Autor Thema: Konventionen bei der Photographie histologischer Präparate  (Gelesen 11857 mal)

Ulf Titze

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Re: Konventionen bei der Photographie histologischer Präparate
« Antwort #15 am: August 16, 2012, 08:41:12 Vormittag »
Lieber Florian,

ich denke, man erkennt auf Deinem letzten Bild ein weiteres Stilelement, das bisher noch nicht genannt wurde: den Goldenen Schnitt !

Schon seit Jahrhunderten in der Bildenden Kunst bekannt und konstruiert, scheint dieses Stilmittel eine besonders authentisch wirkende Aufteilung der Bildfläche zu erreichen. Wenn wir etas abbilden, scheinen wir intuitiv oft diese Aufteilung zu wählen. Laut unseres Kunst-LK-Lehrers wurden viele Kritzeleien von Erwachsenen und auch Kleinkindern auf dieses Teilungsverhältnis hin analysiert und es wurde in den Kritzeleien erstaunlich häufig eine entsprechende Aufteilung gefunden.

Grüße

Ulf
« Letzte Änderung: August 16, 2012, 08:42:53 Vormittag von Ulf Titze »
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Jürg Braun

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Re: Konventionen bei der Photographie histologischer Präparate
« Antwort #16 am: August 16, 2012, 09:01:05 Vormittag »
Guten Tag

Hier noch der Beweis, dass Florian sich am goldenen Schnitt orientiert hat. Er hat das linke Zentrum einer im goldenen Schnitt abgetrennten Fläche verwendet.



Gruss in die Runde

Jürg


Ulf Titze

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Re: Konventionen bei der Photographie histologischer Präparate
« Antwort #17 am: August 16, 2012, 10:33:31 Vormittag »
Hallo Jürg,

Wow! Ich hatte mir für heute Abend vorgenommen, das Bild auf den Goldenen Schnitt zu analysieren - da bist Du mir zuvorgekommen! Welche Konstruktion ist das denn?

Viele Grüße

Ulf
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Florian Stellmacher

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Re: Konventionen bei der Photographie histologischer Präparate
« Antwort #18 am: August 16, 2012, 10:43:29 Vormittag »
Lieber Jürgen,
lieber Ulf,
leber Jürg,

alsooo: nachgdacht habe ich darüber nicht, aber wenn es so ist, dann ist es wohl so.

Vielen Dank!

Herzliche Grüße,
Florian
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
Zeiss Axioskop 40 (DL, Pol, AL-Fluoreszenz)
Olympus BHS (DL, Pol, Multidiskussionseinrichtung)
Leitz Orthoplan (DL, DF, Pol, AL-Fluoreszenz)
Zeiss Phomi I - III (DL, DL-DIK, Phako, AL-Fluoreszenz)
Wild M400 Fotomakroskop (DL, DF, AL, Pol)

Ulf Titze

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Re: Konventionen bei der Photographie histologischer Präparate
« Antwort #19 am: August 16, 2012, 11:01:32 Vormittag »
Lieber Florian,

... alsooo: nachgdacht habe ich darüber nicht, aber wenn es so ist, dann ist es wohl so.

... wie gesagt, der Goldene Schnitt wird oft intuitiv angewandt. Letztlich geht es in Bildern ja meist auch um die Gruppierung von Objekten, d.h. ungefähre Längenverhältnisse und nur selten um exakt konstruierte Dimensionen. Letztlich steckt ein angenäherter Goldener Schnitt auch in der sog. Drittel-Regel der Bildkomposition, die wesentlich leichter verdaulich ist  :D

Bei der Remote-Software von Canon kann man sich ein Drittel-Raster ins Live-Bild einblenden lassen. Das nutze ich oft.

Viele Grüße

Ulf
« Letzte Änderung: August 17, 2012, 09:12:36 Vormittag von Ulf Titze »
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