Mikro-Forum

Foren => Mikroskopie-Forum => Thema gestartet von: Monsti in August 08, 2012, 22:09:20 NACHMITTAGS

Titel: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 08, 2012, 22:09:20 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,

seit einiger Zeit häufen sich im Mikrofotoforum Bilder, die zwar z.T. genial schön sind, doch eigentlich nicht zur Mikro-, sondern zur Makrofotografie gehören. Mich betrübt diese Entwicklung etwas. Nicht dass Ihr glaubt, ich hätte etwas gegen die Makrofotografie. Das Gegenteil ist der Fall, denn ich zähle mich zu den leidenschaftlichen Makrofotografinnen. Doch dafür bin ich in anderen, nämlich passenden Foren unterwegs, in denen aber die Mikrofotografie berechtigterweise keinen Platz hat. M.E. sollte es hier doch primär um die Mikroskopie und die Ablichtung mikroskopisch kleiner Objekte gehen, oder sehe ich das falsch und stehe mit meiner Ansicht ganz alleine da?

Bin auf Eure Meinung gespannt und schicke herzliche Grüße in die Runde
Angie
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Ulf Titze in August 08, 2012, 22:21:28 NACHMITTAGS
Liebe Angie,

ich empfinde diese Super-Makro-Bilder schon als eine Bereicherung für das Forum. Ich denke auch, daß diese Aufnahmen schon noch näher am Objekt dran sind, aber sicherlich gibt es da große Schnittmengen mit der Makrofotografie. Wohin gehören dann aber Fotos, die mit einer Stereolupe gemacht wurden? Das Weib vom schönen Rheine arbeitet mit einem Lomo-Mikroskop und waschechten Durchlicht-Objektiven, die sie nur eben auf geniale Weise "zweckentfremdet". Ich finde, das kann man schon als Mikrofotografie zählen lassen! Ich fände es schade, wenn wir sie an das Makro-Forum verlören.

Viele Grüße

Ulf
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Nomarski in August 08, 2012, 22:24:22 NACHMITTAGS
Liebe Angie,

ZitatM.E. sollte es hier doch primär um die Mikroskopie und die Ablichtung mikroskopisch kleiner Objekte gehen, oder sehe ich das falsch und stehe mit meiner Ansicht ganz alleine da?
das machen wir doch auch! Sogar bis zur Auflösungsgrenze!  ???
Ansonnsten bin ich der Ansicht, daß jeder immer noch das machen kann und soll, woran er Interesse hat und nicht was ihm irgendwie aufgezwungen wird.

Viele Grüße
Bernd
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: JB in August 08, 2012, 22:30:12 NACHMITTAGS
Hallo,

Die Begeisterung fuer die Makrophotos teile ich auch. Die Insekten-Stacks sind schlicht genial und haben darueber hinaus sogar wissenschaftlichen Mehrwert. Da schlaegt das Entomologenherz hoeher!! Bitte mehr davon.

In Deutschland allein gibt es 30.000 Insektenarten; mit deren Larven sind das ueber 60.000, mit deren Puppen ueber 100.000 verschiedene (und teils noch nie photographierte!) Objekte.

Wenn im Forum etwas fehlt, dann doch nicht Photos sondern mikroskopische Zeichnungen :)

Beste Gruesse,

Jon
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: beamish in August 08, 2012, 22:59:47 NACHMITTAGS
Hallo Angie,

für mich als Pilzler (einer der sich besonders mit den kleinen, 5mm abwärts, beschäftigt) gehört die "Makrofotografie" zur vollständigen Dokumentation eines Organismus absolut dazu. Ich lerne hier täglich, wie man das besser hinkriegt, als ich das bisher vermag.
Sporen mit dem 100 Öl zu fotografieren ist schön und gut. Aber mit einer Spore bestimmst du noch keinen Pilz. Da gehört auch der makroskopische Habitus dazu.
Ich kann mir nicht vorstellen hier eine Zwei-Klassen-Gesellschaft aufzubauen: die bis 40x und die darüber mikroskopieren. Ich könnte auch polemisch sagen: die schlappen Tümpler mit ihren 20x Objektiven...  ;)
Hier gehört alles hin, was "unter der Lupe" betrachtet wird, meine ich.

Herzlich

Martin
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: A. Büschlen in August 08, 2012, 23:42:56 NACHMITTAGS
Hallo

bei der Dokumentation von Laub- und Lebermoosen werden auch mikroskopische und makroskopische Merkmale miteinander gezeigt. Beide Verfahren sind nötig und sollten meines Erachtens nicht getrennt werden.

In den laufenden Makro-threads werden (z.Z. vor allem von" Rheinweib" :) ) sehr eindrückliche Details von Wirbellosen gezeigt. Die Arbeitsweise von Heike beeindruckt mich sehr. Ich möchte die  Arbeiten der Makro-Liebhaber in diesem Forum nicht missen.

Gruss Arnold Büschlen
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Werner in August 09, 2012, 00:16:37 VORMITTAG
Ich halte eine strenge Trennung in Submikro-, Mikro-, Makro-, Normal- und Landschafts-Foto - oder so - für geradezu unsinnig.
Was soll die Kategorisierung über den Abbildungsmaßstab bewirken?

Jedes sachbezogene Foto oder Film enthält Informationen, die das Bild vervollständigen. Skizzen oder Zeichnungen dazu ebenfalls,
sogar wenn sie nicht normgerecht sein sollten.
Früher überlegte man sich, ob man einen ganzen Film für eine Dokumetation verschwenden sollte - aber im Zeitalter der Digiknipse ist das doch kein Problem mehr.
Lieber zu viele Bilder, als zu wenige - In vielen Jahren ist man froh darüber, das erspart das Grübeln...

Wer sich daran stört - es besteht keine gesetzliche Verpflichtung, sich alle Bilder ansehen zu müssen.

Viele Grüße   -   Werner

Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Winfried Todt in August 09, 2012, 03:03:38 VORMITTAG
Hallo Mikroskopiker,
ich kann Angie [Monsti] irgendwie verstehen. Die hier im Forum gezeigten Makroaufnahmen sind von einer hervorragenden Qualität und suchen ihres Gleichen; das steht außer Frage. Ein Stacking-Fieber wurde unter den Makro-Fotografen entfacht; wer hat die größte Stacking-Zahl und als Steigerung kamen dann noch animierte ,,quasi 3dimensionale" Aufnahmeverfahren dazu. Es zählt nur noch das ,,bunte Bild". Kaum einer versuchte den Informationsgehalt der Aufnahmen, oder eine Erklärung des beobachteten zu hinterfragen.
Der Aufwand der Aufnahmetechnik scheint nicht unerheblich zu sein und mag wohl auch auf die Miko-Fotografie befruchtend wirken, doch was bringt mir das gezeigte Bild für einen informativen Nutzen?
Herzliche Grüße
Winfried
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Rawfoto in August 09, 2012, 07:44:19 VORMITTAG
Guten Morgen

Also meiner Ansicht nach kommt zwischen der Makro und der Mikrofotografie noch die Lupenfotografie und die kann man entweder am BINO oder mit Lupenfotoobjektiven betreiben. Spannend finde ich den Umstand diesen Bereich auch Mikroskop realisieren zu können, da ist im Durchlicht das  S-Plan FL 1x Objektiv und im Aufflicht das MS-Plan 1,5x ...

Das Stacking in diesem Bereich führt zu Einsichten die ich mit den Einzelbildern nicht habe, Haare auf einem Flügel oder Fühler, Dornen auf den Beinen, Saugnäpfe und co ...

Der Mehrwert liegt also für mich eindeutig auf der Hand, was ich anregen möchte ist ==> das Wissen im Forum dazu zu nützen auch zu erforschen was wir das so sehen, wozu das dient, ... Bei Dünnschliffen, Histoaufnahmen oder Pflanzenschnitten machen wir das ja auch! Mich würde das sehr interessieren und das würde für mich einen weiteren Mehrwert ergeben ...

Ich gin gegen eine Einengung auf einen bestimmten Maßstab im Bereich der Makro-, Lupen- und Mikroskopfotografie, aber das bitte ist meine persönliche Meinung. Solange wir keine Elefanten betrachten (nichts gegen Elefanten, diese müssen jetzt für mich nur als Beispiel herhalten) finde ich das vollkommen o.k. ...

Die Technik ist ja 1 : 1 auch für die echte Mikroskopfotografie einsetzbar und es würde mich freuen mehr Mikroskopaufnahmen bewundern zu können. Erfreuen tue ich mich aber an beiden ...

Liebe Grüße

Gerhard   
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 09, 2012, 07:49:09 VORMITTAG
Hallo Wilfried,

Du schreibst unter Anderem:

ZitatDer Aufwand der Aufnahmetechnik scheint nicht unerheblich zu sein und mag wohl auch auf die Miko-Fotografie befruchtend wirken, doch was bringt mir das gezeigte Bild für einen informativen Nutzen?

Ein Forum ist meist recht vielseitig und der Nutzen für den Einzelnen ist daher systembedingt begrenzt und unterschiedlich von Wert.  Denke aber auch mal an die vielen Mitglieder, die sich ehrlich an den Bildern freuen und nach mehr rufen. Oder an diejenigen, welche es auch versuchen wollen und gerne etwas abkucken möchten. Wenn es sich jetzt schon klar abzeichnet, daß bei extremen Vergrößerungen um so kleinere Inkremente abgefahren werden müssen und so immer größere Stacks entstehen, ist das kein Stacking-Fieber, sondern technische Notwendigkeit oder besser ausgedrückt die Folge einer interessanten Entwicklung, ja von Grundlagenarbeit. Also für viele ein Erkenntnisgewinn.

Ich als "Stackingbastler" bin da den Spezialisten, die hier ihre Arbeiten präsentieren dankbar und sauge wie ein Schwamm, vergleiche und versuche nachzuvollziehen und vor Allem zu verstehen.

Von daher bezeichne ich diese Diskussion als etwas unglücklich.

Gruß Lothar
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Nomarski in August 09, 2012, 09:38:54 VORMITTAG
Hallo,

ZitatVon daher bezeichne ich diese Diskussion als etwas unglücklich.

das sehe ich auch so. Jedes Gebiet hat eben seine bewährten Methoden, die angewendet werden. Was sollte man auch mit einem Mikroskop mit stark vergrößerten Öl-Objektiven, um ein ganzes Insekt zu zeigen? Anders wäre es. wenn es um Insektenteile geht. Wie schon bereits angeführt, werden z.B. oft auch Pflanzenschnitte gezeigt, wobei es sinnvoll ist,
daß auch dazu die ganze Pflanze gezeigt wird. Und das geht eben nur als eine Makro- oder eben Nahaufnahme, wozu man eben nicht unbedingt ein Mikroskop benötigt.

Viele Grüße
Bernd
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Jens Jö in August 09, 2012, 09:40:26 VORMITTAG
Hallo Angie,

irgendwie verstehe ich nicht, was Du sagen willst.
Natürlich gibt es Makro-Foren.
Aber es gibt auch Schmierfett-Foren, Elektronik-Foren, Chemie-Foren und Insektenbestimmungs-Foren.
Willst Du allen Ernstes die Diskussionen "womit schmiere ich am besten meinen Feintrieb" in die Schmierfett-Foren verweisen ?
Und was ist mit den Leuten, die ihre LED dimmen wollen, AFE mischen oder eine Spinne bestimmen ?

LG
Alfred
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: TPL in August 09, 2012, 10:31:57 VORMITTAG
Zitat von: Monsti in August 08, 2012, 22:09:20 NACHMITTAGSDoch dafür bin ich in anderen, nämlich passenden Foren unterwegs, in denen aber die Mikrofotografie berechtigterweise keinen Platz hat. M.E. sollte es hier doch primär um die Mikroskopie und die Ablichtung mikroskopisch kleiner Objekte gehen, oder sehe ich das falsch und stehe mit meiner Ansicht ganz alleine da?

Hallo Angie,

zu dieser geradezu typischen Sommerloch-Frage möchte ich nur kurz auf unser gestriges Tümpel-Treffen hinweisen:
Neben den Aktivitäten rund um das örtliche und das aus dem Ruhrgebiet importierte Tümpelwasser bildeten sich auch Gruppen, in denen Erfahrungen zu Pflanzenschnitten, Gesteinsdünnschliffen und humanhistologischen Präparaten, zur Probennahme im Allgemeinen wie zur Bryologie im Speziellen ausgetauscht wurden. Dazu natürlich noch die üblichen Fachsimpeleien über Mikroskoptechnik, kleine Reparaturen, Bucht-Kaufe, Sammelwut, das Forum, Gott und die Welt. Alles in Allem also schrecklich unfokussiert ;D.

Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass es nicht nur den meisten recht gut gefallen hat, sondern auch unter einem 'gemeinsamen Dach' stand, dass sicher auch für Mikro- oder Makrofotos gilt: genau hinsehen, die Technik in den Griff kriegen und die Schönheit und Vielfalt des Verborgenen (auch im Naheliegenden) ergründen und genießen.

Ich bin überzeigt, dass es - speziell bei den fließend ineinander übergehenden Bereichen der Mikro- und Makroskopie - ein erheblicher beiderseitiger Nutzen ist, die Grenzen nicht so eng zu ziehen.

Viele Grüße
Thomas
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rekuwi in August 09, 2012, 11:54:48 VORMITTAG
Hallo alle zusammen,

im Photoforum der Amerikaner gibt es Unterforen für Makro- und Nahaufnahmen, für technische Aufnahmen (Studio), für Anfänger und Fortgeschrittene und für Mikro-Aufnahmen.

Brauchen wir das?
So kann man es auch machen; aber vielleicht sollte unser Mikrofoto-Forum nur Foto-Forum heißen.

Bei den schönen Makroaufnahmen fehlt mir manchmal eine Gesamtübersicht (wie das die Schnippler so schön demonstrieren). Außerdem hoffe ich daß kein Insekt "erjagt" und abgemurkst wird um hier Stapelfotos zu zeigen. Die Radnetzspinnen zum Beispiel stehen alle unter Schutz.

