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Was ist das? Fadenalgen?

Begonnen von Erik Wischnewski, September 14, 2019, 16:00:39 NACHMITTAGS

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Aquarius

Zitat von: limno in September 14, 2019, 17:05:11 NACHMITTAGS
Blattläuse auf Wasserpflanzen? Davon habe ich noch nie gehört, auch wenn das vorher von Dir gepostete Bild zweifelsohne eine solche zeigt.
Blattläuse sind ein immer wiederkehrendes Ärgernis für Aquarianer, auch in Teichen oder Speiskübeln mit übersommernden Fischen und Pflanzen kommen sie vor. Ich hab zum Beispiel gerade eine Probe von Froschbiss aus einem Speiskübel hier liegen, die voller schwarzer Blattläuse ist. Haben wir beim letzten Treffen des NVW Wuppertal unters Mikroskop gelegt.
Viele Grüße,
Arndt.

Leitz Dialux 170 mm (Hammerschlag) mit Achr. 4/10/25/40/100 + 3 x Periplan GF10 (Trino). Leitz Kardioid-Kondensor 0.8 und Systemkondensor 600. Hertel & Reuss Stereomikroskop. Leitz Wetzlar Gefriermikrotom.
NVW Wuppertal, Sektion Mikroskopie: https://tinyurl.com/y5xzl9g4

limno

Hallo Arndt,
hab' Dank für die Aufklärung, denn als Nichtaquarianer kommt mir das doch ungewöhnlich vor. Sind das angesichts der vielen Arten einige Spezialisten, die auf Wasserpflanzen parasitieren?
Dank und Gruß von
Heinrich
So blickt man klar, wie selten nur,
Ins innre Walten der Natur.

Aquarius

#17
Zitat von: limno in September 16, 2019, 15:07:37 NACHMITTAGS
Sind das angesichts der vielen Arten einige Spezialisten, die auf Wasserpflanzen parasitieren?
Das kann ich dir leider nicht sagen. Ich vermute nein, aber das ist einfach Glaube, kein Wissen. Ich habe auf dem letzten Aquarianerstammtisch von jemanden gehört, dass sein gesamter Froschbissbestand von den Viechern zugrundegerichtet wurde. Daher ist das für uns Aquarianer eher eine Qual als ein interessantes Studienobjekt. Ich hab meine Froschbiss-Probe deshalb auch erstmal mit Insektenvernichtungsmittel eingenebelt, bevor sie abgespült ins Quarantänebecken kommt.
Viele Grüße,
Arndt.

Leitz Dialux 170 mm (Hammerschlag) mit Achr. 4/10/25/40/100 + 3 x Periplan GF10 (Trino). Leitz Kardioid-Kondensor 0.8 und Systemkondensor 600. Hertel & Reuss Stereomikroskop. Leitz Wetzlar Gefriermikrotom.
NVW Wuppertal, Sektion Mikroskopie: https://tinyurl.com/y5xzl9g4

Aquarius

Hier ist eine sehr schlechte Aufnahme einer dieser schwarzen Blattläuse, die ich auf dem Mikrotreffen auf die Schnelle mit dem iPhone durchs Okular gemacht habe. den weißen Streifen hab ich leider nicht wegkommen.
Viele Grüße,
Arndt.

Leitz Dialux 170 mm (Hammerschlag) mit Achr. 4/10/25/40/100 + 3 x Periplan GF10 (Trino). Leitz Kardioid-Kondensor 0.8 und Systemkondensor 600. Hertel & Reuss Stereomikroskop. Leitz Wetzlar Gefriermikrotom.
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peterko

Hallo,
der Froschbiss, Hydrocharis morsus-ranae, bildet um diese Zeit, nach der Blüte bereits Turionen, die "Mutterpflanze" verabschiedet sich und wird recht zügig von Schnecken und anderen Pfl.-Verwertern verarbeitet, die T. sind die Überwinterungsorgane des F.(im Schlamm) und treiben im Frühjahr wieder aus, die recht zarten "Frühjahrspflänzchen" werden meist von den Fischen umgehend vertilgt .  Die Läuse spielen dabei eine untergeordnete Rolle, das abgebildete Viech dürften die Reste einer Nymphe sein;die schwarzen sind meistens Pfirsich oder Bohnenblattläuse;
grüsse peter

peterko

Hallo Erik,
Nachtrag:
Lemna minor die kleine Wasserlinse, die Fäden sind Wurzeln jedes Blatt eine, die sind so lang, weil im Teich im Herbst alle Nährstoffe fixiert sind und die suchen dann weiter unten bis in den Schlamm bei Flachwasser
nochmals grüsse peter

