Fehlender Schlüssel zu altem Zeiss Objektiv-Kästchen

Begonnen von Klaus Herrmann, März 02, 2020, 13:01:14 NACHMITTAGS

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Klaus Herrmann

Diese Schlösser sind immer ziemlich schlicht.

Ich warte jetzt noch 2 direkte Anfragen und dann geh ich mal zu der Schließtechnik Firma hier bei uns in der Nähe.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Horst Jux

Hallo Klaus

Zitat von: Klaus Herrmann in März 04, 2020, 22:27:41 NACHMITTAGS
Diese Schlösser sind immer ziemlich schlicht.

das denke ich eher nicht. Wenn es so wäre reicht ein einfacher Bart wie bei einfachen Schrankschlössern. Die Bärte dieser Schlüssel sind  aber gestuft. Jeh mehr Stufen ein Bart hat desto schwerer werden sie wohl zu öffnen sein. Aber warten wir es mal ab.

Zur Ansicht ist hier mal ein ausgebautes und geöffnetes Schloss eine älteren Mikroskops (SRB a STYS; Prag.)

VG,
Horst
Gern per Du.

Klaus Herrmann

Horst,
ja aber vergleichsweise zu einem BKS-Schloss doch wirklich schlicht. Und ganz sicher stimmt: die haben nicht für jedes Schloss einen individuellen Sicherheitsschlüssel gemacht. Siehe die verblüffende Ähnlichkeit von Zeiss und Leitz Schlüsseln. Von denen habe ich genügend.

Ich habe noch einen anderen Ansatz: es liegt am Schloss, denn mit dem Schlüssel von Gerd kann ich was bewegen, es knackt, dann aber kann ich nicht weiter drehen.
Ich werde jetzt mal vorsichtig einen Tropfen Öl in den Zylinder träufeln.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Klaus Herrmann

Hallo zusammen,

eigentlich dachte ich dass das Thema in einem Tag beendet ist: es melden sich 3 Besitzer des leider immer noch gut verschlossenen Kästchens, davon 2, die mir spontan den Schlüssel leihweise überlassen. Er passt, ich lasse ihn kopieren und bezahle mit 2 Krügerrand und alles ist gut.

Der Öl-Trick hat nichts gebracht. Heute war ich in der Schlüssel/Schloss Firma und der Spezialist vor Ort hat mir bestätigt, dass das richtige Wertarbeit ist und auch, dass der Schlüssel von Gerd fast passt, aber noch eine Zuhaltung blockiert. Aber er hat mir die Hoffnung genommen, dass wir durch Versuch und Irrtum weiter kommen. Er schätzt, dass hier locker 50 Varianten möglich sind. Und das mit dem Wachsabdruck nicht funktionieren wird, weil die Zuhaltungen sicher versetzt wirken.

Mit Gewalt würde er es auf bekommen. Ich habe ihm klar gemacht, dass er hier symbolisch mit dem Autonarren zu tun hat der einen feuerrot lackierten Ferrari besitzt, dem angeboten wird die verschlossene Tür mit einem Geißfuß zu öffnen. Hat er verstanden.

Also ich hoffe immer noch auf den Besitzer des identischen Kästchens mit passendem Schlüssel oder offen, damit man das Schloss von innen sieht.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Werner

Hallo Klaus!

Nimm doch mal Kontakt auf mit den Leuten, die Horst Jux verlinkt hat.

Oder entferne die 8 Holzschrauben und sprenge den Sperrholzdeckel mit Messern ab, dann kommt man ans Innere und auch ans Schloß. Wenn es von innen angeschraubt ist, kann man es vielleicht öffnen.
Den Sperrholzdeckel kann man wieder aufleimen.

Gruß - Werner

Klaus Herrmann

Hallo Werner,

der Unterschied zwischen uns beiden ist dass ich der symbolische Besitzer des roten Ferrari bin! An diese Lösung denke ich erst, wenn alle noch laufenden Anfragen negativ beantwortet sind. Ich habe immer noch Hoffnung.

Diese Schlosskünstler sitzen alle in Hamburg oder München in Stuttgart oder Umgebung habe ich noch keinen entdeckt.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Horst Jux

Gern per Du.

Klaus Herrmann

Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Horst Jux

Hallo.

Für alle die mitlesen.

Hier habe ich ein Video gefunden wo man die Probleme bei guten Schlösser sehen kann.
Dann versteht man auch daß diese Schlööser auch in Haus-Wohnungstürem viel besser sind als die preiswerten heutigen Svhließzylinder.
VG,
Horst

https://www.xemphimtap.com/video/pVhIzSgZ6fY/chubbschl%C3%B6sser-grundlegend.html
Gern per Du.

