kleine Mücke, ganz groß - edit: Schlupfwespe

Begonnen von rheinweib, September 05, 2012, 03:03:34 VORMITTAG

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rheinweib

Hallo Freunde der gepflegten Makro/Mikrofotografie,

hier eine winzige Mücke, die ich erst für ein gemeines Stechviech gehalten hatte,
aber das war wohl ein Irrtum.....



hab mir ein virtuelles "Lineal" gebaut, das sehr genau funktioniert.
Das Bild ist ein Mosaik aus 5 ! Einzelstacks - ich hab sie einfach nicht komplett "aufs Bild bekommen"



die kleine Mücke im Hochformat - 3,7x vergrößert



hier ist sie 7fach vergrößert



15fach, ist ein "kräftiger" Ausschnitt....



und mit 10x Okular und 3,7er Objektiv -
ich ärgere mich fast schwarz, das ich die hohen Vergrößerungen einfach nicht besser hinkriege *haarerauf*

trotzdem, viel Spass beim anschauen

Gruss
Heike

A. Büschlen

Hallo Heike

sehr schön, deine kleine Wespe.

Gruss Arnold
Schwerpunkt z.Z.:
- Laub- und Lebermoose.
- Ascomyceten als Bryoparasiten.

olaf.med

Hallo Heike,

wieder mal

GENIAL

Danke, Olaf
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34049.0

rheinweib

Das ist offenbar wirklich eine Schlupfwespe, ich dachte, die wären viel größer......
Man lernt doch nie aus.

Gruss
Heike

peter-h

Hallo Heike,

wieder tolle Aufnahmen !
Das Problem bei hohen Vergrößerungen könnte auch Verwacklung sein. Aber eine Ferndiagnose ist nahezu unmöglich.
Unterstütze das Objektiv mit Klötzchen und Knetmasse, einmal mit und einmal ohne. Vielleicht kommst Du so weieter.

Grüße
Peter

Klaus Henkel

Zitat von: rheinweib in September 05, 2012, 03:03:34 VORMITTAG

... ich die hohen Vergrößerungen einfach nicht besser hinkriege *haarerauf*


Ja, aber bitte nicht aus-raufen. Dazu besteht kein Anlaß. Bei derartigen Vergrößerungen treten schon Beugungsunschärfen auf. Man kann sie nur vermeiden, indem man die Obkektiv- und/oder Aperturblende ganz öffnet. Da ist dann aber die Schärfentiefe futsch.
Andere Ursachen schließe ich jetzt aus, weil ich denke, daß Sie mit Ihrer Erfahrung Verwacklungen beim Auslösen bestimmt vermieden haben. Stacks helfen selbstverständlich nur dann, wenn die einzelnen Stack-Aufnahmen selbst keine Beugungsunschärfen aufweisen, was ich aber bei einem Abbildungsverhältnis von 15:1 ausschließe. Das Okular ist in so einem Fall auch nicht hilfreich, weil das Ausmaß der Beugungsunschärfe vom Abbildungsmaßstab des Endbildes abhängt.

Kein Grund zum "Ausraufen", es sind doch gute Aufnahmen!
KH

Günther Langer

Hallo Heike,

absolut Spitzenfotos! Glückwunsch!

Zitatund mit 10x Okular und 3,7er Objektiv -

unter dem letzten Foto.

Was meinst Du damit?

Viele Grüße

Günther L.
Zeiss Standard WL, 14 und Phomi II
Zeiss DRC und SV 8
Leitz Laborlux 12
Makro-Setup: Leitz Aristophot mit Balgen u. StackShot
Nikon D90, D700, Canon EOS 600D, EOS 5D Mark III
Suche: Leitz Photar 12,5 mm