Botanik: Tomatenpflanze Querschnitt Stängel *

Begonnen von reinok, Juli 25, 2026, 17:54:43 NACHMITTAGS

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reinok

In letzter Zeit beschäftige ich wieder mit Mikroskopie.

Bin da leider noch totaler Anfänger, vor allem was das Färben und Einschließen ohne Luftblasen anbelangt.
Ich möchte trotzdem mal Bilder zeigen die ich mit dem Bresser Analyth LCD Mikroskop gemacht habe, Bilder  mit dem Motic Panthera U mache ich noch.

Querschnitt vom Stängel einer Tomatenpflanze. Geschnitten mit dem HAGA-Mikrotom. Gefärbt mit FCA. Eingedeckt mit Euparal.

Aufnahme mit Bresser Analyth LCD Mikroskop. Bilder bearbeitet mit IrfanView

LG
Reiner

Durchlicht: Motic Panthera U
Durchlicht: Bresser Science TRM-301
Stemi: Bresser Analyth LCD Mikroskop
Toupcam - UCMOS5100KPA   5 MP
BRESSER MikroCam SF UHD

Daniel Scheibenstock

Hallo Reiner,

Nicht übel, mir gefällt dein Ergebnis. Ich hätte bei den Bildern noch etwas am Weißabgleich gespielt aber das ist oft ja Geschmacksache 🙂

Liebe Grüße Daniel
Leica DMRB HC (DL, Pol, DIC, PH)
Motic BA310 LED (DL: PH; DF;POL, AL: POL)
Zeiss Universal (DL: Fluo; POL AL: Fluo,POL. DIC)
Zeiss IM35 (DL; PH; Fluo;POL)
Olympus SZX12
Bresser Stereolupe

Vorstellung: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=48126.0

Peter T.

Hallo Reiner,

das kann sich durchaus sehen lassen. Schnitte und Färbung sind in Ordnung. Daniel hat ja schon was zum Weißabgleich geschrieben. Der Standard bei Pflanzenschnitten ist ein weißer Hintergrund.

Das zeigt mal wieder, dass die Schnitte mit dem HAGA sich nicht zu verstecken brauchen.

Eine Bitte: Setze bei zukünftigen Pflanzenbeiträgen, die sich mit einer speziellen Art beschäftigen, immer ein "Botanik:" vor Deinen Titel, dann finde ich den Beitrag zum Einordnen in die Botanik-Liste schneller.

Schöne Grüße

Peter

reinok

Hallo Peter,
ich werde "Botanik" dann immer hinzufügen - Danke für die Info
an der Bildbearbeitung werde ich noch Arbeiten.

Viele Grüße
aus
Heidenheim

Reiner
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Stemi: Bresser Analyth LCD Mikroskop
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Hans-Jürgen Koch

Hallo Reiner,

die Schnitte sind sehr gut gelungen.
Bei den runden Deckgläsern vermutlich (12 mm Durchmesser) nur einen sehr kleinen Tropfen Euparal verwenden.

Gruß
Hans-Jürgen
Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

<a href="http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2650.0" target="_blank">Hier geht es zur Vorstellung</a>

Gerne per "Du"

reinok

Hallo Hans-Jürgen

danke für den Tipp, es sind 18 mm runde Deckgläser.

Habe heute auch wieder etwas gemacht - Holunder Stängel Querschnitt.

Bilder folgen dann noch in den nächsten Tagen.


Viele Grüße

Reiner
Durchlicht: Motic Panthera U
Durchlicht: Bresser Science TRM-301
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Nordlicht

Hallo Reiner,

auch mir gefallen Deine Schnitte und Färbungen gut, es gibt daran nichts auszusetzen.
Ich denke nur Du bist noch ein wenig zu schnell.

Auf deinen Objektträgern steht der 23.7 als Datum.
Einer der großen Vorteile von Euparal ist das die Luftblasen wie von Geisterhand
verschwinden. Ebenso steigern sich die Farben und Klarheit der Präparate nach
2-3 Wochen. Richtig ausgehärtet sind die Präparate nach 8-9 Monaten.

Ich selber warte daher 2-3 Wochen bis ich ein Photo meiner Präparate anfertige.

