Gekreuzte zirkulare Pol-Filter vor Zeiss West endlich mit neuerem DIK

Begonnen von Martin Schneider, November 19, 2009, 12:43:54 NACHMITTAGS

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Martin Schneider

Hallo,
Ich überlege eine Helligkeitssteuerung über zwei gekreutzte zirkulare Polfilter und frage mich, ob diese mehr als nur die Helligkeit beim neueren DIK für Zeiss West endlich beeinflussen.

Da ich bisher keine passenden Filter oder Folien habe, würde ich mich über Hinweise freuen, ob dies praktikabel ist.

Hintergrund: für eine Kamera mit nicht SCA300 tauglicher TTL-Steuerung (solch ein Blitz ist adaptiert) erscheint mir dies als eine nicht-elektronische Variante der Helligkeitsregulierung interessant.

Besten Dank und viele Grüße
Martin

Bernhard Lebeda

Hallo Martin

zum DIK kann ich mangels Ahnung nichts sagen.

Falls Du nicht selber basteln möchtest gibt es im Astro Bereich saubere Lösungen:

http://www.teleskop-express.de/shop/product_info.php/info/p321_Variabler-Polarisationsfilter---1-25----1--bis-40-.html


Viele Mikrogrüsse

Bernhard
Ich bevorzuge das "DU"

Vorstellung

Jürgen Boschert

Hallo Martin,

das sollte mit dem DIC kein Problem sein. Wichtig ist nur, dass der Polfilter, der näher zum Objekt hin liegt, in Kreuzstellung mit dem Analysator ist. Ein Variante wäre z. B. auch, zunächst einen Polfilter so anzuordnen, wie für den DIC üblich, und dann einen zweiten beleuchtungsseitig und drehbar anzubringen, mit dem dann die Helligkeit reguliert wird.

Was mir nicht ganz klar ist: Was für eine Lichtkanaone hast Du? DIC schluckt doch normalerweise sehr viel Licht.

Gruß !

JB
Beste Grüße !

JB

Wolfram Weisshuhn


Hallo Martin

dein Beitrag ist mir etwas unverständlich. Warum müssen es zirkulare Polfilter sein? 2 normale Polfilter übereinanderliegend gegeneinander gedreht bringen bereits eine Abdunklung.

mfG

Wolfram Weisshuhn

Jürgen Boschert

Hallo,

Herr Weisshuhn, das mit dem zirkular hatee ich glatt überlesen / verdrängt.

Für den DIC sollten es KEINE zirkularen Pol-Filter sein, verstehe auch nicht, warum Martin die verwenden will.

Gruß !

JB
Beste Grüße !

JB

Nomarski

Hallo,

ZitatIch überlege eine Helligkeitssteuerung über zwei gekreutzte zirkulare Polfilter und frage mich, ob diese mehr als nur die Helligkeit beim neueren DIK für Zeiss West endlich beeinflussen.
Nicht nur die Helligkeit, sondern auch den DIK. Wenn die beiden Polfilter (übrigens linear) nicht gekreuzt sind, wird zwar das Bild heller, aber auch der Kontrast verschwindet.

ZitatHintergrund: für eine Kamera mit nicht SCA300 tauglicher TTL-Steuerung (solch ein Blitz ist adaptiert) erscheint mir dies als eine nicht-elektronische Variante der Helligkeitsregulierung interessant.
Müßte dann aber in den Beleuchtungsstrahlengang vor dem Blitz passieren, da man bei gedrosseltem Pilotlicht schlecht fokussieren kann. Ein Satz Graufilter tut es auch oder besser: Man ersetzt den Sensor (Fotowiderstand) durch einen Regelbaren Widerstand.

Gruß
Bernd

Jürgen Boschert

Hallo,

ZitatNicht nur die Helligkeit, sondern auch den DIK. Wenn die beiden Polfilter (übrigens linear) nicht gekreuzt sind, wird zwar das Bild heller, aber auch der Kontrast verschwindet.

