Historische Dauerpräparate

Begonnen von Physikfan, April 09, 2019, 00:22:52 VORMITTAG

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beamish

Die Objektive sind sehr ordentlich und teilweise anspruchsvoll im Umgang damit. Jetzt noch ein Blick unter den Objekttisch?

Grüße
Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

beamish

übrigens, daß ein Präparat einer Stechmücke mit "Gelse" beschriftet wurde, ist ein weiterer Hinweis darauf, daß der Hesteller Österreicher war.
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Physikfan

#17
Teile des Mikroskops:









Vielen herzlichen Dank für Eure Kommentare.
Jetzt weiß ich einfach mehr, was Sache ist.

Bitte noch eine Frage:
Gibt es zu diesem Mikroskop ein digitales Manual?

RainerTeubner

Hallo Peter,

soweit ich an den Photos erkennen kann, ist Dein Mikroskop ein Standard Universal. Eine Filmhalterung wie bei Phomi kann ich nicht erkennen.
Ich hab Dir eine PM geschickt.

Viele Grüße

Rainer
Mikroskop: Carl Zeiss Standard Universal
Bildbearbeitung: Gimp, Helicon focus und picolay
Kamera: Canon EOS 5D II

Physikfan

#19
Hallo Klaus

"Noch eine Frage zu deiner Vorstellung: in welchem Arbeitsgebiet hast du dich mit den Mikroskopen bewegt. Das letzte musste ich googeln, das war mir absolut neu."

Hauptsächlich mit dem Ramanmikroskop, es gibt einige 100 auf der Welt,
etwas Infrarotmikroskop, auch einige 100 auf der Welt,
etwas Brillouinmikroskop, weniger als 10 auf der Welt.

Viele Grüße

Peter

Herbert Dietrich

Hallo Peter,

ganz ernst kann ich Dich nicht nehmen. Aufgrund der Fotos des Mikroskops glaube ich, dass Du uns ver.....en willst.
Oder ist das Mikroskop zwischen Heizkörper und Wand eingeklemmt?

Fragende Grüße

Herbert


Klaus Herrmann

#21
Hallo Peter,

die Objektive sind auf jeden Fall Oberklasse. Bei den Planapos von Zeiss aus der Zeit sind locker die Hälfte delaminiert. Ich habe schon viele Planapo 4 gesehen und erst eines war tadellos meist ist die Hinterlinse delaminiert. Sieht dann so aus, wie auf dem Bild.

Den analogen schwarzen Fotoaufsatz kannst du an Nostalgiker weiter geben. Aber eine perfekte Fotoadaption ist problemlos zu realisieren. Unterm Kondensor sieht es so aus als wäre da ein Pol-Filter Dämpfungselement- 2 Polarisatioren, die gegeneinander verdreht das Licht kontinuierlich dämpfen. Eine Frage: was steht denn auf dem Kondensor drauf?

Die Präparate sind nicht von einem Meister gemacht. Wenn man davon ausgeht, dass die Schnitte im Praktikum ausgegeben wurden muss ja die Dicke optimal gewesen sein, dann ist unverständlich warum so viel Eindeckharz verwendet wurde. Über Brauchbarkeit kann man nur ein Urteil abgeben, wenn man sie selbst unterm Mikroskop begutachten kann.
Ich hätte bei Ebay mit dieser Übersicht, die du uns jetzt zeigst nicht mitgeboten.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Physikfan

#22
Hallo Herbert

"ganz ernst kann ich Dich nicht nehmen. Aufgrund der Fotos des Mikroskops glaube ich, dass Du uns ver.....en willst.
Oder ist das Mikroskop zwischen Heizkörper und Wand eingeklemmt?"

Bitte, was meinst Du mit Nichternstnehmen?

Weiter vorne habe ich ja gemeint, das Mikroskop ist noch im Dornröschenschlaf, zumindest seit etwa 10 Jahren nicht mehr benutzt. Dort, wo es jetzt steht, kann man es nicht bedienen.

