Autor Thema: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa  (Gelesen 2621 mal)

Hans-Jürgen Koch

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Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« am: Januar 05, 2018, 14:25:37 Nachmittag »
Liebe Pflanzenfreunde,

gewiss ist der Pastinak ein Unkraut, dass an Wegen, und Schuttplätzen und gelegentlich an Getreideäckern oder Bahndämmen gedeiht.
Ursprünglich ist der Pastinak ein Asiate, doch schon in der Antike wurde er auch in Südeuropa als Nahrungspflanze kultiviert.
Die Pflanze wird sowohl im Capitulare de vills Karls des Großen als auch im Entwurf des Klostergartens von St. Gallen und den mittelalterlichen Kräuterbüchern geführt.
Das "Capitulare de villis " ist eine Verordnung, die vermutlich 812 n. Chr. verfasst wurde und detailliert festlegt, wie die kaiserlichen Höfe und Güter zu bestellen wären und welche Vorschriften dabei zu beachten seien.
Die alten Griechen und Römer schätzten das aus seiner dicken Wurzeln gekochte Gemüse sehr. Von dort kam der Pastinak nach Mitteleuropa.
Erst im 18. Jahrhundert wurde der Pastinak als Nahrungsmittel durch Möhren und Kartoffeln verdrängt.
Was heute bei uns wächst, sind fast alle verwilderten Nachkommen der früheren Feldfrüchte.
Der tatsächliche „wilde“ Pastinak hat eine vergleichsweise dünne Pfahlwurzel, die auch nicht besonders schmeckt.
Der Pastinak ist eine zweijährige Wurzel- und Gemüsepflanze. Er ist eine in Finnland früher viel angebaute Nutzpflanze. Die Art hat sich in Finnland etabliert und man hält sie für eine Folgerart der sog. alten Kultur.
Der Pastinak liebt stickstoffreichen, lehmigen Boden.
Aber dieses Unkraut hat manches, was es zu einer „möglichen“ Kulturpflanze macht.
Seine Wurzel enthält Eiweiß, Stärke, Pektin und rund 30 mg Vitamin C pro 100 Gramm Frischgewicht.
Pektin (E 440) ist eine der wichtigen Gerüstsubstanzen in den Zellwänden aller Landpflanzen. Als Lebensmittelzusatzstoff wird es vor allem wegen seiner Fähigkeit, Flüssigkeiten gelartig fest zu machen, eingesetzt. In der Europäischen Union ist Pektin unter der Bezeichnung E 440 als Verdickungsmittel in Gebrauch.
Kein Wunder, dass man sie da und dort als Wildgemüse nutzt oder doch genutzt hat. Extrakte aus der Wurzel wurden und werden manchem „Kräuterschnäpsen“ zugesetzt. An den gelben Blüten und oft nur einfach, gelegentlich auch gefiederten Blättern mit den verhältnismäßigen groben Fiedern ist die Pflanze gut kenntlich. Die gelben Blüten des 30 – 130 cm hohen, Krautes mit gefurchtem Stängel erscheinen von Juli bis September.

Bild 01 Pastinak Pastinaca sativa

Urheber: Skogkatten

Systematik:
Ordnung: Doldenblütlerartige Apiales
Familie: Doldenblütler Apiaceae
Unterfamilie:  Apioideae
Gattung:  Pastinaken Pastinaca
Art: Pastinak
Wissenschaftlicher Name: Pastinaca sativa
Volkstümliche Bezeichnung: Hirschmöhre, Moorwurzel, Germanenwurzel, Welscher Petersil Hammelmöhre
Englischer Name: parsnip

Der Gattungsname wird vom lat. Pflanzennamen entlehnt, der auf pastus Nahrung) abgeleitet, wohl wegen des Anbaus als Wurzelgemüse.

Bild 02 Illustration Pastinak Pastinaca sativa

Dieses Werk ist gemeinfrei, weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist.
Urheber. Jacob und Johann Georg Sturm (1796)

Bild 03 Blühende Pflanze, Pastinak Pastinaca sativa


Die Blüte ist strahlig sie zeigt fünf gelbe getrennte Blütenblätter. Die Spitze der Blütenblätter ist nach innen gerollt. Es gibt keine Kelchblätter aber fünf Staubblätter. Das Gynoeceum ist zweiblättrig. Das Gynoeceum bildet die Gesamtheit der Fruchtblätter einer Blüte. Dort befinden sich der oder die Fruchtknoten mit den Samenanlagen. Der Blütenstand ist eine Doppeldolde. Dolden erster und zweiter Ordnung sind ohne Hülle. Der Begriff Dolde bezeichnet einen Blütenstand.