JB

Zitat von: Erik Wischnewski in September 14, 2019, 16:00:39 NACHMITTAGS
Dazu noch die Randinformation: Diese Alge schwimmt bzw. bildet sich in einem Teich, der ansonsten bis zum Grund klar ist. Gleich daneben ist ein geringfügig kleinerer Teich, der undurchsichtiges grünes Wasser und keine solche Schwimmalgen besitzt. Dafür scheint er Schwebealgen zu haben (grün und undurchsichtig). Allerdings konnte ich im Mikroskop bisher nichts entdecken. Aber das biologische Gleichgewicht scheint verschieden zu sein. Der trübe Teich hat auch kaum Käfer und ander Teichbewohner - im Gegensatz zum Klaren.

Hallo Erik,

Ganz richtig, das von Ihnen beobachtete Phaenomen, zwei ansonsten aehnliche Teiche (Tuempel, Seen), die sich in entgegengesetzten oekologischen Zustanden befinden (einer mit Klarwasser, dominiert von Makrophyten; der andere dominiert von Schwebalgen) wird von der "Alternative stable states"-Theorie beschrieben.

Bei naehrstoffarmen und -reichen Teichen ist die Lage einfach zu beschreiben. Das Pflanzenwachstum im Teich ist entscheidend von Naehstoffangebot begrenzt (fast immer ist Phosphat begrenzend; manchmal auch Nitrat, Eisen oder CO2). Naehrstoffarme Teiche (O) sind dominiert von Wasserpfanzen (Makrophyten), die gegenueber den Algen den Vorteil haben, dass sie auch Naehstoffe aus dem Sediment aufnehmen koennen. Naehrstoffreiche Teiche erlauben schnelles Algenwachstum, was das Wasser truebt und so das Wachstum der Makrophyten verhindert (E).

Bei mittlerem Naehrstoffangebot sind beide Zustande moeglich (M1 und M2). Beide Zustande stabilisieren sich auch teilweise, so dass die Lebensgemeinschaft jahrelang in dem einen oder anderen Zustand stabil bleiben kann. Z.B. geben Makrophyten Stoffe ins Wasser ab, welche das Algenwachstum hemmen (Stabilisierung des Klarwassers). Algen koennen, wie gesagt, den Makrophyten das Licht nehmen; dann koennen die Algen alle verfuegbaren Naehrstoffe nutzen (Stabilisierung der Algendominanz). Es gibt sogar Seen, die natuerlicherweise periodisch zwischen den beiden Zustaenden wechseln.

Menschliche Eingriffe fuehren oft dazu, dass Gewaesser in Richtung Algendominanz gedraengt werden (Eintrag von Phosphat; Entfernung von Makrophyten; Aufwirbelung von Sediment; Einschleppung von Fischen in Kleinstgewaesser durch Angler).

Auch in Gartenteichen koennen Sie das beobachten. Natuerlicherweise koennten die meisten Teiche klar sein. Wasserfloehe fressen normalerweise die Schwebalgen solange, bis das Wasser klar ist. Sind jedoch Fische im Gartenteich, fressen diese die Wasserfloehe und der Teich veralgt. Andere Fehlplanungen im Garten sind zu tiefe Teiche (nicht genug Licht fuer Makrophyten), fehlender Bodengrund (Boden bindet Phosphat und Eisen) und Mangel an Fallaub (bildet CO2 und Huminstoffe). Insbesondere aber die Einleitung von Leitungswasser (Leitungswasser wird Phosphat zum Schutz der Rohre beigemengt - die Phosphatkonzentration in Leitungswasser kann viele Male so hoch sein wie in natuerlichen Oberflaechengewassern).

