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WILL-Mikroskop

Begonnen von schneewitchenrot1, Januar 29, 2014, 09:47:16 VORMITTAG

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schneewitchenrot1

Hallo Safari,

danke für den Link. Werde ich mal genauer in Augenschein nehmen.

Viele Grüße

Kirsten

Klaus Herrmann

Hallo Kirsten,

sieht es so aus? Habe ich gerade vorbereitet, weil ich Mikroskopie an der Schule geben werde nächste Woche. Und diese Mikroskope sind an der Schule vorhanden.

Das aufzurüsten ist schon eine anspruchsvolle Aufgabe. Ich würde es nicht machen!

Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

beamish

Nee, Klaus,

so wie ich verstanden habe ist es noch das einfachere Modell mit Ansteckleuchte und Blaufilter. Und der Kondensor ist wie in deinem Beispiel am Tisch fixiert. Da wird das nicht so einfach mit Dunkelfeld (wahrscheinlich kein Blendenhalter).

Grüße
Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

schneewitchenrot1

Hallo nochmal,

hatte gestern schon probiert zu antworten, habe aber irgendwie alles wieder gelöscht und da es schon ziemlich spät war, wollte ich nicht nocheinmal von vorne anfangen.

Ich war gestern schon recht fleißig und habe mir noch die Mikrofibel heruntergeladen und angefangen zu lesen. O.K. ein Mikroskop ist ganz schön kompliziert aufgebaut und die ganzen Teile etc. - das hab ich mir schon mal leichter vorgestellt. Jetzt ist mir aber auch schon sehr viel klarer geworden, dass das mit dem Umbau nicht so einfach ist und das Mikroskop eigentlich dafür nicht so geeignet sein kann.

Das Mikroskop sieht auf der Abbildung, die ich von ihm habe, tatsächlich so ähnlich aus, wie auf dem obigen Photo! Lediglich der Kabelanschluß befindet sich auf der re. Seite und das Gehäuse der Beleuchtung ist nicht ganz so hoch. Ansonsten sieht es sehr ähnlich aus. Leider habe ich jetzt nach genauerem Betrachten auch festgestellt, dass lediglich Klemmen den Objektträger festhalten und ich vermute der Tisch nur nach oben und unten beweglich ist, oder irre ich mich da?
Leider ist es noch nicht eingetroffen! Dann könnte ich meine Vermutung überprüfen.

Den Tipp mit einem Mikroskopierbuch aus der Mikrofibel habe ich auch mal sogleich umgesetzt und mir das große Kosmos Mikroskopierbuch bestellt ( ich glaube es hieß so oder ähnlich). Ich werde mich dann erstmal langsam an das Mikroskop herantasten. Falls die Beweglichkeit des Objektes wirklich nur in eine Richtung ( nach oben und unten) möglich sein sollte, muß ich mich halt noch nach einem, ich glaube, d.h. Kreuztisch umsehen bzw. doch noch nach einem geeigneteren Mikroskop.

Nach dem was ich bisher in Eurem Forum und der Mikrofibel gelesen habe, wäre wohl eine Investition von 200-250 Euro für ein gebrauchtes Zeiss-Mikroskop die beste Investition, auch für eine spätere Ergänzung auf Dunkelfeld oder Phasenkontrast.

Oder???

Nun gut, meine Investition für das Mikroskop hat sich ja bisher in Grenzen gehalten.

Vielen Dank nochmal für die vielen Tipps, das Forum ist echt Klasse und ich denke, das Mikroskopieren wird mir noch viel Spaß bereiten.

Viele Grüße

Kirsten

Wilfred Mott

Hallo Kirsten,

Mikroskope sind in der Tat nicht ganz einfach aufgebaut. Gut, dass Du Dir die Mikrofibel angeschaut hast und auch sogleich den Tipp befolgt hast Mikroskopierlektüre zu besorgen.