Klaus Herrmann

Hallo zusammen,

vielleicht kennen nicht alle die Website von Timo Mappes, der seit vielen Jahren historische Mikroskope sammelt und inzwischen der Direktor des Optischen Museums in Jena ist.
Das Museum ist zur Zeit geschlossen, weil es umgebaut wird, aber Timos Website kann man aufrufen und es lohnt sich die perfekte sorgfältige Dokumentation zu durchforsten.

Darin habe ich den direkten Vorgänger meines Kästchens gefunden. Der einzige Unterschied: es hat noch das alte Zeiss-Schloss; bei der Neuauflage wohl Ende der 20er Jahre wurde auf den flachen Schlüssel gewechselt.
Was man sofort sieht: das Schloss ist eingebaut, das bedeutet, dass auch nach absprengen des Deckels das Schloss gar nicht zugänglich wäre. Also das ist keine Lösung!

https://www.musoptin.com/item/apochromate-auf-schlittenobjektivwechslern-carl-zeiss-jena-um-1919/

Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Gerd Schmahl

#25
Hallo Klaus,
Zitat von:  Klau HerrmannWas man sofort sieht: das Schloss ist eingebaut, das bedeutet, dass auch nach absprengen des Deckels das Schloss gar nicht zugänglich wäre.
Das halte ich nicht für sicher, denn die flachen Schlüssel müssen recht tief eingeführt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da so dickes Holz verbaut ist. Anbei ein paar Fotos von dem Schloss zu dem der Schlüssel gehört, den ich Dir geliehen habe. Die Außenhülle ist nur eingepresst und könnte eventuell auch bei Deinem Schloss gezogen werden. Die Schlüsselführung ist lose gesteckt, da sie sich ja beim Schließen mitdrehen muss, und kommt dann auch gleich mit. Danach liegen die 3 Schließbacken frei. Die müssen gleichzeitig hoch gedrückt werden, damit der Riegelhalter frei wird und der Riegel selber bewegt werden kann.
Beste Grüße
EDIT: Bei DEinem Schloss müsste aber wahrscheinlich ein Haken gedreht werden, statt ein Riegel vor und zurück geschoben, denn wie solte ein Riegel Den Deckel halten. Dgl. gild für das abgebildete ältere Kästchen mit dem Bartschlüssel.
Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Klaus Herrmann

Hallo Gerd,
Danke erst mal für das Verleihen deines Schlüssels er ist schon wieder auf dem Rückweg zu dir.

Ich vermute, dass mein Schloss tatsächlich eingebaut ist im Gegensatz zu deinem. Wenn du das Bild genau anschaust, dann kannst du erkennen dass der Innenraum mit dünnen Holzplatten ausgekleidet ist. Dadurch wird das Schloss komplett abgedeckt nach meiner Interpretation.
Es ist noch ein weiterer Schlüssel aufgetaucht ähnliche Form, etwas kürzer und der Bart ist noch eine neue Variante. Der ist unterwegs zu mir, wenn der jetzt auch nicht passt, dann denke ich in der Verzweiflung über Kreissäge nach. Warten wirs ab.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Gerd Schmahl

Hallo Klaus,
bevor Du über Kreissägen nachdenkst, denke lieber über die Schrauben auf der Oberseite des Kastens nach und einen Stechbeitel, um die geklebte Deckelplatte abzuheben.
Auf dem Bild mit dem total zerlegetn Schloss kann man übrigens erkennen, wie man durch unterschiedliches Legen der Backen verschiedene Schlüsselkonfigurationen bekommt.
Beste Grüße
Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Peter G.

Man könnte aber auch zu einem Schlosser gehen, der eine Bandsäge mit dünnem Blatt für Metall hat. Er soll am aufrecht gestellten Kästchen von der Schlossseite her den Schließriegel absägen.
Wenn schon sägen, dann halte ich das für die schonendste Art.

Gruß
Peter G.

Klaus Herrmann

Danke für eure Vorschläge zu Zerstörung des Kästchens.

Ich hab den Nachbarn schon gefragt ob er seine große Kreissäge nicht rausholen kann mit der wir immer gemeinsam das Kaminholz von 1 m auf 33 cm bringen und dann einmal quer durch, damit die Objektive nicht beschädigt werden. Dann zum leichteren Öffnen alle Ecken absägen, der Rest geht mit meinem Fäustel den ich noch vom Mineraliensammeln habe. Und gut is. 8) ;D 8)
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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