Botanik: Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus) *

Begonnen von Hans-Jürgen Koch, August 04, 2026, 13:09:37 NACHMITTAGS

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Hans-Jürgen Koch

Die Hainbuche ist ein europäische – südwestasiatische Halbschattenbaumart.
Die Heimat der Gemeinen Hainbuche (Carpinus betulus) liegt in Europa und Vorderasien. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet reicht von Südskandinavien und Mitteleuropa bis nach Nordanatolien, in den Kaukasus und den Nordiran.

Bild 01 Habitus, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Foto: H.-J_Koch

Die Gattung Carpinus ist fossil aus dem Tertiär bekannt.
In der Erdgeschichte bezeichnet das Tertiär ein ehemaliges Erdzeitalter, das vor etwa 66 Millionen Jahren begann und vor 2,6 Millionen Jahren endete.
Es folgte auf das Massenaussterben der Dinosaurier. In dieser Epoche breiteten sich Säugetiere und moderne Pflanzen rasant aus. Das Klima war deutlich wärmer als heute.
Die Hainbuche selber lässt sich erst in Sedimenten aus dem Quartär nachweisen. Die eiszeitlichen Refugien der Hainbuche lagen in Südeuropa und im Kaukasus. Ab ca. 7000 v. Chr. wanderte sie nach Mitteleuropa ein. 5000 bis 4000 v. Chr. war sie weit verbreitet. Etwa 2000 v. Chr. hatte sie ihre heutige Ausdehnung erreicht.

Bild 02 Borke eines jungen Baumes, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Foto: H.-J_Koch
Das Holz der Hainbuche ist mit dem des Buchsbaumes  das härteste überhaupt, weswegen man sie früher auch den ,,Eisenbaum" nannte.
Es weist einen enormen Brennwert auf, der den der Buche noch übertrifft. Aufgrund seiner Härte wurden das Holz früher für die Herstellung von Mühlenrädern und Windmühlenflügel  genutzt. Viele Schreinerwerkzeuge wurden daraus gemacht, und auch für die Herstellung von Leitern, Billard-Queues und Klavierhämmern gibt es bis zum heutigen Tag kaum ein besseres Material.

Bild 03 Borke eines alten Baumes, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Quelle: Von Tortuosa, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15335973

Stamm mit typischer Spannrückigkeit.
Die Hainbuche spielt im Forstbetrieb eine große Rolle.
Das spezifische Gewicht (Dichte des Holzes) beträgt  im Mittel 0,83  kg/m³ .

Vergleich zu Wasser:
Wasser hat eine Dichte von 1,0 /(1kg/dm3) Ein Wert von 0,83 ist sehr hoch.
Es ist das schwerste aller mitteleuropäischen Bäume.

Besonders bei älteren Bäumen ist der Stamm spannrückig holzig oder gedreht.
Wenn Holz spannrückig ist, hat der Baumstamm keinen runden, sondern einen unregelmäßigen oder sternartigen Querschnitt mit Wülsten und Furchen.

Das ausgeprägte Herzwurzelsystem ist ausgesprochen feinfaserig und geht mit verschiedenen Pilzen eine Symbiose ein.
Die Hainbuche geht mehrere Formen von Ektomykorrhiza-Symbiosen ein, bevorzugt aber keinen spezifischen Partner. Als Symbionten sind rund 25 Arten von Ständerpilzen bekannt, aber nur wenige Schlauchpilze und Deuteromyceten.

Bild 04 Wechselständige, zweizeilige Anordnung der Laubblätter, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Foto: H.-J_Koch

Die Blätter der Hainbuche lassen sich durch ihren doppelt gezahnten Rand und die stark ausgeprägten Adern von denen der Buche unterscheiden.

Bild 05 Blattunterseite, Blattoberseite, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Foto: H.-J_Koch

Die Blätter(unterseits auf den Nerven behaart)  werden bis zu 10 cm lang, bis zu 4 cm breit und machen durch die starke Seitennerven Eindruck.

Im Freistand (Solitär) entwickelt die Gemeine Hainbuche sich zu einem sehr ansehnlichen Baum mit einem Durchmesser von über einem Meter, der sich fast immer bereits  in Brusthöhe gabelt, eine Wuchshöhe von bis zu 25 Meter erreicht und eine imposante, kugelige Krone ausbildet.
Seine Lebensspanne beträgt etwa 150 Jahre.

