Okulare mit 24,0 mm Einsteckdurchmesser

Begonnen von jochen53, Mai 02, 2020, 09:38:25 VORMITTAG

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jochen53

Hallo,
ich besitze drei Okulare, bei denen es sich offenbar um Huygens-Okulare handelt, mit einem Einsteckdurchmesser von 24,0 mm. Ich dachte, der Durchmesser von 23,2 mm wäre allgemein üblich oder bei moderneren Geräten oder Stereomikroskopen auch viel größere Durchmesser. Sie waren in dem Holzeinschub vom Schrank des alten Laborlux 1 drin, passen an dieses Mikroskop aber natürlich nicht. Es sind 2-linsige Systeme aus zwei plankonvexen Linsen, die Wölbung jeweils zum Präparat hin gerichtet, zwischen den Linsen befindet sich eine Blende. Alle drei haben eine verschiedene Länge, 1 ist das längste, 3 das kürzeste. Die Okulare tragen keine Herstellerbeschriftung und keine Maßstabszahl, es sind lediglich die Zahlen 1, 2 und 3 in die Augenlinsenfassung eingeschlagen, der Tubus ist aus verchromtem Messing.
Gab es tatsächlich Firmen, die 24,0 mm Okulare verwendeten? Was könnte man damit noch anstellen?

Viele Grüße, Jochen.

liftboy

Hallo Jochen,

das Problem ist mir auch schon untergekommen. So wie es aussieht, gehören die an ältere Hufeisengeräte deren Hersteller leider nicht auszumachen ist. Okulare mit lediglich einer Nummer habe ich auch in der Sammlung, zum Teil nicht mal schlecht. Ab er leider, leider, nur Einzelstücke. Wären es passende Päärchen, würde ich mir Adapter auf 30,5 für meine Stemis drehen.

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
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jochen53

Vielen Dank Wolfgang,

daß sie älter sein müssen, folgere ich u.a. auch aus der Tatsache, daß sie offensichtlich nicht vergütet sind.

Viele Grüße, Jochen.

Werner

Ich glaube, daß die Oklulare eher von den ganz billigen Teleskopen aus dem Versandhandel sind, die haben ein abartiges Maß (0,95 inch?).

Gruß - Werner

jochen53

Hallo Werner,

vielen Dank für Deine Antwort, aber das glaube ich aufgrund der Herkunft, der Verarbeitung und des Aussehens nicht. "Billig" wie das ganze Chinazeug sind sie nicht verarbeitet. Die eingeschlagenen Zahlen machen eher einen individuell hergestellten Eindruck. Sie müssen wohl jahrzehntelang unbenutzt im Holzschrank des Laborlux 1 Mikroskops gelegen haben, das mein früherer Arbeitgeber 1955 angeschafft hatte, obwohl sie dazu natürlich nicht passen. Vermutlich wußte man nichts mehr damit anzufangen und hat sie deswegen zu dem anderen "Mikroskopkram" mit dazugepackt weil sie da am noch am ehesten dazu gehörten. Es wäre auch denkbar, daß meine ehemalige Firma vor dem Leitz Laborlux ein noch älteres Mikroskop hatte, das längst nicht mehr existiert. Fragen kann ich auch niemanden mehr, der sich noch erinnern könnte.

Viele Grüße, Jochen.

piu58

Sind die beiden Linsen vielleicht verkittete Paare? Dann könnten es Plössl-Okulare sein, die eigentlich ganz gut sind.
Bleibt dran, am Okular.
--
Uwe

jochen53

Hallo Uwe,

nein, soweit ich das sehen kann, sind es unvergütete Plankonvex-Linsen.

Viele Grüße, Jochen.

peter-h

Hallo Jochen,

es gab einmal eine Firma Spectros in der Schweiz für astronomisches Zubehör. Ich besitze ein Okular mit f= 15mm  " F 15 W " welches 24,5mm bei der Steckhülse hat. Es ist ohne Kompensation.

Gruß
Peter