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Seifenhäute

Begonnen von Peter Woitschikowski, Februar 07, 2024, 13:04:34 NACHMITTAGS

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Peter Woitschikowski

Hallo liebe Mikrofans, nachdem wir am vergangenem Sonntag in der Zoom-Konferenz mit Alfons Renz über das Thema Seifenhäute fotografieren, unterstützt durch die wunderbaren Bilder von dem verstorbenem Reinhard Mehnert über Totalreflexion diskutiert haben, habe ich gestern Abend kurz einen Versuch gestartet auch Seifenhäute abzubilden. Da mir bekannt war, das Karl E. Deckart diese mit einer Großformatkamera fotografiert hat, holte ich meine MFT Olympus Kamera, bestückt mit dem 60er Makro und einem Blitz mit Diffuser aus dem Schrank. Mangels passendem runden Seifenhauthalte nahm ich einfach ein leeres KB-Diarähmchen. Es ist zwar fummelig und experimentell, aber nach ca. 2 Stunden hatte ich eine kleine Auswahl erstellt, die ich Ihnen/Euch hier präsentiere.
ich bevorzuge das freundliche Du
Gruß
Peter
Peter Woitschikowski, Gütersloh

anne

Lieber Peter,
die Mühe hat sich gelohnt! Wunderbare Bilder👏👏👏
lg
Anne

Rawfoto

Hallo Peter

Einfach toll, auch ich habe da im vergangenem Jahrtausend erste Versuche mit Großformat begonnen, das habe ich schon vollkommen aus den Augen verloren. Einfach tolle Ergebnisse, dient als Anregung für eine der MGW Veranstaltungen.

Liebe Grüße

Gerhard
Gerhard
http://www.naturfoto-zimmert.at

Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

Thomas Böder

Sieht schon gut aus! Kann man nicht anders sagen.
Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
Kleinmikroskope: reichlich...

Alfons Renz

Lieber Peter,

Wunderbar hast Du die Seifenhäutchen hinbekommen und fotografiert. So waren meine bescheidenen Versuche am Sonntag auch gemeint: Als Anregung, es (viel...) besser zu machen!

Der Teufel steckt, wie immer, im Detail: Wie hast Du die koaxiale Beleuchtung realisiert? Mit einem Ringblitz um das Kamera-Objektiv?

Bei den diversen Auflichtapparaturen der Mikroskope scheint es nicht immer zu funktionieren. Peter V. hat mit dem H-Pl Auflichtkondensor von Zeiss ohne weitere Hilfsmittel gute Bilder erhalten - bei mir ging es nur unter Einsatz von Polarisator und Analysator, und mit sehr bescheidenem Resultat.

Herzliche Grüße,

Alfons

Robert G.

Hallo Alfons,
meine Versuche mit den Seifenhäuten waren immer ohne Polarisator und Analysator.
Auch einen Blitz habe ich nicht gebraucht, denn die Seifenlauge bewegt sich nur langsam über die Lochplatte, oft steht auch alles still um es zu fotografieren.
Ich habe für meine Seifenhautfotos nur die Auflichteinrichtung und sonst nichts weiter verwendet, also es waren keine zusätzlichen Filter erforderlich.
Da gab es schon mal die Diskussion um die Art der Beleuchtung, welche Beleuchtung die besseren Ergebnisse erzielt, LED-Beleuchtung oder die gute alte Glühbirne.
Für meine Seifenhautfotos habe ich eine LED-Beleuchtung verwendet.

Hallo Peter,
Ich hoffe du erlaubst, dass ich in deinem Faden eins meiner Seifenhaut-Fotos zeige.  Fotografiert habe ich wie oben beschrieben.
An der Standzeit der Seifenhaut muss ich noch arbeiten, wenn es dumm läuft, zerplatzt der "Traum" schon nach wenigen Sekunden.

Grüße
Robert

Seifenhaut2.JPG
Seifenhaut.JPG

Robert
Gerne verwende ich das vertraute ,,Du".

Robert G.

Robert
Gerne verwende ich das vertraute ,,Du".

Alfons Renz

Lieber Robert,

Wiederum brilliante Bilder! .... aber der Teufel steckt im Detail, beim Bild Deines Aufbaus auf der Rückseite: Welchen Auflichtkondensor hast Du verwendet?

Herzliche Grüße,

Alfons

Robert G.

Lieber Alfons,

ich habe diesen Zeiss- Auflichtkondensor verwendet.

Auflicht1.JPG
Auflicht2.JPG
Robert
Gerne verwende ich das vertraute ,,Du".