Bild 06 Doppelt gesägtes Blatt, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Foto: H.-J_Koch

Blatt mit eingesenkten Nerven.

Bild 07 Endknospe und zwei Blütenknospen, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Quelle: Stefan.lefnaer - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46682673

Bereits im Frühjahr werden die Winterknospen angelegt, die über das Jahr hinweg reifen, den Winter am Laub verbleiben und im nächsten Frühjahr sehr kurz vor den Blattaustrieb als Kätzchen erblühen.
Zuerst zeigen sich die männlichen Kätzchen des einhäusigen, getrenntgeschlechtigen Baumes.

Bild 08 Männliche Blüten, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Quelle: Von Kenraiz, Krzysztof Ziarnek - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=6610798

Blüten (4 . 5 cm lang, hängend) öffnen sich mit Lauzbauatrieb.
Die Kätzchen der Blüten erscheinen im Mai.
Die Blütezeit reicht von April bis Mai

Die weiblichen, behaarten Blüten stehen nebenständig, zu zweit in der Achsel eines eiförmigen, bewimperten, bespitzten, abfallenden Tragblattes und sie haben jeweils zwei Vorblätter und ein Tragblatt (Vorblatt der fehlenden Blüte des Dichasiums), diese sind anfangs fein behaart. Zusammen bilden sich vielblütige, gestielte, erst aufrechte, dann hängende, anfangs grüne, später hell-braune, 2 bis 4 Zentimeter lange Kätzchen, diese stehen endständig. Sie erscheinen erst mit dem Blattaustrieb. Zur Reifezeit (August/September) sind die Fruchtstände bis 17 Zentimeter lang.

Bild 09 Fruchtstände, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Quelle: CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=658800

Fruchtstände mit etwa 8 Früchten.

Bild 10 Einzelne Früchte, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Quelle: Von Roger Culos - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=32467676

Die Früchte reifen Ende September. Der Samen keimt nach der Saat erst im nächsten Fröhjahr.
Fruchthülle 3-lappig.
Die kleinen Nüsschen sind mit drei Flügeln ausgestattet, die sie über weite Distanzen durch die Luft schrauben lassen (Schraubenflieger).


Bild 11 Illustration, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

A  = Zweig mit Blütenständen, B = Zweig mit Laubblättern und Fruchtständen
Quelle: http://www.biolib.de/

Original book source: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany
Dieses Werk ist gemeinfrei.

Als Heilpflanze wird die Hainbuche in der traditionellen Medizin nach Hildegard von Bingen gegen weiße Hautflecken (Vitiligo) eingesetzt. Hierbei werden die erwärmten Hainbuchenspäne auf die betroffenen Hautstellen gedrückt.
In der Bach-Blütentherapie wird sie als Hornbeam, englische Bezeichnung für die Hainbuche, gegen Übermüdung und Erschöpfung eingesetzt.

Systematik:

Ordnung: Buchenartige (Fagales)
Familie:    Birkengewächse (Betulaceae)
Unterfamilie:    Haselnussgewächse (Coryloideae)
Gattung:    Hainbuchen (Carpinus)
Art:    Hainbuche
Wissenschaftlicher Name: Carpinus betulus
Deutscher Name: Gemeine Hainbuche
Trivialnamen: Gewöhnliche, Europäische Hainbuche, Weißbuche (wegen des hellen Holzes), Hagebuche (altertümlicher Name) Eisenbaum oder Hornbaum (wegen des sehr harten Holzes).
Englische Bezeichnung: European hornbeam, common hornbeam.
Zur Gattung Carpinus gehören 26 sommergrüne Bäume und Strauarten.

Der Hauptunterschied zwischen Rotbuche und Hainbuche liegt darin, dass sie zu völlig verschiedenen Pflanzenfamilien gehören: Die Rotbuche ist ein Buchengewächs (Fagus sylvatica), während die Hainbuche ein Birkengewächs (Carpinus betulus) ist, das näher mit der Hasel verwandt ist.
Die Hainbuche gehört zur Familie der Birkengewächse, und ist damit mit Birke, Hasel und Erle verwandt.
Der lat. Name Carpinus für die Hainbuche, ist möglicherweise indogerman. Wurzel ,,(s)kerep", was
schneiden bedeutet, wegen der scharf gesägten Blätter.