Liebe Grüße
Regi
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: JB in August 09, 2012, 12:54:46 NACHMITTAGS
Hallo Regi,

"Die Radnetzspinnen zum Beispiel stehen alle unter Schutz." Das stimmt, denke ich, nicht. In Dt. sind nur 5 Spinnen-Arten geschuetzt und Argiope bruennichi ist nicht darunter: http://www.gesetze-im-internet.de/bartschv_2005/anlage_1_26.html Die Art ist unabhaengig davon stark in der Ausbreitung begriffen.

Wer schon einmal seinen Rasen gemaeht oder im Sommer nachts Auto gefahren ist hat mehr Insekten auf dem Gewissen als ein radfahrender Entomologe in seinem ganzen Leben ...

Ich moechte aber noch einmal demonstrieren wie nuetzlich es waere wenn mehr Leute solch hervorragende Stacking-Kuenste entwickeln wuerden. Hier eine aktuelle Veroeffentlichung (nur als Beispiel); 2. PDF in der Liste:
Zootaxa 3412: 42–52
Three new species of Grylloblatta Walker (Insecta: Grylloblattodea: Grylloblattidae), from southern Oregon and northern California.
http://www.mapress.com/zootaxa/list/2012/3412.html

... schaut Euch mal die Abbildungen an; Photos in der entomologischen Literatur sind nicht selten von so bescheidener Qualitaet, da ist noch viel zu verbessern.

Beste Gruesse,

Jon
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: JB in August 09, 2012, 12:56:37 NACHMITTAGS
"Soll ich die Viecher jetzt erst bestimmen bevor ich sie totschlage. "

Ich denke, die Antwort ist "Ja."
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Ulf Titze in August 09, 2012, 13:14:49 NACHMITTAGS
Hallo Jon,

Zitat von: JB in August 09, 2012, 12:54:46 NACHMITTAGS
... schaut Euch mal die Abbildungen an; da ist noch was zu verbessern.

... das sehe ich auch so. Ein gelbes Biest auf weißem Hintergrund abzubilden ist schon recht unglücklich! Man weiß ja nicht, selten diese Viecher sind und wieviel Aufwand die Autoren in die Abbildungen stecken können. Aber: solche Bilder kriegt unser Rheinweib auch noch mit 3,5 Promille hin (unverschämterweise auch noch mit einer Ausrüstung vom Marktwert einer Nespresso-Kaffeemaschine)!

@ Safari: Ich kann mich auch täuschen. Aber der Eindruck, daß Du Spinnen nicht magst ist schon da....

Grüße

Ulf
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: JB in August 09, 2012, 13:51:34 NACHMITTAGS
Hallo Ulf,

... gerade weil so so selten sind (es sind die einzigen Aufnahmen der Art ueberhaupt) sollte man ja auf bessere Abbildungen hoffen. In letzter Zeit verbessern sich aber die Photos in entomologischen Beitraegen, besonders in Osteuropa wird jetzt auch gestackt.

Hier einige Beispiele fuer gestackte Insekten mit dem Syncroscopy auto-montage system des Oxford University Museums:
http://markgtelfer.co.uk/?s=oxford

Nicht schlecht; das kommt fast an die Aufnahmen im Forum heran.
Allerdings hat das Oxford-System tausende Euro gekostet:
"The auto-montage system was funded from a £50,000 bequest to the Hope Entomological Collections by the late Dr Angus McCrae."

Beste Gruesse,

Jon
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: JB in August 09, 2012, 15:27:51 NACHMITTAGS
"Da sollte Heike doch mal ihr System für £75,000 anbieten."

:) Das System im Museum ist natuerlich so teuer weil es teilweise motorisiert und automatisiert ist; aber sonst hast Du recht!
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: MarkusP in August 09, 2012, 16:33:43 NACHMITTAGS
Hallo Angie, ich teile Deine Ansicht.

Ich habe mir vor einiger Zeit ein Mikroskop gekauft um damit Mikrofotos zu erstellen und habe hier im Forum bereits sehr viel Unterstützung erfahren können.
Hätte ich mir eine Kamera (DSLR) gekauft um mit z.B. einer Nahlinse oder einem Makro-Objektiv Makrofotos zu erstellen, dann wäre ich vermutlich einem anderen Forum beigetreten um professionelle Hilfe zu bekommen.

Bei Wikipedia kann man zu Mikrofotografie folgendes lesen:
"Als Mikrofotografie wird ein Bereich der Fotografie bezeichnet, bei dem Objekte ab einem Abbildungsmaßstab von ca. 1 : 1 fotografisch abgebildet werden. Im Gegensatz dazu stehen Fotografien, die mit kleineren Abbildungsmaßstäben wie 1 : 2 oder 1 : 4 erstellt werden, die man als Makrofotografie bezeichnet.
...
"Mikrofotografie kann auch definiert werden als ,,Fotografie eines Objektes, welches mit einer an einem Mikroskop angeschlossenen Kamera aufgenommen wurde"."

Ich würde es begrüßen wenn man bei den gezeigten Fotografien klar erkennen kann ob das Bild mit einem Mikroskop (Mikrofotografie) oder mit einer Kamera etc.  (Makrofotografie) aufgenommen wurde.
Das einfachste wäre ein zusätzliches Forum "Makrofoto-Forum" auf zu machen wo nur Bilder gezeigt und diskutiert werden die mittels Kamera, Nahlinse, Makro-Objektiv, Balkengerät, Makroskop, etc. aufgenommen wurden.

Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: RainerTeubner in August 09, 2012, 16:50:39 NACHMITTAGS
Hallo Markus,

Du hast bei Deiner Aufzählung des Flachbettscanner vergessen:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/100262_2321839.jpg)

Malve, Samen.

Epson Perfection 3590 Photo, Farbton angepaßt, LAB geschärft und auf Forumsgröße verkleinert.

Viel Spaß beim Betrachten!

Rainer

ps: Ich meine, daß ein Forum für alle Varianten der vergrößernden Photographie offen sein sollte.
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: TPL in August 09, 2012, 17:06:23 NACHMITTAGS
Hallo Markus,
ZitatHätte ich mir eine Kamera (DSLR) gekauft um mit z.B. einer Nahlinse oder einem Makro-Objektiv Makrofotos zu erstellen, dann wäre ich vermutlich einem anderen Forum beigetreten um professionelle Hilfe zu bekommen.
Das Forum ist nicht der Platz für professionelle (also berufsmäßige) Hilfe. Die gibt es bei den Herstellern und Händlern.

ZitatBei Wikipedia kann man zu Mikrofotografie folgendes lesen:
"Als Mikrofotografie wird ein Bereich der Fotografie bezeichnet, bei dem Objekte ab einem Abbildungsmaßstab von ca. 1 : 1 fotografisch abgebildet werden. Im Gegensatz dazu stehen Fotografien, die mit kleineren Abbildungsmaßstäben wie 1 : 2 oder 1 : 4 erstellt werden, die man als Makrofotografie bezeichnet.
...
"Mikrofotografie kann auch definiert werden als ,,Fotografie eines Objektes, welches mit einer an einem Mikroskop angeschlossenen Kamera aufgenommen wurde"."

Wikipedia ist eine tolle Sache, aber Nichts, worauf man sich verlassen darf! Ich benutze sie selbst gern, merke aber gerade an dem zitierten Mikrofotografie-Artikel wieder die Schwäche des Konzepts: die ersten beiden Absätze zeigen mir, dass hier nicht dokumentiert wird, was Mikrofotografie ist ("die Natur der Mikrofotografie"), sondern das, was sie ihrem/ihren paar Schreibern bedeutet. So etwas ist für ein Schulreferat akzeptabel, aber für einen lexikalischen Eintrag nicht.

Die Grenzen zwischen allgemeiner, Makro- und Mikrofotografie sind meines Wissens gar nicht so klar definiert. Und wenn man allein mal auf die diversen Umsetzungen hier im Forum schaut (Fotos ohne Mikroskop bis weit in den vergrößernden Bereich - Mikroskop-Nutzung für Stapelaufnahmen mit Abbildungsmaßstäben <1:1), kann ich nur sagen: warum auch?

Schönen Gruß
Thomas
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: MarkusP in August 09, 2012, 17:24:21 NACHMITTAGS
Zitat von: RainerTeubner in August 09, 2012, 16:50:39 NACHMITTAGS
ps: Ich meine, daß ein Forum für alle Varianten der vergrößernden Photographie offen sein sollte.

Hallo Rainer,

dafür hatte ich das etc. in meiner Auflistung verwendet  :D

Das Forum hat nun mal den Namen "Mikroskopie-Forum" und ich denke mal das zum Zeitpunkt der Entstehung des Forums die Makrofotografie bereits gegeben hat.
Die Bilder sollen ja auch alle hier gezeigt werden, aber was spricht dagegen wenn das ganze etwas sortiert und dafür ein weiteres Unterforum aufgemacht wird (nicht 3 oder 4)?


@TPL
Ich bin mir sicher, dass mir hier im Forum bereits mehrfach von Forenmitgliedern, die sich beruflich mit der Mikroskopie beschäftigen, geholfen wurde.
Das ist gerade das was ich hier in diesem Forum so schätze. Hier kommen Profis mit Hobbyisten zusammen.
Ich werde keine Frage an Zeiss oder Olympus stellen, wenn ich eine Frage zum fixieren habe.
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Eckhard F. H. in August 09, 2012, 18:18:47 NACHMITTAGS
Zitat...aber was spricht dagegen wenn das ganze etwas sortiert und dafür ein weiteres Unterforum aufgemacht wird (nicht 3 oder 4)?

Hallo Markus,
die linke obere Schublade meines Schreibtischen enthält eine Wust diverser Kleinteile ohne jegliche Gemeinsamkeit. Wenn ich mir´s  recht überlege, finde ich dort einen Gegenstand aber schneller als in Schiebern mit Pseudoordnung. Will meinen, erst ab einer kritischen Anzahl neuer Beiträge ist Untergliederung sinnvoll. Vorausgesetzt, der ´Betreff´ kennzeichnet den Inhalt eines Beitrages ausreichend.
Gruß - EFH
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 09, 2012, 18:37:25 NACHMITTAGS
Hallo Markus,

Na ich weiß nicht so recht, ob man sich Foren nur nach dem Fachgebiet aussuchen sollte ?
du schreibst:
ZitatHätte ich mir eine Kamera (DSLR) gekauft um mit z.B. einer Nahlinse oder einem Makro-Objektiv Makrofotos zu erstellen, dann wäre ich vermutlich einem anderen Forum beigetreten um professionelle Hilfe zu bekommen.

Ich horte hier neben mehreren digitalen SLR´s noch etwa ein Dutzend Minolta SLR´s von rein mechanisch bis doppelmikroprozessorgesteuert. Ich hatte aber nie das Bedürfnis, mich deswegen in ein Kameraforum zu begeben. Anlass mich hier anzumelden, waren Fragen zum Ortholuxzubehör.

Es hat sich dann so ergeben, hier ein anspruchsvolleres Fachforum vorzufinden, wo man mit Freude ( nicht immer ungetrübt; aber wo menschelt es nicht) lernen, fachsimpeln und wenn es mal sein muß auch etwas vorsichtig blödeln kann. Wenn man kann, hilft man auch gerne selbst mal. Also aus meiner Sicht:

>>>>>>>>>>>>>>>>>> ******never change a good running system****** <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Oder wollen wir denn soweit kommen, daß hier nur noch Olympiade für "nice and clean"- Mikroaufnahmen angesagt ist ? O.K. mancheiner traut sich nicht mehr richtig etwas eigenes zu posten, weil der "Standard" hier inzwischen etwas arg hoch liegt. Aber wenn wir mal herausstellen, daß manche Aufnahmen ihr properes Aussehen zu einem sehr hohen Prozentsatz der Nacharbeit mittels Bildverarbeitung verdanken, dann müßte man ja da auch schon wieder einen extra Strich ziehen.
Meine wenigen Schrottaufnahmen habe ich bis vor Kurzem immer so gezeigt wie sie im Rohzustand entstanden sind. Die dürften somit auch nicht im gleichen Unterforum auftauchen.
Daß man sich die Mühe macht Objektive und Anzahl der verwendeten Bilder zu benennen, halte ich für richtig und wichtig. Ob das langezogene, feinfühlig verstellbare schwarze Loch, welches man landläufig als Mikroskop bezeichnet, zwischen Objektiv und Sensor oder weiterer Optik nun aus einem festen Rohrstück besteht oder von einem Balgengerät plus Adapterstücken gebildet wird, sollte meiner Meinung nach kein Kriterium sein, zwischen Mikro und Makro zu unterscheiden.

Langer Rede kurzer Sinn: Mir gefällt es so, wie es ist !

Gruß Lothar

Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Kurt Wirz in August 09, 2012, 18:47:13 NACHMITTAGS
Hallo
Ich fühle mich angesprochen, da ich seit 2010 hier im Forum nur Auflicht Mikroskopie Bilder zeige.
Zum Glück hat man mich nicht verscheucht sondern anerkennend aufgenommen. Vielen Dank.
Die Auflicht Mikroskopie wird hier eher selten betrieben, obwohl sie, wie schon erwähnt,
mit dem Binokular professionell und als Hobby oft angewendet wird, Materialprüfung in der Produktion,
beim Restaurieren von Bildern und anderen Kunstobjekten, in der Vorbereitung bei der Herstellung von
elektronischen Bauteilen (Chip usw.), Numismatik (auch Geldscheinfotografie), Mineralogie und in vielen anderen Bereichen.
In der heutigen Mikroskopie verwendet man vorwiegend ein Mikrotom, Färb- und spezielle Durchlicht Beleuchtungsmethoden.
Seltener ist die Auflicht Mikroskopie mit Mikroskop Objektiven, dies aus verständlichen Gründen, den bei einem
dreidimensionalen Objekt ist die Schärfentiefe derart gering, dass ein Bild selten viel aussagt und auch künstlerisch wenig wertvoll ist.
Bedingt durch die digitale Fotografie und speziell durch die Möglichkeit des Stackens von den Schärfebereichen wurde
die Mikroskopische Auflicht Fotografie wissenschaftlich und künstlerisch und somit auch als Hobby interessant.

Allgemein finde ich folgende Äusserung von Manfred P. Kage beachtenswert.