Peter V.

#9
Hallo

@Peter Woischikowski: Ich frage mich gerade, wieso mich Deine Bilder so stark am mein berufliches Fachgebiet erinnern....? ;)

Wie genau war den nun Dein (nichtmikroskopischer) Aubau? Du hast einen Seifenfilm über den ganzen Diarahmen gezogen, habe ich das richtig verstanden? Hast Du den Seifenfilm dann waagerecht oder senkrecht fotografiert? Und wie Alfons stelle ich mir die Frage, die Du geblitzt hast. Das Licht sollte ja im Prinzip koaxial sein oder zumindest sollte der Einfallswinkel des Lichts genau dem Winkel der Kamera zum Seifenflim entsprechen.

Ich habe gestern auch einmal (ohne den Anspruch, tolle Fotos zu erzeugen) aus reinem Interesse, mit welcher Technik das funktioniert, einen mit Gylcerin stabilisierten Film aus Pustfeix mit dem Auflichtilluminator vom Leitz-Orthoplan und dem Auflichtilluminator des Zeiss Standard Universal (hier Verwendung der H-Pl-KLartusche) betrachtet und nur Freihand-Handyfotos angefertigt. Mit beiden Illuminatoren funktioniert es tadellos.

Hezrliche Grüße
Peter



Seife1.jpgSeife2.jpgSeife3.jpgLeitz-Illuminator.jpg
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Peter Woitschikowski

#10
Hallo Alfons, ich habe einen Diffuser für die Makrofotografie vor dem Blitz verwendet.Dieses externe Blitzgerät sitzt auf der Kamera im Blitzschuh und durch den Diffuser trifft das Blitzlicht relativ frontal auf die Seifenhaut.Zur Realisierung und vollständigen Totalreflexion habe ich dann den Diarahmen mit der Seifenhaut leicht ankippen müssen, aber durch Abblenden auf Blende 11 konnte ich die Schärfe erzielen. Dies geht natürlich bei Verwendung einer verstellbaren Großbildkamera leichter, ich habe allerdings meine letzte Großbildkamera 8x10 Inch bereits vor einigen Jahren verkauft und bin voll auf Digital umgestiegen.
Gruß
Peter
Peter Woitschikowski, Gütersloh

Peter Woitschikowski

Danke für die vielen Antworten und positiven Kommentaren.Es gibt von einem Australier den Cygnustech-Diffuser ( im Internet zu finden ) Und den habe ich dafür verwendet gemeinsam mit einer Beleuchtungs-Led,
Zu deiner Frage Peter:Die Kamera habe ich in Tischhöhe positioniert und mit einer Doppelklammer den Diarahmen Senkrecht darin befestigt, aber auch bei mir war nach einigen Sekunden der Spaß vorbei ( trotz Glycerin..)
Peter Woitschikowski, Gütersloh

Peter Woitschikowski

Hallo Peter, bzgl. Deines Fachgebietes, kam auch heute der Kommentar meiner Frau daher als sie die Bilder sah.....
Ich habe zwar alles gegeben, aber es sind nur die Seifenhautformen.... :)  8)
Peter Woitschikowski, Gütersloh

Peter V.

#13
Lieber Peter,

Zitat von: Peter Woitschikowski in Februar 07, 2024, 18:58:47 NACHMITTAGSHallo Peter, bzgl. Deines Fachgebietes, kam auch heute der Kommentar meiner Frau daher als sie die Bilder sah.....
Ich habe zwar alles gegeben, aber es sind nur die Seifenhautformen.... :)  8)

Ich kann mit die Frage gut vorstellen: "Peter!!! Was hast Du da gemacht? ? ?  >:(;)  :D

Der wohl ausführlichste Beitrag zur Seifenhaut(mikro)fotografie findet sich hier in einem Mikroskosmos Heft (der Aufsatz von Gerd Günther):

https://www.zobodat.at/pdf/Mikrokosmos_99_4_0001.pdf

Herzliche Grüße
Peter


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Wutsdorff Peter

Verehrte Seifenhautspezialisten ,
mit großem Interesse habe ich den Kosmosheft-Artikel gelesen.
Das erinnerte mich an die Statikvorlesung eines Professors, der uns mit versch. Randformen zeigte, daß immer eine Minimalfläche entsteht.  Es handelt sich hier immer um sog. Membranschalen. Sie übertragen immer nur Längskräfte in ihrer Ebene. Beisp. Dach des Olympiastadions in M
Gruß Peter Wff