Fehlender Schlüssel zu altem Zeiss Objektiv-Kästchen

Begonnen von Klaus Herrmann, März 02, 2020, 13:01:14 NACHMITTAGS

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Klaus Herrmann

Neuigkeiten:

der Stuttgarter Lockpicker hat sich telefonisch gemeldet. Ich habe ein sehr freundliches Telefonat mit ihm geführt und er meinte, dass das zwar mal was anderes sei er aber die Herausforderung annehmen würde.

Also Kreissäge bleibt erst mal im Schuppen!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Horst Jux

Moin Klaus.

Zitat von: Klaus Herrmann in März 07, 2020, 15:47:57 NACHMITTAGS
Neuigkeiten: ...
Also Kreissäge bleibt erst mal im Schuppen!

Das freut mich sehr.
VG,
Horst
Gern per Du.

Klaus Herrmann

#32
Der Schlüssel zur Lösung sieht so aus; und dann bestätigt sich wieder was Banales: wenn er passt ist das Problem gelöst.

Man sieht ähnlich, aber eben doch anders. Ein guter Freund hat den Schlüssel gerade als Beifang in einer kleinen Schachtel gefunden. Man sieht, dass das Schloss innen bündig anschließt - nicht wie beim etwas älteren Kästchen von Timo versteckt, aber eben auch nicht aufgesetzt wie bei Gerd. Nun sind die Schätze auch zugänglich: es sind lauter Apochromaten. PLanapos gabs damals noch nicht. Laut Katalog von 1930 hat ein Apo 90 / 1,4 damals 300.-RM gekostet, dafür hat man schon ein komplettes Mikroskop bekommen.
Ich bin natürlich froh über die glückliche Auflösung und danke allen, die sich aktiv mit guten Vorschlägen beteiligt haben.

Natürlich habe ich nie im Leben daran gedacht den schönen Mahagonikasten brutal zu öffnen. Wenn man sieht was das für eine präzise Tischlerarbeit ist hat man wirklich Freude an dem kleinen "Tresor". Allein schon das Schloss ist ein Kunstwerk. Beim Schließen schnappen die beiden Dornen aus dem Riegel und greifen in das Schließblech ein. Übrigens: die Drehrichtung ist gerade anders rum, wie gewohnt: im Uhrzeigersinn wird geöffnet!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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beamish


Deswegen kann das Schloß auch beim Schließen zuschnappen. Da werden wohl die beiden Nasen (geferdert?) nach Innen gedrückt und fahren im geschlossenen Zustand wieder aus. Ist das so?
Gratulation zu der sauberen Lösung!

Grüße
Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Klaus Herrmann

Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Gerd Schmahl

Hallo Klaus,
man sieht auch, dass die Schlösser mit der Zeit immer sparsamer wurden: Bei deinem Vorkriegsschloss sind mindestens 4 Schließblöcke verbaut, wie man an der Zahl der Abstufungen sehen kann (die 5. Abstufung bewegt den Veriegelungsmechanismus). Bei dem Nachkriegsschloss sind es nur noch 3 und bei dem aus den 70er/80er Jahren ist es nur noch ein Block, wie man an dem kleinsten Zeiss-Jena-Schlüssel leicht erkennen kann. Insgesammt hat man wohl im Laufe der Zeit die Erfahrung gemacht, dass es eher kontraproduktiv ist die Kleinigkeiten, auch wenn sie teuer waren, so schwer zu verschließen, wenn die Kiste selber doch gut in eine Tasche passt, ein verschwundener Schlüssel aber reglmäßig Probleme bereitet. Die späteren Zusatzeinrichtungen hatten dann einfach nur kleine Knöpfe statt richtiger Schlösser. Die halten den Deckel zu, aber man braucht keinen Schlüssel mehr.
Beste Grüße
Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Hugo Halfmann

Lieber Klaus,

das freut mich sehr, dann kann ich die gestern und heute zusammengesuchten Schlüssel wieder zurückstecken.

Lieber Gerd,
Zitat....an der Zahl der Abstufungen....
Es muss Zuhaltungen heissen. *Klugscheißmodus aus*

Viele Grüße aus dem Bergischen Land

Hugo Halfmann

Gerd Schmahl

#37
Hallo Hugo,
heißen die tatsächlich "Zuhälter"?
Duck und weg.
Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Klaus Herrmann

Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Hugo Halfmann

Lieber Klaus,

nein, das wäre vergebliche Liebesmüh' gewesen.
Viele Grüße aus dem Bergischen Land

Hugo Halfmann