Wenn es Dir rein um relativ kostengünstige Aufrüstbarkeit in alle Richtungen geht wirst Du mit einem älteren Zeiss Standard gut bedient sein. Das kann man prinzipiell vom Durchlicht-"Schülermikroskop" mit Monokular bis hin zum Auflicht-Labormikroskop mit DIC und dergleichen mehr umbauen... Und die Gebrauchtteileverfügbarkeit ist real gegeben.
200-250 Euro sind m.E. aber schon recht ehrgeizig wenn es die gut aufrüstbaren Modelle in gutem Zustand sein sollen. Mit PhaKo oder gar Dunkelfeld wird es dann nochmal deutlich teuerer.
Das WILL ist weder mechanisch noch von der Optik prinzipiell schlechter als ein Zeiss - von daher wäre mein Vorschlag: Fang doch an damit zu mikroskopieren und ein Gefühl dafür zu kriegen. Wenn Du das hast überlege weiter. Wenn Du unbedingt Enderlein widerlegen willst kann es schon finanziell sinnvoll sein ein anderes Modell zu nehmen. Andererseits habe ich für knapp 400 Euro ein WILL mit Trinotubus, PhaKo auf dem 40er Objektiv, Kreuztisch, zwei Kondensoren, etc. zusammengebaut. Das wird bei einem Zeiss Standard kaum machbar sein... Da werden Leute das Geld alleine schon für den Trinotubus los.
Es gibt eben die Markenfirmen, zu denen sowohl Zeiss als auch WILL gehören - und da muss man schauen wohin die Reise geht und was für ebendiesen Bereich optimal ist.

Herzliche Grüße,
WM.
Glauben Sie nichts, bis ich es Ihnen beweise. Aber solange ich es Ihnen noch nicht bewiesen habe, müssen Sie mir schon mal glauben!

Gerne per Du.

schneewitchenrot1

Guten Morgen Wilfred,

nochmals danke für die Informationen gestern. Leider ist mein Mikroskop noch nicht eingetroffen und ich kann noch nicht loslegen. Das Buch ist allerdings auch noch nicht da. Bin schon sehr gespannt, was man alles so machen und sehen kann.

Du hast vollkommen recht, ich sollte erst mal klein mit diesem Mikroskop anfangen und mich erst später mit der Frage beschäftigen, ob mir das WILL Mikroskop vorerst ausreicht oder nicht. Ich bin aber leider eine der Personen, die immer gerne die optimale Lösung haben möchte. Vor allem die Handhabung sollte einfach sein, aber natürlich ist es auch von Vorteil möglichst viele Zusatz- und Ersatzteile kaufen zu können.

Aber jetzt warte ich erst mal ab und probiere das Mikroskop erstmal aus. Gegebenenfalls kann ich dann immer noch nach einem Zeiss Standard Ausschau halten.

Viele Grüße und noch einen schönen Tag,

Kirsten

Klaus Henkel

Zitat von: schneewitchenrot1 in Januar 31, 2014, 09:30:56 VORMITTAG

...aber natürlich ist es auch von Vorteil möglichst viele Zusatz- und Ersatzteile kaufen zu können.

Kirsten

Guten Tag Kirsten!

Wenn Sie nicht dazu neigen, kochendes Teewasser auf Ihr Mikroskop zu gießen oder es mit laszivem Hüftschwung von der Tischkante zu fegen, werden Sie, außer einer ausgebrannten Glühlampe, kaum jemals in die Verlegenheit kommen, ein "Ersatzteil" zu brauchen. Mikroskope von seriösen Herstellern wie Zeiss, Leica/Leitz, Olympus, Will/Hund, Askania u. a. gehen nicht kaputt. Das sind keine Autos!

Ihre angedeutete Entscheidung, den Wechsel zu einem anderen Instrument noch aufzuschieben ist gut. Das notwendige Gefühl für den Umgang mit dem Instrument und die ersten Einblicke in die Mikrowelt vermitteln Ihnen auch das Will-Mikroskop.

Viel Freude beim Einstieg!
KH

Wilfred Mott

Hallo Kirsten,

Zitat von: schneewitchenrot1 in Januar 31, 2014, 09:30:56 VORMITTAG
nochmals danke für die Informationen gestern.

Gern geschehen.