Der Mainstream der Wissenschaftsfotografie geht heute in Richtung Life-Sciences, Fluoreszenzmikrofotografie mit Hilfe des Laser-scanner-Verfahrens
und dokumentarischer REM-Fotografie. Dies erkennt man auch, wenn man die Kalender von Zeiss, Leica und Olympus anschaut.
Nur einige wenige Personen betreiben wissenschaftliche Fotografie noch mit einem künstlerischen Aspekt. Dies aber meist nur an einem Gerät, dem REM.
Die gesamte Bandbreite der Lichtmikroskopie mit all ihren Beleuchtungsverfahren gerät immer mehr in Vergessenheit und hat sich teilweise
auf Liebhaber einiger mikroskopischer Gesellschaften verlagert. Nur wenige Spezialisten weltweit beherrschen noch die gesamte Bandbreite,
die eigentlich von der Aussage und der Ästhetik her für die wissenschaftliche Dokumentation unverzichtbar ist.
Wissenschaftsfotografie quo vadis? Schwer zu sagen.
Wenn vielleicht eines Tages die Lust am "nur Bedienen aus dem Internet" vergangen ist, wird es vielleicht auch für Wissenschaftsfotografen
wieder mehr Aufträge geben, Neues zu dokumentieren und dies dann vielleicht auch künstlerisch zu präsentieren.
Im Hause Kage werden die gesamten Künste der wissenschaftlichen Fotografie - einschleßlich 3-D-,
Endoskop- und Mikrovideoaufnahmen gepflegt und bereits an die nächste Generation weitergegeben.

Zitat Ende.

Ich empfehle das Buch "MIKRO FOTOGRAFIE Schönheit jenseits des Sichtbaren".

Gut Stack

Kurt
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 09, 2012, 18:52:48 NACHMITTAGS
Hallo,

also, ein Forum mit ausschließlich Pillersee-Bestimmungsanfragen fände ich eher langweilig.... ;)

Hezrliche (und über diese "Sommerlochfrage" leicht schmunzelnde) Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Rolf-Dieter Müller in August 09, 2012, 20:29:54 NACHMITTAGS
Zitat von: Monsti in August 08, 2012, 22:09:20 NACHMITTAGS
...
seit einiger Zeit häufen sich im Mikrofotoforum Bilder, die zwar z.T. genial schön sind, doch eigentlich nicht zur Mikro-, sondern zur Makrofotografie gehören.
...
Bin auf Eure Meinung gespannt ...

Hallo Angie,

Du sprichst ein wirklich interessantes Thema an, was einem über die Abgrenzung von Mikrofotos zu Makrofotos und deren Überschneidungen nachdenken lässt. Es ist aber schwierig zu einem Ergebnis zu kommen, besonders bei den hier gezeigten schönen Makrofotos, die machen das wirklich nicht einfach.

Aber Du fragst nach Meinungen und meine Meinung ist an dem Thema dieses Forums orientiert, was zu Diskussionen und Beiträgen rund um die Mikroskopie einlädt. Daraus leite ich einfach ab, das auch Mikrobilder erwünscht sind und zu deren Erläuterung und Unterstützung durchaus das eine oder andere Makrofoto mit eingestellt werden könnte, was aber nicht nur auf Makrofotos eingeschränkt bleiben sollte.

Denn die schönsten Beiträge sind doch, wenn uns Leser und mitlesende Gäste auf eine Reise begleiten, die vielleicht mit einem selbsterklärenden Übersichtsbild beginnt und dann in die wunderbare Mikrowelt führt. Beispiele hierfür gibt es im Mikrofoto-Forum genügend.

Viele Mikrogrüße
Rolf-Dieter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 09, 2012, 20:50:14 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,
nun auch noch meine bescheidene Meinung.
Ich bin halt der Ansicht, die Bilder werden mit Mikroskopen gemacht, also gehören sie auch in ein Mikroskopforum.
Simpel und einfach  :) und sie sind ja nicht nur schön anzuschauen, sondern auch informativ, besonders für Entomologen.

Gruss
Heike

achja, eh ichs vergesse, die Argiope bruennichi ist weder geschützt, noch als gefährdet eingestuft. Ich würde nie im Leben
ein geschütztes Exemplar der Natur entnehmen. Habe mich vorher informiert, ob die unter Schutz steht.
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Ralf in August 09, 2012, 20:59:49 NACHMITTAGS
Zitat von: Safari in August 09, 2012, 12:43:02 NACHMITTAGS

Na, da hat ja wieder eine Naturschutzbehörde bewiesen  wie wichtig sie ist.
Soll ich die Viecher jetzt erst bestimmen bevor ich sie totschlage. Ich glaube es ist besser ein paar Verordnungen ersatzlos zu streichen.


Hallo Safari,

vielleicht in diesem thread etwas OT, aber ich möchte nur sagen, dass ich hier vollständig deiner Meinung bin. Es gibt einfach zu viele (oftmals unsinnige) Naturschutzverordnungen in Deutschland.

Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Alfons Renz in August 09, 2012, 21:14:15 NACHMITTAGS
Liebe Angie,

  Für mich selbst muss ich bekennen, dass ich durch die Methoden des Stackings und der Auflichtmikroskopie tatsächlich neue Welten in der Entomologie  erlebt habe. Und zwar hier im Forum und nicht 'in der Wissenschaft'. Dort arbeiteten die Kollegen neuerdings mit Röntgen-Computer-Tomographie am Synchrotron. Hier im Forum staunt man über faszinierende Mikrobilder, aufgenommen mit einem ganz einfachen Kursmikroskop. Das ist beeindruckend, zumal die beiden Welten größenordnungsmäßig gar nicht so weit auseinander liegen. Nur schaut man im einen Fall ins Innere statt auf's Äussere.

Entomologen blieb früher nur die Wahl zwischen Durchlicht (=> Mazerieren, Aufhellen und Plätten), Auflicht (=> an der Stereolupe, aber mit beschränkter Möglichkeit zu Fotografieren) und der eigenen Zeichnung (=> der Königsdisziplin, noch heute). Nahaufnahmen wie die der hier gezeigten Cheliceren einer Spinne waren noch vor kurzer Zeit undenkbar!

Neues ensteht häufig an der Grenzfläche zweier Wissenschaften, oder hier, zwischen Mikro- und Makrophotografie. Es wäre unklug, hier künstliche Grenzen setzen zu wollen.

Herzliche Grüße,

Alfons





Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Eckhard F. H. in August 09, 2012, 21:22:35 NACHMITTAGS
ZitatHabe mich vorher informiert, ob die unter Schutz steht.
Hallo Unwissende bezüglich Naturschutz,
damit klar ist, was "unter Schutz stehen" gemeint ist:
Man darf als Privatperson sie nicht: fangen, entnehmen, sammeln, essen, transportieren, verkaufen oder anderweitig verwerten.
Man darf als Nichtprivatperson: ihren Lebensraum vergiften, betonieren, austrocknen, abholzen, zersiedeln. Kurzum -  ´Wachstum´ fordern und zelebrieren.
Gruß - EFH
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 09, 2012, 22:47:48 NACHMITTAGS
Guten Abend allerseits,

erst einmal herzlichen Dank für Euer vielfältiges und interessantes Echo. Und nein, meine Frage war keinesfalls eine Sommerlochfrage, sondern eine, die sich angesichts der neuesten Entwicklung im Forum für mich und vielleicht auch einige andere User stellt.

Kurt zitierte das Buch "MIKRO FOTOGRAFIE Schönheit jenseits des Sichtbaren". Zwischen dem Sichtbaren und dem, was sich jenseits des Sichtbaren befindet, ziehe ich persönlich die Grenze zwischen Mikro- und Makro-Fotografie. Ob nun Auf- oder Durchlicht ist in diesem Zusammenhang wurscht.

Betrachte ich z.B. das superschöne Raupenfoto von Heike, so handelt sich bei diesem Objekt ganz klar um etwas, das ich auch mit bloßem Auge erkenne. Hier handelt es sich in meinem Augen um ein Makrofoto.

Natürlich sind Stacktechniken übertragbar, also nicht auf die Mikroskopie beschränkt. Dafür brauche ich aber nicht seitenweise Fotos von gestackten Leichen. Daraus lerne ich nichts, ich erfreue mich halt an schönen Fotos, was ich anderswo aber genauso haben kann - die Beschäftigung mit mikroskopischen Motiven aber nicht. Diese Gelegenheiten sind im deutschprachigen Raum rar.

Makrofotos zwecks Habitusdarstellung für eine anschließende mikroskopische Fotoserie (z.B. Pflanzenschnitte, Fragen zur Moos- oder Flechtenbestimmung oder histologische Schnitte) dienen der Orientierung und mehr nicht. Sie werden quasi erklärend hinzugefügt, was ich natürlich bereichernd finde.

Ich persönlich suche im Mikrofotoforum halt nach mikroskopischen Bildern und werde in letzter Zeit halt immer wieder enttäuscht, weil davon immer weniger zu sehen ist. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich kundtun.

Herzliche Gutenachtgrüße an Euch alle
Angie

Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 09, 2012, 23:00:41 NACHMITTAGS
ich bin dann mal wech..........
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 09, 2012, 23:02:48 NACHMITTAGS
Zitat von: rheinweib in August 09, 2012, 23:00:41 NACHMITTAGS
ich bin dann mal wech..........

Nix da, Rheinschwester! Du bleibst!
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 09, 2012, 23:05:06 NACHMITTAGS
Zitat von: rheinweib in August 09, 2012, 23:00:41 NACHMITTAGS
ich bin dann mal wech..........

Och nöööö - jetzt sei doch kein "Mädchen"! (Du hast doch betont, dass Du das nicht bist!!)
Diskussionen muss man sich auch stellen können und darf nicht gleich den Balgen einziehen.. ;)

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 09, 2012, 23:05:21 NACHMITTAGS
Zitat von: Monsti in August 09, 2012, 22:47:48 NACHMITTAGS
Dafür brauche ich aber nicht seitenweise Fotos von gestackten Leichen.

nagut

........habs ja mit Gesprächen versucht, sie wollten einfach nicht still halten....
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 09, 2012, 23:05:44 NACHMITTAGS
Zitat von: Mila in August 09, 2012, 23:02:48 NACHMITTAGS
Zitat von: rheinweib in August 09, 2012, 23:00:41 NACHMITTAGS
ich bin dann mal wech..........

Nix da, Rheinschwester! Du bleibst!

Es sei denn, Du gehst Perseiden fotografieren, auf die Fotos (vielleicht demnächst auf Deiner website?) freue ich mich schon.

Viele Mikromakroastrogrüße
Mila
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: moräne in August 09, 2012, 23:06:00 NACHMITTAGS

Hallo Mikroskopieforum

Ich frage mich auf Grund eurer Meinungsverschiedenheiten,  warum Ihr euch so auf Bilder fixiert, wo es oben doch heißt:

--und der eigenen Zeichnung (=> der Königsdisziplin, noch heute)--

da dürfte den Zeichnungen doch wohl  mindestens ein Unterforum zustehen, oder nicht?

Oder zeichnet von euch keiner?

Grüße

Gerd

Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 09, 2012, 23:10:52 NACHMITTAGS
Zitat von: rheinweib in August 09, 2012, 23:05:21 NACHMITTAGS
Zitat von: Monsti in August 09, 2012, 22:47:48 NACHMITTAGS
Dafür brauche ich aber nicht seitenweise Fotos von gestackten Leichen.

........habs ja mit Gesprächen versucht, sie wollten einfach nicht still halten....


... tja, genau wie die Wasserviecher der grausamen Tümpler...
Und die Pflänzchen finden Beschneidungen bestimmt auch nicht so super...

Gequälte Grüße
Mila
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 09, 2012, 23:11:49 NACHMITTAGS
Hallo,

ZitatDafür brauche ich aber nicht seitenweise Fotos von gestackten Leichen.

Äh......ja.......

Also, ob sich die Viecher unter dem Deckglasdruck immer so wohl fühlen...und ich habe dabei sogar schon welche platzen sehen  :o  :o  :o

Angie, ich weiß nicht genau, worum es Dir geht, aber offenbar nicht nur um die Unterscheidung Mikro/Makro, da scheinen noch andere Dinge eine Rolle zu spielen....
Übriegns postet Du selbst doch eigentlich nie im Fotoforum, oder?

Etwas irritierte Grüße
Peter



Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 09, 2012, 23:15:30 NACHMITTAGS
zeichnen, hab ich auch schon versucht, aber wegen Talentmangel aufgegeben.
Zitat von: Mila in August 09, 2012, 23:05:44 NACHMITTAGS
Es sei denn, Du gehst Perseiden fotografieren, auf die Fotos (vielleicht demnächst auf Deiner website?) freue ich mich schon.

Perseiden...ja, ich weiß, und der Himmel ist hier auch noch klar, aber ich klebe am PC fest, weil ich mich ärgere.
Also ist meine Ansicht offenbar falsch, Mikrofoto ist nicht gleich Mikrofoto, obgleich mit dem selbigen Gerät gemacht.....hmmm

Gruss
Heike
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 09, 2012, 23:20:11 NACHMITTAGS
Hallo zusammen,

bitte, ich möchte nicht, dass man sich streitet oder gar flüchtet. Ich wollte nichts anderes als eine Diskussion über ... siehe Faden-Überschrift. Die bisherige Diskussioen fand ich schon mal befruchtend.

Und ja - ich stehe dazu -, Fotos von getöteten Tieren finde ich persönlich schlicht unschön. Ob diese nun geschützt sind oder nicht, ist mir wurscht. Ich bin deshalb nur wenig im Diptera-Forum, weil mich die vielen Fotos von aufgespießten Zweiflüglern einfach nur grausen. Ich stelle mir dann regelmäßig vor, dass vielleicht mal ein riesiger Alien daherkommt und mich zwecks näherer Untersuchung bzw. besonders gelungener Ablichtung unter eine tonnenschwere Platte quetscht ...

@Gerd: Bezüglich der Zeichnungen gebe ich Dir Recht, ist aber OT, da es hier um Fotos geht.

So, nun gehe ich wirklich schlafen.

Liebe Grüße
Angie
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 09, 2012, 23:26:31 NACHMITTAGS
Tja, das Steak auf dem Teller...

