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Netzteil Eigenbau

Begonnen von liftboy, April 07, 2011, 20:26:33 NACHMITTAGS

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liftboy

Hallo erstmal,
vorab: bei diesem Netzteil handelt es sich um ein schlichtes Gerät für den Eigenbau.
Es dient zum Betrieb von Glühlampen (auch Halo) von 20-60Watt, und soll eine Alternative zu den (meist überteuerten) Orginalgeräten sein.
Die Regelung ist flackerfrei und die Erwärmung hält sich in Grenzen.
Das Ganze kann natürlich auch in einem größeren Metallgehäuse, welches dann zur Kühlung dient, untergebracht werden, Die Leistung lässt sich dadurch bis auf 150Watt steigern und auch eine Gleichrichtung ist dann problemlos möglich (ich helfe da gerne mit Rat und Tat)
Hier nun der Link:
http://npshare.de/files/e20cb82d/Netzteil%20235.doc
Viel Spaß beim Nachbau
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

peter-h

Hallo Wolfgang,

ich glaube da stimmt etwas mit den beiden Zeichnungen nicht ganz überein. Oder sind es 2 Varianten?
Wenn der Dimmer für induktive Last ist, dann funktioniert das gut, aber leider ist dann für Halogenleuchten immer noch die Netzfrequenz in der Niederspannung dabei. Bei Dimmer auf Phasenab- oder Phasenanschnitt achten !!! Teuflich  :o
Nimmt man einen elektronischen Trafo (gibt es regelbar), so ist die Niederspannungsseite entsprechend der Taktfrequenz des Schaltnetzteils und meist über 10 kHz. Da flackert dann keine Halogenleuchte mehr im Takt  ;D und jede Kamera sieht ein absolut gleichmäßiges Leuchten.

Nur so zur Anregung
Viele Grüße
Peter

Jens Jö

Hallo Wolfgang,

auch ich glaube nicht, daß das Leben so einfach ist, wie Du es wohl gerne hättest . . .
Mich würden wirklich oszillografische Bilder der beiden Ausgangsspannungen interessieren.
Kannst Du sowas machen ?

Liebe Grüße
Alfred (der schon x Netzteile entwickelt und xxx Überraschungen erlebt hat)

gast

#3
Es soll ja nur für den Privatanwendungsbereich funktionieren und nicht gleich verkauft werden,
daher interessieren Oszillogramme wenig, da weder nach CISPR16 oder ähnliches wie EN55022 oder gestrahlt oder bedrahtet getestet werden muß.(EMV Normen).
Und solange ich nichts und niemanden störe damit, ist es OK. Auch muß der Wirkungsgrad nicht auf das letzte Quäntchen getunt werden, solange es nicht übermäßig heizt.
Und wenn es bei Liftboy funktioniert finde ich es auch nett von ihm, uns  daran teilhaben zu lassen, an seinen Gedanken, wir sollten diese nicht kritisieren sondern eher , wenn es jemand besser kann, soll er es mal umsetzten und auch hier beschreiben. Fehler , OK, können passieren und sollen auch wenn sie erkannt werden, wiedergegeben werden. Aber ich mache mir mal keine Gedanken über induktive Last, die kann ich kompensieren, kapazitiv, das auch ein Trafo funktioniert.
Und bevor ich mich nun mal hinsetze , einen z.B. Fly Back ,Buck, Boost, Step Down, Step Up, Burster oder was noch immer  mit gefinkelster paralleler stromkompensierter Leiterbahnführung im Layout und eventueller Multicore Alu Leiterplatte zuer Entwärmung der Schaltelemente , ich wochenlang designe, lebe ich lieber mit dieser Billiglösung die ja bei Liftboy problemlos zu funktionieren scheint.

mfg
Bernd
PS1: (Klaus H., Peter V., bin im Moment auch Steinreich im KH)
PS2: (der nur y Leistungsumsetzer beruflich designt und nach entspr. Simulation kaum Überaschungen damit erlebt)  ;D

Hugo Halfmann

Zitat von: BEKLO in April 08, 2011, 09:09:47 VORMITTAG
Es soll ja nur für den Privatanwendungsbereich funktionieren und nicht gleich verkauft werden.
Und bevor ich mich nun mal hinsetze , einen z.B. Fly Back ,Buck, Boost, Step Down, Step Up, Burster oder was noch immer  mit gefinkelster paralleler stromkompensierter Leiterbahnführung im Layout und eventueller Multicore Alu Leiterplatte zuer Entwärmung der Schaltelemente , ich wochenlang designe, lebe ich lieber mit dieser Billiglösung die ja bei Liftboy problemlos zu funktionieren scheint.

mfg
Bernd

Hallo ihr Lieben, so sehe ich das auch !