Zitat von: schneewitchenrot1 in Januar 31, 2014, 09:30:56 VORMITTAG
Du hast vollkommen recht, ich sollte erst mal klein mit diesem Mikroskop anfangen und mich erst später mit der Frage beschäftigen, ob mir das WILL Mikroskop vorerst ausreicht oder nicht. Ich bin aber leider eine der Personen, die immer gerne die optimale Lösung haben möchte. Vor allem die Handhabung sollte einfach sein, aber natürlich ist es auch von Vorteil möglichst viele Zusatz- und Ersatzteile kaufen zu können.

Diesen Drang zur Perfektion kann ich ganz gut nachvollziehen - Du solltest allerdings bedenken, dass es keine eierlegende Wollmilchsau gibt. Bei der medizinischen Routine kann ein WILL / Hund Mikroskop optimal sein, da Kosten-/Nutzenfaktor hier sehr gut ist. Wenn man über lange Zeit viele Möglichkeiten zur Auf- und Umrüstung braucht ist ein Zeiss Standard sicher ideal. Wenn man ein großes Interesse für die Histologie hat wird man sich fast zwangsläufig in das Orthoplan von Leitz verlieben, etc.
Zum Kauf eines nicht allzu günstigen Geräts würde ich prinzipiell erst raten, wenn man entweder das zu mikroskopierende Gut von Anfang an schon sehr klar abgesteckt und sich intensiv mit verschiedenen Abbildungen und Berichten hier im Forum auseinandergesetzt hat, und mit der theoretischen Betrachtung auch wirklich etwas anfangen kann (manche sind nun mal mehr praktisch veranlagt). Oder man hat das Feld durch eigene Erfahrung mit einem günstigen Mikroskop abstecken können und weiss nach einiger Zeit was wirklich gewünscht ist. Nicht wenige der "Größen" in diesem Forum haben anscheinend mal mit einem Kosmos Schülermikroskop angefangen o.Ä. - und da bist Du im Vergleich mit dem WILL wahrscheinlich schon fast verwöhnt ;-)
Unzufrieden wirst Du bei dem abgebildeten Modell bei ernsthafter Mikroskopie wahrscheinlich sehr schnell mit drei Punkten werden:
1) Die Beleuchtungsstärke
2) Der fehlende Binokulartubus
3) Der fehlende Kreuztisch
Ich denke es ist in deinem Fall sinnvoll den ersten Punkt anzugehen und z.B. auf LED Beleuchtung umzustellen. Ich hab bei meinem den Umbau für knapp 20 Euro realisieren können. Da würde ich auch direkt die Möglichkeit eines Akkubetriebs einplanen - das wird sich später evtl. als sinnvoll erweisen, wodrauf ich gleich eingehen werde.
Punkt 2 und 3 würde ich nicht angehen - es sei denn Du kriegst durch Zufall etwas hinterhergeschmissen, oder entscheidest Dich auf Dauer beim WILL zu bleiben. Aber selbst in letzterem Fall würde ich Dir empfehlen ein weiteres WILL mit allem was Du brauchst zu besorgen - genug Erfahrung um die Qualität der Teile einzuschätzen wirst Du Dir wahrscheinlich sehr bald aneignen. Der 3er Objektivrevolver wird wahrscheinlich nämlich bald auch lästig, und der abgebildete Typ des Kondensors ist auch nicht sehr überzeugend... Für ein Binokular brauchst Du dann auch sowieso ein zweites Okular, etc.
Wieso sollte man einen Akkubetrieb einplanen? Nun, die WILL Mikroskope sind sehr sehr handlich. Zum einen ist das Gewicht trotz guter Standfestigkeit noch sehr moderat und zum anderen lassen sie sich gut am Stativ tragen. Wenn man irgendwann für die Probensammlung in der Natur unterwegs ist, liegt also entsprechend nichts näher, als ein akkubetriebenes günstiges Mikroskop bei dem Unachtsamkeit nicht mit sofortiger Einweisung in der Klinik aufgrund eines Herzinfarkts bestraft wird mitzunehmen.

