LED Taschenlampe als Mikroskop Beleuchtung?

Begonnen von Safari, Juli 09, 2011, 19:17:07 NACHMITTAGS

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Safari


Mittlerweilen sind LED Taschenlampen sehr billig geworden, speziell in China. So kostet diese Taschenlampe gerade mal 8 Euro, inklusive Versand.

Dafür gibt es eine 5W Cree LED mit der notwendigen Elektronik. Für den Betrieb reicht eine AA Batterie aus. Die Leuchten sind nur sehr hell und müssten gedimmt werden. Hat da jemand Erfahrung mit?

Nomarski

Hallo Safari,

das mag durchaus ein sehr günstiger Preis sein für diese Taschenlampen, für den man sie hier in der Art kaum produzieren könnte, aber ins Mikroskop passen sie leider so wie sie sind nicht dran oder rein. Man müsste also Anpassungsarbeiten in nicht unerheblichen Umfang durchführen, um die LED der besagten Taschenlampe an die richtige Stelle des Kollektors platzieren zu können. Da hole ich mir lieber eine LED auf der Star-Trägerplatine, welche ich auf einen passenden Block montiere, den ich den Gegegbenheiten am Mikroskop zuschneide.

Um diese LEDs zu dimmen, gibt es nun verschiedene Methoden, die vom einfachen Vorwiderstand über Schaltungen mit Regeltranstistoren wie z.B. dem LM317, einer PWM mit hoher Frequenz bis zu noch aufwändigeren Schaltungen reichen, sei es zum Selberlöten oder als Fertigmodul.

VG
Bernd

Nomarski

#2
Hallo Safari,

ZitatInteressanter wäre es aber die integrierte Elektronik zu benutzen, die einen DC / DC Regler hat. Deshalb braucht die LED ja auch nur eine 1,5V Batterie. Die Notwendigen Änderungen in der Ansteuerung dort würden mich interessieren. Hat das schon mal jemand gemacht?

Nun gut, laut Angabe soll diese LED in der Taschenlampe 270lm produzieren. Steht da irgendwo auch die genaue Type der LED dran, damit man sich das Datenblatt der LED ansehen kann, z.B. wie hoch der Maximalstrom ist?
Dann kann man soch ein Kabel einfach mal ablöten und ein Amperemeter in den Kreis schalten, um zu sehen, wieviel Strom die 1,5V AA-Batterie mit der DC/DC-Reglung da durchzuschicken vermag..

Und dann kann man damit ja mal provisorisch ein Mikroskop beleuchten und mal schauen, wie eine kompakte Digitalkamera darauf mit dem Display so reagiert..

Man kann dann noch folgenden Test machen: Man macht mit dieser Taschenlampe am Mikroskop irgendendein Foto und vergleicht die Belichtungszeit mit einer anderen LED, die man bis zum Maximalstrom ansteuern kann.

Und dann wäre noch interessant, wie lange man mit der AA-Batterie denn Mikroskopieren kann. Wenn das 3 Stunden möglich ist, wäre das doch die Lösung für unsere Outdoor-Mikroskopiker.

Viele Grüße
Bernd