Durchlichttisch für Stereomikroskope - Preiswerter Eigenbau

Begonnen von Klaus Herrmann, Februar 22, 2013, 16:24:48 NACHMITTAGS

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Klaus Herrmann

Hallo Bastler,

Durchlichttische für Stemis können ja mehr kosten, als einer fürs ganze Mikroskop ausgeben will.

Diesen habe ich heute gesehen in den Hinterlassenschaften eines  Mikroskopikers, der vor ein paar Jahren verstarb. Diese echt schwäbische Bastellösung ist so schön, dass ich ihn mitgenommen habe um ein Foto zu machen. Wenn es die Rubrik gäbe ware es unter mikroskopische Kuriosa einzustellen.

Jetzt werden doch so viele Fleischdosen frei - nur eine Anregung! ;D Vielleicht kann einer der Ingenieure eine CAD-Konstruktion erstellen? 8)



Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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liftboy

Autsch!

Das meinst Du aber jetzt nicht ernst? Davon ab, dass es funktioniert.

Gruß
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

knipser009

super Idee - Recycling einer Konservendose nicht nur zur Rohstoffrückgewinnung, sondern gleich mit neuer Funktionsgebung

Wolfgang
Viele Grüße aus dem SaarPfalzKreis

Wolfgang
gerne per "Du"

Klaus Herrmann

ZitatDavon ab, dass es funktioniert.

Ungäubiger Wolfgang! Natürlich funktioniert das Teil!

Der Mann war

a) Schwabe und
b) Gründungsmitglied der Stuttgarter Mikroskopiker

Anfragen vom Deutschen Museum werden ab Montag erwartet :D
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Peter V.

Lieber Klaus,

hättest Du mal schnell irgendwo "Ernst Leitz Wetzlar" eingeritzt, stünde jetzt schon "ortholux"-Wolfgang vor Deiner Tür!

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Klaus Herrmann

Lieber Peter,

du hast recht das war ein Fehler, das Ding war mattschwarz lackiert und eine Leitz Nr 7411 war eingeprägt. Wir haben es aber entlackt und die Nummer rausgehämmert. Aber die Funktion ist immer noch 1a! :D

Ich würde es abgeben für 50.- Porto und Verpackung! :P Wenn nicht schmeiß ich es in den Metallmüll!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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reblaus

Hallo Klaus -

keinesfalls wegwerfen! Lass das Teil einfach in Teerfassgröße nachbauen, dann ist es ein Gebilde, das du um einem fünfstelligen Betrag losschlagen kannst: Nach meiner Theorie bleibt ein handgroßer, zwei- oder dreidimensionaler Mist (ein Knipsebildchen oder diese Stemibeleuchtung) immer Mist - linear um das zehn- bis hundertfache vergrößert wird jedoch automatisch ein Riesenmist, d.h. ein Kunstwerk daraus.

Viele Grüße

Rolf

P.S. Jetzt aber Schluss mit OT!

TPL

Glückwunsch, Klaus, zu diesem interessanten Unikum!

Ich frage mich aber, was es mit der, per Rändelschraube heb- und senkbaren oberen Lochblende auf sich hat. Kann man evtl. - durch den variablen Abstand zur unteren Lochblende - den Querschnitt des Beleuchtungskegels variieren? Das wäre ja dann - bei aller stofflichen Schlichtheit - eine ziemlich ausgetüftelte Lösung. Schwäbisch eben!

Aber wozu? Für ein Stereomikroskop braucht man doch ein viel größeres Leuchtfeld und dessen Durchmesser muss auch nicht verändert werden.

Schönen Gruß vom Ex-Wahlschwaben
Thomas

Klaus Herrmann

ZitatIch frage mich aber, was es mit der, per Rändelschraube heb- und senkbaren oberen Lochblende auf sich hat

Das war mir auch nicht klar Thomas,

Vielleicht ist es ja eine Lochblendenkamera und das ist der Variofokus? ;D
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Alfons Renz

Lieber Klaus,

Verscherble das Ding nur nicht unter seinem realen Wert!

Denn nach meiner Ansicht ist das Ganze ein komplettes, ausgewachsenes Mikroskop vom simplem Typ. Du brauchst nur einen kleinen Tropfen klaren Wassers als Linse in die runde Öffnung hängen - das Wasser gibts' gratis dazu! - und mit der Schraube fokussieren. Falls sich ein gewisser älterer Herr Namens Leeuwenhoek melden sollte, verlange sofort den doppelten Preis: Du wirst staunen, der holt sich noch den Nobelpreis damit !

Herzliche Grüße,

Alfons

the_playstation

Könnte auch ein Wassertropfenmikroskop sein.
Der Wassertropfen wird oben auf / in das Loch gegeben.
Das Objekt legt man drunter und die Scharfstellung erfolgt mit der Rändelschraube.
Licht über den unteren Spiegel.

Fazit: Das Teil ist komplett bis auf den Wassertropfen.
Ausserdem: Völlig verkratzungsfreie Linse. ;)  ;D
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

Herne

Hallo zusammen,
könnte man das Auflösungsvermögen dieses High-Tech-Gerätes nicht noch erhöhen, indem man statt des Wassers ein geeignetes Immersonsöl verwendet?  ;D

m.f.G.
Herbert
Die animalcula infusoria sind Blasen mit Neigungen.
G. Chr. Lichtenberg

Herbert Dietrich

Hallo Klaus,

dieses Wassertropfen-Mikroskop schreit aber förmlich nach einer
modernen LED-Beleuchtung mit Batteriebetrieb.
Beim Tümpeln stehen die Leute dann Schlange um durch das Wunderding zu gucken!

Bau Dir nur genügend Replikate für den Straßen, bzw. Uferverkauf.

Viele Grüße
Herbert

HDD

Lieber Klaus

So etwas gehört auf die nächste Dokumenta. Also : Ab nach Kassel....  ;D ;D

Herzliche Grüße

Horst-Dieter

Nomarski

Hallo,

soweit habe ich Sinn und Zweck dieses Hightech-Gerätes schon nachvollzogen. Was mir aber noch unklar ist:
Wozu ist das Fenster auf der gegenüberliegenden Seite vom Lichteinritt? Etwa, damit der umgebogene Blechlappen das Holzsegment halten kann? ???

VG
Bernd