Die beiden von Ihnen beobachteten Teiche koennten also auch wieder in den Klarwasserzustand zurueckkehren, das ist durchaus moeglich, wenn die Stoerfaktoren abgestellt werden.

https://www.lakescientist.com/research-summary-alternative-stable-states-in-large-shallow-lakes/
http://www.pondsofchestercountypa.net/chestermap.php?content=eco_stablestates&classname=introeco&titlename=Alternative%20Stable%20States

Beste Gruesse,

Jon

Aquarius

#22
Zitat von: peterko in September 16, 2019, 19:42:57 NACHMITTAGS
der Froschbiss, Hydrocharis morsus-ranae, bildet um diese Zeit, nach der Blüte bereits Turionen, die "Mutterpflanze" verabschiedet sich und wird recht zügig von Schnecken und anderen Pfl.-Verwertern verarbeitet, die T. sind die Überwinterungsorgane des F.(im Schlamm) und treiben im Frühjahr wieder aus, die recht zarten "Frühjahrspflänzchen" werden meist von den Fischen umgehend vertilgt .  Die Läuse spielen dabei eine untergeordnete Rolle, das abgebildete Viech dürften die Reste einer Nymphe sein;die schwarzen sind meistens Pfirsich oder Bohnenblattläuse;

Froschbiss wird von Aquarianern oft als Schwimmpflanze in Aquarien gehalten, also nicht nur draußen. Dann sterben die im Winter nicht ab, da im Aquarium das ganze Jahr "Sommer" ist. Auch da kam es schon zur völligen Vernichtung der Schwimmpflanzen (nicht nur Froschbiss) durch Blattläuse. Diese vermehren sich in Aquarien rapide, weil sie keine Feinde haben und man natürlich auch nicht spritzen kann.

Zum Foto: das ist eine schwarze Blattlaus, aber die wurde im Dunkelfeld aufgenommen und erscheint daher auf dem Foto hell. Sie lebte und bewegte sich auch noch, als ich sie auf den Objektträger gelegt habe. Ist also keine Exuvie.
Viele Grüße,
Arndt.

Leitz Dialux 170 mm (Hammerschlag) mit Achr. 4/10/25/40/100 + 3 x Periplan GF10 (Trino). Leitz Kardioid-Kondensor 0.8 und Systemkondensor 600. Hertel & Reuss Stereomikroskop. Leitz Wetzlar Gefriermikrotom.
NVW Wuppertal, Sektion Mikroskopie: https://tinyurl.com/y5xzl9g4

limno

#23
Hallo Jon,
danke für diesen hochinteressanten Beitrag und die Links!
Zitat(fast immer ist Phosphat begrenzend; manchmal auch Nitrat, Eisen oder CO2).
Ja, sowas lese ich immer wieder. Und die Sache scheint mir logisch: Nitrate sind  (allermeistens) leicht löslich. Das erklärt ihre gute Bioverfügbarkeit im Wasser wie die rasche Auswaschung in den terrestrischen Böden, welche das Grundwasser belasten kann. Umgekehrt verhält es sich für das Phosphat, das schnell schwerlösliche Salze bildet und rasch unter anderem von Bakterien festgelegt und so  ins Minimum gerät. Die Frage, unter welchen Bedingungen Nitrat im aquatischen Milieu dauerhaft zum limitierenden Faktor werden kann, habe ich mir oft gestellt. Ist es beispielsweise eine Blaualgenblüte (Heterocysten),aber das wäre ja nur temporär.
Auf Ihre Antwort (mit Beispielen) bin ich gespannt und möchte mich im voraus dafür bedanken.
Beste Grüße von 
Heinrich
So blickt man klar, wie selten nur,
Ins innre Walten der Natur.

smashIt

Zitat von: JB in September 16, 2019, 21:33:40 NACHMITTAGS
Andere Fehlplanungen im Garten sind zu tiefe Teiche (nicht genug Licht fuer Makrophyten), fehlender Bodengrund (Boden bindet Phosphat und Eisen) und Mangel an Fallaub (bildet CO2 und Huminstoffe).

kannst du da vieleicht weiterführende literatur empfehlen?
ich habe nämlich vor mir einen schwimmteich anzulegen
MfG,
Chris

Bildung ist das was uns vom Tier unterscheidet.

Funtech.org

JB

Zitat von: limno in September 17, 2019, 11:14:15 VORMITTAG
Die Frage, unter welchen Bedingungen Nitrat im aquatischen Milieu dauerhaft zum limitierenden Faktor werden kann, habe ich mir oft gestellt.

