Suche dringend Informationen zu einem bestimmten Stereo-Mikroskop von E. Leitz!!

Begonnen von stereofan, November 06, 2009, 13:35:37 NACHMITTAGS

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stereofan

Hallo, habe mich gerade angemeldet weil ich hier hoffe, Hilfe von Fachleuten zu finden.
Ich heiße Wolfgang Loos, meine große Leidenschaft ist das Sammeln von alten Stereobetrachtern um die Jahrhundertwende und den dazu passenden Stereo-Glasdias und über dieses Hobby habe ich, sozusagen als "Nebenhobby", eine Leidenschaft für alte Mikroskope entwickelt. Optik ist halt immer faszinierend, so oder so...;o))
Ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet der Mikroskopie, finde es aber faszinierend, wenn man durch diese 100 Jahre alten Messinggeräte schaut und sogar ein, wie ich finde, tolles Bild präsentiert bekommt.
Wahrscheinlich sind Mikroskope von heute um ein Vielfaches besser, aber schöner (und vor allem schwerer..;o) sind die alten allemal....
Jetzt habe ich vor kurzem ein traumhaftes Stereo-Mikroskop aus den 50er Jahren von Leitz/Wetzlar mit einigem Zubehör gekauft und habe ein paar Fragen dazu. Ich hoffe, es liest diesen Beitrag jemand, der vielleicht auch ein solches Gerät hat, oder es zumindest kennt. Ich kenne die genaue Typenbezeichnung nicht, aber es ist das große, schwarze Mikroskop, wo die 1-fach Vergrößerung fest installiert ist und man dann über eine Laufschiene noch 2 weitere der insgesamt 4 Objektive einschieben und weiterdrehen kann. Das Mikroskop hat 4 Objektive, 2,4,8 und 12-fach, die Okulare sind 8x, 12,5x und 18x.
Jetzt meine Fragen:
1. Kann mir jemand eine kurze Einschätzung über die Qualitätsklasse dieses Mikroskopes geben? Wenn ich durchschaue, bin ich mehr als beeindruckt, und kann mir nicht vorstellen, dass es noch besser gehen könnte. Aber ich habe noch nie durch ein "modernes" Stereo-Mikroskop einer vergleichbaren Qualitätsmarke geschaut und kenne daher den Unterschied nicht. Ist da noch mal ein großer Qualitätssprung zwischen meinem alten und einem neuen?

2. Beim Zubehör befindet sich unter anderem eine schwarze Glasplatte, die unter den gläsernen Objekttisch eingeschoben werden kann, als Verdunklung des Untergrundes. Diese Scheibe ist leider beim Transport zerbrochen.
Kann mir jemand einen Tipp geben, wo ich da einen Ersatz herbekommen könnte?

3. Dann noch sehr wichtig: Die fest installierten 1-fach Objektive sind von innen im Laufe der Jahre etwas milchig geworden und müßten mal gereinigt werden. Kennt jemand das Mikroskop so gut, als dass er mir sagen könnte, wie ich an diese Linsen von innen herankommen kann? Vorne, an der Front des Objektivträgers befindet sich eine Art Brücke, die mit 4 Schrauben befestigt ist. Wenn man diese Schrauben löst, dann könnte man vielleicht den ganzen Schlitten so weit herausdrehen, dass die Linsen von oben zugänglich werden. Jedenfalls stelle ich mir das so vor. Problem: Ich bekomme die Schrauben nicht gelöst! Das Mikroskop ist in fast neuwertigem Zustand und die Schlitze der Schrauben sind so klein und weich, dass ich mir die schöne Lackierung versaue, wenn ich richtig feste daran drehe.
Außerdem bin ich ja gar nicht sicher, ob das überhaupt der richtige Weg ist. Wer kann helfen!?

Und last but not least suche ich ein passendes Birnchen für die Leitz Beleuchtung, die auch dabei war.  Es ist ein 6V/15W Birnchen mit Bajonett Sockel. Das habe ich im Netz noch nicht gefunden, nur die Version mit Feingewindesockel. Außerdem, kosten die Dinger wirklich um die 20 Euro pro Stück!!??

So, wer bis jetzt durchgehalten hat mit Lesen, dem schon einmal meinen aufrichtigen Dank!
Über Tipps und Anregungen würde ich mich sehr freuen!
Weiß eigentlich jemand, was ein solches Leitz Mikroskop ungefähr Wert ist, heute auf dem Sammlermarkt? Man freut sich ja immer, wenn man nicht zuviel bezahlt hat.....;o))
Ist mein Mikroskop eigentlich auch schon ein "Großfeldmikroskop", wie man es manchmal in alten Werbungen liest? Oder kamen die erst später auf den Markt?
Ihr seht, Fragen über Fragen.......;o((
Viele Grüße
W. Loos

Detlef Kramer

Hallo Herr Loos,

denn mal herzlich willkommen, hier im Forum!