Bild 04 Geerntete Pastinake

Urheber: Goldlocki
Die Blätter sind gestielt. Die Blattspreite ist länglich, gewöhnlich unpaarig gefiedert. Die Fiederblättchen (3–5 cm lang) sind eiförmig und gesägt. Das Endblättchen ist dreiteilig. Der Blattgrund ist scheidenartig. Die Blattstellung ist wechselständig.

Bild 05 Wurzel

Urheber: Quadell

In seinem ersten Herbst lagert der Pastinak viele Reservestoffe in seiner Pfahlwurzel ein. Die gelblich weiße, fleischige Rübe des Pastinaks ähnelt optisch der Petersilienwurzel. Sie enthält etwa doppelt so viel Zucker wie Karotten. Die Wurzeln der Kulturformen werden bis zu 1,5 kg schwer.
Die Pflanze riecht nach Möhren (Blatt zerreiben!).

Meine Pflanzenprobe habe ich im Juli 2014 bei einer Exkursion am „Badener Berg“ gefunden. Der „Badener Berg“ liebt an der Weser in Niedersachsen zwischen Uesen und Etelsen.

Bild 06 Probe in AFE III

Bild: H.-J_Koch
Der typisch kantige gerillte Stängel ist im unteren Teil nur leicht borstig, im Bereich des Blütenstandes aber oft zottig behaart.

Junger Spross, Querschnitt, 30 µm

Zunächst einmal fünf Bilder vom ungefärbten Schnitt.

Bild 07 Übersicht, Pastinak Pastinaca sativa


Bild 08 Vergrößerung, Pastinak Pastinaca sativa


Bild 09 Vergrößerung, Pastinak Pastinaca sativa


Bild 10 Vergrößerung, Abschlussgewebe, Pastinak Pastinaca sativa


Bild 11 Negativbild, Verletzung, Pastinak Pastinaca sativa

« Letzte Änderung: Januar 05, 2018, 15:03:58 Nachmittag von Hans-Jürgen Koch »
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Hans-Jürgen Koch

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Re: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« Antwort #1 am: Januar 05, 2018, 14:29:18 Nachmittag »
W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau) modifiziert

Arbeitsablauf :
1. Schnitte  liegen in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung  8 Min.
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca. 12 Sekunden !!!.
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 2 Minute.
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis  4 : 1
verwendet (blau + gelb = grün).
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste auf dem Objektträger verbleiben.
9. Entwässern mit 2x gewechseltem Isopropylalkohol ( 99,9 % ).
10. Als letzte Stufe vor dem Eindecken Xylol einsetzen.
11. Einschluss in Euparal.
Ergebnis :
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Fotos: Nikon D5000.

Bild 12 Übersicht, Pastinak Pastinaca sativa

Als Doldenblütler (Apiaceae) hat der Pastinak ein offenes kollaterales Leitbündel mit einem Kambium zwischen Phloem und Xylem.

Bild 13 Vergrößerung, Pastinak Pastinaca sativa


Bild 14 Vergrößerung aus der Übersicht mit Beschriftung, Pastinak Pastinaca sativa


TR = Trichom (Pflanzenhaar), EP = Epidermis, BS = Blattspur - Kollenchym, RP = Rindenparenchym, SG = Sekretgänge, oPI = obliteriertes Phloem, SK = Sklerenchym, PI = Phloem, XI = Xylem, MP = Markparenchym, T = Trachee, pXI = primäres Xylem
Hier finden sich Sekretgänge (SG) sowohl im Mark- als auch im Rindenparenchym. Außen im Rindenparenchym findet sich m. E. ein Leitbündel, dass zu einer Knospe oder Blatt führt (BS – Blattspur). Die schwarzen Streifen oberhalb des Phloems werden von alten, zerquetschten Phloem- Zellen gebildet, dass keine Funktion mehr hat (oPI – obliteriertes Phloem).
Ich danke Jörg für die ergänzende Beschriftung und seine Ausführungen.