Innerhalb der Gattung Carpinus gehört die Hainbuche zur Sektion Carpinus. Schon 1753 wurde sie von Carl von Linné (1707 – 1778) unter dem heute noch gültigen Namen Carpinus betulus beschrieben.


Teil 1
Spross, Querschnitt
25  Mikrometer

Bild 12 Schnittstellen, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

Foto: H.-J_Koch
Meine Pflanzenproben stammen aus dem Arboretum Syke vom Juni 2026.
https://www.syke.de/portal/seiten/arboretum-syke-900000142-21800.html


Bild 13 Übersicht, ungefärbter Schnitt, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 14 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 15 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 16 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 17 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt,  Autofluoreszenz, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)

LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 18 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 19 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf:
1.Pflanzenprobe liegt in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung 7 Minuten
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.15 Sekunden !!
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 1 Minuten
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3 : 1 verwendet (blau + gelb = grün).

Tipp:
Eine schöne Variante erhält man, wenn man in der letzten Färbestufe eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3:1 verwendet. (3 Tropfen Astrablau und 1 Tropfen Acriflavin separat ansetzen und Gemisch mit der Pipette übertragen.
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste verbleiben.
9. Entwässern mit 3x gewechseltem Isopropylalkohol (99,9 %)
10. Einschluss in Euparal.

Ergebnis:
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Bei der Betrachtung wird eine Kontrastverbesserung bei Verwendung eines BG 38 Filters (blaugrün, 3 mm dick) erreicht.
Fotos: Nikon D500, Sony Alpha 6000

Bild 20 Übersicht, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Astrablau: Färbt unverholzte, Zellulosereiche Zellwände blau.
Acridinrot: Färbt verholzte (lignifizierte) und suberinisierte Gewebe rot bis orange-rot.

Laubbäume wie die Hainbuche bilden primär Zug bzw. Druckholz (bei Laubbändern oft als Zugholz auf der Oberseite schiefer Stämme oder Äste) aus, um Belastungen auszugleichen.
Reaktionsholzeigenschaften, bei denen Zug- und Druckspannungen im Stamm zu starkem Faserverlauf und asymmetrischer Härte führen.
Laubbäume wie die Hainbuche  bilden Zugholz auf der Oberseite des Stammes oder Astes. Dieses Zugholz ist modifiziertes Xylem, das den Stamm aktiv zurückzieht.

Entstehung:
Auf der Oberseite von Biegungen oder Hanglagen.

Zusammensetzung: Mehr Zellulose und weniger Lignin als normales Holz.
Dient als Gelb-/Orangerot-Komponente und beeinflusst zusammen mit dem Rotwert die Zwischentöne von nicht-lignifizierten und schwach verholzten Strukturen.


Bild 21 Detailaufnahme mit Beschriftung, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Farbwirkung und Bestandteile der Zellulose (verholzt):
Verholzte Zellwände leuchtend rot.

Bild 22 Detailaufnahme, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 23 Detailaufnahme, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 24 Detailaufnahme, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 25 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485


Bild 26 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 27 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 28 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Teil 2
 Längsschnitt: Seitentrieb, Spross
25  Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 29 Übersicht, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 30 Übersicht, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 31 Übersicht, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 32 Übersicht, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 33 Übersicht, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Teil 3
Blattstiel, Querschnitt
25 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 34 Schnittstelle, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 35 Übersicht, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 36 Detailaufnahme, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Bild 37 Detailaufnahme, Gemeine Hainbuche (Carpinus betulus)


Literaturverzeichnis::

Wikipedia; Freie Enzyklopädie

Georg Aas ,,Bäume", ISBN: 37742-1016-0

Bachofer ,,Der Kosmos Baumführer", ISBN: 978-3-440-14660-6

Andreas Hase ,,Bäume", ISBN: 978-3-440-15869-0

Spohn ,,Kosmos Baumführer Europa", ISBN: 978-3-4440-44741-5

P. Schmidt, U. Hecker ,,Die wildwachsenden und kultivierten Laub- und Nadelgehölze Mitteleuropas, ISBN: 978-3-494-01800-3