Das verstehe ich jetzt nicht. Das stimmt doch nur, wenn man Polarisator und Analysator zur Helligkeitsregelung benutzt. Wenn ich Martin hingegen richtig interpretiere, will er zusätzlich zwei Polfilter im Beleuchtungsstrahlengang vor dem Polarisator einbringen. M. E. reicht es aber, einen zusätzlichen (linearen) Polfilter vor dem Polarisator anzubringen; den Polarisator lässt man in Kreuzstellung zum Analysator und durch Drehen des zusätzlichen Filters kann dann die Helligkeit geregelt werden.

Gruß !

JB
Beste Grüße !

JB

Nomarski

Hallo,

über die Art der Anordnung hat hat Martin sich noch nicht so recht ausgelassen, aber vielleicht holt er es noch nach. Wenn er mit einem zweiten Filter vor dem Polarisator das ankommende Licht abdrosseln will, kostet das erstmal wieder Licht beim Einstellen, weil zwei parallele Polarisatoren mehr dämpfen als einer.
Dann müße man die Fassung mit einer Skala versehen, wo man je nach Vergrößerung die Einstellwerte schnell wiederfinden kann, sonst muß vor jeder Aufnahme erstmal eine Testreihe gefahren werden, was sehr umständlich ist.

Klaus Herrmann

Hallo Martin,

warum machst Du das nicht mit einer Graustufenfilterreihe, wie man das früher gemacht hat. Geht dann zwar nicht kontinuierlich, aber genau definiert und ohne Farbverschiebung.
Ich habe in meinen Filterkisten sicher welche (32 mm).
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Nomarski

Hallo Klaus,

Zitatwarum machst Du das nicht mit einer Graustufenfilterreihe, wie man das früher gemacht hat. Geht dann zwar nicht kontinuierlich, aber genau definiert und ohne Farbverschiebung.
Ich habe in meinen Filterkisten sicher welche (32 mm).

Bei ruhenden Objekten mag das noch praktikabel sein, aber der Wasserfloh ist dann meistens schon weg. ;)
Und beim Blitzwürfel kann man wenigstens noch im Hellen beobachten, wenn der Graufilter vor dem Blitz kommt, aber beim Doppelkollektor ist dann leider auch das Pilotlicht düster. Deswegen habe ich zur elektronischen Regelung gegriffen.

Gruß
Bernd

Martin Schneider

Hallo zusammen,
besten Dank für die Rückmeldungen.
Ein von Herr Stahlschmidt umgebauter Blitz befindet sich in einem Zeiss-Doppelkollektor in der "Beleuchtungssäule" meines IM 35. Die einwandfreie TTL-Steuerung des Biltzes will ich weiterhin zur Verfügung haben, daher habe ich von einem Umbau der Elektronik abgesehen.
Die Idee mit den zusätzlichen Zirkularen Polfiltern war, dass diese die fürs DIK notwendigen Linearen Polfilter nicht stören. Mir ist bisher noch nicht klar geworden, ob die zusätzlichen gekreutzten zirkularen Polfilter den DIK stören würden oder nicht.
Allerdings ist der Hinweis auf die Gesamthelligkeit auch für die visuelle Betrachtung so gravierend, dass meine Frage wohl eher akademische ist.

Viele Grüße
Martin




Nomarski

Hallo Martin,

diese Umbauten der Blitzgeräte kenne ich, beim SCA300-System klappt die TTL-Steuerung auch nur bei den analogen Spiegelreflexkameras.
Ich hatte mal bei einem Blitzgerät, ein Metz 30 BCT2, die Intensität durcht Lichteinstahlung direkt auf den Sensor versucht zu regulieren. Das hatte sogar auch funktioniert, leider entstand dadurch ein entsprechend umständlicher Aufbau um das Mikroskop. Da Herr Stahlschmidt meistens den Metz 30 TTL1i für den Umbau verwendet, fällt diese Methode leider flach, da bei diesem Modell die Intensität nur über die TTL-Steuerung der Kamera reguliert werden kann.

Gruß
Bernd