Bild 15 Leitbündel, Pastinak Pastinaca sativa


Bild 16 Vergrößerung, Pastinak Pastinaca sativa


Bild 17 Sekretgang (blau), Pastinak Pastinaca sativa


Bild 18 Vergrößerung aus der Übersicht mit Beschriftung, Pastinak Pastinaca sativa

Skl = Sklerenchym, Xl = Xylem, T = Trachee, pXl = primäres Xylem, Tü = Tüpfel,
oPI = obliteriertes Phloem - Zellen, iPI = innen liegendes Phloem, Ca = Kambium

Das Xylem ist von einem Sklerenchym umgeben, wir sehen Tracheen (T). Die Tracheen sind durch Höftüpfel (Tü) untereinander und mit den umgebenen Xylemzellen verbunden.

Bild 19 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Pastinak Pastinaca sativa

Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 519 IF.

Bild 20 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Pastinak Pastinaca sativa

Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 519 IF.

Bild 21 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Pastinak Pastinaca sativa

Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 519 IF.

Bild 22 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Pastinak Pastinaca sativa

Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 519 IF.

Fazit: ungewöhnlich sind die Sekretgänge und das obliterierte Phloem.

Quellen und weiterführende Informationen:
Wikipedia; Freie Enzyklopädie
„Die Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen“, ISBN: 978-3-89996-508-7
Aichele /Schwegler „Der Kosmos - Pflanzenführer“, ISBN: 3-86047-394-8
„Der neue Tier- und Pflanzenführer“, ISBN: 3-440-27286-X
„Kosmos Blumenführer für unterwegs“, ISBN: 978-3-440-13012-4
„Wildkräuter & Beeren“, ISBN: 978-3-8338-2611-5

Für konstruktive Kritik bin ich ebenso offen wie für lobende Worte.
Doch zunächst einmal wünsche ich viel Freude beim Lesen.

Hans-Jürgen
« Letzte Änderung: Januar 07, 2018, 10:16:57 Vormittag von Hans-Jürgen Koch »
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Detlef Kramer

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Re: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« Antwort #2 am: Januar 05, 2018, 17:07:08 Nachmittag »
Lieber Hans-Jürgen,

schön und sorgfältige heraus gearbeitet. Gute Arbeit - wie von Dir gewohnt. Die Blattspur ist m.E. ein Kollenchym, denn es fehlt die Gliederung in Xylem und Phloem.

Herzliche Grüße
Detlef
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Dr. Jekyll

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Re: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« Antwort #3 am: Januar 05, 2018, 18:13:02 Nachmittag »
Hallo Hans-Jürgen,

Wieder einmal sehr schön gefärbt und dokumentiert, Danke.
Wie   dick sind deine Schnitte?
Beste Grüße
Harald

Eckhard F. H.

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Re: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« Antwort #4 am: Januar 05, 2018, 20:11:27 Nachmittag »
Hallo Hans Jürgen,
vielen Dank für diesen und Deine anderen Beiträge zur Flora. Ich habe das Gefühl, daß Du damit hilfst, Pflanzen die ihnen gebührende Achtung und Würde zuzumessen. Derzeit sind Pflanzen in den Augen der Menschheit ja nur ein Rohstoff wie andere, z. B. zur Treibstoffgewinnung.
Gruß - EFH
« Letzte Änderung: Januar 05, 2018, 20:16:22 Nachmittag von Eckhard F. H. Nowack »

Fahrenheit

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Re: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« Antwort #5 am: Januar 05, 2018, 22:21:08 Nachmittag »
Lieber Hans-Jürgen,

auch von mir vielen Dank für den schönen und informativen Beitrag! Wenn ich die Wurzeln so liegen sehen, bekomme ich gleich Appetit.

Bezüglich der Blattspur hat Detlef Recht und ich lag falsch. Das wird besonders in Deinem Bild 16 deutlich: eine noch nicht ausdifferenzierte Blattspur müsste von der Färbung zumindest den Zellen des  Phloems nahe kommen und etwas mehr Struktur zeigen, da sie ja auch ein Leitbündel ist. Das wäre auch auf dem mir vorliegenden Bild 14 zu erkennen gewesen - sorry.