Ich schweife ab, sorry,

Gute Nacht,
Mila
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 09, 2012, 23:30:19 NACHMITTAGS
Genau DAS hab ich auch eben gedacht...
Hab in der Küche vor mich hingemurmelt: ach, ja, die Gutmenschen.....tun keiner....was auch immer für eine Lebensform - was zu leide....
aber ihr Schnitzel haben sie dann doch gerne aufm Teller!

befriedigter Gruss aus der Pfalz
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 09, 2012, 23:34:07 NACHMITTAGS
Selber Gutmensch!!!  :P

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=13290.msg100334#msg100334

;D

('tschuldigung!)

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 09, 2012, 23:36:16 NACHMITTAGS
Naja, aber das Verpackungspopkorn könnte man doch immerhin in Düsseldorf noch beim Karneval vom Wagen in die Menge werfen...

:D ;D :D ;D :D ;D

Alaaf!
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 09, 2012, 23:39:21 NACHMITTAGS
Zitat von: Mila in August 09, 2012, 23:36:16 NACHMITTAGS
Naja, aber das Verpackungspopkorn könnte man doch immerhin in Düsseldorf noch beim Karneval vom Wagen in die Menge werfen...

:D ;D :D ;D :D ;D

Alaaf!

Ach ja!? Und warum gerade in Düsseldorf? Warum nicht mal in Köln  ???  ???  ???  >:( Oder hat man dort die Wagen schon zu voll mit den 8 Jahre abgelaufenen (im wahrsten Wortsinne) "ollen Kamellen"?  ;)

Ohjohjeohe, je später die Stunde....wir schweifen ja völlig ab!

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 09, 2012, 23:40:05 NACHMITTAGS
@ Safari: Nö, aus Bonn!

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=13245.msg100333#new
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 09, 2012, 23:40:56 NACHMITTAGS
Zitat von: Peter V. in August 09, 2012, 23:39:21 NACHMITTAGS
Zitat von: Mila in August 09, 2012, 23:36:16 NACHMITTAGS
Naja, aber das Verpackungspopkorn könnte man doch immerhin in Düsseldorf noch beim Karneval vom Wagen in die Menge werfen...

:D ;D :D ;D :D ;D

Alaaf!

Ach ja!? Und warum gerade in Düsseldorf? Warum nicht mal in Köln  ???  ???  ???  >:( Oder hat man dort die wagen schon zu voll mit den 8 jahre abgelaufenen (im wahrsten Wortsinne) "ollen Kamellen"?  ;)

Ohjohjeohe, je später die Stunde....wir schweifen ja völlig ab!

Herzliche Grüße
Peter


Über Bonn und Köln lacht die Sonne, über Düsseldorf die ganze Welt ;D
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 09, 2012, 23:50:14 NACHMITTAGS
Peter, Du hast ja Recht! (total entnervt)

Also bald lass ichs wirklich.

In den nächsten Tagen lass ich mich dann noch zum Vegetarier umschulen.
Aber darf man denn einfach so Pflanzen essen? Was werden dann die Botaniker sagen??
Oder wenn ich einfach nur meine Spüle putze....
wieviele Mikroorganismen meuchele ich dabei auf gemeinste/chemische Weise dahin.....meinen Güte.....







Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 09, 2012, 23:52:08 NACHMITTAGS
Zitat von: Mila in August 09, 2012, 23:40:56 NACHMITTAGS
Über Bonn und Köln lacht die Sonne, über Düsseldorf die ganze Welt ;D

;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D ;D
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 10, 2012, 00:01:15 VORMITTAG
Zitat von: rheinweib in August 09, 2012, 23:50:14 NACHMITTAGS
wieviele Mikroorganismen meuchele ich dabei auf gemeinste/chemische Weise dahin.....meinen Güte.....

Himmel, und wenn ich an meine Sterilherstellung von Arzneimitteln denke..., der schleichende Tod bei der Entkeimungsfiltration...
Und überhaupt: Antibiotika :o :o :o
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 10, 2012, 00:11:06 VORMITTAG
 ;D ;D ;D ;D
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 10, 2012, 00:13:56 VORMITTAG
Frutarier machen das richtig: http://de.wikipedia.org/wiki/Frutarier

Ziele

Frutarier streben eine Ernährung mit ausschließlich pflanzlichen Produkten an, die nicht die Beschädigung der Pflanze, von der sie stammen, zur Folge haben.[4][5] Dazu gehören etwa Obst, Nüsse und Samen. Manche Fruganer verzehren nur Obst, das bereits vom Baum gefallen ist. Knollen, Blätter oder Wurzeln von Nahrungspflanzen sowie Lebensmittel tierischen Ursprungs werden dagegen ausgeschlossen.

Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: JB in August 10, 2012, 00:15:46 VORMITTAG
Rundgang in einer Insekensammlung:

Gary Larson: "I hate walking through this place at night!" :)

http://www.google.com/imgres?hl=en&client=firefox-a&rls=org.mozilla:en-GB:official&biw=1280&bih=810&tbm=isch&tbnid=LsAm031tSSE9XM:&imgrefurl=http://entomolog.tumblr.com/&docid=_tWciDPUef8pdM&imgurl=http://24.media.tumblr.com/tumblr_m00ntgOiLx1rp4m2co1_500.jpg&w=500&h=633&ei=0TUkUOLWBeHj4QSur4HwAQ&zoom=1&iact=rc&dur=381&sig=112390828416882866862&page=2&tbnh=150&tbnw=104&start=28&ndsp=32&ved=1t:429,r:1,s:28,i:165&tx=68&ty=62
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 10, 2012, 00:17:10 VORMITTAG
Suuuuuuper!!! :D :D :D
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: JB in August 10, 2012, 00:20:16 VORMITTAG
Und als Ausgleich noch einen fuer die Tuempler :)

http://lonegreysquirrel.blogspot.co.uk/2010/03/small-minded.html

"Uncle Floyd"
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 10, 2012, 00:23:20 VORMITTAG
Und die Rache der Pflanzen:

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/100391_19859797.jpg)
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: TPL in August 10, 2012, 00:28:05 VORMITTAG
Zitat von: Monsti in August 09, 2012, 22:47:48 NACHMITTAGSUnd nein, meine Frage war keinesfalls eine Sommerlochfrage, ...
... ja nee, is klar, ne?

Danke jedenfalls für diese OT-Bresche. Dazu sind solche Vorlagen, wie Dein erster Beitrag, ideal. Wie Du lesen konntest, meine ich das sogar völlig ernst 8).

Küss' die Hand!
Thomas
Titel: Tote beißen nicht!
Beitrag von: Ulf Titze in August 10, 2012, 00:30:19 VORMITTAG
Liebe Forumsmitglieder,

Was soll denn bitte das Argument bezwecken, daß Bilder von toten Organismen unästhetisch seien? Wir würden immer noch an Galens Miasmenlehre glauben, wenn den frühen Anatomen tote menschliche Körper zu unästhetisch gewesen wären, um sie zu untersuchen! Wenn Studenten in meinen Patho-Kursen die Nasen angewiedert rümpfen, frage ich mich immer, wie man sich denn bloß so dämlich anstellen kann!? Viele wegweisende Entdeckungen der Medizin wurden an totem Untersuchungsmaterial gemacht! Rudolf Virchow hat durch Obduktionen die Ursachen von Thrombosen erkannt, die Virchow'sche Trias gilt bis heute!

Ein Großteil der wissenschaftlichen Abbildungen ist an totem weil fixiertem Material entstanden! Sämtliche Atlanten der Histologie setzen selbstredend fixiertes, in Paraffin aufgeabreitetes Material voraus! Da entstehen Artefakte, die diagnostisch genutzt werden (Beispiel Resorptionvakuolen in der Schilddrüse, klares Zytoplasma beim hellzelligen Nierenzellkarzinom), die aber im lebenden Organismus nicht zu sehen sind - weil nicht vorhanden! Es gibt nur wenige Atlanten über Histologie am Kryostatmaterial (also an wohl noch lebendem, schockgefrorenen Gewebe). Die ganzen tollen bunten Fluoreszenzaufnahmen, wo Strukturen des Zytoskelettes dargestellt werden, alles an totem Gewebe aufgenommen!

Ist denn eine Schmetterlingssammlung ästhetisch abstoßend, weil die Viecher mit Nadeln durchbohrt im Glaskasten stecken? Der sensible Naturfreund wird das vermutlich bejahen. Der Wissenschaftler freut sich aber an der Fülle der Informationen, die da auf einen halben Quadratmeter Fläche gebündelt ist.

Päules bewundernswerten Fotos von Diatomeenschalen sind streng genommen auch Fotos von Leichen(teilen). Als die Kieselalgen noch lebten, sahen sie anders aus. Bitte nicht vergessen, daß die gesamte Bestimmungliteratur auf der Schalenstruktur beruht, die man nur an abgetötetem Material herausarbeiten kann.

Liebe Heike! Für mich machst Du Mikrofotografie in höchster Vollendung - Ende - Aus - Mickeymaus! Für Deine Bilder-Stapel dürfen die Biester einfach nicht zucken. Und da lebende Organismen nunmal zucken, musst Du eben Tote abbilden. So ist halt Tennis - alles andere ist naiv!

Kopfschüttelnd  ::)

Ulf
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 10, 2012, 00:39:43 VORMITTAG
Hallo Jon,

vielen Dank für den tollen Link. Ich habe zunächst etwas ungläubig auf weiter geklickt und bin dann schon mal durch 7 von den 83 Galerien gewatschelt. Dann habe ich beschlossen, ein bookmark zu setzen um da später wieder reinzuschauen.

Guts Nächtle

Lothar
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 10, 2012, 08:40:26 VORMITTAG
Liebe Heike,

ZitatPeter, Du hast ja Recht! (total entnervt)

Ja, das ist schon alles sehr komplex. Wenn man all diese Dinge bis in die letzte Kosequenz durchdenkt und auf all die (meist unlösbaren) Widersprüche stößt....
Naturschützer kämpfen verzweifelt um jede verschwindende Art und möchten jeden Landstrich, jedes Biotop "bewahren".  Aber - ist es wirklich schlimm, wenn eine Art ausstirbt, wenn sich Landstriche verändern? Die Erde, das ganze Universum ist naturgemäß einem ständigen Wandel unterworfen. Wo Altes untegeht, entsteht Neues. Das passierte abermilliardenfach und wird auch weiterhin passieren und auch wir Menschen sind nur ein völlig unbedeutender Mückensch..... im Lauf der Zeit. Nur nehmen wir uns so furchtbar wichtig  ;)
Ach ja - wären die Dinosaurier nicht ausgstorben, gäbe es den Homo sapiens ziemlich sicher nicht!
Mensch sein ist halt schwieirig, besonders, wenn der eigene Geist in der Lage ist, all diese Konflikte zu erkennen.
Beati pauperes spiritu!

Viele von uns finden Schmettligssammlungen oder sonstige Sammlungen aufgespießter Insekten gruselig und schon seit längerer Zeit sind sie politisch völlig unkorrekt! Aber machen wir uns darüber Gedanken, wieviel Insekten wir bei jedem Schritt in der freien Natur ins Jenseits befördern? Stehen wir nach jeder Autobahnfahrt andächtig vor dem Massengrab Kühlergrill?

Ich esse gerne und reichlich Fleisch, habe persönlich keine Probleme mit aufgespießten Insekten (auch, wenn ich es selbst eher nicht tun würde). Ich habe absolut nichts gegen Ronalds Mäuseschnitte, fand Körperwelten höchst interessant und (zumindest in seinen ersten Ansätzen, als Herr von Hagens noch nicht Leichteile als Schmuckstücke verkaufte) keinesfalls anstößig oder sonstwie moralisch bedenklich. Mücken im Schlafzimmer werden von mir "gekillt", weil ich sie nicht anders sinnvoll entfernen kann.  Spinnen etc. (zu denen ich ein absolut neutrales Verhältnis habe) fange ich hingegen regelmäßig ein und setze sie frei, ebenso wie ich versuche, Fliegen aus einem Zimmer ins Freie zu verjagen. jedenfalls werden sie bei mir niemals "zerklatscht".  Ich mag es nicht, diese Tiere einfach zu töten, wenn man sie auch anderweitig mit wenig Aufwand entfernen kann. Alles sehr inkonsequent? Mag sein......!

Ich weiß nicht, ob Du (Heike) mich richtig verstanden hast: ICH habe überhaupt nichts gegen Deine Mikro-/Makrofotos, finde sie einfach sensationell (obgleich mich sonst Insekten eher wenig interessieren), ich finde, sie gehören auch hierher und ich möchte Dich ermuntern, auf jeden Fall so weiterzumachen. Ich bin äußerst begeistert, was Du mit vergleichsweise primitiver Technik zustande bringst und Du siehst doch, dass das Echo hier weit überwiegend sehr positiv ist!!!

Ergo: Überhaupt kein Grund, entnervt zu sein.....

Ach ja, Tümpeln sollte meines Erachtens ausschließlich mit Inversmikroskopen gestattet sein! Und die Verwendung von Deckgläsern an aufrechten Mikroskopen an ein Placet durch eine Ethikkommission gebunden sein!  ;)

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Ulf Titze in August 10, 2012, 09:37:05 VORMITTAG
Hallo Peter,

Zitat von: Peter V. in August 10, 2012, 08:40:26 VORMITTAG
... Aber - ist es wirklich schlimm, wenn eine Art ausstirbt? Die Erde, das ganze Universum ist naturgemäß einem ständigen Wandel unterworfen. Wo Altes untegeht, entsteht Neues. Das passierte abermilliardenfach und wird auch weiterhin passieren und auch wir Menschen sind nur ein völlig unbedeutender Mückensch..... im Lauf der Zeit. Nur nehmen wir uns so furchtbar wichtig 


Kennst Du den:

Treffen sich zwei Planeten.
- "Na wie geht's?"
- "Furchtbar! Ich habe Homo sapiens!!!"
- "Oh wie unangenehm. Das wird aber wieder, hatte ich auch schon!"

8)

Grüße

Ulf
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 10, 2012, 10:13:00 VORMITTAG
Hi,

ich denke wir sollten den Jungen nicht den Lebensmut nehmen und keine weiteren defätistischen Beiträge verfassen. Sonst gerät noch jemand in Versuchung menschliche Ansiedlungen größerer Art wie beispielsweise Tokio mit googelearth aus bestimmten Höhen anzuschauen und Paralellen zur Ausbreitung von Schimmel herzuleiten. Ich bin mir bewußt, daß ich im wohl interessantesten Zeitfenster der Menschheitsgeschichte gelebt habe und sehe es in fast jeder Hinsicht nur noch bergab gehen. Liegt das vielleicht daran, daß man im Ruhestand nichtmehr zu den Machern gehört und war das schon immer so ? Vieles liegt bestimmt auch daran, daß man heute viel mehr erfährt. Da erhält das Sprüchle: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß, einen ganz anderen Stellenwert.

Aber trotzdem muß es weitergehen. Dazu Glück auf !

Lothar
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Oecoprotonucli in August 10, 2012, 10:43:27 VORMITTAG
Hallo Mikroskopbenutzer (d.h. Makro- und Mikro-Leute),

Zitat von: Monsti in August 09, 2012, 23:20:11 NACHMITTAGS
Fotos von getöteten Tieren finde ich persönlich schlicht unschön.

Also ich könnte anhand des Fotos nicht sehen, ob das Insekt, das z.B. Heike fotografiert hat, noch am Leben ist oder nicht. Wenn man die Technik kennt, dann weiß man es höchstens und überträgt dann vielleicht dieses Wissen auf den (emotionalen) Bildeindruck.

Finde ich das tote Insekt unschön, dann höchstens, weil ich auch das lebendige (und vielleicht in starker Vergrößerung) unschön finde - oder umgekehrt.

Ansonsten kann ich nur sagen: Auch ich bin für die unbeschränkte Makrofotografie hier und hätte auch nichts dagegen, wenn jemand mal elektronenmikroskopische Fotos postet. Denn die Erkenntnisse und Erfordernisse der Erklärung lassen sich nun mal nicht beschränken. Falls jemand befürchtet, im Forum würde irgendeine Seite die andere verdrängen (Monsti äußerte sich in dieser Richtung), müßte man höchstens eine detaillierte Foreneinteilung und Kennzeichnung ("Vorsicht Makro", "Vorsicht Elektronenmikroskop", "Vergrößerung nur 3-fach") einführen, wenn es denn wirklich mal so schlimm werden sollte.

Und an Heike: Tolle Fotos, hiergeblieben!

Viele Grüße

Sebastian
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Jürgen H. in August 10, 2012, 10:43:45 VORMITTAG
Lieber Peter (V)

Du hast auf Deine und meine Inkonsequenzen auf den Punkt gebracht.

Ich persönlich könnte es auch so sagen: Ich bringe die kleinen Tierchen wegen meiner histologischen Interessen um. In der Beschäftigung mit der Insektenhistologie gerate ich immer mehr über den schier unglaublichen Feinbau der Insekten, und auch über die unterschiedlichsten Lösungen zum Beispiel der Nahrungsaufnahme, der Verdauung, der Fortpflanzung, der Sinnesorgane ins Staunen. Und immer mehr habe ich persönlich gerade wegen des Staunens ein schlechtes Gewissen, sie zu töten, um sie kleinzuschnibbeln und kleingeschnibbelt zu betrachten.

Das Eigenartige ist doch: Gerade solche Bilder wie die von Heike führen wegen ihrer unglaublichen Schärfe und Präzision zur Achtung auch der kleinsten Lebewesen.

Eine andere Herangehensweise an die Natur pflegte Jean-Henri Fabre: "Ich aber erforsche sie mitten im Leben" ist ein wunderschönes Büchlein eines französischen Entomologen aus dem 19. Jahrhundert, ein Auszug aus seinen Souvenirs Entomologiques. Herrliche Verhaltensbeschreibungen von Insekten sind dort zu lesen. Seine geradezu poetischen Texte sind von einer derartigen Qualität, dass sie auch großen literarischen Einfluss hatten, z.B. auf Marcel Proust.

Schöne Grüße

Jürgen

Titel: Re: Tote beißen nicht!
Beitrag von: Oecoprotonucli in August 10, 2012, 10:56:45 VORMITTAG
Zitat von: Ulf Titze in August 10, 2012, 00:30:19 VORMITTAG
Die ganzen tollen bunten Fluoreszenzaufnahmen, wo Strukturen des Zytoskelettes dargestellt werden, alles an totem Gewebe aufgenommen!

Es gibt ja schon einige Fluoreszenz-Lebendfärbungen (z.B. mit Grün Fluoreszierendem Protein, GFP) (für Cytoskelett warscheinlich noch nicht?). Aber ohne die vorhergehende Forschung, die "über Leichen ging", wären ja oftmals die schonenderen Verfahren gar nicht möglich. Übrigens verhält es sich mit der Menschheitsgeschichte ähnlich: Keine Veganer ohne die fleischkonsumierenden Jäger der Steinzeit...

Gruß

Sebastian
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 10, 2012, 11:33:04 VORMITTAG
Hallo zusammen,

ja, vielleicht ist es so, dass ich mich durch die Flut an gestackten Makros inzwischen ein wenig in die "Exotenecke" gedrängt fühle. Nichtsdestotrotz möchte ich hier niemanden verdrängen (zumal auch ich Heikes Fotos technisch perfekt finde), fände es aber durchaus überlegenswert, eigene Rubriken für Haupt-Schwerpunkte zu schaffen. Bezüglich der Histologie gibt es eine solche Rubrik ja schon. Warum nur für sie?  ???

Vielen Dank für Eure Stellungnahmen (die spöttischen und zynischen ignoriere ich einfach  ;D ).

Herzliche Grüße
Angie
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 10, 2012, 11:56:16 VORMITTAG
Zitat(die spöttischen und zynischen ignoriere ich einfach   ).

...und die sind ja auch (wie Du hoffentlich weißt) selten wirklich "böse" gemeint.  ;)

Was ich allerdings wirklich nicht so ganz verstehe: Du postest doch praktisch ausschließlich im Bestimmungshilfe-Forum. Und da tun sich doch die ganzen Insekten-Meuchler überhaupt nicht um! Im Fotoforum hingegen hast Du doch so gut wie noch nie (oder noch nie?) etwas gezeigt. Wie kannst Du Dich also in die "Exotenecke" gedrängt fühlen  ???

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: moräne in August 10, 2012, 12:03:37 NACHMITTAGS
Hallo Mitleser dieses Threads

In gewisser Weise kann ich mich Angie anschließen,
ich habe ja auch früher schon geschrieben daß bei mir nur die Motten erledigt werden.
Den fundiertesten Widerspruch erhält sie ja von den " Wissenschaftlern " welche ja zur Forschung schon immer ihr zu untersuchendes Gut " töten " mußten.
Ich habe in diesem Forum aber manchmal das Gefühl, das hier eher industrielle Interessen im Spiel sind.
sagt ja auch oben jemand, daß die Lichtmikroskopie dieses Forums der Vergangenheit angehört.
Ja das ist die neue Marktlücke - Dünnschliffe, Kameras - Stacken.....
Um  Insektenleichen  kümmern wir uns da mal nich.
Grüße
Gerd
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Oecoprotonucli in August 10, 2012, 12:20:24 NACHMITTAGS
Hallo Gerd und Alle,

Zitat von: moräne in August 10, 2012, 12:03:37 NACHMITTAGS
Den fundiertesten Widerspruch erhält sie ja von den " Wissenschaftlern " welche ja zur Forschung schon immer ihr zu untersuchendes Gut " töten " mußten.

Was heißt hier "schon immer" und "mußten"? Natürlich gab es auch schon immer eine Wissenschaft am Lebendigen. Das Töten ist eher eine unvermeidbare Bedingung, um in etwas hineinzuschauen oder zu testen. Allerdings verschieben sich da die Grenzen immer und es gibt selbstverständlich den Trend zum Minimalinvasiven oder ganze Forschungszweige zur Vermeidung von Tierversuchen etc. etc.

Zitat von: moräne in August 10, 2012, 12:03:37 NACHMITTAGS
sagt ja auch oben jemand, daß die Lichtmikroskopie dieses Forums der Vergangenheit angehört.
Ja das ist die neue Marktlücke - Dünnschliffe, Kameras - Stacken.....

Also selbst wenn ich hoffentlich noch möglichst viel die Möglichkeit haben werde, an teuren Forschungsgeräten in Instituten zu arbeiten, bin ich doch auch als Hobbymikroskopiker hier und wer kann sich schon modernste Spezialausrüstung leisten. Ich kann zur Zeit nicht mal mit Normalverdienern mithalten und daher ist selbstverständlich für mich und sicher viele Andere das "normale" Mikroskopieren am kleinen Lichtmikroskop und die ganzen Bastellösungen hier auf jeden Fall interessant. Klar können manche einfachen Fotos kaum mit den bildbearbeiteten Super-Fotos hier mithalten, aber es sollte doch immer noch gehen und man kann sich doch auch austauschen, ohne preisgekrönte Bilder zu posten.

Viele Grüße

Sebastian

Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 10, 2012, 12:22:50 NACHMITTAGS
ZitatIch habe in diesem Forum aber manchmal das Gefühl, das hier eher industrielle Interessen im Spiel sind.

hmmmm....jetzt, wo Du es so aussprichst: Mich beschleicht auch schon lange das Gefühl, dass hier ingkognito Produktmanager von L., Z. und O., ja sogar von N., mitschreiben und langsam aber sicher dieses Forum unterwandern.  :-\  Wenn die mal nicht alle Dreck am Stacken haben! Der reinste Mikroskopisch-industrielle Komplex!

;D  ;D  ;D

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Oecoprotonucli in August 10, 2012, 12:24:46 NACHMITTAGS
...und das mit der Erweiterung der Rubriken ist doch vielleicht gar keine so schlechte Idee, dann findet jeder einfacher, was er sucht.

Gruß

Seb.
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Ulf Titze in August 10, 2012, 12:31:48 NACHMITTAGS
Hallo Gerd,

Zitat von: moräne in August 10, 2012, 12:03:37 NACHMITTAGS
Ich habe in diesem Forum aber manchmal das Gefühl, das hier eher industrielle Interessen im Spiel sind.
Es hat sich leider ergeben, dass (volks-)wirtschaftliche Interessen nicht selten Motoren für Erkenntnisgewinn sind. Ob man es gut findet oder nicht.

Zitat von: moräne in August 10, 2012, 12:03:37 NACHMITTAGS
sagt ja auch oben jemand, daß die Lichtmikroskopie dieses Forums der Vergangenheit angehört.
Ja das ist die neue Marktlücke - Dünnschliffe, Kameras - Stacken.....

Hierzu möchte ich aus meiner beruflichen Perspektive widersprechen. Sicher ist die Pathologie derzeit in beängstigender Geschwindigkeit dabei, sich auf molekulare Ebene zu bewegen. Das sind aber alles zusätzliche Informationen über die genaue Art der Tumorerkrankung oder sich ergebende Therapieoptionen. Die betreffende Tumorerkrankung überhaupt zu diagnostizieren, ist nach wie vor Sache der systematischen makroskopischen Untersuchung und der gezielten konventionellen Mikroskopie! Das wird sich auch bis auf weiteres nicht ändern, der HE-Schnitt bleibt Goldstandard! Auch wenn der Aufwand für die Zusatzuntersuchungen mittlerweile denjenigen der konventionellen Mikroskopie durchaus übersteigt - Es ist keine Verdrängung der konventionellen Methodik!  

@Sebastian:
Zitat
...und das mit der Erweiterung der Rubriken ist doch vielleicht gar keine so schlechte Idee, dann findet jeder einfacher, was er sucht.

Diese Frage wurde an anderer Stelle schon durchgekaut, auch unter Vergleich zum französischen Forum. Man hat sich nicht ohne Grund für die aktuelle Forumsstruktur entschieden.
Grüße

Ulf
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 10, 2012, 13:43:09 NACHMITTAGS
lieber Debattierklub,
ich gäb wirklich was drum, wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Tierchen
für einige Zeit irgendwie zu betäuben....
Sie wachen dann später wieder auf, haben vielleicht ein bischen Kopfweh,
aber sonst ist alles gut.
Es macht mir ja auch keinen Spass, sie umzubringen. Im übrigen mache ich das
mit Wohnungsmitbewohnern auch so, alles, was sich fangen läßt (außer Stechmücken!),
wird gefangen und mit warmen Worten nach draußen geleitet.

Gruss
Heike
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Oecoprotonucli in August 10, 2012, 14:19:56 NACHMITTAGS
Zitat von: rheinweib in August 10, 2012, 13:43:09 NACHMITTAGS
ich gäb wirklich was drum, wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Tierchen
für einige Zeit irgendwie zu betäuben....
Sie wachen dann später wieder auf, haben vielleicht ein bischen Kopfweh,
aber sonst ist alles gut.

Drosophila haben wir immer mit Äther (Ether?) betäubt - und dann müßte noch das wasserlösliche Fliegenpapier erfunden werden - wird wohl wieder an wirtschaftlichen Interessen scheitern, dieses zu entwickeln...

Edit (Zusatz): Übrigens habe ich neulich meine im Forum gezeigte fotografierte Brombeerblattwespe* einfach ein wenig mit Spiritus auf einem Stückchen Toilettenpapier in der Petrischale betäubt, damit ich für das Foto die Schale öffnen konnte und sie nicht gleich wegfliegt. Sie hat sich erholt und Spätschäden habe ich nicht weiterverfolgt...

Gruß

Sebastian

* Da sie mir meine Brombeeren kahl fraß und jetzt vielleicht fleißig Nachkommen zeugt, hätte ich auch ein Mordmotiv gehabt, aber nein, ich war zu weich...
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 10, 2012, 15:44:26 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

ZitatIm Fotoforum hingegen hast Du doch so gut wie noch nie (oder noch nie?) etwas gezeigt.

Mal davon abgesehen, dass es im Fotoforum etliche von mir eröffnete Fäden gibt, tummle ich mich dort tagtäglich, um die Funde anderer Tümpler zu bewundern oder nach bestimmten Spezies zu suchen. Du schriebst auch, ich wäre in keinem Fotoforum aktiv. Auch das ist nicht richtig. Allerdings trifft man auf meine Fotos eher, wenn man in entomologischen Foren und Galerien bzw. Bestimmungshilfen sucht.  ;)

Liebe Grüße
Angie

P.S. für Heike: Viecher, die mir an die Wäsche gehen, werden von mir natürlich ebenfalls gnadenlos gekillt *patsch*. Eine Möglichkeit der Insektenruhigstellung ist übrigens der Kühlschrank bzw. sogar das Tiefkühlfach. Die Tierchen fallen dann (wie auch draußen in der Natur) in die Kältestarre.
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 10, 2012, 19:44:00 NACHMITTAGS
Lieeb Angie,

Du hast mich mißverstanden. Mit "Fotoforum" meinte ich unser Mikrofoto-Forum. Zu anderen Foren könnte ich gar nichts sagen, da ich nur in diesem Forum aktiv bin.

Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 11, 2012, 01:51:43 VORMITTAG
Zitat von: Monsti in August 10, 2012, 15:44:26 NACHMITTAGS
bzw. sogar das Tiefkühlfach. Die Tierchen fallen dann (wie auch draußen in der Natur) in die Kältestarre.

ja, so mach ich das ja, aber die lieben kleinen wachen bei mir danach nicht mehr auf......

Gruss
Heike
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Oecoprotonucli in August 11, 2012, 07:41:50 VORMITTAG
Zitat von: rheinweib in August 11, 2012, 01:51:43 VORMITTAG
Zitat von: Monsti in August 10, 2012, 15:44:26 NACHMITTAGS
bzw. sogar das Tiefkühlfach. Die Tierchen fallen dann (wie auch draußen in der Natur) in die Kältestarre.

ja, so mach ich das ja, aber die lieben kleinen wachen bei mir danach nicht mehr auf......

Gruss
Heike

...erst die Dosis (bzw. Dauer) macht das Gift ---> nicht so lange, nicht so kalt! (Das mit dem Tiefkühlfach war wohl eher wie mit dem Bier gemeint, das noch ganz schnell kalt werden soll: Man darf es auch nicht im Tiefkühlfach vergessen!)

Letzten Endes wird aber diese veterinärmedizinische Anästhesie wahrscheinlich schwierig sein, wenn man in Ruhe mikroskopieren möchte, denn bestimmt muß man sich beeilen, bevor sie wieder zu zucken anfangen. Und Du willst Dir ja wohl keine begehbare Klimakammer in Dein Zimmer einbauen lassen?

Gruß

Sebastian
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Eckhard F. H. in August 11, 2012, 10:34:47 VORMITTAG
ZitatViecher, die mir an die Wäsche gehen, werden von mir natürlich ebenfalls gnadenlos gekillt

Liebe Heike,
von mir auch. Einige sogar mit tiefer Befriedigung, allen voran Stechmücken. Andererseits bekommen Bienen und Wespen, die vor Erschöpfung auf dem Balkon strandeten, Starthilfe in Form einiger Tropfen Zuckerwassers. Und solche, die sich lediglich verirrt haben, werden allesamt sorgsam in die Freihet geleitet.
Gruß - EFH
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 11, 2012, 11:11:36 VORMITTAG
Jetzt mal ein ein anderer Betrachtungswinkel:

jeder von uns hat eine anerzogene oder über Jahre hinweg erworbene oder verlorene Achtung vor dem Leben. Diese staffelt sich wie unschwer zu beobachten ziemlich linear an den Abmessungen der Lebewesen. Einen Floh zu zerdrücken, eine Stechmücke zu erschlagen, nenne ich mal unterste Ebene. Sorry Angie, wenn ich da die mit bloßem Auge nicht sichtbaren Wesen schon ausklammere.

Eine Hemmschwelle ist auch kaum gegeben, wenn es darum geht lästige Wespen zu erschlagen oder wenn es darum geht den Schwärmen von Fliegen, die vom benachbarten Bauernhof herkommend, meinen einem die abendliche Idylle auf dem Balkon  vermiesen zu müssen, irgendwie Einhalt zu gebieten. Früher hat man sich selbst und die Fliegen mit der Flitspritze eingenebelt. Heute ersetzen Fallen mit Licht und Hochspannung die Flitspritze. Und zwar beinahe so in der Auswirkung, daß nämlich nicht nur Fliegen getötet werden sondern alles was da um die Uhrzeit vom Licht angezogen wird und gegebenenfalls auf der roten Liste steht.

Nun gehen wir mal zu den Coleopterologen (schreibt man das so?). Egal ob an einem Institut gepflegt oder nur als Hobby, hat jeder seine Sammlung an Tieren die in die Tausende geht. Fein säuberlich aufgespießt mit extra für diesen Zweck industriell hergestellten Nadeln, nummeriert oder mit Funddaten beschrifteten Schildchen versehen; eine bewundernswerte Leistung, wenn man dabei die Tatsache des töten müssens außen vor lässt. Andere sammeln Schmetterlinge und Insekten im allgemeinen. Immer schön sortiert und mit Glaskästen umgeben, um sie vor weiteren Insekten, die die zum Fressen gerne haben zu schützen. (Schutzmechanismus für die Psyche: "im Dienste der Wissenschaft")

Dies alles, obwohl man heute nur ein paar Mausklicks braucht um sich alles zu diesen Tieren aus dem Internet auf den Bildschirm zu holen.
Aber selbst die Bilder für Wikis zu dem Bereich entstehen nicht von alleine. Hier wird mit Klopfschirmen die Landschaft "filtriert" und Belegexemplare gesammelt, immer auch in der Hoffnung mal einen Erstnachweis zu liefern.

Nun wage ich zu behaupten, daß auch die neuen teilweise die Möglichkeiten des REM´s übersteigenden Abbildungsmöglichkeiten, wie sie hier im Forum von einer erlesenen kleinen Schar schon gepflegt wird, Grund genug ist, das als genügend wissenschaftlich zu bezeichnen und daß dafür das Töten der Beutetiere mindestens genau so gerechtfertigt ist, als bei einem "schnöden" Sammler.

Nichts desto trotz sollte jedem anheimgestellt sein, es zu lassen und zu versuchen Belegexemplare anderer Sammlungen auszuleihen oder Duplikate zu erwerben.

Nur Gefühlsduselei ?  Sicherlich nicht; aber man sollte es auch nicht übertreiben. Es wird immer plausible Gründe geben, auch mal außerhalb der Nahrungskette zu töten. Auch kann man sich dank der Möglichkeit der Post wie ich es mache, tote Tiere, Exuvien davon, ja einzelne Beine zusenden lassen.
Ach ja da fällt mir auch noch ein, als Kinder haben wir ( ich auch ) Heuschrecken und andere Insekten gequält. Als Heranwachsende dann versucht Tiere in Einmachgläsern, Aquarien, Terrarien zu halten. ( Gelbrandkäfer bis Ringelnatter ) Vieles was nicht in das Raster "interessant bis schön" passte wurde oftmals zertreten. Mit 25 Jahren dann vor dem ersten selbstgeschossenen Reh gestanden ( kein passendes Beispiel für die große Menge) mit Tränen in den Augen gesagt "Nie wieder"

So geht bei vielen eine Art Prägung mit dem älter werden einher, wollte ich damit lediglich zum Ausdruck bringen.

Daß dies wiederum berufsabhängig ist versteht sich von selbst.
Auch will ich nochmal auf die Linearität zur Größe zurückkommen. So habe ich in mediteranen Gefilden lernen müssen, daß Katz und Hund Gegenstände sind, die man vergiftet, erschlägt oder erschießt ja manchmal auch zu Tode quält.( ab und zu auch grillt ) Was hier ne Mücke ist, ist dort Nachbars Katze. Aber wir wollen keinen Elefanten daraus machen, obwohl sich das wenn man weiter nach Süden geht auch noch herleiten läßt.

My two cents dazu

Lothar
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Oecoprotonucli in August 11, 2012, 17:29:53 NACHMITTAGS
Zitat von: Lothar Gutjahr in August 11, 2012, 11:11:36 VORMITTAG
jeder von uns hat eine anerzogene oder über Jahre hinweg erworbene oder verlorene Achtung vor dem Leben. Diese staffelt sich wie unschwer zu beobachten ziemlich linear an den Abmessungen der Lebewesen. Einen Floh zu zerdrücken, eine Stechmücke zu erschlagen, nenne ich mal unterste Ebene.

Wie schon festgestellt, gibt es da individuelle Unterschiede in der Empfindung und den Ansichten. Wer es noch nicht kennt, kann sich mal das Tierschutzgesetz anschauen:

http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html

Die Staffelung dort geht weniger nach Größe, sondern danach, ob das Tier ein warmblütiges Wirbeltier ist - die genießen den höchsten Schutzstatus.

Tatsächlich wäre und ist es z.B. für mich ein Unterschied, ob ich einer Katze oder einer Mücke/Heuschrecke etwas zuleide tue. Und ich glaube, das wäre auch so, selbst wenn ich in besagten mediterranen Gefilden aufgewachsen und erzogen worden wäre. Die Tierquälerei z.B. eines Säugetiers hat noch andere Dimensionen, weil ich doch bei den meisten Menschen hier eine größere Fähigkeit der Empathie vermute. Wenn dann ein solches Tier gequält wird, vermute ich schon eher Sadismus als bei einer Heuschrecke, bei der die Empathie geringer sein dürfte, weil man sie nicht "versteht". Was wohl auch umgekehrt zutrifft, da Heuschrecken wohl kaum z.B. als Haustier mit uns kommunizieren (im Gegensatz zu Hund, Katze, Pferd).

Das führt jetzt ganz schön weg vom Ursprungsthema, aber ich mußte dem widersprechen, daß es alles nur eine Frage der Erziehung ist, wie wir welches Tier ansehen.

Viele Grüße

Sebastian
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: moräne in August 11, 2012, 21:02:05 NACHMITTAGS
Hallo
ich denke dazu schreibe ich auch noch was.

da man als Naturfärber ja auch mit z. B. getrockneten Käfern zu tun hat, um das wunderschöne Cochenillerot zu kriegen, habe ich ich mir schon sehr viel früher mit Gedanken  darüber gemacht ob das Ok ist wenn man massenhaft Viecher umbringt - aus ästhetischen Gründen.
Ich muß sagen ich benutze diese Farbe auch weil ich sonst nur braune Rottöne hätte.
Dann habe ich vor ein , zwei Jahren mal vom " Berliner Büchertisch" einer Einrichtung, wo jeder Bücher hinbringen oder sich nehmen kann , eine Sammlung russischer Science Fiktion  gefunden, und da war eine Geschichte darin, wo einer zu einem Planeten fliegt, den umkreist, und Radarstrahlen aussendet.
Die ganze Geschichte geht dann darum, daß er strandet, merkt daß es da Intelligenzien, gibt diese sucht.....
bis er dann darauf kommt, das die alle blind sind, es aber nicht immer sein konnten.
Er hatte sie mit seinen Radarstrahlen geblendet

In der Udssr gab es echt geniale Schriftsteller mit einem enormen " moralischen ?) Blick - meine ich dazu.
Das laß ich etwa zu der Zeit, wo hier die  ersten Fliegenköpfe.... ( so lange lese ich noch nicht hier , meines Empfindens nach) auftauchten.
Da habe ich mich dann zuerst gefragt, was eigentlich aus diesen Viechern da geworden ist.
Als ich mir diese Rollei kaufte, (die ich wieder zurückgab) und die Bedienungsanleitung laß, fand ich darin ein Bildchen -für Dummies- was aussagte das man keine Viecher blitzen soll.
Ob das unsere Hobbyforscher beherzigen - na ja es heißt ja nicht das man die nicht gleich killen darf.
Ich frage mal höflichst unsere Schweizer Forumsfreunde, ob bei denen letales Stacken ihrer heimischen Natur erlaubt ist, wo man ländchenweise nicht mal ein Steinchen entführen darf.
grüße
Gerd


Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Fahrenheit in August 11, 2012, 22:16:03 NACHMITTAGS
Lieber Wolfgang,

gell, das macht Spaß, kräftig Öl ins Forum-Feuerchen zu gießen.

Ich für meinen Teil halte es nicht für verweichlicht, Experimente an unseren Mitgeschöpfen zu unterlassen, wenn diese nicht absolut notwendig sind. Im Gegenteil, ich sehe im Ausweichen auf Methoden, die diesen wissenschaftlichen Blutzoll so gering wie möglich halten, einen echten Fortschritt.

Aber es ist halt trotz der uns gegebenen Intelligenz sehr schwer, sich vom Pavianfelsen zu entfernen. Nimms nicht persönlich, es ist halt ein Erbe unserer Entwicklung. Man muss es aber nicht unbedingt toll finden, wenn man sich mal wieder dabei erwischt.

Herzliche Grüße
Jörg   
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 11, 2012, 22:21:35 NACHMITTAGS
Hallo Safari,

kannst Du "verweichlicht" evtl. näher erläutern?

Tatsache ist doch, dass in sehr dicht besiedelten und fast allumfassend anthropogen überformten Regionen wie Deutschland die Artenvielfalt massiv abgenommen hat. Dies ist sicherlich nicht den wenigen zu verdanken, die zwecks möglichst perfekter Ablichtung Tiere töten. Die gesamte Natur ist leider durcheinander geraten. Die Menschen bemerken die Verluste meist erst dann, wenn es längst zu spät ist. Die ehemalige UdSSR ist ein riesiges, in großen Teilen sehr dünn besiedeltes und deshalb auch viel weniger manipuliertes Gebiet. Dass zwischen diesen beiden Gebieten auch die Sensibilitäten unterschiedlich sind, ist doch nachvollziehbar, oder?

Ich habe das Glück, in einer noch recht naturnahen Gegend zu leben. Kommen z.B. Deutsche oder Holländer hierher, sind sie regelmäßig begeistert von der hiesigen Vielfalt bei Fauna und Flora. Warum wohl?

Liebe Gutenachtgrüße
Angie
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 11, 2012, 22:26:34 NACHMITTAGS
Zitat von: Monsti in August 11, 2012, 22:21:35 NACHMITTAGS
Kommen z.B. Deutsche oder Holländer hierher, sind sie regelmäßig begeistert von der hiesigen Vielfalt bei Fauna und Flora. Warum wohl?

Ich lebe in Deutschland und habe eine sehr gesunde und vielfältige Fauna und Flora um mich herum, q. e. d.: http://www.mikroskopie-bonn.de/berichte_von_treffen_und_aktionen/tuempeln_ganz_privat/index.html

Gruß
Mila
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 11, 2012, 22:38:38 NACHMITTAGS
Hallo,

Zitatweltfremden Gutmenschen
Jörg ist ganz ohne Zweifel ein "guter Mensch", was ich beeiden würde - weltfremd ist er mir bislang aber eigentlich nicht erschienen!

ZitatBei den Mäusen handelte es sich um Ratten, die ich persönlich mit Blausäure umgebracht habe.

Wow! Heia Safari! Nomen es omen....

Ich merke schon - die Stelle der Forumhyperions ist offenbar gerade vakant  ;)  ;D

Teilamüsierte Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 11, 2012, 22:39:52 NACHMITTAGS
Danke Peter,

ich habe gerade mehrmals geschrieben und wieder gelöscht...

Viele Grüße
Mila
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: moräne in August 11, 2012, 22:43:48 NACHMITTAGS
Hallo Safari und Angie
ich glaube ihr habt nicht so ganz mitgekriegt was ich ausdrücken wollte

-In der Udssr gab es echt geniale Schriftsteller mit einem enormen " moralischen ?) Blick - schreib ich oben dazu.
Um das noch besser zu erläutern, meine ich daß es gerade dieser Autor war, der nicht eine perfekte Anleitung zum Aufschneiden von Fleisch gab, sondern sehr kritisch
zeigte, wie gedankenlos dieser Astronaut eine ganze Rasse blendete, weil er seiner Auffassung von Technik folgte.
Die schönen frühen 70 er Jahre
Ich kann mich gut erinnern  
War ich mal in der Preussischen Staatsbibliothek
in der Abteilung für Maya -und Atztekische Kultur
da hatte doch ein Spaßvogel den Elfenbeinturm - Eierköpfen ein
Schlachterlehrbuch zwischen die Bücher geklemmt.
war das ein Ekel
Würde ich euch mal raten , kauft euch mal ein Schlachter - Lehrbuch für Berufsschüler, und postet hier die schönsten Apparate daraus
Grüße
Gerd
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 11, 2012, 22:46:11 NACHMITTAGS
Hallo Mila,

natürlich gibt es auch in Deutschland oder Holland etliche Kleinode, in denen die Natur noch funktionieren darf. Aber sie sind selten geworden. Im gebirgigen Tirol ist es so, dass viele Gebiete aufgrund der Topographie unzugänglich und schon gar nicht bewohnbar sind - der Natur Glück! Schönen Teich hast Du übrigens, wir haben nur eine "Pfütze" im Garten ...

Herzliche Grüße
Angie
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 11, 2012, 22:48:47 NACHMITTAGS
Zitat von: moräne in August 11, 2012, 22:43:48 NACHMITTAGS
Würde ich euch mal raten , kauft euch mal ein Schlachter - Lehrbuch für Berufsschüler, und postet hier die schönsten Apparate daraus

Einige der Schreibenden hier sollten sich ein Lehrbuch zur Grammatik und Rechtschreibung kaufen!!!

Mila
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 11, 2012, 22:51:03 NACHMITTAGS
Zitat von: Monsti in August 11, 2012, 22:46:11 NACHMITTAGS
Holland

Du meinst sicher die Niederlande.

Ansonsten danke ich Dir,

Grüße aus Bonn
Mila
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 11, 2012, 23:00:27 NACHMITTAGS
Himmel Mila, was sollte ich denn sonst meinen? Selbst unsere NIEDERLÄNDER Feriengäste sagen, dass sie in Holland zu Hause sind. ;)

Amüsierte Grüße
Angie
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: moräne in August 11, 2012, 23:01:06 NACHMITTAGS
Ja
das ist ein anständiges Forum
Da wird richtig geschrieben
und richtig abgemurkst


am besten   hier  deutsch - schießen coi mitra
beretta auch gut
trifft konsonante genau
arrivedrci
mirene
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 11, 2012, 23:05:20 NACHMITTAGS
@ Monsti: http://de.wikipedia.org/wiki/Holland

Sorry, aber ich bin zum Teil auch Niederländerin! Aber das ist nun wirklich völlig OT!

Achselzuckende Grüße
Mila

P.S. Leider kein Pillersee allüberall...
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 11, 2012, 23:11:06 NACHMITTAGS
Zitat von: Mila in August 11, 2012, 22:51:03 NACHMITTAGS
Zitat von: Monsti in August 11, 2012, 22:46:11 NACHMITTAGS
Holland

Du meinst sicher die Niederlande.

Ansonsten danke ich Dir,

Grüße aus Bonn
Mila

Hallo Mila,


Dazu schreiben andere:

Im deutschen Sprachgebrauch, wie auch in anderen Ländern der Erde, aber auch von vielen Niederländern selbst, wird Holland oft synonym für die Niederlande benutzt. Dies ist bereits auf das ausgehende 16. Jahrhundert zurückzuführen, als die Republik der Sieben Vereinigten Provinzen entstand, deren einflussreichste Provinz Holland war.

Ist von daher also kein echter Kritikpunkt.

In meiner ursprünglichen Heimat kannte man das Wort Niederlande im Sprachgebrauch lange gar nicht.

Apropopöchen Grammatik und Rechtschreibung. Da bin ich schon genug beschäftigt, die Großbuchstaben die von meiner vormals gelähmten  linken Hand produziert werden weil die Shifttaste nicht schnell genug losgelassen wird durch kleine zu ersetzen. Aber es wird immer besser.

Es ist natürlich furchtbar einfach in einem Forum zu schreiben Einige der hier schreibenden Sorry du schriebst ja Einige der Schreibenden hier sollten dies oder jenes tun. ich bin da eher dafür, mir Gedanken zu machen, warum schreibt der manchmal etwas seltsam ?

Da hier ohnehin nur einige schreiben,muß fast jeder Zweifel an seiner Schreibkunst anmelden. Das war also ein klein wenig Pfui oder ?

jedoch einen  schönen Sonntag nach Bonn

Lothar
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Fahrenheit in August 11, 2012, 23:11:21 NACHMITTAGS
Lieber Wolfgang,

aber auf die Idee, den Kröten mittels einem oder zwei Brettchen einen Ausstieg aus Deinem Pool zu bieten, bist Du nicht gekommen? Hattest ja den Boy, der morgendlich für Ordnung gesorgt hat. ???

Nun, wenn das die Alternative ist, dann bin ich lieber ein Gutmensch.  ;)

Herzliche Grüße
Jörg
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 11, 2012, 23:11:31 NACHMITTAGS
Zitat von: Mila in August 11, 2012, 23:05:20 NACHMITTAGS
@ Monsti: http://de.wikipedia.org/wiki/Holland

Sorry, aber ich bin zum Teil auch Niederländerin! Aber das ist nun wirklich völlig OT!

Achselzuckende Grüße
Mila

P.S. Leider kein Pillersee allüberall...

Das wäre ja so, als würde ich sagen, ich käme aus Bayern! :o  :o  :o  :o

Herzliche Grüße
Peter

@Herrn Chmela: Ist nur Spaß....
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: moräne in August 11, 2012, 23:12:55 NACHMITTAGS
Hallo Safari
Es ist aber ein Unterschied, ob Du eine Ameise bewußt zertrittst, oder weil Du nicht anders kannst darüber läufst.
Und in Tibet haben die Gutmenschen  Ameisen umgesiedelt um eine Straße zu bauen.

Gerd
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 11, 2012, 23:17:00 NACHMITTAGS
ZitatApropopöchen Grammatik und Rechtschreibung. Da bin ich schon genug beschäftigt, die Großbuchstaben die von meiner vormals gelähmten  linken Hand produziert werden weil die Shifttaste nicht schnell genug losgelassen wird durch kleine zu ersetzen. Aber es wird immer besser.

Es ist natürlich furchtbar einfach in einem Forum zu schreiben Einige der hier schreibenden Sorry du schriebst ja Einige der Schreibenden hier sollten dies oder jenes tun. ich bin da eher dafür, mir Gedanken zu machen, warum schreibt der manchmal etwas seltsam ?

Da hier ohnehin nur einige schreiben,muß fast jeder Zweifel an seiner Schreibkunst anmelden. Das war also ein klein wenig Pfui oder ?

Lothar, ich bin mir ziemlich sicher, dass DU damit nicht gemeint warst.....Deine Postings sind ja leserlich und verständlich. Mila meinte wohl eher Leute, die in einer Sprache schreiben, für die es auch im Google-Translator keine Übersetzungsmöglichkeit gibt.... ;)

Hui, was menschelt das heute hier.....

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: moräne in August 11, 2012, 23:20:35 NACHMITTAGS
Hi Alter
Ja Du Landvogt,
mußt halt im Lexikon kramen
Schau mal bei die Itakker
oder frag oan in da Kneipn
Gell
gerd
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: TPL in August 11, 2012, 23:22:27 NACHMITTAGS
Zitat von: moräne in August 11, 2012, 23:20:35 NACHMITTAGSHi Alter
Ja Du Landvogt,
mußt halt im Lexikon kramen
Schau mal bei die Itakker
oder frag oan in da Kneipn
Gell
gerd

.. ist das Kunst, oder kann das weg ???
Ratlos
Thomas
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: TPL in August 11, 2012, 23:34:16 NACHMITTAGS
Zitat von: Safari in August 11, 2012, 23:22:52 NACHMITTAGS
Zitat von: moräne in August 11, 2012, 23:12:55 NACHMITTAGS
Und in Tibet haben die Gutmenschen  Ameisen umgesiedelt um eine Straße zu bauen.
Ich hoffe das wir da keine Entwicklungshilfe zahlen.

gemeint ist wahrscheinlich: Ich hoffe, dass wir da keine Entwicklungshilfe zahlen.
Tibet gehört völkerrechtsmäßig zur Volksrepublik China und diese ist schon seit einigen Jahren, aufgrund ihrer Entwicklung, nicht mehr Partnerland der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Ich frage mich ernsthaft, wozu es Nachrichtensendungen gibt.
Oder gilt hier der alte PaPi-FluPi-Spruch:
Breit fahren - schmal denken?

Gruß, Thomas
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Oecoprotonucli in August 11, 2012, 23:42:17 NACHMITTAGS
Hui, hier ist ja was los...

Zitat von: Safari in August 11, 2012, 23:07:19 NACHMITTAGS
Und was die paar Insekten anbelangt, die zum Fotografieren getötet werden, da habe ich bei einer Fahrt auf der Autobahn mehr auf der Windschutzscheibe.

Dem kann ich noch einigermaßen zustimmen - mit dem Zusatz, daß man als Mikroskopiker sich nicht so einen Kopf machen sollte, wie vielleicht als Autofahrer.

Zitat von: Safari in August 11, 2012, 23:07:19 NACHMITTAGS
Die Leute basteln sich eine Gutmensch Welt, weil sie sich immer weiter von der Realität entfernen. Wenn diese Leute sehen das im Schlachthof Schweine geschlachtet werden, so ist das für sie schrecklich. Da wird dann Biofleisch gekauft, weil diese Schweine ja nicht geschlachtet werden, sonder die werden totgestreichelt.

Mag sein, daß es solche gibt - aber ansonsten ist die Aussage zu undifferenziert und Du solltest nicht annehmen, daß diejenigen, die sich so etwas wie ökologische Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung "ausdenken" (erforschen), ebenso undifferenziert denken. Informiere Dich mal bitte richtig darüber. Und darüber, welche Richtung die quasi industrielle Tierhaltung in den letzten Jahrzehnten genommen hat und ob Du das in Ordnung findest.

Zitat von: Safari in August 11, 2012, 23:07:19 NACHMITTAGS
Ich bin im Ruhrgebiet zu seiner schlimmsten Zeit aufgewachsen, trotzdem gab es genug Oasen mit gesunder Fauna und Flora. Nachdem die Industrialisierung im Ruhrgebiet stark zurück gegangen ist entwickelt sich auch die Natur erstaunlich schnell wider. In kenne sogar mitten in Köln ein richtig kleines Paradies. Es ist die Versuchstrecke auf dem Gelände der Ford Werke. Die Strecke wird kaum noch benutzt und alle möglichen Tiere und Pflanzen haben dort eine Heimat gefunden.

"Die Natur" findet sich oft unerwartete Wege, sich zu erholen. Artenschutz und das Töten/Sterben irgendwelcher Insekten oder ethische Fragen über das Töten eines Tieres sind auch völlig verschiedene Stiefel. Wieder differenzieren, bitte. In Deutschland besteht auch keine besonders kritische Umweltsituation, abgesehen davon, daß es eben kein guter natürlicher Lebensraum für größere Arten wie Bären oder Wölfe mehr sein kann, so wie es das vielleicht mal vor Hunderten von Jahren war. Weltweit betrachtet haben wir mit massivem Artensterben durch menschliche Einflüsse jedoch sehr wohl ein Problem. Das läßt sich auch nicht alles in ein paar Sätzen erklären, aber es läßt sich auch nicht in ein paar zu simplen Sätzen vom Tisch wischen.

Gute Nacht

Sebastian
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 11, 2012, 23:50:36 NACHMITTAGS
Nur mal so nebenbei bemerkt: Interessant, dass es unter dem Beitragstitel so viele OT-Beiträge gibt ;D
Wir brauchen kein OT-Café...

Grinsende niederländisch-französisch-deutsche Grüße
Mila
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 11, 2012, 23:53:05 NACHMITTAGS
Zitat von: Mila in August 11, 2012, 23:50:36 NACHMITTAGS
Nur mal so nebenbei bemerkt: Interessant, dass es unter dem Beitragstitel so viele OT-Beiträge gibt ;D
Wir brauchen kein OT-Café...

Grinsende niederländisch-französisch-deutsche Grüße
Mila

Liebe Mila,

Monsti-Threads haben oft das Zeug zum Monster-Thread  ;)
Ich denke da noch an den Neofluar-Objektivthread, der die 200er-Marke locker gerissen hat und auch viele Emotionen freilegte....