Bezüglich der Wartung ist es so: Wie Klaus Henkel schon schrieb, gute Markenmikroskope eigentlich nicht durch normalen Gebrauch kaputt zu kriegen sind. Einzig das Schmierfett muss ab und zu - also 4-5 mal in 100 Jahren ersetzt werden. Bei Lagerung in zu kühlen und feuchten Räumen können einzelne optische Komponenten an Glaspilz erkranken und es gibt einige für Delamination anfällige Objektive / Okulare. Die Beleuchtung kann natürlich ausserhalb der Birne auch elektronisch defekt sein - die Elektronik ist da deutlich weniger robust als die Mechanik und Optik... Allerdings auch nicht zu vergleichen mit moderner Unterhaltungselektronik die innerhalb von einigen Jahren streikt. Zwei WILL Stative aus den 70ern habe ich - und bei beiden funktionierte die Elektronik noch immer einwandfrei.

Viel Spass bei den ersten Mikroskopierversuchen und ein schönes Wochenende,
WM.
Glauben Sie nichts, bis ich es Ihnen beweise. Aber solange ich es Ihnen noch nicht bewiesen habe, müssen Sie mir schon mal glauben!

Gerne per Du.

schneewitchenrot1

Guten Tag Wilfred,

vielen Dank nochmal für die ausführlichen Eröterungen. Ich denke du hast mir damit sehr weitergeholfen. Zumindest bin ich schon sehr gespannt auf Montag oder Dienstag ( Gerät wurde gestern verschickt!). Dann sehe ich das Mikroskop vor mir und kann die ersten Mikroskopierschritte an ihm ausprobieren. Ich hoffe das Buch trifft dann auch ein! Nach dem Inhaltsverzeichnis scheint es ja echt sehr ausführlich zu sein und viele Aspekte der Mikroskopie, sowie Anleitungen für " Versuche" zu enthalten.

Die LED-Beleuchtung dürfte, hoffe ich, kein Problem darstellen, da mein Mann Elektrotechniker ist. Benötige ich dafür bestimmte Komponenten?

Das Monokular hat ja nur einen Nachteil in Bezug auf die bequeme Handhabung und den Ermüdungsfaktor der Augen, soweit ich das beurteilen kann, oder?

Lediglich der Kreuztisch dürfte ein Problem darstellen. Passen eigentlich auch Kreuztische anderer Hersteller? Für Zeiss und Leica etc. werden ja gelegentlich welche auf dem Gebrauchtmarkt angeboten. Leider habe ich für WILL glaube ich noch nichts gefunden. Die Beweglichkeit der Objekts nach rechts bzw. links und von vorne nach hinten etc. wäre mir schon recht wichtig, weil ich mich ja gerne mit lebenden Organismen befassen möchte, z.B. Haarbalgmilben oder Wasser aus meinem Aquarium.

Aber mal sehen, wohin der Weg noch führt,

Schönes Wochenende,

Kirsten

Oecoprotonucli

Zitat von: schneewitchenrot1 in Januar 31, 2014, 09:30:56 VORMITTAG
Ich bin aber leider eine der Personen, die immer gerne die optimale Lösung haben möchte.

Hallo Kirsten,

lohnt es sich denn, darüber zu diskutieren? Kannst Du die Bestellung noch rückgängig machen? Hast Du etwas mehr Geld für ein anderes Mikroskop übrig? Auch wenn Herr Henkel und andere Dir hier zum bescheidenen Anfang raten, kennst Du Dich selbst am besten und scheinst mit einigen Punkten unzufrieden zu sein.

Übrigens kannst Du natürlich auch ohne Kreuztisch das Objekt bewegen: Mit den Fingern eben! Aber es ist halt nicht komfortabel und bei einer 1000x Vergrößerung rückst Du Dein Objekt leicht "brutal" aus dem Sichtfeld, außer Du kannst Deine Finger mit der Ruhe eines Uhrzeigers bewegen.

Man kann mit dem Will bestimmt etwas anfangen, aber wenn Du jetzt schon weißt, dass Dich das länger interessieren wird und Du höhere Ansprüche hast, versuche, den Kauf rückgängig zu machen. Das soll jetzt nur eine Anregung zum Nachdenken darüber sein, mit direktem Rat möchte ich mich zurückhalten. Ich finde immer, jeder soll - auf Grundlage möglichst guter Informationen - selbst entscheiden.