Zu Ihren Fragen kann ich folgendes beitragen:

ohne Abbildung schwer zu beurteilen, aber ich vermute, es handelt sich um die Dinger aus den 50'ern. Die sind, was die Auflösung angeht nur schwer schlagbar. Allenfalls die sehr teuren Zoom-Stereo-Lupen der großen Vier können da mithalten.

Was mich wundert, ist, dass Sie trotz der milchigen Linsen so ein überwältigendes Bild bekommen. Zum Aufbau und der möglichen Zerlegung kann ich leider nichts beitragen. Sie müssen allerdings einkalkulieren, dass die Linsen sich im Verlauf der Jahre verändert haben. Glas ist leider kein Festkörper, sondern eine erstarrte Flüssigkeit und alle Mikroskop-Hersteller haben damit kämpfen müssen, dass sich bestimmte Glassorten mit der Zeit verändern. Dagegen ist man leider machtlos.

Die Birne habe ich möglicherweise, werde nachschauen. Wenn ja, schicke ich Ihnen eine PM.

Herzliche Grüße

Detlef Kramer
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

Vorstellung: Hier klicken

stereofan

Hallo Herr Kramer,
so schnell eine Reaktion! Vielen Dank, das scheint ja ein reges Forum zu sein.
Das mit der milchigen Optik ist ja nur bei dem fest installierten 1-fach Objektiv. Da kommt man halt nur an die Unterseite zum Reinigen dran, und der leichte Belag scheint von der Innenseite her daraufzuliegen. Dazu müsste man  die Lupen aber irgendwie herausnehmen können, das ist doch bestimmt möglich...Frage ist nur, wie..;o)
Der Schleier ist nur sehr leicht, aber wenn man danach die kristallklaren Bilder bei den einschiebbaren Objektiven sieht, bemerkt man den Unterschied sofort und will natürlich das feste Objektiv auch so schön klar haben.....
Wenn Sie mir mit dem Birnchen weiterhelfen können, wäre ich Ihnen sehr dankbar!
MfG
W. Loos


stereofan


Ja, genau das ist es!!

Können Sie mir etwas zu meinen Anfragen sagen?
Viele Grüße
Wolfgang

TPL

Hallo Wolfgang,
ich bin ein begeisterter Nutzer dieses schönen und leistungsfähigen Stereomikroskops http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3020.msg18646#msg18646 und hatte bei zweien davon das gleiche Problem mit den 1x-Objektiven. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Objektiv-Schlitten einmal in Ruhe abzumontieren und dort nicht allein die Rückseiten dieser Objektive zu reinigen, sondern auch das wahrscheinlich schon festgebackene Fett auf der Zahnstange abzuputzen und durch frisches Fett zu ersetzen. Damit würde ich aber auf jeden Fall warten, bis Du geeignete Schraubendreher dafür hast, denn sonst kann Schlimmeres passieren als dass nur der Lack von den Schraubenköpfen platzt.

Die Schwarzglas-Platte lässt sich vielleicht vom Glaser nachmachen. Allerdings muss es ja nicht unbedingt Glas sein. Eine dunkle Pappe erfüllt den Zweck (bis die ersten Tropfen darauf fallen) auch.

In meiner Original-Beleuchtung (mit den "Kniegelenken") waren Birnchen mit Schraubfassung. Allerdings warten die bereits auf Ihren Ersatz durch LEDs.

Deine Frage nach der Qualität kann ich kaum objektiv beantworten, da ich diese Geräte schon allein ihrer ansprechenden Form wegen mag. Ich bin jedenfalls zufrieden damit und nehme dafür ein paar Schrulligkeiten gerne in Kauf. Das Mikroskop eignet sich z.B. sehr gut zum Auslesen von Mikrofossilien, da man durch die offene Tisch-Bauweise ganz leicht eine Einschub-Vorrichtung für Standard-Mikrozellen adaptieren kann und dann bequem die ausgelesenen Körnchen durch die Löcher der Ausleseschale fallen lässt. Ich kenne kein anderes Mikroskop, bei dem das so leicht geht.

Viel Spaß damit!

Jürg Braun

Guten Tag Wolfgang

Ich besitze keine solches Stemi und kann Dir deshalb auch nicht weiter helfen. Ich rate dir zu viel Geduld und Sorgfalt. Wäre Jammer schade wenn das Stemi Schaden nehmen würde.