Herzliche Grüße
Jörg

p.s.
Natürlich habe ich Deinen Beitrag in die Botanik-Liste übernommen.
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Arbeitsmikroskop: Leica DMLS
Zum Mitnehmen: Leitz SM
Für draussen: Leitz HM

JoachimHLD

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Re: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« Antwort #6 am: Januar 05, 2018, 22:44:23 Nachmittag »
Lieber Hans-Jürgen,
wie immer eine sehr schöne Dokumentation von Dir! Die Färbung ist wie immer sehr gelungen. Klorix oder Eau de Javell verwendest Du nicht?
Hast Du auch Schnitte der Wurzel angefertigt oder geplant?
Herzliche Grüße und ein schönes, gesundes 2018
Joachim

Bob

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Re: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« Antwort #7 am: Januar 06, 2018, 08:12:46 Vormittag »
Hallo Hans-Jürgen,

vielen Dank für diesen tollen Bericht. Besonders gut gefällt mir, wie Du die Pflanze im Detail vor dem Hintergrund ihrer Verbreitung und Geschichte beschreibst. Klasse auch, dass Du das Rezept für Deine Färbung exakt angibst. So kann man, wenn man Dir nacheifern möchte, gleich zielgerichtet losüben. Deine Schnitte sind toll - mit was hast Du sie gemacht und wie dick sind sie?

Viele Grüße,

Bob

reblaus

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Re: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« Antwort #8 am: Januar 06, 2018, 11:46:56 Vormittag »
Hallo Hans-Jürgen -

vorbildlich - wie immer!

Zu dem ungefärbten Negativbild "Verletzung". Hast Du da schon mal einen Blick im Fluoreszenzlicht draufgeworfen bzw. wäre Dir das noch möglich?

Viel Erfolg im Neuen Jahr!

Rolf

Hans-Jürgen Koch

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Re: Botanik: Pastinak Pastinaca sativa
« Antwort #9 am: Januar 07, 2018, 10:18:54 Vormittag »
Liebe Pflanzenfreunde,

danke für Euer Feedback.
Für mich eine Motivation und eine Bestätigung meiner Arbeit.

@ Detlef,
danke für Deine Korrektur. Ich habe die Beschriftung im Bild 14 entsprechend geändert.

@Harald,
die Schnittdicke beträgt 30 Mikrometer.
Ich habe versucht dünnere Schnitte zu erstellen, aber der Hohlraum im Spross ist das Problem. Bei 25 Mikrometer schob sich die Probe beim Schneiden zusammen.

@ Eckhard F. H.,
Peter Wohlleben schreibt in seinem Buch „Das geheime Leben der Bäume“ – Eine Liebeserklärung an den Wald – und die Natur. Diese Aussage kann ich so unterschreiben, wir sollten uns alle mehr mit den Abläufen in der Natur beschäftigen.

@Jörg,
die Zellstruktur (Bild 14 - BS Blattspur) konnte ich auch nicht zuordnen.
Das Kollenchym ist ein Festigungsgewebe.
Bevorzugt befindet sich Kollenchym in Pflanzenteilen, die noch wachsen, wie z. B. in Blattstielen und Stängeln. Sind die Gewebe schon älter, kann das Kollenchym absterben und sich zu Sklerenchymzellen entwickeln.
Danke Jörg für Deine Hilfe.

@ Joachim,
ich arbeite nicht gerne mit Klorix. Ich habe oft den Punkt verpasst, wo man den Bleichvorgang abbrechen muss.
Die Pflanzenteile habe ich heimlich bei einer Exkursion gesammelt. Das Ausgraben der Wurzel wäre mir in der Gruppe nicht bekommen, man hätte mich in die Weser geworfen.

@ Bob,
meine Schnitte wurden mit dem einem Reichert Schlittenmikrotom erstellt.


@ Rolf,
gerne zeige ich ein Bild (Verletzung) im Fluoreszenzlicht, aber nur von einem gefärbten Schnitt.


Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen
« Letzte Änderung: Januar 07, 2018, 10:22:21 Vormittag von Hans-Jürgen Koch »
Die Natur ist die beste Lehrmeisterin.

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