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Liebliches mit Bittersalz

Begonnen von witweb, April 25, 2020, 19:17:54 NACHMITTAGS

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witweb

Hallo zusammen,

Bittersalz (Epsom Salt, Magnesiumsulfat-Heptahydrat) im polarisierten Licht hatten wir ja hier schon öfter. Eigentlich ist Bittersalz eine gute ,,Einstiegsdroge" für das Beobachten von Kristallen im pol. Licht, aber ich hatte noch nie etwas damit gemacht. Nun habe ich mich  von den Beiträgen der letzten Jahre inspirieren lassen und selbst einige Versuche angestellt.
Ein paar Bilder möchte ich hier zeigen, alle sind durch Kristallisation aus Lösungen entstanden.
Was ich immer gern mache, ich verteile zusätzlich ein paar kleine Tröpfchen auf dem OT, daraus entstehen oft schöne Motive.
Zusätzlich zum Schielen -  zwei Stereobilder, erstellt mit Picolay.

Viel Spaß beim Anschauen!

Michael

Dieser Post wurde aus recycelten Elektronen erstellt
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Leitz Orthoplan
Zeiss Standard 18 mit Fluoreszenz-Auflichtkondensor IV FL
Lomo Biolam, Motic SMZ-168
Canon EOS 750D
https://mikrokristalle.net
https://www.youtube.com/@Mikrokristalle

witweb

Bilder..
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witweb

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Soki

Wunderschöne Farben, fast schon psychedelisch anmutend. Tolle Aufnahmen!

beste Grüße,
Simon

witweb

#4
Hallo Simon,
danke für die Rückmeldung!
Hier sind noch zwei Bilder. Das erste ist eher eine Spielerei zur Erzeugung einer 3D-Ansicht.
Das zweite ist aus Bittersalz und einer Ammoniaklösung entstanden.
VG
Michael
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bernd552

Hallo Michael,

das erste und letzte Bild gefallen mir sehr, es sind nicht sooo typische Kristallisationen, wie man sie so kennt.

Was machst denn du so mit deinen Lieblingsbildern, Poster oder Tapeten .... oder beläßt du sie in digitaler Form auf dem Speicher im dunkeln - diese Frage beschäft mich momentan bei meinen Schnapp(s)schüssen -.

LG
Bernd

witweb

Hallo Bernd,

also im Moment habe ich die interessanteren Bilder in einer Lightroom-Galerie. Also in der Wolke. Ist aber nur, damit ich sie mal jemanden zeigen kann, wenn das Gespräch darauf kommt.
Ab und zu mache ich in meinem Lieblingsdrogeriemarkt mal ein paar Ausdrucke am Automaten, z.B. im Format 10x15. Da kann man gut auf der Rückseite was drauf schreiben und z.B. mit in ein Päckchen legen. Oder ich schenke so ein Bild meinem Hausarzt und sage: "Schau mal, was du so verschreibst." Geht gut mit Ibuprofen, Paracetamol u.v.a. :)
Poster-, Leinwand, oder Kalenderaktionen habe ich noch nicht gestartet, obwohl ich schon ab und zu daraufhin angesprochen werde. Da fehlte mir bisher die Motivation.
Was ich aber mache, ich missbrauche eine Powerpoint-Präsentation (genaugenommen OpenDocument Präsentation), wo ich die meisten Bilder, Zusatzinfos zum Making-of, Links usw. für mich dokumentiere. Ansonsten ist der Überblick schnell dahin...

LG
Michael
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bernd552

Zitat von: witweb in April 27, 2020, 17:30:13 NACHMITTAGS

Was ich aber mache, ich missbrauche eine Powerpoint-Präsentation (genaugenommen OpenDocument Präsentation), wo ich die meisten Bilder, Zusatzinfos zum Making-of, Links usw. für mich dokumentiere. Ansonsten ist der Überblick schnell dahin...

Lieber Michael,

den Überblick habe ich bei bestimmt über 1000 Bildern schon lange verloren ;)

Erst kürzlich entdeckte ich zufällig auf meiner Festplatte einige mehrere Jahre alten REM-Bilder, die mir sehr gefallen und konnte vestehen, diese nicht zur "1A Kategorie" separiert zu haben.
Ich suche immer noch für mich nach Bildarchivierungen mit Wiederfindungsmöglichkeiten.

