Autor Thema: Rotbarbe  (Gelesen 1402 mal)

plaenerdd

  • Member
  • Beiträge: 2330
  • Dresdener (Exilmecklenburger)
Re: Rotbarbe
« Antwort #30 am: März 10, 2019, 15:25:23 Nachmittag »
Hallo Klaus,
feine Sache!
Stitchen geht ganz einfach: An einer "Ecke" des Objektes anfangen und erstes Teilfoto machen; Einen makanten Punkt auf dem Bild merken, der auf ca. 10% der Bildbreite liegt und mit dem Kreuztisch weiterfahren, bis dieser den gegenüberliegenden Rand erreicht hat; Nächstes Foto machen. Wenn der andere Rand des Objektes erreicht ist, das gleiche Spiel in der Bildhöhe wiederholen und das ganze Objekt so nach und nach zeilenweise mit einer gewissen Überlappung ablichten. Bei der Schuppe hätten wahrscheinlich schon 2 Fotos gereicht.

Dann lade ich die Bilder in den Mikrosoft Image Composite Editor. Dabei ist es vollkommen egal, in welcher Reihenfolge die Bilder aufgenommen wurden. Solange eine ausreichende Überlappung vorhanden ist, findet der Editor die Bildränder, die zusammen gehören. Auch Farb- und Helligkeitsunterschiede werden, wenn sie nicht zu groß sind, angeglichen. Die Pixelzahl summiert sich dabei gehörig auf, wenn man viele große Bilder zusammennäht. Es entstehen tolle zoombare Riesenbilder, die man aber auch mit dem Programm beim Exportieren herunter rechnen kann. Ich kann dieses Proramm nur empfehlen.

Beste Grüße
Gerd

EDIT: Als Beispiel: Foto aus 80 Einzelbildern eines kompletten Dünnschliffes:
« Letzte Änderung: März 10, 2019, 15:34:20 Nachmittag von plaenerdd »
Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
Durchlicht: CZJ-Nf mit Phv, Pol, DF, HF; Auflicht: VERTIVAL, Stemi: MBS-10; Inverses: Willovert mit Ph

liftboy

  • Member
  • Beiträge: 3331
  • don´t dream it, be it!
    • mikroskopfreunde-nordhessen
Re: Rotbarbe
« Antwort #31 am: März 10, 2019, 15:37:20 Nachmittag »
Hallo Klaus,

das nenn ich Schuppe!
Die Kristalle könnten von der Form her tatsächlich Salz sein.

Grüße
Wolfgang