"Oder ist das Mikroskop zwischen Heizkörper und Wand eingeklemmt?"

Das sieht nur so aus, das Mikroskop steht auf einem Tisch, den man am Foto nicht sieht.


Viele Grüße

Peter




Physikfan

#23
Hallo Klaus

Bitte was meinst Du mit " Bei den Planapos von Zeiss aus der Zeit sind locker die Hälfte delaminiert. Ich habe schon viele Planapo 4 gesehen und erst eines war tadellos meist ist die Hinterlinse delaminiert. Sieht dann so aus, wie auf dem Bild."

Viele Grüße

Physikfan

liftboy

Hallo Peter,

auf den ersten Blick...
wenn die noch gut sind, dann sind die richtig gut :-)

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Physikfan

#25
Hallo Klaus

Nachdem ich ,,delaminierte Objektive" gegoogelt
habe, glaube ich zu verstehen, dass dabei dünne
Beläge von kondensierten Kitt-, Ölresten etc. auf
den freien optischen Flächen innerhalb der Objektive
im Spiel sind, oder?

Viele Grüße
Peter

Physikfan

Im übrigen macht Ihr mir richtig Appetit,
mein Mikroskop mit einer Mikrometer Strichplatte in Betrieb zu nehmen
Und einmal zu sehen, was diese 5 Objektive an Auflösung
Und Kontrast hergeben.

Viele Grüße
Peter

Florian D.

Zitat von: Physikfan in April 11, 2019, 11:41:44 VORMITTAG
Hallo Klaus

Nachdem ich ,,delaminierte Objektive" gegoogelt
habe, glaube ich zu verstehen, dass dabei dünne
Beläge von kondensierten Kitt-, Ölresten etc. auf
den freien optischen Flächen innerhalb der Objektive
im Spiel sind, oder?

Viele Grüße
Peter

Ohne es genau zu wissen, bin ich bisher immer davon ausgegangen, dass sich Antireflexbeschichtungen ablösen.
Viele Grüsse
Florian

Herbert Dietrich

Hallo Peter,

mit nicht ganz "ernst nehmen" meine ich, dass Du uns immer nur Details Deines Mikroskops zeigst und
ich das als Rätsel-Raten angesehen habe. Das ist wie wenn man von einem Auto die Alu-Felgen, das Lenkrad usw. zeigt und dann frägt:
kennt jemand dieses Auto?
Wenn Du noch keine Anleitung zu dem Mikroskop hast, hier:
https://www.mikroskop-online.de/Mikroskop%20BDA%20Zeiss%20West%20Scan%20Cabalja/Grosses%20Forschungsmikroskop%20UNIVERSAL.pdf

Herzliche Grüße

Herbert

Klaus Herrmann

Hallo Florian:

ZitatOhne es genau zu wissen, bin ich bisher immer davon ausgegangen, dass sich Antireflexbeschichtungen ablösen.

Da kann ich dein Halbwissen gerne zum Ganzwissen machen.

Und Hallo Peter:

ZitatNachdem ich ,,delaminierte Objektive" gegoogelt
habe, glaube ich zu verstehen, dass dabei dünne
Beläge von kondensierten Kitt-, Ölresten etc. auf
den freien optischen Flächen innerhalb der Objektive
im Spiel sind, oder?

Richtige Antwort:
in Optiken sind mitunter 2 oder sogar 3 Linsen miteinander verkittet (unterschiedliche Glassorten um Optikfehler zu kompensieren) wenn dieser Kistt über die Jahre durch Temperaturwechsel/ Feuchtigkeit sich teilweise löst, dann wird die optische Homogenität gestört, weil nun plötzlich ein Luftspalt auftritt.  Brechungsindex Luft 1,0 und Glas so irgendwo bei 1,5. Das gibt dann Interferenzen vergleichbar den Farben dünner Schichten (Z. B. Öl auf Wasser). Sieht z. T. ganz hübsch aus; gefält mir aber bei Optik die mir gehört nicht so besonders gut. ;D
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken