heute im hr-Fernsehen: die Geschichte von Leica

Begonnen von Detlef Kramer, Januar 31, 2012, 11:09:24 VORMITTAG

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Detlef Kramer

Heute Abend sendet der hessische Rundfunk eine Dokumentation über die Geschichte der Firma Leitz/Leica um 21.00 - 21.45 Uhr. Hier gibt es Näheres: http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=59445&key=standard_document_43793197

Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

Vorstellung: Hier klicken

rekuwi

Danke lieber Detlef,

ich hatte es gerade eben auch im Programm entdeckt, prima daß du hier darauf aufmerksam machst. Bin gespannt was über Mikroskope kommt!

Liebe Grüße
Regi

Peter V.

Hallo,

ich fürchte, es wird "kameralastig"  ;)
Die Leica-Kameras waren deutlich bekannter und "berühmter" und daher für die Masse interessanter als die Leitz-Mikroskope.
Mal sehen.....

Herzliche Grüße
Peter


Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Wolfram Weisshuhn

Hallo Regi,

ZitatBin gespannt was über Mikroskope kommt!
Die Antwort: Sehr wahrscheinlich NICHTS.

Also schade um den Strom.

Zitat aus der Programmvorschau:
ZitatDenn schließlich handelt es sich nicht um irgendeinen Fotoapparat, sondern um die Kleinbild-Kamera, die in den zwanziger Jahren die Welt der Fotografie revolutionierte.

Viele Grüße

Wolfram

Nomarski

ZitatAlso schade um den Strom.


Brauchst ja nicht gucken, wenn du nicht willst. ::)

Mit der Leica kann man schließlich auch am Mikroskop fotografieren. Dazu hat es nämlich den MIKAS gegeben. ;)

VG
Bernd

peter-h

Ach ja die Leica  :( Meine M2 hat den Geist aufgegeben, der Verschluß hängt. Aber was macht man damit? Steht so leider schön geputzt in der Vitrine - als Muster ohne Wert  >:( , dafür ist die ältere IIIg noch astrein.

Gruß
Peter

Nomarski

Kameras verharzen leider vom langen Liegen auch wie die Mikroskope. Die Vorlaufwerke kommen nicht in Gang oder bleiben stecken, die Sekunde dauert 5 Sekunde und bei den Schlitzverschlüssen öffnet die 1000stel Sekunde nicht mehr und das Bild bleibt schwarz.

Peter V.

Zitat von: Nomarski in Januar 31, 2012, 18:40:21 NACHMITTAGS
Kameras verharzen leider vom langen Liegen auch wie die Mikroskope. Die Vorlaufwerke kommen nicht in Gang oder bleiben stecken, die Sekunde dauert 5 Sekunde und bei den Schlitzverschlüssen öffnet die 1000stel Sekunde nicht mehr und das Bild bleibt schwarz.

...und jetzt hat Peter sicher auch gesehen, wer sie ihm reparieren kann!

Ich fand die Reportage gut gemacht und interssant - na ja, und ein paar Mikroskope waren auch zu sehen.
Danke, Detlef, für den Tipp!

Hezrliche Grüße
Peter
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TPL

Danke Detlef,
das war eine wirklich schöne Dokumentation. Ich fand nicht einmal, dass den Mikroskopen zu wenig Platz eingeräumt wurde, denn die Geschichte "vor der Leica" ist eben auch eine Geschichte der stehenden Bilder.

Richtig aufgehorcht habe ich, als es unvermittelt hieß, 1935 habe das Unternehmen ein Mikroskopsystem mit eingebauter Beleuchtung vorgestellt. War das schon das Ortholux? Oder gab es einen Vorgänger?

Gut unterhaltene Grüße,
Thomas

Nomarski

Also es war hochinteressant! Danke für den Tipp! 8) :D :-*

Von wegen schade um den Strom...

Das regt mich jetzt erst richtig auf!  ::)

RainerTeubner

Hallo,

ich hab mir die Sendung als Livestream am Rechner angesehen, leider nicht ganz ruckelfrei. Es hat sich aber trotzdem gelohnt!

Viele Grüße

Rainer
Mikroskop: Carl Zeiss Standard Universal
Bildbearbeitung: Gimp, Helicon focus und picolay
Kamera: Canon EOS 5D II

Wolfram Weisshuhn

Hallo allerseits,

also mit dem Strom war es nun doch nicht so schlimm. Obwohl die Mikroskopie in diesem Film sparsam abgehandelt wurde, gab es doch für mich ein paar interessante persönliche Aspekte:
Bekanntlich war Leitz in den 60er Jahren sparsam mit Papier und Anleitungen für die Mikroskopie. Dafür wurden aber in Wetzlar recht hilfreiche Mikroskop Anwendungs Kurse angeboten und veranstaltet. Und so kam ich in 1965 nach Wetzlar zu der Fa. Leitz und ließ mich in die Handhabung des Ortholux einweisen. Die Kurse wurden damals von Rolf Beck geleitet.

Dieser Rolf Beck tauchte in dem Film wieder auf. Er ist ein Fachmann für die Leitz Geschichte, die Leitz Produkte und deren museale Aufbereitung. Rolf Beck hat auch mehrere Bücher geschrieben, die gelegentlich in Antiquariaten auftauchen. Es hat mich sehr gefreut, Rolf Beck im Film wiederzusehen. Und parallel zu dieser Person lief für mich der Film über die Leitz Geschichte ab und deren damaliges tragisches Abtauchen.

Erfreulich war der Ausblick, daß es mit der Firma Leitz/Leica wieder aufwärts geht und wir können auf den nächsten Film gespannt sein.

Und das Ortholux aus den 60er Jahren habe ich noch (Auch ein MIKAS ist dabei)

mit freundlichen Grüßen

Wolfram Weisshuhn

peter-h

Ein guter Bericht, auch wenn die Mikroskopie mager ausfiel. Da hätte ich mit meinem 1883 Staiv  Ib gerne aushelfen können  ;D
Beeindruckt, da wieder erinnert bin ich von der neuen M9 ! Hauptsächlich vom Preis, denn die Kamera kennt kein Live-View, und kann auch nicht filmen. Aber es wird eine andere Käuferschicht angesprochen.

Gruß
Peter

Nomarski

ZitatUnd das Ortholux aus den 60er Jahren habe ich noch

Davon wurde im Film aber nichts erwähnt. Ob das nicht doch schon in Portugal produziert wurde... ;D

ortholux

Zitat von: TPL in Januar 31, 2012, 21:49:03 NACHMITTAGS
Richtig aufgehorcht habe ich, als es unvermittelt hieß, 1935 habe das Unternehmen ein Mikroskopsystem mit eingebauter Beleuchtung vorgestellt. War das schon das Ortholux? Oder gab es einen Vorgänger?

Lieber Thomas,

das war das MBLM, welches als Vorgänger des Ortholux gesehen werden kann. Sämtliche Komponenten sind kompatibel mit denen des Ortholux.

Ich suche das MBLM immer noch! Für Hinweise bin ich dankbar.



Übrigens, ich habe den Hinweis zu spät entdeckt.
Hat das zufällig jemand aufgenommen?

Ich könnte im Gegnzug den Bericht über Naica zur Verfügung stellen.

Viele Grüße
Wolfgang