Viele Grüße

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Oecoprotonucli

#25
Übrigens zur Enderleinerei:

In dem Faden "schlichter Betrug?" ist ja von einem Video die Rede, das aber nicht mehr abrufbar ist. Dafür gibt es anscheinend tausend andere Videos und Webseiten darüber. Falls Bedarf besteht, sich über einen Scharlatan zu ärgern, hätte ich da einen youtube-Link auf Lager... Ich bin gar nicht mal so, dass ich Homöopathie etc. radikal ablehnen würde, ich finde, man soll immer unvoreingenommen weiterforschen. Aber wenn jemand seine Larifari-Diagnosen so überzeugt aber vollkommen unbegründet und unbewiesen darstellt und den Patienten gleich Mittelchen empfiehlt, die sie dann wahrscheinlich gleich bei ihm einkaufen können, könnte ich ausrasten. Allen seriösen und ehrlichen Wissenschaftlern und Ärzten wird so ordentlich in die Suppe gespuckt.

Link veröffentliche ich, falls Bedarf an einer erneuten Diskussion über das Thema besteht, aber ich denke, das lassen wir lieber.

Besten Gruß

Sebastian

P.S.: Naja, ich sollte mich abregen und es auf eine einfach Formel bringen:
1) Wenn ich krank bin, weiß ich am liebsten genau warum, und warum diese oder jene Therapie.
2) Falls die Wissenschaft noch nicht so weit ist, das alles genau begründen zu können, muss wenigstens der Erfolg nachgewiesen werden ("Hauptsache, es hilft").
3) Falls auch das nicht der Fall ist, befindet sich die Sache entweder noch im Versuchsstadium (als Patient dann bitte "ohne mich", außer es gibt keine Nebenwirkungen, und seien diese nur eine leere Geldbörse), oder das Versuchsstadium ist vorbei und es wird absichtlich weitergemacht. Dann kommen wir zum Thema "schlichter Betrug".
4) Jeder kann tatsächlich mit sich machen, was er will und kaufen, was er will. Aber dann dürfen die Verkäufer auch nicht öffentlich falsche Behauptungen aufstellen, sondern sollten offen eine Art "religiös-psychologischen Wellness-Service" anbieten.

- Übrigens gelten diese "Regeln" für mich ebenso in Richtung der sogenannten "Schulmedizin". Die hat es ja wiederum einfach, Dinge als wissenschaftlich darzustellen, auch wenn sie es vielleicht manchmal gar nicht so sind. Man muss halt überall genau hinsehen. Mikroskope helfen dabei...  ;)
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Wilfred Mott

Hallo Kirsten,

ganz kurz da über Handy: Eine Dokumentation meines Umbaus vom Wilomed habe ich vor einigen Wochen im Technik Unterforum gepostet. Es gibt aber noch andere Schaltungsarten die Deinem Mann bekannt sein werden bzw. die er sich schnell herleiten kann. Mechanisch wirrd es vermutlich ähnlich. Den Nachteil des Monotubus hast Du richtig erkannt. Kreuztische kann man mit ein bisschen Bastelei vermutlich anpassen. Die Frage ist trotzdem ob es sich lohnt!

Herzliche Grüsse,
WM
Glauben Sie nichts, bis ich es Ihnen beweise. Aber solange ich es Ihnen noch nicht bewiesen habe, müssen Sie mir schon mal glauben!