Viele Grüße

Matthias

Jürgen Boschert

Hallo Reiner,

auch ich finde Schnitte und Färbung wirklich gelungen. Das mit der Foto-Technik wird schon noch, da habe ich überhaupt keine Bedenken.
Beste Grüße !

JB

Gerd Schmahl

Hallo Reiner,
zwei Schnitte unter ein Deckglas (DG) zu bringen ist immer schwierig. Schnell liegt das DG schräge und die Schnitte wandern zum Rand. Wenn das unbedingt sein soll, z.B. um zwei verschieden Schnitte besser vergleichen zu können, hilft es, wenn man am Rand "Stützen" unter das Deckglas legt, und zwar drei gleich dicke. Manche nehmen dafür kleine Vollglaskugeln, andere Deckglassplitter. Ich bevorzuge klare Angelschnurstücken. Angelschnur gibt es in 0,05mm Dickenabstufungen von 0,10 mm aufwärts.

Noch lieber bringe ich für Vergleichspräparate (z.B. Sonnen- und Schattenblatt) zwei DG auf einen Objektträger (OT).

Wie deckst Du denn ein? Präpariert Du auf dem OT und legst dann das DG auf oder umgekehrt? Ich habe mit der umgekehrten Methode (der sogenannten WACKER-Methode) gute Erfahrungen gemacht: Also auf das erhöht liegende DG (z.B. auf der DG-Schachtel) kommt ein Tropen EUPARAL der passenden Größe (da hilft nur Erfahrung) und dahinein wird der Schnitt geschoben (der zu keiner Zeit während der ganzen Prozedur trocken werden darf, sonst gelang Luft hinein, die man kaum wieder herausbekommt) und dann senkt man vorsichtig den Objektträger schön waagerecht auf den Tropfen, bis er ihn berührt. Das DG wir von selbst angezogen. Dann sehr schnell (!) den OT umdrehen und eventuell das DG nochmal zurechtschieben und bis zum Antrocknen der Ränder mit einer Schraubenmutter beschweren.

Für perfekte Präparate braucht man Übung, Übung, Übung. Immer Ausschuss mit einplanen und nicht verzweifeln, wenn es mal nichts wird. Überlegen oder fragen, woran es liegen kann und einen neuen Versuch wagen. Das ist nur etwas für geduldige Menschen ;). Du bist aber auf einem sehr guten Weg!
Beste Grüße
Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Orkim

Hallo Reiner,

schön, dass du dich wieder mit dem Kleinsehen beschäftigst. Da ich Dank eines Gönners vor ein paar Jahren auch an ein HAGA-Mikrotom gekommen bin und ich mich auf Grund fehlenden Fachwissens nicht an eine höhere Ausstattung wage (Grundschlittenmikrotom o.ä.) würden mich sehr ein paar Einzelheiten zu deiner Schnittechnik interessieren. Wie hast du fixiert, wie viele Schnitte gelingen durchschnittlich, wie bist du mit den Eigenheiten des HAGA klargekommen (Klemmung des Präparats). Sicher ein spezielles Thema, aber ich mag trotz einiger anderslautender Meinungen hier im Forum das Haga eigentlich lieber als diese billigen Handmikrotome  :-X
Wenn du Lust hast würde ich mich sehr über deine Erfahrungen und Einschätzungen freuen.

Gruß, Peter
"It is a good thing to own a microscope; it is a far better thing to use the microscope"
(H.Scherren - Ponds and Rock Pools)

reinok

Zitat von: Gerd Schmahl in Juli 26, 2026, 20:12:43 NACHMITTAGSHallo Reiner,
zwei Schnitte unter ein Deckglas (DG) zu bringen ist immer schwierig. Schnell liegt das DG schräge und die Schnitte wandern zum Rand. Wenn das unbedingt sein soll, z.B. um zwei verschieden Schnitte besser vergleichen zu können, hilft es, wenn man am Rand "Stützen" unter das Deckglas legt, und zwar drei gleich dicke. Manche nehmen dafür kleine Vollglaskugeln, andere Deckglassplitter. Ich bevorzuge klare Angelschnurstücken. Angelschnur gibt es in 0,05mm Dickenabstufungen von 0,10 mm aufwärts.

