er kann ich keinen DIK-Effekt erzielen. Benötigt man evtl. eine andere Kondensorfrontlinse, um mit dem Objektiv DIOK betreiben zu können?

Lieber Peter,

es stimmt, dass der Plan Achromat 100/1,25 Öl einen geringen Arbeitsabstand braucht, um ein gutes Bild im DIK zu liefern. Dann war bei mir aber alles prima - kein ungleichmäßiger Gradient.

Du meinst wohl den Plan Apo 63/1,4? Für dieses Objektiv ist meines Wissens kein befriedigender DIK mit dem alten Zentralschieber-DIK von Zeiss zu erzielen. Dafür ist es umso schöner beim neuen Endlich-DIK mit Einzelschiebern!

Beste Grüße

Ole

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Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=19707.msg149740#msg149740

Peter V.

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Re: Frage zum alten Zeiss DIK
« Antwort #43 am: Oktober 13, 2019, 22:30:29 Nachmittag »
Hallo,

na ja, ganz gradientenfrei ist es nicht, aber immerhin bekomme ich mit dem 100er jetzt ein akeptables DIK-Bild:

https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=35272.msg257880#msg257880

Herzliche Grüße
Peter
Bzgl. Netiquette: Heinrich Lübke, Bundespräsident 1959 - 1969: You can say you to me!
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