LG
Bernd

othum

Hallo Bernd,

Zitat von: bernd552 in April 27, 2020, 19:41:41 NACHMITTAGS

den Überblick habe ich bei bestimmt über 1000 Bildern schon lange verloren ;)

Erst kürzlich entdeckte ich zufällig auf meiner Festplatte einige mehrere Jahre alten REM-Bilder, die mir sehr gefallen und konnte vestehen, diese nicht zur "1A Kategorie" separiert zu haben.
Ich suche immer noch für mich nach Bildarchivierungen mit Wiederfindungsmöglichkeiten.


ich mache das mit Lightroom bei konsequenter Vergabe von Stichwörtern bei Import und Nutzung diverser Bewertungsfunktionen nach Fertigstellung (Farbmarkierung oder Anzahl Sterne) sowie von Sammlumgen. Ausserdem ein Word-Laborjournal mit Dokumentation der Aufnahme- und Entwicklungsparametern (klingt schlimmer als es ist, da ich weitgehend Vorgaben erstellt habe).

Beste Grüße, Oliver
Zeiss Axiovert S100 HF/Ph/DF, Auflicht-FL
Zeiss Axioskop 50 HF/Ph/Pol, Auflicht-HF/DF/Pol
Kamera: Pentax K-1

witweb

Hallo,

ja das ist schon ein Problem. Vor allem, wenn man sich nicht von Anfang an auf ein System festgelegt hat. Das geht wohl den meisten so. Meine "normalen" Fotos (Urlaub, Natur, Familie usw.) organisiere ich auch mit LR. Allerdings nicht so konsequent, wie Oliver. Ich vergebe zwar Stichwörter, aber da würde ja noch mehr gehen. Und wenn ich mal etwas spezielles Suche, ist oft auch Excire Search eine gute Hilfe.
Was die Bilder von den Mikrokristallen anbelangt, liegen die natürlich auch im LR-Katalog. Aber da ich eben auch zusätzliche Infos mit erfassen will, hat sich die OpenDocument Präsentation ganz gut bewährt (siehe Übersichtsbild). Die kann gut "mitwachsen", denn wenn man damit anfängt, überschaut man ja noch nicht alles. Es würde natürlich auch "professioneller" gehen, z.B. mit einer Datenbank. Das habe ich auch mal getestet, ist mir aber zu viel Arbeit, für das was ich brauche. Das hängt natürlich auch davon ab, wie viele Bilder man "verwalten" will. Ich nehme in die Präsentation auch nicht jedes Bild auf. dafür gibt es dann Links zu den Ordnern.

VG
Michael



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Nordlicht

Hallo Michael,

wieder einmal sehr nett was du uns hier präsentierst.
Ich würde es wie Bernd halten.
Das erste und das letzte sind auch meine Favouriten.
Den schiefen Blick hab ich schon öfters vergeblich versucht,
hat leider auch bei deinen Bildern nicht geklappt.

Grüße Matthias

witweb

Hallo ADi und Matthias,

danke für die positiven Rückmeldungen!
Zu den Stereo-Bildern. Wenn ich beim Stacken merke, dass die Anzahl der notwendigen Bilder über dem "Normalen" liegt, mache ich gern zusätzlich diese Stereobilder. Das geht mit Picolay einfach und schnell. Schade nur, dass nicht alle damit klarkommen. Ich weiß auch nicht, wie groß der Prozentsatz der Leute ist, die mit solchen Bildern gut etwas anfangen können, nichts erkennen, oder sie einfach nur doof finden.  :)

VG
Michael
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olaf.med

Lieber Michael,

ich schätze Deine Stereopaare sehr - was für ein wohltuender Unterschied zu den wirklich doofen Anaglyphenbildern! Ich bin auch sicher, dass sich jeder, der zwei halbwegs normale Augen hat, die Technik des Betrachtens im "Schielblick" aneignen kann, und das dann auch sehr genießt.

All Deine Bilder sind wirklich ein ästhetischer Genuss.

Herzliche Grüße,

Olaf
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34049.0

olaf.med

Lieber Adi,

Zitatdas liegt nicht an den Augen :-)

OK, akzeptiert, wer nicht will....

Herzliche Grüße,

Olaf
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
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witweb

Hallo,

@ ADi -  ich habe mir die Seiten auf photomacrography.net angeschaut. Danke für die Links. Dort findet man ja häufig solche Bilder, meist sehr beeindruckende.
Die Sache mit der Brille kannte ich nicht, allerdings ist ja gerade der Vorteil dass man diese Art von Stereobildern eben ohne zusätzliche Hilfsmittel betrachten kann. Ich denke, es ist eine Sache der Übung. Viele geben einfach zu schnell auf, von ein paar Ausnahmen mal abgesehen.

@ Olaf - Danke für die erbauliche Rückmeldung! Dann werde ich auch in Zukunft diese 3D-Bilder zeigen. Ich hatte mich nämlich gerade entschlossen, das zukünftig sein zu lassen.  ;)

Viele Grüße

Michael
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