Gruss

Jürg

stereofan



Hallo nochmal an alle!
Komme erst jetzt dazu, nochmal "Stellung" zu nehmen", leider hatte mich eine üble Grippe (keine Schweinegrippe...;o) übers Wochenende dahingerafft.
Vielen Dank nochmal für die lieben Hinweise, ich bin sogar ein Stückchen weitergekommen!
Will heißen, mit viel Geduld, aber auch Kraft, ist es mir dann doch gelungen, diese 4 biestigen Schrauben der Schlittenbrücke zu lösen. Das war ein Akt, kann ich euch sagen, die Messingschrauben sind butterweich und waren seit 1954 garantiert noch nie bewegt worden. Die saßen gnadenlos fest. Das Problem ist, dass ein 2mm Feinmechaniker-Schraubendreher in der Regel keinen 5cm dicken Knauf hat, auf den man dementsprechende Kraft übertragen könnte. Die dünnen Griffe der normalen Dreher taugen dazu nicht und nur mit Caramba und immer wieder draufklopfen gaben die Schrauben schließlich nach. Leider nicht, ohne dabei einen der Schlitze zu beschädigen, aber glücklicherweise geht er noch. Jetzt habe ich sie nur noch leicht wieder eingedreht, die müssen ja sowieso nichts halten.
Jetzt ist die 1-fach Optik wieder glasklar und ich bin glücklich!
Beim Glaser war ich auch, da wird man sehen, ob es heutzutage noch so dünnes Glas für die Schwarze Scheibe gibt, das könnte problematisch werden...
Eine Frage noch: Was genau versteht man unter einem "Großfeldmikroskop"? Laienhaft deute ich das so, dass das Sehfeld entsprechend größer als bei anderen ist. Aber ab wann ist das denn der Fall? Ist dieses Leitz, welches ich besitze, auch schon ein Großfeldmikroskop? Oder kamen die erst später auf?
Viele Grüße
Wolfgang

felix

Hallo Wolfgang,

1.  Ein Tropfen Benzin auf die Schraube so, daß es ins Gewinde kriecht, wirkt Wunder.
2.  "So dünnes Glas"?  Ich habe ebenfalls ein solches Mikroskop (leider nicht zur Hand) und erinnere mich an eine recht kräftige (2-3mm) Scheibe.
3.  Großfeld hieß damals im wesentlichen: erweitertes Sehfeld durch erweiterten Tubus.  Dein Tubus ist 30mm weit und zumindest auf dem 12,5-Okular sollte "GF" stehen.  Also ja, Du hast ein Großfeldmikroskop -- oder jedenfalls hat Leitz es damals so genannt.

Das Mikroskop ist eine ergonomische Katastrophe.  Mir tut jedesmal der Rücken weh, wenn ich mich darüber krümme.  Aber es ist mechanisch so präzise und stabil, einfach liebevoll gearbeitet und optisch so überzeugend, daß ich mich von meinem nicht mehr trennen konnte.  Arbeiten tu ich aber lieber mit dem Nachfolger, dem TS.

Weiterhin viel Freude an dem schönen Gerät!
-- felix
"Du" angenehm.

stereofan


Danke Felix!

Mit "Caramba" meinte ich nicht etwa einen Kraftausdruck, sondern natürlich das allseits bekannte Schmiermittel...;o))
Das sollte dem Benzin gleichkommen. Aber da es sich um lackierte Senkkopfschrauben handelt, die einen fast perfekten "Stopfen" bilden, ist selbst für Benzin oder ähnliches kaum ein Durchkommen!

Das Glas scheint irgendwo bei 1,5mm zu liegen. Ich kenne das Problem mittlerweile bei gebrochenen Milchglasscheiben von antiken Stereobetrachtern. Bis in die 50er Jahre war 1mm-1,5mm dünnes Glas kein Problem, danach starb es langsam aus. Und wenn man "mal eben" beim Glaser eine 1,5mmm dünne, und dann auch noch pechschwarze Opalglasscheibe haben will, dann lächelt er nur.....
Aber er gab mir Hoffnung, er kennt da jemanden, der jemanden kennt.....

Ja, die 12,5er Optik ist eindeutig die Größte! Da muß man richtig mit den Augen rollen, wenn man alles erfassen will. Die 8-fach ist dagegen klein und bei der 18er habe ich den Eindruck, dass sie irgewndwo dazwischen liegt.