Herzliche Grüße
Peter


Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 11, 2012, 23:53:17 NACHMITTAGS
Zitat von: Safari in August 11, 2012, 23:44:17 NACHMITTAGS
und blos nicht auf die rechte Spur.

was?
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 11, 2012, 23:54:12 NACHMITTAGS
Zitat von: Peter V. in August 11, 2012, 23:53:05 NACHMITTAGS
Zitat von: Mila in August 11, 2012, 23:50:36 NACHMITTAGS
Nur mal so nebenbei bemerkt: Interessant, dass es unter dem Beitragstitel so viele OT-Beiträge gibt ;D
Wir brauchen kein OT-Café...

Grinsende niederländisch-französisch-deutsche Grüße
Mila

Liebe Mila,

Monsti-Threads haben oft das Zeug zum Monster-Thread  ;)
Ich denke da noch an den Neofluar-Objektivthread, der die 200er-Marke locker gerissen hat und auch viele Emotionen freilegte....

Herzliche Grüße
Peter
;D
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: TPL in August 11, 2012, 23:54:54 NACHMITTAGS
Zitat von: Safari in August 11, 2012, 23:44:17 NACHMITTAGS
Zitat von: TPL in August 11, 2012, 23:34:16 NACHMITTAGS
Breit fahren - schmal denken?

Links fahren - und blos nicht auf die rechte Spur.

Noch immer fließt Geld nach China  (http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ende-der-entwicklungshilfe-noch-immer-fliesst-geld-nach-china-11043481.html)
Weiter so - am besten einfach lesen:
ZitatObgleich Deutschland seine Entwicklungshilfe an China offiziell eingestellt hat, fließen noch immer Millionen in das asiatische Land. Nach Informationen der F.A.Z. fallen bestenfalls 16 Prozent der Leistungen weg, da die Streichung nur für Teile des Entwicklungshaushalts gilt (siehe Niebel streicht Entwicklungshilfe für China und Indien). Nicht betroffen sind die vielen anderen Töpfe, aus denen Deutschland China unterstützt.
Den jüngsten Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zufolge betrug 2008 Deutschlands offizielle Entwicklungshilfe (ODA) für China netto 321 Millionen Euro...
Na und? Mag man sich fragen. Nicht ohne Belang ist ja das Datum der Nachricht (27.09.2010). In wenigen Tagen basiert dieser Einwurf auf einer zwei Jahre alten - und inzwischen überholten - Quelle.
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 11, 2012, 23:57:56 NACHMITTAGS
Hallo,

ZitatLinks fahren - und blos nicht auf die rechte Spur.

Noch immer fließt Geld nach China

..und Links richtig setzen  :D


Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 12, 2012, 00:05:50 VORMITTAG
 ;D ;D ;D

Links und rechts, Tibet und China, Rechtschreibung und Grammatik, Holland und die Niederlande..., dabei ging es doch um Mikro- und Makrofotos ???

Ihr habt Sorgen...

Gute Besserung,
Mila

Edit: 124 Antworten bisher! Glückwunsch :D
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 12, 2012, 00:17:31 VORMITTAG
Hallo liebes Debattierklübchen....oder besser "fight-club"
also, eine grundsätzliche Frage:
ist dieser Mords-Treat wegen mir losgegangen? Ich habe so den Verdacht.....
Hab ichs vielleicht übertrieben mit meinen Bildern, passiert mir ab und zu, wenn mich was derart begeistert,
dann bin ich nicht mehr zu halten....mein endlos geduliger Angetrauter kann ein Liedchen mit vielen Strophen davon zu singen.
Ist deswegen hier die nonverbale Hölle los?

Ich trau mich ja kaum noch, was neues zu starten  :-\

ratloser Gruss
Heike


Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 12, 2012, 00:23:28 VORMITTAG
Liebe Heike,

ich habe nicht nachgezählt, aber viele der hier Schreibenden möchten unbedingt, dass Du uns weiter Deine Bilder zeigst.
Klar ist der Faden deinetwegen entstanden, offensichtlich hat Monsti Deine Bilder in diesem Forum nicht "goutiert". Ich hoffe aber, dass die vielen positiven Rückmeldungen, Deine Bilder betreffend, Dich ermutigen, in diesem Forum weiter zu posten.

Herzliche Grüße
Mila

P.S. Nix "fight or flight"!

Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 12, 2012, 00:24:45 VORMITTAG
Hallo Heike,

nein, so etwas kann sich hier aus jedem Thread entwickeln. Ab ca. Beitrag #85 (und wir sind jetzt bei #126) hatte es mit Mikro/Makro eh überhaupt nichts mehr zu tun.
Außerdem ist ein lebendiges Forum doch interessanter....
Und hinterher haben sich alle (na ja, die meisten zmindest) wieder lieb  :-*
Mag für jemanden, der noch nicht so lange hier im Forum ist, dramatischer erscheinen als es ist.  ;)
Aber da gab es hier schon Scharmützel gaaaaaanz anderen Kalibers.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Herne in August 12, 2012, 00:26:02 VORMITTAG
Hallo Heike,
lasse dich durch die in weltanschauliche Gefilde abgedriftete Diskussion nicht verdrießen (Motto : Gar nicht erst ignorieren. ;) ): Wir freuen uns schon auf weitere, neue Bilder von dir!

m.f.G.
Herbert
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 12, 2012, 00:26:23 VORMITTAG
Nein liebe Heike,

den Stiefel brauchst du dir nicht anziehen. Es gibt einfach ab und zu nicht enden wollende threads welche auch zwischendurch ziemlich O.T. laufen. Wenn auch der erste Gedankengang von Angie Mikro-Makrofotos und deren Einordnung im Forum betraf, hat die tatsächliche Länge mit diesem Thema nichts mehr zu tun.

Gutes Nächtle

Lothar
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 12, 2012, 11:16:18 VORMITTAG
Hallo zusammen, hallo Heike,

um zum Thema zurückzukehren: Es ging mir NICHT um einzelne Poster, sondern darum, dass sich die gestackten Makro-Fotos (von wem auch immer) in den letzten Wochen auffällig häuften. Herdentrieb?  ;D

Aber interessant, was so eine "Sommerloch-Frage" anstellen kann ...  :o

Amüsierte Grüße von
Angie
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 12, 2012, 11:24:08 VORMITTAG
Siehst du Heike,

da oben im Bergle sitzt das Monsterle und lacht . Also vergiss deine Besorgnisse und schau zu, daß der Bildatlass bald voll wird. UND VERGISS nicht uns teilhaben zu lassen.

Sonntagsgrüße zur Nachbarin hoch und gleich mehrfach nach Bonn !

Lothar

( Dein Drahtgitter habe ich schon wieder vergessen einzutüten )
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Nomarski in August 12, 2012, 19:38:45 NACHMITTAGS
Zitat von: Monsti in August 12, 2012, 11:16:18 VORMITTAG
Hallo zusammen, hallo Heike,

um zum Thema zurückzukehren: Es ging mir NICHT um einzelne Poster, sondern darum, dass sich die gestackten Makro-Fotos (von wem auch immer) in den letzten Wochen auffällig häuften. Herdentrieb?  ;D

Aber interessant, was so eine "Sommerloch-Frage" anstellen kann ...  :o

Amüsierte Grüße von
Angie
Am Herd zu stehen ist eben nicht so spannend.. ;D
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Jürgen H. in August 12, 2012, 20:39:17 NACHMITTAGS
ZitatAm Herd zu stehen ist eben nicht so spannend.

Ha!!!!!

Da frag mal  Klaus.... (Oder mich)

Jürgen
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Monsti in August 12, 2012, 21:04:01 NACHMITTAGS
Oder meinen Mann ...  ;D
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Nomarski in August 12, 2012, 21:04:25 NACHMITTAGS
ZitatDa frag mal  Klaus.... (Oder mich)
Der Klaus ist (und isst) deswegen gerade außer Haus. ;)
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 12, 2012, 21:05:34 NACHMITTAGS
Zitat von: Jürgen H. in August 12, 2012, 20:39:17 NACHMITTAGS
ZitatAm Herd zu stehen ist eben nicht so spannend.

Ha!!!!!

Da frag mal  Klaus.... (Oder mich)

Jürgen

Oder mich! Ich habe gerade ein neues Rezept kreiert, das war schon spannend und zum Glück auch lecker :)

Uff!

Viele Grüße
Mila
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 12, 2012, 21:17:46 NACHMITTAGS
Hallo Mila,

dabei fällt mir ein, daß der Kater auch mal wieder etwas richtiges will. Werde also noch schöne Rinderfilets anbraten. Danke an alle für die schöne Anregung.

Schönen Abend noch

Lothar

( dem schon der Zahn tropft )
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: beamish in August 12, 2012, 21:20:42 NACHMITTAGS
Ich versuche grade ergebnislos aufzurechnen, ob ich mehr Zeit am Herd oder am Mikroskop verbringe...  ;D

Grüße

Martin
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Mila in August 12, 2012, 21:22:35 NACHMITTAGS
Parasympathikus erfolgreich aktiviert ;)

Guten Hunger :)
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: rheinweib in August 13, 2012, 01:54:24 VORMITTAG
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures009/100753_37460558.jpg)

ich fühle mich auf einmal irgendwie so müde.....
lasst es doch jetzt mal gut sein, fast jeder hat seinen Spass gehabt.
Monsti lacht sich ins Fäustchen, ich hab schlechte Laune, und die Welt dreht sich ungeniert einfach so weiter.
Jeder hat das, was er wollte, oder bekommen sollte.

Gute Nacht
Heike
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 13, 2012, 08:22:39 VORMITTAG
Guten Morgen alle,

ich denke Heike hat recht Und mit 10 Seiten ist das
ja auch ein ordentlicher Monsti-thread geworden

(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures003/100757_14577845.jpg)

Bin schon wach, aber nicht so recht. Vermutlich
sollte man Filetesteaks doch besser tagsüber
verdauen.

Frohes Schaffen

Lothar
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: MarkusP in August 16, 2012, 12:07:38 NACHMITTAGS
Ich finde die verantwortlichen für dieses Forum sollten abschließend eine Stellungnahme dazu abgeben und Ihre Entscheidung, ob es z.B. ein separates Forum für "Makrofotos" geben wird oder nicht, begründen.
Ich fände es schade wenn Angies Anliegen einfach so im Sande verlaufen würde.
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 16, 2012, 12:19:30 NACHMITTAGS
Hallo,

nur als Hinweis: Ds wird ziemlich sicher nicht passieren. "Die Verantwortlichen" haben schon mehrfach mitgeteilt, dass es keine Änderungen am Forum geben wird. Schon deshlab, weil unser Admin, der uns das Forum freundlicherweise zur Vefügung stellt, keine Zeit hat, sich ständig mit Änderungen zu befassen. Es kommen dauernd Vorschläge, was wie gerändert/verbessert werden sollte/müsste/könnte. Die bisherige Form hat sich aber bewährt und ich persönlich bin sehr froh, daß es so gehandhabt wird.

Herzliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Christian Linkenheld in August 16, 2012, 13:10:07 NACHMITTAGS
Hallo,

abgesehen davon, dass ich nur einen ganz groben Überblick über diesen unglaublich langen Thread habe würde ich nur ungern etwas an der aktuellen Struktur des Forums ändern. Vielleicht sollte man das Unterforum künftig Mikro- und Makrofotoforum nennen, aber ein separates Forum für Makrofotos halte ich nicht für sinnvoll - zumal die Grenzen fließend sind. In welches Forum sollte man dann auch schließlich einen Beitrag einordnen, in dem sowohl Mikro- als auch Makroaufnahmen vorkommen? Davon abgesehen empfinde ich die in letzter Zeit geposteten Beiträge mit Makrofotos als ausgesprochene Bereicherung des Forums.
Schließlich könnte man auch noch hinterfragen, wo eigentlich die Grenze zwischen Mikro- und Makrofotografie zu ziehen ist. Ich habe hierzu gerade im Standardwerk von Kurt Michel "Die wissenschaftliche und angewandte Photographie" nachgeschlagen und dort als Abgrenzung zwischen Makro- und Mikrofotografie gefunden, dass letztere bei der Betrachtung eines Fotos aus der konventionellen Sehweite von 250mm mehr Einzelheiten zeigt, als bei der Betrachtung des Objektes aus der gleichen Entfernung erkennbar sind. Insofern wären wohl die meisten hier als Makroaufnahmen titulierten Bilder tatsächlich noch Mikroaufnahmen sind...

viele Grüße

Christian
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Peter V. in August 16, 2012, 14:26:43 NACHMITTAGS
Hallo,

unabhängig vom Sinn einzelner Änderungen: Ich persönlich (man mag da auch anderer Meinung sein) finde eine zu weite Zergliederung als wenig sinnvoll.

1) Weiß man dann oft wirklich nicht, wo man einen Beitrag einstellen soll
2) Als Leser muß man ständig mehrere Unterforen "abgrasen", um den Überblick nicht zu verlieren und um sicherzustellen, dass einem intreressante Beiträge nicht durchghen.

Für meine ganz persönlichen Geschmack hätte sogar ( wie im "alten" Forum) eine einfache Unterteilung in das "Mikroskopie-Forum", das "Mikrofoto-Forum" und die "Bestimmunghilfe" gereicht. Ich selbst schaue fast nur dort hinein, weil mir das "Abgrasen" des noch weiter unterteilten "Mikro-Know How-Boards" und das Überscrollen von Unmegnen fxierter Beiträge einfach zu lästig ist. Und ich weiß nicht, ob mein diesbezüglichen Verhalten bei der Nutzung des Forums die Ausnahme ist.


Hezrliche Grüße
Peter
Titel: Re: Mikro- oder Makrofotos?
Beitrag von: Lothar Gutjahr in August 16, 2012, 16:06:42 NACHMITTAGS
Hallo Peter,

nun aber eine schnelle Frage. habe ich da jetzt etwas verpasst ?


ZitatUngelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch. | Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.


Ich klicke wenn ich das Forum besuche auf diese beiden Texte. Erst der rechte und danach der linke. Ich dachte daß ich was meine Neugier  anbelangt, dann alle sehe was da so läuft. Und wenn alle Stricke reissen kann man ja auch noch den dritten mit den neuesten Beiträgen nehmen.

Oder liest du manche Beiträge immer wieder, so wie ich enttäuscht geschaut und festgestellt habe, daß es den Beitrag von Alfred immer noch gibt ?

Gruß Lothar