Hallo Heinrich,

Ich habe mal versucht einige Beispiele zu finden :)

Hier fuer Seen in Schweden, von denen die im Norden natuerlicherweise sehr nitratarm sind.
Bergström, Ann-Kristin & Jonsson, Anders & Jansson, Mats. (2008). Phytoplankton responses to nitrogen and phosphorus enrichment in unproductive Swedish lakes along a gradient of atmospheric nitrogen deposition. Aquatic Biology - AQUAT BIOL. 4. 55-64. 10.3354/ab00099.
https://www.researchgate.net/publication/239594309_Phytoplankton_responses_to_nitrogen_and_phosphorus_enrichment_in_unproductive_Swedish_lakes_along_a_gradient_of_atmospheric_nitrogen_deposition

Seen in Neuseeland, mit hohem Phosphoreintrag durch Landnutzung.
Abell, Jonathan & Özkundakci, Deniz & Hamilton, David. (2010). Nitrogen and Phosphorus Limitation of Phytoplankton Growth in New Zealand Lakes: Implications for Eutrophication Control. Ecosystems. 13. 966-977. 10.1007/s10021-010-9367-9.
https://www.researchgate.net/publication/225324123_Nitrogen_and_Phosphorus_Limitation_of_Phytoplankton_Growth_in_New_Zealand_Lakes_Implications_for_Eutrophication_Control

Daenische Seen mit, wie Sie das schon angedeutet haben, jahreszeitlichen Schwankungen im Nitratbedarf.
Søndergaard, M., Lauridsen, T.L., Johansson, L.S. et al. Hydrobiologia (2017) Nitrogen or phosphorus limitation in lakes and its impact on phytoplankton biomass and submerged macrophyte cover. 795: 35. https://doi.org/10.1007/s10750-017-3110-x
https://link.springer.com/article/10.1007/s10750-017-3110-x

P.S.: Nur noch als Kuriosum: In Ostafrikaischen Seen gibt es einen Kieselsaeuremangel, der schon lange bekannt ist, und dort das Wachstum von Kieselalgen verhindert. Diese Seen sind bei der Versorgung mit Kieselsaeure auf ihre Zufluesse angewiesen:
Schoelynck et al. (2019)Hippos (Hippopotamus amphibius): The animal silicon pump. Science Advances 01 May 2019 : eaav0395
Grazing hippos are key species in transfer of silicon from terrestrial grasses to lake diatoms.
https://advances.sciencemag.org/content/5/5/eaav0395

Beste Gruesse,

Jon

JB

Zitat von: smashIt in September 17, 2019, 12:01:07 NACHMITTAGS
kannst du da vieleicht weiterführende literatur empfehlen?
ich habe nämlich vor mir einen schwimmteich anzulegen

Hallo,

Sehr schoene Idee. Ich habe mich mehr auf Naturteiche bezogen, aber viele Prinzipien gelten ja fuer beide.

Zum Grundverstaendnis empfehle ich:
Brönmark and Hansson: The Biology of Lakes and Ponds. Oxford University Press (1, 2. oder 3. Auflage).
Sehr kurz (ca. 300 Seiten), verstaendlich und didaktisch aufgearbeitet. 2. Auflage kostet gebraucht ab 3 Euro plus Versand.

Naturteiche:
Freshwater Habitats Trust: Creating garden ponds for wildlife. https://freshwaterhabitats.org.uk/wp-content/uploads/2013/09/Creating-Garden-Ponds-for-Wildlife-1.pdf

Wie beim Naturteich auch, muss im Schwimmteich die Flachwasserzone (also der Naturteil) ausreichend gross dimensioniert sein, um die Reinigungswirkung fuer den Schwimmteil sicherzustellen. Insbesondere Sumpfpflanzen binden Phosphat und Nitrat und das ganze kann periodisch durch Schnitt des Schilfs aus dem System entfernt werden. Also grosszuegig dimensionieren, mind. 50 % der Gesamtflaeche. Keine Fische, wenn die behindern die Selbstreinigung. Und es muss eine Versorgung mit ausreichend sauberem, naehrstoffarmen Wasser gebaut werden. Leitungswasser ist selten die beste Wahl - besser ist ausreichend gefiltertes Regenwasser (Sie koennen ja schon mal Ihre Dachflaeche berechnen :) )

Eine Literaturempfehlung konkret zu Schwimmteichen habe ich nicht, aber ich haette mir fast schon mal "Der Schwimmteich im Garten", ISBN 978-3701505173, gekauft.

