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Aquarium und Protozoen

Begonnen von wasilis, November 01, 2009, 21:48:26 NACHMITTAGS

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beamish

Hallo,

könnte man die Drehzahl einer elektrischen Zentrifuge nicht steuern indem man einfach einen Steckdosendimmer dazwischen schaltet?

schwungvolle Grüße,

Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Klaus Herrmann

Hallo Wasilis,

Zentrifuge zum Anreichern ist natürlich eine bewährte Methode.

Was dagegen Jörg hier vorschlägt braucht zwar etwas Zeit, bringt aber sehr gute Ergebnisse:

ZitatWas auch sehr schön funktioniert: einen Objektträger zu einem Viertel seiner Länge in den Aquariengrund stecken und ein bis zwei Wochen warten, bis sich Algen darauf festgesetzt haben. Eine Seite muss man natürlich abwischen, wenn man den OT rausnimmt ...

Wolfgang Bettighofer hat in seinem unbedingt lesenswerten Artikel im neuen Mikrokosmos die "Aufwuchsmethode" detailliert beschrieben und auch eine Bastelanleitung gebracht. Der Beitrag im Heft 6 /2009 Mikroskopische Streifzüge auf Hiddensee- Teil 1: Aufwuchsobjektträger

Wie immer bei ihm: eine gute Mischung von seriöser Wissenschaft, unterlegt mit tollen Bildern und einer gut und lesbar geschriebenen "Story" - wohl dem der den Mikrososmos abonniert hat!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Wolfgang Bettighofer

Zitat von: wasilis in November 02, 2009, 11:52:14 VORMITTAG
Hallo
Danke für die Infos. Ich denke mein Filter hat ne hohe Flußgeschwindigkeit, also dass Wasser strömt mit kräftigem und breitem Strahl heraus. Werde auch mal den Schmodder etwas sedimetieren lassen und den Überstand analysieren.

Das Forum hier ist ja wirklich Klasse. Man kann spezifische Fragen stellen und bekommt prompt Antworten. Ich habe zwar bedenken dass man sich entblödet wenn man alzu naive  oder triviale Fragen stellt, aber das Risiko muss eben eingehen.

Besten Dank
Wasilis

Hallo Wasilis,

ich lese mal zufällig mit, die Zeit ist "momentan" knapp. Ich denke, Du willst einen Filter haben, der einen Reinigungseffekt hat. Die Filterwatte (oder -Schwamm oder xxx) hat niemals direkt eine für den Aquarianer nutzbare Filterwirkung, sie ist lediglich Substrat (Lebensraum) für Mikroorganismen. Nur die, VOR ALLEM DIE BAKTERIEN, können Wasser säubern.
So: Wenn die Durchflussgeschwindigkeit zu hoch ist, und das ist sie bei Dir wahrscheinlich, dann wird das Filtersystem ineffizient.
Ein lesenswertes Buch: Hanns-Jürgen Krause - Handbuch Aquarienwasser
Die Mikroorganismen, die Du sehen willst (Ciliaten, Amöben), kommen als Baktereinfresser dann, wenn genug Bakterien aufgewachsen sind.

Ich habe auch Aquarien, seit ca. 20 Jahren. Ich weiß, dass man gerne auch Strömung hat. Dafür habe ich aber eine separate Kreiselpumpe. So kann ich den Durchfluss durch den Filter gemächlich lassen und habe trotzdem Strömung.

Nur so ein paar Gedanken...

Tschüß, Wolfgang
http://www.protisten.de
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BUANA

Hallo Alle.

OT für 3-20 Tg. oder länger im Aquarium, Süß - oder Seewasser auch im Gartenteich in verschiedenen Tiefen.
Unterseite vom OT vorsichtig abwischen     -       1-2 Tr. "Wasser" drauf fertig.
Unter dem Mikroskop immer wieder ein optischer Genuss.

Grüsse aus Lünen (Nähe Dortmund)

Günter

Wolfgang Bettighofer

Zitat von: BUANA in November 23, 2009, 01:59:07 VORMITTAG

Unterseite vom OT vorsichtig abwischen     -       1-2 Tr. "Wasser" drauf fertig.

Ganz tricky wäre es dann, grundsätzlich mit OT im Doppelpack zu arbeiten, dann hat man auf der Unterseite lediglich klares Wasser abzuwischen.
'Ne Wäscheklammer hilft beim Zusammenhalten, oder eben ein OT-Halter. Bauanleitung dazu gibt es im aktuellen MIKROKOSMOS-Heft.

Tschüß, Wolfgang

PS:
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