Noch lieber bringe ich für Vergleichspräparate (z.B. Sonnen- und Schattenblatt) zwei DG auf einen Objektträger (OT).

Wie deckst Du denn ein? Präpariert Du auf dem OT und legst dann das DG auf oder umgekehrt? Ich habe mit der umgekehrten Methode (der sogenannten WACKER-Methode) gute Erfahrungen gemacht: Also auf das erhöht liegende DG (z.B. auf der DG-Schachtel) kommt ein Tropen EUPARAL der passenden Größe (da hilft nur Erfahrung) und dahinein wird der Schnitt geschoben (der zu keiner Zeit während der ganzen Prozedur trocken werden darf, sonst gelang Luft hinein, die man kaum wieder herausbekommt) und dann senkt man vorsichtig den Objektträger schön waagerecht auf den Tropfen, bis er ihn berührt. Das DG wir von selbst angezogen. Dann sehr schnell (!) den OT umdrehen und eventuell das DG nochmal zurechtschieben und bis zum Antrocknen der Ränder mit einer Schraubenmutter beschweren.

Für perfekte Präparate braucht man Übung, Übung, Übung. Immer Ausschuss mit einplanen und nicht verzweifeln, wenn es mal nichts wird. Überlegen oder fragen, woran es liegen kann und einen neuen Versuch wagen. Das ist nur etwas für geduldige Menschen ;). Du bist aber auf einem sehr guten Weg!
Beste Grüße
Gerd



Hallo Gerd,
Ich bringen einen Tropfen Euparal auf den OT und dann kommt das Präparat mit einer Pinzette hinein. Dann Deckglas drauf.
Werde die Wacker-Methode aber mal probieren - Danke für den Tipp.

Viele Grüße
Reiner
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reinok

Zitat von: Orkim in Juli 26, 2026, 20:35:49 NACHMITTAGSHallo Reiner,

schön, dass du dich wieder mit dem Kleinsehen beschäftigst. Da ich Dank eines Gönners vor ein paar Jahren auch an ein HAGA-Mikrotom gekommen bin und ich mich auf Grund fehlenden Fachwissens nicht an eine höhere Ausstattung wage (Grundschlittenmikrotom o.ä.) würden mich sehr ein paar Einzelheiten zu deiner Schnittechnik interessieren. Wie hast du fixiert, wie viele Schnitte gelingen durchschnittlich, wie bist du mit den Eigenheiten des HAGA klargekommen (Klemmung des Präparats). Sicher ein spezielles Thema, aber ich mag trotz einiger anderslautender Meinungen hier im Forum das Haga eigentlich lieber als diese billigen Handmikrotome  :-X
Wenn du Lust hast würde ich mich sehr über deine Erfahrungen und Einschätzungen freuen.

Gruß, Peter

Hallo Peter,

mit dem HAGA arbeite ich momentan nur. Das mit dem Drehen geht leider etwas schwer und auch mit der Klemmung ist nicht optimal. Aber irgendwie mag ich das Teil, war ja auch teuer genug.

Viele Grüße
Reiner
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reinok

Zitat von: Nordlicht in Juli 26, 2026, 19:24:32 NACHMITTAGSHallo Reiner,

auch mir gefallen Deine Schnitte und Färbungen gut, es gibt daran nichts auszusetzen.
Ich denke nur Du bist noch ein wenig zu schnell.

Auf deinen Objektträgern steht der 23.7 als Datum.
Einer der großen Vorteile von Euparal ist das die Luftblasen wie von Geisterhand
verschwinden. Ebenso steigern sich die Farben und Klarheit der Präparate nach
2-3 Wochen. Richtig ausgehärtet sind die Präparate nach 8-9 Monaten.

Ich selber warte daher 2-3 Wochen bis ich ein Photo meiner Präparate anfertige.

Viele Grüße

Matthias

Hallo Matthias,

danke für den Tipp - muss mal morgen meine Objektträger durchschauen die ich im Mai gemacht habe. Mit Bildern machen warte ich auf jeden Fall mindestens mal 2-3 Wochen, nach der Präparate Erstellung.


Viele Grüße
Reiner
Durchlicht: Motic Panthera U
Durchlicht: Bresser Science TRM-301
Stemi: Bresser Analyth LCD Mikroskop
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