Ich habe mir - auch vom der Kniepigkeit (bergisch = Geiz) motiviert - sowas aus der "Bastelkiste" gestrickt: ein Dimmer im Aufputzkasten, ein elektr. Trafo, ein wenig Kabel, ein Stecksockel und ´ne Halogenbirne, alles zusammen <20.-€. Ist nichts besonders tolles, funktioniert aber und mein altes GFL hat Licht: DAS ist das Entscheidende. Für das, was Wolfgang gebaut hat, bin ich schon zu unbegabt, Strom kann ich einfach nicht ::) .
Viele Grüße aus dem Bergischen Land

Hugo Halfmann

Nomarski

#5
ZitatFür das, was Wolfgang gebaut hat, bin ich schon zu unbegabt, Strom kann ich einfach nicht  .
Dabei braucht man doch nur auf die Polung achten:
Rot ist Schwarz und Plus ist Minus. ;D

Wie bei vielen anderen Sachen auch läßt sich die Regel anwenden : So gut wie möglich, aber nicht besser als nötig.
Es kommt also darauf an, was man damit machen will. Für die reine Beobachtung braucht man keinen sonderlich hohen Aufwand treiben, es sei denn, es kommen irgenwelche Kameras ins Spiel, die flimmer- und flackerfrei das Bild zeigen und aufnehmen sollen. Man denke da an das Streifenproblem, das schon desöfteren an anderer Stelle behandelt wurde.

Frohes Basteln!
Bernd

gast


Zitat

Wie bei vielen anderen Sachen auch läßt sich die Regel anwenden : So gut wie möglich, aber nicht besser als nötig.



Genau das meinte ich damit!
Danke Bernd

mfg
Bernd,
(der nun um 2:30 morgens mal seine Steine nun weiter umschichten probiert....in die Blase!, so gut wie möglich halt!)   :-[


liftboy

Hallo Peter,

zur Info:
das ist ein stinknormaler, billiger elektronischer Trafo für Halogenlampen aus dem "Männerkaufhaus".
Regelbar gemäß Aufschrift abschnitt; Regelung aus dem Bastelgeschäft (gibts auch bei Conrad) für anschnitt!!
Läuft trotzdem problemlos.
Aber tatsächlich, da flimmert nichts!
Messen kann ich leider nicht mehr, den Oskar hab ich verscheuert, damit ich Mikroteile kaufen kann.
Es geht halt nur eins.
Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
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Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

peter-h

Ein Vorschlag für eine LED Konstantstromquelle gibt es auch noch.
Selbstverständlich nur als Anregung und sicher verbesserungswürdig, allerdings schon über Jahre und mehrfach im Einsatz.
http://www.mikroskopie-ph.de/Fluoreszenz.html

Die neue Version kann mit kleinen Veränderungen auch bis 2 A - LEDs betreiben. Das Steckernetzteil von Voltcraft ist hierfür sehr geeignet, da es bis 2,5 A belastbar ist.

Grüße
Peter H.

Harald Schmitt

Hallo Peter,

den Plan für 2A LED hast Du aber nicht auf Deiner HP?
Der würde mich aber brennend interessieren. Dein Plan für 750mA besticht
nämlich vor "Einfachheit"
Wie löst Du aber das mit einem "Strombegrenzer"? Ein Widerstand wird hier schwerlich
ausreichen- oder? Und ein BD- Transistor als Schwelle auch nicht- also her
mit Deinem Plan. Weil: KS mit PWM sind für 2A eine teure Lösung.

Gespannt und liebe Grüße Harald

PS: Für Versuchslösungen im Eigenbetrieb- OK.
Aber für Verkauf sind die Hersteller VDE- Bestimmungen und die
Inbetriebnahmemessungen nach VDE 0701 zu beachten- nur falls doch
mal was passiert, wird es schonst sehr anstrengend!

peter-h

Hallo Harald,

die erweiterte Schaltung ist auf meiner HP ganz unten unter Fluoreszenz-Mikroskopie zu finden. Dann unter "neue verbesserte Version" nachsehen.
Es wird die Schaltung gezeigt, wie ich sie entworfen und aufgebaut habe. Es ist keine Bauanleitung ! Jeder muß nach seinem Wissen, Können und seiner Verantwortung abschätzen, ob er diese Schaltung nachbauen oder verändert aufbauen will.
Da es sich auf der Niederspannungsseite eines geprüften und zugelassenen Steckernetzteils abspielt ist aber die Gefahr recht begrenzt.

Gruß
Peter