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Tümpeltiere

Begonnen von cabo, Juni 18, 2019, 19:28:20 NACHMITTAGS

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cabo

Hier ist es nicht leicht für Tümpler. Der nächstgelegene "Tümpel" ist ein Auffangbecken für Regenwasser an einer Autobahnauffahrt.....

Dennoch findet dort reges Leben statt:

Zuckmückenlarve:


Schwimmkäferlarve (Dytiscidae)


Wasserkäferlarve (Hydrophilidae)


Rückenschwimmernymphe (Corixidae)



................. und natürlich gibt es da jede Menge Ceriodaphnien

Hellfeld von vorne:


Hellfeld von der Seite:



Pol von vorne:



Alles mit dem Olympus BHT und dem SPlanApo 10 (bzw. der Rückenschwimmer mit dem SPlanApo 4) aufgenommen und mit Helicon Focus gestackt


Gruß

Christian



anne

Hallo Christian,
absolute Topserie!!
Alle klasse, die letzten beiden sind aber meine Favoriten.
Danke fürs Zeigen.
lg
anne

DR

Hallo Christian,
erste Sahne, aus meiner Sicht sind die Hellfeldaufnahmen der Daphnien etwas für die Wand. Welches Format, welche Auflösung?  Bekommt man in das Auge noch etwas Zeichnung?
VG
Dieter

cabo

Hallo Anne, hallo Dieter

Danke für eure lobenden Worte, das geht runter wie Öl  :)

Ich habe eine EOS 60D und nach dem Stacken haben die Bilder 43,64 X 28,79 cm bei 118 Pixel/cm.....

Das mit der Zeichnung im Auge gestaltet sich schwierig. Dazu bräuchte man Auflicht bei ganz wenig Durchlicht......


sushidelic

Hallo Christian,
ich bin froh, dass die Großwildjagd wieder eröffnet ist.
Wunderschöne Bilder!
LG Michael

M.Butkay

Hallo Christian,

ich kann mich hier nur meinen Vorrednern anschließen, "Willkommen im Großwildrevier"!.
Ich selber habe mein BH2 noch gar nicht so ausgereizt, da ich bisher immer nur ein Kleinwildjäger war.

Seit gestern habe ich mir ein Tümpelaquarium im Zimmer aufgestellt, Großwild ohne Ende [...] und
natürlich auch viel Kleinkram, bin gespannt!

Nochmals vielen Dank fürs zeigen und Motivieren!
Michael
Captain Kirk (Wächter des Plankton...)

cabo

#6
Danke Michael und danke Michael


Zitat von: M.Butkay in Juni 19, 2019, 14:11:38 NACHMITTAGS
Seit gestern habe ich mir ein Tümpelaquarium im Zimmer aufgestellt

Irgendwie ist das dieses Jahr seltsam. Vorgestern eine Probe voll mit Ceriodaphnien geholt, schön mit Brunnenwasser verdünnt, damit die nicht so schnell umkippt. Heute ist keine einzige mehr zu finden. An den zwei, drei Büschelmückenlarven kanns nicht liegen.....  sonst haben die sich schon einige Zeit gehalten, Simocephalus sogar wochenlang.

Ich hab einen kleinen "Garten" beim Stellplatz, dort werde ich mir einen Miniteich anlegen (großer Blumentopf)

Gruß

Christian

M.Butkay

Hallo Christian,

bei Wasserflöhen ist Brunnenwasser der falsche Weg. Wasserflöhe mögen nährstoffreiches Wasser mit viel Nahrung drin, denn die brauchen sie. Ich habe z.B. bei mir im Garten einen großen Eimer, der immer der Sonne ausgesetzt ist, Kleinstalgen ohne Ende und damit füttere ich sie. Ich habe auch schon im Standzylinder Wasserflöhe mit ein paar kleinen Wasserpflanzen in die Fensterbank gestellt und sich selbst überlassen. Sie überleben nur eine gewisse Zeit, wenn sie nicht zusätzlich Futter bekommen.

Ich habe in einem Fernsehbeitrag gesehen, wie ein Discusfischzüchter sich selbst Wasserflöhe in einem alten Schwimmbecken selbst gezüchtet hat. Gefüttert wurden sie, indem er einfach hin und wieder Pferdemist ins Schwimmbecken geworfen hat und die ganze Brühe schön umgerührt hat. Nährstoffanreicherung pur und Festessen für die Daphnien und Co!

Ich hoffe das Hilft Dir weiter,
Michael

Captain Kirk (Wächter des Plankton...)

anne

#8
Hallo Christian,
ich habe meine Reinkultur Daphnien anfangs mit gelöster Hefe zugefüttert. Inzwischen sind genug Algen drin, dass ich es als 1l Miniaquarium direkt auf meinem Schreibtisch stehen habe und sämtliche Entwicklungsstufen darin finde.
Lg
Anne

cabo

Hallo Anne, hallo Michael

Ich fange die ja mit einem Planktonnetz. Damit reichere ich die ja über die Massen an, d.h. es sind viel mehr Exemplare pro z.B. mL als in der Natur. Mein Netz (67 μm) ist mittlerweile so zugesetzt, dass ich glaube auch Bakterien anzureichern.

Wenn ich einige Wasserflöhe in eine kleine Petrischale pipettiere und dann Alkohol zugebe, flockt da unheimlich viel Protein aus (von den Bakterien?). Wenn ich eine Probe nicht verdünne, stinkt die schon nach ein paar Stunden. Dass dann alle Wasserflöhe komplett innerhalb zweier Tage absterben, nur durch Hunger? Kann sein, aber ich hatte schon wirklich viele Proben, die hielten sich auch "ungefüttert" länger. Ich denke da steckt was anderes dahinter. Wahrscheinlich Sauerstoffmangel..

Aber egal. Trotzdem Danke für eure Tipps.

Gruß

Christian