Autor Thema: Meine erste Diatomee - was könnte das sein?  (Gelesen 607 mal)

Bob

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Re: Meine erste Diatomee - was könnte das sein?
« Antwort #15 am: April 26, 2021, 17:00:55 Nachmittag »
Hallo Kai,
das letzte Bild sieht doch schon sehr gut aus! Es ist ja eine recht kleine Diatomee und dafür schon ordentlich aufgelöst. In welchem präparat hast Du sie gefunden?
Ich verwende bei Diatomeen oft nur einen, meist den grünen Farbkanal, damit bekommt man etwas mehr Schärfe und die bunen Säume vreschwinden.

Viele Grüße,

Bob

kmueho

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Re: Meine erste Diatomee - was könnte das sein?
« Antwort #16 am: April 26, 2021, 17:17:58 Nachmittag »
Hallo Bob,

ich habe sie im Präparat "Außenmühlenteich Hamburg-Harburg" von 1972 gefunden.
Das mit dem grünen Farbkanal habe ich hier auch vornehmlich gemacht. Blau und Rot sind deutlich abgeschwächt. Sonst wären die Farbränder auffälliger.

Viele Grüße,
Kai
« Letzte Änderung: April 26, 2021, 17:20:32 Nachmittag von kmueho »

Bob

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Re: Meine erste Diatomee - was könnte das sein?
« Antwort #17 am: April 26, 2021, 17:26:13 Nachmittag »
Die Außenmühlenteich-Diatomeen sind besonders hübsch und teilweise sind sehr große Exemplare dazwischen. Es ist eine Schlammprobe, die einfach für ein paar Monate in Salzsäure lag zu Reinigung. Sozusagen mein lokaler Geheimtipp!   :)
« Letzte Änderung: April 26, 2021, 20:45:12 Nachmittag von Bob »

kmueho

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Re: Meine erste Diatomee - was könnte das sein?
« Antwort #18 am: April 26, 2021, 18:38:20 Nachmittag »
Zitat
Es ist eine Schlammprobe, die einfach für ein paar Monate in Salzsäule lag zu Reinigung

Hallo Bob,

da staunt der Laie. Wie kriegt man die Winzlinge hernach von Sand, Steinchen und anderem "Dreck" getrennt? Immerhin findet sich nichts dergleichen im Präparat.
"Salzsäule": Meinst du Salzsäure oder Salzsole oder ist das gar kein Tippfehler und (für mich) was Neues?

Viele Grüße,
Kai

Bob

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Re: Meine erste Diatomee - was könnte das sein?
« Antwort #19 am: April 26, 2021, 20:52:00 Nachmittag »
Hallo Kai,
sorry, das war natürlich Salzsäure.
In Schlammproben ist noch allerlei Sand und Schlamm, den kann man durch Sieben und Absinkenlassen oder eine geschickte Kombination aus beidem entfernen. Ich hatte dazu hier mal was geschrieben: http://www.mikrohamburg.de/Programm/Protokoll_20170917.pdf
Pankreatin würde ich heute eher nicht mehr nehmen und beim Veraschen die Tempertur auf ca. 450°C begrenzen, die Beschreibung ist also aus meiner Sicht nicht mehr ganz aktuell. Interessant fand ich, dass das Material aus dem Hamburg Harburger Außenmühlenteich (30km von hier) spannender ist als so manche Probe aus hochgradig exotischen Orten.

Viele Grüße,

Bob