Peter A. Schmidt ,,Taschenlexikon der Gehölze", ISBN: 978-3-494-01448-7

Schmeil ,,Leitfaden der Pflanzenkunde", 1952

,,Botanica" Das Abc der Pflanzen, ISBN: 3-8290-0868-6

,,Welcher Baum ist das?", ISBN: 978-3-440-16449-5

,,Baume in Mitteleuropa", 1983

Das Kosmos Wald und Forst - Lexikon", ISBN: 978-3440-5219-5

Meine Recherche gleicht einer Entdeckungsreise, bei der ein Fakt oft zu weiterführenden Zusammenhängen führt.
Ich folge dem Schneeballprinzip:
Beim Verknüpfen der Informationen stoße ich kontinuierlich auf neue, spannende Aspekte.
Ich exploriere das Thema intensiv und erschließe mir fortlaufend neue Informationsquellen.
Ich arrangiere Informationen aus Büchern und Internet, um sie zu einer in sich geschlossenen Darstellung zu fusionieren.
Ich freue mich über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es Lob oder konstruktive Anregungen.

Hans-Jürgen
Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

<a href="http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2650.0" target="_blank">Hier geht es zur Vorstellung</a>

Gerne per "Du"

limno

Hallo Hans-Jürgen,
vielen Dank für Dein, wie stets lehrreiches, Pflanzenportrait :)
In diesem Zusammenhang ist der Verweis zum Wort "hanebüchen" nicht uninteressant
https://de.wikipedia.org/wiki/Haneb%C3%BCchen
Mit besten Grüßen
Heinrich
So blickt man klar, wie selten nur,
Ins innre Walten der Natur.

Jürgen Boschert

Lieber Hans-Jürgen,

wieder ein herzliches Dankeschön!

Auch Dir, Heinrich, danke für den etymologisch sehr interessanten Link.
Beste Grüße !

JB

wejo

Lieber Hans-Jürgen,
Dein interessantes Pflanzenportrait, wie Heinrich es nannte, hat mich sehr erfreut und mir auf die Hainbuche in meinem Garten einen neuen Blick ermöglicht. Herzlichen Dank dafür und viele Grüße,
Werner

Daniel Scheibenstock

Lieber Hans Jürgen,

Hast du die hohe Dichte beim schneiden bemerkt?

Vielen dank für das schöne Porträt ☺️

Liebe Grüße Daniel
Leica DMRB HC (DL, Pol, DIC, PH)
Motic BA310 LED (DL: PH; DF;POL, AL: POL)
Zeiss Universal (DL: Fluo; POL AL: Fluo,POL. DIC)
Zeiss IM35 (DL; PH; Fluo;POL)
Olympus SZX12
Bresser Stereolupe

Vorstellung: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=48126.0

Hans-Jürgen Koch

Liebe Pflanzenfreunde,

Heinrich, Jürgen, Werner und Daniel.

Danke für eure netten Worte, ich habe mich gefreut.

@ Daniel,
bei den Schnitten hatte ich keine Probleme.
Die Sklara vom Messerhalter steht jetzt auf 16 Grad.
Ein Winkel von 16 Grad eignet sich oft für mittelharte Proben, um Quetschungen oder Rattermarken zu verhindern.

Gruß aus Erichshof
Hans-Jürgen
Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

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Gerne per "Du"

Peter T.

Lieber Hans-Jürgen,

ich schließe mich gerne den lobenden Worten an. Wieder ein sehr schöner und ästhetischer Beitrag. Am meisten hat mich das Druckholz beeindruckt, habe ich in dieser Ausprägung noch nicht gesehen.

Natürlich nehme ich Deine Hainbuche gerne in die Botanik-Liste auf.

Schöne Grüße

Peter

Hans-Jürgen Koch

Lieber Peter,

auch dir, danke.

Für mich interessant ist der Bereich zwischen dem Rindenparenchym und dem Xylem. (Bild 22).

Die Verwerfungen und  die Quetschungen der Zellen des Phloems.

Gruß
Hans-Jürgen
Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

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Gerne per "Du"

Peter T.

Lieber Hans-Jürgen,

stimmt, das Phloem scheint da wirklich keinen leichten Job zu haben. :)

Schöne Grüße

Peter