Gerne per Du.

schneewitchenrot1

Hallo Sebastian,

ja, du regst dich ja wirklich ziemlich über die Dunkelfeld-Untersuchung auf. Ich kann verstehen, dass man sich ärgert, wenn lediglich durch eine Dunkelfeld-Untersuchung eine Diagnose gestellt wird und der entsprechende Patient dann noch viel Geld für selbst vertriebene Mittel ausgeben soll. Aber ich denke, nicht jeder Heilpraktiker arbeitet so und nicht jeder Arzt behandelt die Patienten anderst als von Dir beschrieben. Es gibt eben, meines Erachtens auf jeder Seite, die Einen, die nur des Geldes wegen, diesen Beruf ergriffen haben und die anderen die den Patienten wirklich helfen möchten. Bei jedem der beiden Therapeuten sollte meines Erachtens eine ausführliche Anamnese, eine Untersuchung und anschließende Diagnosefindung im Vordergrund stehen. Aber , mal ehrlich, welcher Arzt hat den noch Zeit dafür?? Ich habe 20 Jahre in einer Arztpraxis gearbeitet und ich möchte behaupten mein Chef war wirklich ein sehr guter Arzt, trotzdem hatte er selten mehr Zeit als 30 Minuten bei einem neuen Patienten Zeit, wie soll da eine ausführliche Anamnese möglich sein???
Um auf die verschriebenen Mittel zurückzukommen. Auch der Arzt ist mittlerweile sehr eingeschränkt in der Wahl seiner Medikamente, die eine Krankenkasse bezahlt das eine Medikament, die andere ein anderes oder ein Generika. Und wenn auch die Generika ähnliche Zusammensetzungen aufweisen ist es denoch möglich, daß der Patient, das eine Medikament gut verträgt, in dem anderen Medikament aber irgendwelche Zusatzstoffe sind, die der Patient nicht verträgt.

Alles in allem ist es meines Erachtens wichtig einen Therapeuten ( egal ob Arzt oder Heilpraktiker) zu finden, der Zeit für einen hat, genaue Ursachen herausfindet und dem Patienten so weiterhilft. Auch in der Labormedizin sind noch nicht alle Untersuchungsmethoden sicher und hundertprozentig genau.

Um aber noch einmal auf Enderlein zurückzukommen, ich persönlich, will ja gerade herausfinden, ob die abgebildeten Zellen, Erreger etc. mit anderen diagnostischen Methoden übereinstimmen, so zu sagen, ein bißchen forschen und nicht Dunkelfelddiagnostik betreiben, ohne andere Untersuchungsmethoden hinzuzuziehen.

Also, keine unnötige Aufregung mehr,

Viele Grüße,

Kirsten

Klaus Herrmann

Hallo Kirsten,

ZitatUm aber noch einmal auf Enderlein zurückzukommen, ich persönlich, will ja gerade herausfinden, ob die abgebildeten Zellen, Erreger etc. mit anderen diagnostischen Methoden übereinstimmen, so zu sagen, ein bißchen forschen und nicht Dunkelfelddiagnostik betreiben, ohne andere Untersuchungsmethoden hinzuzuziehen.

Da hast du dir aber eine gewaltige Aufgabe gestellt!

In Tübingen hatten wir einen Mikroskopiker-Kollegen (leider vor ein paar Jahren verstorben) der hatte ein Institut in dem er Jahrzehnte geforscht hat auf dem Gebiet. Vielleicht gibt es seine website noch  www.iape.de
Da könntest du ja erst mal wissenschaftliche Anamnese betreiben, bevor du mit dem Forschungsprogramm anfängst!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

schneewitchenrot1

Hallo Klaus,

vielen Dank für den LINK. Naja, wie gesagt, ich muß ja erst mal ganz klein anfangen. Außer einem Labormikroskop in der Praxis habe ich bisher ja noch nicht sehr viel Erfahrungen gesammelt. Blutbilder und Urinuntersuchungen sind das Eine, Bakterien, Viren, etc. das Andere. Außerdem habe ich ja auch noch kein passendes Mikroskop für meine "Forschungen", aber interessant finde ich es schon. Und da ich beruflich ja mit Patienten zu tun habe, wäre ein Vergleich zwischen Dunkelfeld und Laborwerten oder auch anderst gefundenen Diagnosen ja schon sehr spannend.

Aber, wie gesagt, erst einmal befasse ich mich mit einfacheren Untersuchungen, um erst einmal einen Einblick in die verschiedenen Färbemethoden, Organismen etc. zu finden. Ich habe ja auch ein Aquarium und kann mir vorstellen, dass ich darin so einige Lebewesen finden kann!

Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag,

Kirsten