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Bestimmungshilfe

Begonnen von Winfried Hölz, Juni 05, 2014, 10:05:25 VORMITTAG

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Winfried Hölz

Moin allerseits,
weil auch auf der Kornrade niemand wirklich genau wusste, worum es sich bei dem Bild unten handelt, möchte ich hier mal rundfragen. Ihr seht unten ein seeminenartiges Etwas mit ca. 35µm Durchmesser. Ich fand es bisher nur im Gartenteich meines Nachbarn (mit Fischen), zusammen mit vielen Oocysten und den auch im Bild sichtbaren Kichnerinella. Es dürfte ca. 50 "Beinchen" haben, die manchmal an griechische Tempelsäulen erinnern. Ich konnte es weder in Büchern noch im Netz finden.
[/URL]][URL=http://s1351.photobucket.com/user/hoelzhausen/media/St333B_zps02a59d66.jpg.html][/URL]
Gruß  --  Winfried

(warum wird das Bild hier doppelt eingefügt?)

Rene

#1
Might be a desmid cyst, eg Staurastum.


Best wishes, René

Winfried Hölz

Thank You, René, for Your help, that´s what we were talking of, in Darmstadt, regarding that matter - but no one knew it exactly.
Regards  --  Winfried

Ernst Hippe

Hallo Winfried,
ein interessanter und seltener Fund! Leider kann ich auch nicht weiterhelfen, hoffe aber immer noch auf einen unserer Spezialisten.
Gruß Ernst Hippe
Vorstellung:Hier klicken

Ferry

Ha, das ist doch klar: eine Nano Mine! ;D
www.arcella.nl
www.natuurfotografie.info

r.lenzenweger

Hallo Winfried,
mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich um eine Desmidiaceen-Zygospore, aber ohne beiliegende leere Zellhälften der miteinander konjugierten Zellen ist eine Zuordnung der Zygote (wefer nach Art noch nach Gattung) unmöglich
Freundliche Grüße
R. Lenzenweger 

Ernst Hippe

Lieber Rupert,
es ist ja wirklich schade,dass noch niemand einen Überblick über diese Zygosporen gewonnen hat. Und diese ist doch strukturell sehr auffällig!
Gruß Ernst Hippe
Vorstellung:Hier klicken

r.lenzenweger

Lieber Ernst,
diese Frage ist durchaus berechtigt, aber es liegt wohl daran, dass 1. Zygotenfunde in Freilandmaterial äußerst selten sind und 2. diese sehr wohl artspezifisch, nicht aber gattungsspezifisch (abgesehen von den meisten Closterien) ausgebildet sind, d.h. bestachelte Zygoten findet man sowohl bei den Staurastren als auch  bei den Cosmarien, Xanthidien usw.
Freundliche Grüße
Rupert

Rene

Zitat von: r.lenzenweger in Juni 13, 2014, 11:53:35 VORMITTAG
Lieber Ernst,
diese Frage ist durchaus berechtigt, aber es liegt wohl daran, dass 1. Zygotenfunde in Freilandmaterial äußerst selten sind und 2. diese sehr wohl artspezifisch, nicht aber gattungsspezifisch (abgesehen von den meisten Closterien) ausgebildet sind, d.h. bestachelte Zygoten findet man sowohl bei den Staurastren als auch  bei den Cosmarien, Xanthidien usw.
Freundliche Grüße
Rupert


For example, as a marine phycologist my first thought was that it was a dinoflagellate cyst. Then I thought, hang on, this is mainly a freshwater forum.

Best wishes, René