Beste Gruesse,

Jon

peterko

Hallo,
Schwimmteich: grundsätzlich gibt's von Scht. mit Sandfilter, Pflanzenteil, co2 Einspeisung (ph Wertstabilisierung) Feinfilter, "Roboter ,der im Schwimmteil rumsaust und entsprechend aufwendiger Pumpenanlage bis Schwimmbecken mit Pflanzenteil ohne alles,  alles. Bisschen Technik, Skimmer ,Pumpe erwärmt das Wasser im Frühjahr schneller und das Wasser ist schneller klar.



"Pflanzenfilter, Skimmer, Pumpe.

Falls man etwas toleranter bei der Klarheit des Wassers ist kann mans auch ohne alles machen


der ist ohne Technik, wichtig sind exakte Terrassen, die Flächen sollen eben sein, alles was schräg ist rutscht und der Rand, ich rolle die Folie um ein Drainrohr, flexibel und man kanns jederzeit korrigieren, Vielfalt schlägt Einfalt(Pflanzenarten,Unterwasserpflanzen) ist auch interessanter fürs Mikroskop und die Viecher die dann kommen.....
hm ich hör jetzt auf falls da weiteres Interesse besteht....
grüsse peter

smashIt

danke einmal für die antworten  8)

Zitat von: JB in September 19, 2019, 01:49:25 VORMITTAG
Wie beim Naturteich auch, muss im Schwimmteich die Flachwasserzone (also der Naturteil) ausreichend gross dimensioniert sein, um die Reinigungswirkung fuer den Schwimmteil sicherzustellen. Insbesondere Sumpfpflanzen binden Phosphat und Nitrat und das ganze kann periodisch durch Schnitt des Schilfs aus dem System entfernt werden. Also grosszuegig dimensionieren, mind. 50 % der Gesamtflaeche.

damit habe ich bereits gerechnet.

Zitat von: JB in September 19, 2019, 01:49:25 VORMITTAG
Keine Fische, wenn die behindern die Selbstreinigung. Und es muss eine Versorgung mit ausreichend sauberem, naehrstoffarmen Wasser gebaut werden. Leitungswasser ist selten die beste Wahl - besser ist ausreichend gefiltertes Regenwasser (Sie koennen ja schon mal Ihre Dachflaeche berechnen :) )

dachfläche inkl. großzügigem sickerschacht (in dem eh nix versickert XD) ist vorhanden


Zitat von: peterko in September 19, 2019, 22:07:12 NACHMITTAGS
Falls man etwas toleranter bei der Klarheit des Wassers ist kann mans auch ohne alles machen


der ist ohne Technik, wichtig sind exakte Terrassen, die Flächen sollen eben sein, alles was schräg ist rutscht und der Rand, ich rolle die Folie um ein Drainrohr, flexibel und man kanns jederzeit korrigieren, Vielfalt schlägt Einfalt(Pflanzenarten,Unterwasserpflanzen) ist auch interessanter fürs Mikroskop und die Viecher die dann kommen.....

ohne technik ist mir grundsätzlich lieber
wenns mal ein bisschen trüb ist stört mich das nicht (ich bin ja naturseen gewöhnt)
wo ich mir noch unsicher bin ist folie oder betoniert  :-\


Zitat von: peterko in September 19, 2019, 22:07:12 NACHMITTAGS
hm ich hör jetzt auf falls da weiteres Interesse besteht....

red ruhig weiter  ;)
MfG,
Chris

Bildung ist das was uns vom Tier unterscheidet.

Funtech.org

peterko

Hallo,
Regenwasser ? weißt du was da alles drinsein kann? Hm-..? Dichtmaterial Folie min 1mm; Beton braucht sehr lange bis nix mehr ans Wasser abgegeben wird, die Folien sind heute von guter Qualität Gummifolie (epdm) zieht Wasser und lässt sich später nur schwer reparieren Pvc einige Stücke aufheben die haben denselben Schmelzpkt. gut zu schweißen, gut im Folieschweißen sind die Schwimmbadbauer....Bodenablass braucht man heute nicht mehr(Tauchpumpe) Laub: Eiche Buche Walnuß nö alles andere ist schnell verarbeitet, Fische wurden für den Schwimmteichspezialisten zum Teufel des Teiches erkoren, die anderen haben trotzdem welche drin und sind glücklich - ein Jahr warten hilft,


Rand natürlich freigelegt für Foto vom obigen Teich

Kies nur als Deko !hier neben Einstieg
grüsse peter