Hauptmenü

Noch mehr Bilder aus dem Moor

Begonnen von anne, März 06, 2020, 17:13:52 NACHMITTAGS

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

anne

Hallo Gerd,
ich habs ausprobiert, bei Drehung um 180° bleibt dunkelgrün dunkelgrün und hellgrün bleibt hellgrün.
Könnte aber trotzdem ein DIC-Effekt sein.

Hallo Bernd,
von der Species auf dem ersten Bild findest Du in der Probe auch recht viele und sie sind wesentlich größer! (Lesquereusia Schlumberger 1845)
Ansonsten finden sich in jedem Tropfen außer der Perlensonne immer noch etliche weitere Sonnentierchen und Amöben.

Gerd Schmahl

Hallo Anne,
bei Drehung um 180 Grad sollte natürlich das gleiche Ergebnis wieder auftauchen, sogar alle 90 Grad (Stichwort Auslöschung bei Polarisation). Interessant wäre eine Drehung um 45 Grad, am besten auf einen Drehtisch. Ein normaler Mikroskoptisch ist natürlich nicht dafür konstruiert, aber vielleicht läßt sich das Präparat ja vorsichtig von Hand verdrehen.
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Heiko

Danke Anne,

falls im Hellfeld nur eine Hälfte beidseitig ,,berandet" erschiene, wäre meine halbgebildete Welt wieder in Ordnung. Jedenfalls hatte ich Bernd während der Kornrade so verstanden ...

Viele Grüße,
Heiko

Bob

Zitat von: bernd552 in März 07, 2020, 18:50:49 NACHMITTAGS
@Bob
Ich murkse die Tierchen nicht fürs REM ab, ich verewige sie möglichst ästhetisch im Bild (und demnächst im Hologramm) um interessierten Menschen einen - vieleicht staunenden - Blick in die Welt des Kleinen zu ermöglichen ;)

Hallo Bernd, für mich völlig ok! Was man kennt, macht man nicht kaputt. Daher ist das Zeigen der Schönheit dieser mikroskopischen Lebewesen auch in ihrem Interesse, auch wenn einzelne Exemplare es nicht überleben.

Viele Grüße,

Bob 

anne

Hallo Heiko,
kannst Du mir das genauer erklären:
"falls im Hellfeld nur eine Hälfte beidseitig ,,berandet" erschiene"
Da ich nicht dabei war, bin ich nun nicht sicher was gemeint ist.
lg
anne

Bernd

Hallo Anne, Gerd, liebes Forum,

hier, ebenfalls aus der Probe von Gerd, eine ca. 550 µm lange Pleurotaenium trabecula im DIC, um zu zeigen, wie sich das Aussehen der Alge durch Drehung um 90° verändert. Algen der Gattung Pleurotaenium ändern, wahrscheinlich wegen des Aufbaus ihrer Zellwand, im DIC ihr Aussehen abhängig von ihrer Orientierung besonders stark. Hier wurde die minimale Kontrastierung gewählt. Mit stärkerer Kontrastierung ist der Effekt noch sehr viel ausgeprägter.

Viele Grüße
Bernd


Heiko

Gerne Anne,

im Hellfeld sollten ältere Zellabschnitte durch Eisen(III)-Einlagerungen gefärbt erscheinen, habe das bei Deinem Exemplar einmal improvisiert:



Viele Grüße,
Heiko

anne

Lieber Bernd,
danke für die Aufklärung des Frabeffektes hell/dunkel.

Lieber Heiko,
auch Dir danke für die Improvisation. Ich werde das in Zukunft genauer beachten und beobachten.
Evtl. kann Bernd mir seinen tollen Vortrag als pdf zur Verfügung stellen?

lg
anne