Daten für China-Mikroskop? (XSZ-107E)

Begonnen von Cancun, November 18, 2009, 10:40:12 VORMITTAG

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Manfred Rath

Guten Morgen,

Randunschärfen und chromatische Aberrationen sind bei meiner Art der Adaption natürlich vorhanden - aber durchaus nicht dramatisch und mit EBV für mich kein unlösbares Problem.
Zudem fotografiere ich lieber biologische Objekte als Strichplatten-und das meine Fotos keinen vom Hocker hauen ist durchaus gewollt  ;D.

Ich verwende übrigens keine Objektive "chinesischer Provenienz" sondern ausschließlich solche deutscher Handwerkskunst.
Wenns gewünscht wird,kann ich nächste Woche unbearbeitete Bilder,aufgenommen mit verschiedenen Objektiven,uploaden.

Schönes Wochenende,
Manfred
Ich lebe in der Region "Steirisches Vulkanland" - bin aber kein Vulkanier sondern waschechter Steirer.

wilfried48

Hallo Manfred,

damit wir uns nicht missverstehen, ich finde deine Fotos sehr schön !!

Das mit dem "nicht vom Hocker hauen" habe ich technisch gemeint in dem Sinne etwa, warum soll es technisch nicht möglich sein im Bildzentrum auch ohne CVD Kompensation gute Ergebnisse zu erzielen.

Solltest du aber mit einem Strichgitter auch am äusseren Drittel des Sehfelds CVD Fehlerfreiheit ohne kompensierendes Okular zeigen können würde es mich tatsächlich "vom Hocker" hauen.

Ich schaue auch viel lieber in den Wassertropfen als auf Strichgitter, aber wenn es um belastbare technische Aussagen geht ziehe ich Strichgitter vor.

fehlerkompensierende Grüsse

Wilfried
vorzugsweise per Du

Hobbymikroskope:
Zeiss Axiophot,  AL/DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Axiovert 35, DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Universal Pol,  AL/DL
Zeiss Stemi 2000 C
Nikon Labo-/Optiphot mit CF ELWD Objektiven

Sammlung Zeiss Mikroskope
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=107.0

Peter V.

#17
ZitatIch stimme Dir zu, dass man das Problem nur mit geeigneten Objekten untersuchen kann, wobei dann aber, wie bei Peters Serien, Fehler sehr deutlich zu Tage treten, die bei gängigen biologischen Objekten nicht auffallen.

Hallo!

Tatsächlich werden Strichplatten von Hobbymikroskopikern eher seltener fotografiert - das scheint eine Sepzialität all Derer zu sein, die hier im Forum Peter heißen  ;)

Man sieht ja bei meinen ( und noch deutlicher bei Peter Höbels ) Serien, dass Okulare und Objektive in sehr unterscheidlicher Weise miteinander harmonieren. Größtenteils auch in erwarteter Weise.  Gleichwohl gibt es Überraschungen, z.B. bei der Leica-Unendlich-Optik, bei der ich zumindest bessere Ergebnisse mit einem kompensierenden Periplan als mit dem nicht kompensierenden Herrmannschen Astro-Okular erziele, welches wiederum an der unendlichen CF-250 Optik von CZJ hervorragende Dienste leistet.

Ich denke, dass die Planheit oft das größere Problem darstellt als die CDV. Letzere spielt nämlich in der Tat bei biologischen Objekte eher eine untergrordnete Rolle, weil eben fast nur an monochromen Objekten mit scharfen Kanten wie z.B. Strichplatten etc. so wahrnehmbar. Selbst bzgl. der Planheit bestehen oft nicht so große Probleme, da biologische Objkete an sich i.d.R. nicht plan sind und nur bestimmte Ebenen scharf dargestellt werden, sich fernerhin das Objekt der Begierde oftmals in der unkritischen Bildmitte befindet und nicht das ganze Format ausfüllt. Man muss ja bei geeignter Objektivauswahl nicht das ganze Okularbild als Foto darstellen.

Auch eine theoretisch ( und an der Strichplatte darstellbare ) suboptimale Adaption kann in der biologischen Praxis letztlich sehr zufriedenstellende Ergebnisse liefern.

Herzliche Grüße
Peter







Dieses Post wurde dank CO2-neutral erstellt und ist vegan. Für 100 Post lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Detlef Kramer

Lieber Manfred,
Zitatsondern ausschließlich solche deutscher Handwerkskunst.

Wenn es die Orignal-Objektive sind, sind sie beste Wiener Qualitätsarbeit... :)

Ansonsten brauche Peter und Winfried nichts hinzuzufügen.

Herzliche Grüße

Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

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