Manchmal möchte man einfach nur noch k…

Begonnen von Thomas Böder, Heute um 12:11:44 NACHMITTAGS

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Thomas Böder

Ich könnte gerade so richtig durchdrehen.
Ich habe in den letzten vielen Stunden aus zwei pankratischen Kondensoren einen richtig gut funktionierenden gemacht.
Wir reden vom Zeiss Nf.
Alles mühsam justiert.
Es funktioniert alles perfekt, das Dunkelfeld ist ein Traum, Mann ist glücklich.

Das Glück dauerte nur ein paar Minuten, dann fiel der Feintrieb komplett aus.
Ich bin gerade maximal genervt.

Na dann baue ich das Teil wieder auseinander.  :-\

Wollte ich nur mal loswerden.

Gruß, Thomas.
Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
Kleinmikroskope: reichlich...

Thomas Böder

Ich weiß gar nicht, ob das wirklich ein Defekt war oder ob das so sein soll?!

Habe mir den Feintrieb im zerlegten Zustand mal genauer angeschaut.
Wenn der Feintrieb ganz nach unten gefahren wurde, kommt irgendwann der Moment, wo das Segmentzahnrad quasi nicht mehr greift.
Man dreht weiter und nichts passiert mehr.
Wenn man denn aber noch weiter dreht, bis zum Anschlag des Drehknopfes für den Feintrieb, hat dieser irgendwann einen Anschlag. Danach wieder andersherum drehen, das Segmentzahnrad greift wieder und das war es.

Hat man mich verstanden?!  ;D
Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
Kleinmikroskope: reichlich...

Jürgen Boschert

Hallo Thomas,

bekanntes Problem. Das Segment ist sehr knapp bemessen, da muss man beim Einsetzen des Uhrwerkes manchmal ziemlich spielen, bis es so ist, dass es nach oben und unten durchgehend greift. Oder hat Dein Zahnrad-Segment eventuell Karies?
Beste Grüße !

JB

Thomas Böder

Zitat von: Jürgen Boschert in Heute um 18:45:27 NACHMITTAGSOder hat Dein Zahnrad-Segment eventuell Karies?

Alle Zähne vorhanden.  ;D
Schön wäre es, wenn der Anschlag der Welle des Feintriebs schon greifen würde, bevor das Segmentzahnrad aushakt.
Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
Kleinmikroskope: reichlich...

Gerd Schmahl

Hallo Thomas,
das ist wie Jürgen schon schreibt, eine Frage des richtigen Zusammenbaues. Das ist eine eklige Fummelei, wenn man erst herausfinden muss, in welcher Stellung der Feintriebachse man das Uhrwerk einsetzen muss und wie der Hebel dabei stehen muss. Ist schwer zu erklären. Du musst beobachten, wann der Anschlag anschlägt und ob der Hebel dann schon kurz vor den Endstellungen ist, oder schon auf einer Seite herausfliegt. Aber ja, ich kann Dich gut verstehen. Da braucht man starke Nerven...
Aber schön, dass Du jetzt einen brauchbaren Pankraten hast.
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.