Als ergonomische Katastrophe" ist mir das Leitz bisher noch nicht aufgefallen.
Wir empfehlen den original "Tripp Trapp" von Stokke, das klassische Kinderstühlchen...;o)) Es empfiehlt sich allerdings, den Babybügel, der das Herausfallen verhindern soll, vorher abzumachen....., es sei denn, du bist ca. 70-80 cm groß.
Ich streite immer mit meiner Kleinen, wer jetzt darauf sitzen darf.
Aber Spaß beiseite, es ist total bequem und hat eine optimale Sitzhöhe, weil einstellbar.
Fairerweise muß ich anfügen, dass ich dieses Mikroskop als reine "Spaßmaschine" nutze und mir nur irgendwelche winzigen Sachen darunterlege, um mich an der sensationellen Optik zu erfreuen. Seitdem habe ich keine Insekten mehr in der Wohnung....
Ich benutze es nicht stundenlang zum Arbeiten, daher hatte ich bisher auch noch keine Rückenprobleme.
Viele Grüße
Wolfgang

TPL

Hallo Wolfgang,
statt Caramba eignet sich auch WD40 sehr gut, um festgebackene Gewinde zu lösen. Nur sollte man damit nicht in der Nähe der optischen Geräte herum sprühen, sondern eine ordentliche Menge in einen dichten Glasbehälter abfüllen (ich verwende ein flaches Einmachglas). Kleine Teile kann man darin über mehrere Tage "einmachen" oder aber mit einem Pinsel die betreffenden Stellen betupfen - das wirkt oft Wunder!

Ich verwende an diesem Gerät fast ausschließlich die 12,5x-Okulare, weil sie - wie Du schreibst - ein angenehm weites Feld überstreichen.

Zur ergonomischen Katastrophe: ich stimme Felix zu - aber nur, wenn man dieses kleine Gerät auf einen Tisch mit der heute üblichen niedrigen Tischplatte stellt. Dann müssen - wie früher in vielen Uni-Arbeitszimmern üblich - die dicken Wälzer aus der Bibliothek als Unterlage zweckentfremdet werden. Dies war tatsächlich eine ergonomische Katastrophe, denn dabei müssen die Arme für jedes Manöver unnatürlich angewinkelt werden - auf Dauer sehr unangenehm.
Viel sinnvoller ist es da, einen Tisch zu verwenden, der eine Höhe hat, die auch ansonsten für die Auslesearbeiten besser geeignet ist. In meinem Fall liegt die Tischplatte dann bei ca. 95 cm Höhe. Ein guter Kompromiss ist eine Tisch-Auflage aus einer dicken Küchenplatte (kurze Reste gibt es günstig im Baumarkt). Man kann davon auch mehrere aufeinander legen und sie für eine andere Nutzung des Tischs wieder zur Seite stellen.

Bernhard Lebeda

Zitat von: TPL in November 11, 2009, 11:09:29 VORMITTAG
In meinem Fall liegt die Tischplatte dann bei ca. 95 cm Höhe. Ein guter Kompromiss ist eine Tisch-Auflage aus einer dicken Küchenplatte (kurze Reste gibt es günstig im Baumarkt). Man kann davon auch mehrere aufeinander legen und sie für eine andere Nutzung des Tischs wieder zur Seite stellen.

Jawohl das kann man  ;D




Und wenn man dann so ein Monster wie das MBS-10 hat, kann man im Stehen mikroskopieren  :D

War ein Grund warum ich mich davon wieder getrennt habe. Ein kleines Gerät hoch zu kriegen ist doch in der Tat eine vergleichsweise leichte Übung!!


Gruss

Bernhard
Ich bevorzuge das "DU"

Vorstellung

TPL

Hallo Wolfgang,
neben dem "offiziellen" Namen (s. Betreff) habe ich gerade noch die Sehfeld-Daten aus dem Prospekt geholt (die Werte passen sogar zu meinen Messungen mit Millimeter-Papier als Hintergrund ;D):
Beim 1x-Objektiv liegt es mit dem G8x-"Okular mit großem Sehfeld" bei 20 mm, mit dem G12,5x bei 18 mm und mit dem G18x bei 12 mm. Die Sehfelder der stärkeren Objektivpaaren sind umgekehrt proportional dazu.
Solche Werte werden weder die Besitzer eines aktuellen Stereomikroskops, noch der zeitgleich gebauten Geräte neidisch werden lassen, aber was zählt ist der Gesamteindruck aus einem ausreichend großen Sehfeld mit großer Tiefenschärfe und gutem Kontrast.

stereofan



Danke abermals für die Infos!
Was mich stutzig macht, ist, dass auf meinem 8er Okular als einzigem von den drei Paaren kein "G" davorsteht.
Wenn ich deine Angaben richtig verstehe, dann ist das G-8er dasjenige, welches mit 20mm das größte Bild liefert?
Bei mir ist das 8er (ohne das G) aber das, welches ein deutlich kleineres Bild als die beiden anderen liefert.
Habe ich jetzt nur etwas nicht richtig kapiert, oder gibt es tatsächlich eine G-Version dieses 8er-Okulars, welches ich anscheinend nicht besitze?
Wenn ja, wäre das jammerschade, denn wo bekomme ich dann wohl ein einzelnes Paar dieser Okulare her?
Die müßten dann natürlich her, um mir mein Scxhätzchen zu perfektionieren....;o))
Gruß
Wolfgang