Autor Thema: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur *  (Gelesen 1327 mal)

Hans-Jürgen Koch

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Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur *
« am: September 03, 2020, 18:50:03 Nachmittag »
Liebe Pflanzenfreunde,

wenn die Sonne am Horizont verschwindet und die Dämmerung einsetzt, erwacht die Nachtkerze zum Leben. Ihr Erblühen nach Einbruch der Dunkelheit ist ein wahres Naturphänomen, ebenso wie das Öffnen ihrer Blüten innerhalb von sehr kurzer Zeit. So zeigt diese wunderbare Pflanze ihre Dynamik und die Kraft, die in ihr steckt. Sie beschleunigt ihren Stoffwechsel dermaßen, dass man ihr regelrecht beim Aufblühen zusehen kann – danach kommt sie wieder zum Stillstand.
Diese schnelle Art des Erblühens ist bei keiner anderen Pflanze in Mitteleuropa zu beobachten.
Die wunderschönen, großen gelben Blüten der Nachtkerze lassen ihre gesamte Umgebung mitstrahlen und leuchten regelrecht in der Dunkelheit, bis sie spätestens bis zum Mittag des nächsten Tages wieder verblüht sind. So verbindet die Nachtkerze den alten mit dem neuen Tag.

Bild 01 Habitus, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Foto: H.-J_Koch
Die Gemeine Nachtkerze ist eine zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 0,8 bis 1,8, bei idealem Standort bis zu 2 Meter erreicht.
Die Nachtkerze ist vielen Menschen bekannt. Oft ist sie an Wegesrändern oder offenen Freiflächen zu entdecken. Besonders in den Abendstunden ist sie deutlich wahrnehmbar, wenn sie ihren starken, köstlichen Nachtkerzenduft verströmt. Die Oenothera biennis ist eine bei uns eingebürgerte Pflanze.
Um 1620 herum führten Menschen die Nachtkerzengewächse aus Amerika in Europa ein. Inzwischen ist die schöne Nachtkerze im europäischen Raum weit verbreitet. Deshalb nehmen die Menschen sie als einheimisch wahr.
Bereits für das Jahr 1623 ist ihr Anbau nahe Paris belegt. 1660 wurde sie in Altdorf und 1668 in Halle angepflanzt und als Lysimachia virginiana major fl. amplo bezeichnet. Als reine Zierpflanze fand sie bereits weite Verbreitung. Nachdem man entdeckt hatte, dass ihre Wurzeln und Blätter essbar waren, baute man diese Art vielerorts in den Küchengärten als Gemüse an.
Beim Kochen im Wasser färbt sich die Wurzel rot.
Alle Pflanzenteile, das heißt die Wurzeln und der krautige oberirdische Teil sind komplett verwertbar. Die Staude war früher aufgrund dieser besonderen Eigenschaften eine beliebte Pflanze vieler Bauerngärten.
 Heute bedient sich der heilkundige Mensch lieber ihrer Heilkraft und verwendet das bekannte Nachtkerzenöl in der Kosmetik und Medizin. Die zweijährige Nachtkerze ist also ein kleines Wunder der Natur.
Das zitronengelbe Blühwunder ist keine gewöhnliche Staude. Ihr Rhythmus ist zweijährig. Dies bedeutet, dass sich im ersten Jahr die Wurzeln und eine flachliegende Rosette entwickeln. Erst im zweiten Jahr lässt sich der große Blütenstängel der Nachtkerze sehen. Mit dem Wachstum des sehr standfesten Blütenstängels entstehen laufend neue Blüten.
Ab Juni öffnen sich die wunderschönen, schalenförmigen und zitronengelben Blüten. Abhängig vom Wetter, dauert die gesamte Blütezeit bis in den September hinein an. Die Nachtkerze öffnet erst am späten Nachmittag ihre Blüten, und Nachtfalter übernehmen gerne das Bestäuben.

Bild 02 Blüten, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Foto: H.-J_Koch
Zu Heilzwecken werden insbesondere die Samen verwendet. Sie enthalten zehn Prozent Gamma-Linolensäure, damit gehört die Nachtkerze zu den Hauptlieferanten dieser wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäure.
Obwohl die Pflanze den Griechen nicht bekannt war, ist der Name aus den griechischen Worten oinos=Wein und ther=Tier zusammengesetzt. Das Wort biennis bezieht sich auf die Zweijährigkeit.
In der Volksmedizin kommt diese Heilpflanze auch noch in jenen Bereichen zur Anwendung, in denen sie in früheren Jahrhunderten empfohlen wurde. Der Brei aus den zerkleinerten Wurzeln wird zur Behandlung von Quetschungen und Verletzungen verwendet; der Gerbstoffgehalt in den Blättern kann zur Behandlung von Durchfallerkrankungen genützt werden. Der Verzehr der Wurzeln als Gemüse soll kräftigende Eigenschaften besitzen.

Bild 03 Blätter, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Foto: H.-J_Koch
Die grundständigen und wechselständig am Stängel verteilt stehenden Laubblätter sind sitzend oder kurz gestielt und hell- bis mittelgrün. Die Blattspreiten der Grundblätter sind 10 bis 30 Zentimeter lang und meist 2 bis 5 Zentimeter breit mit spitzer bis zugespitzter Spreitenbasis und spitzem oberen Ende.
Der Rand der Stängelblätter ist gezähnt bis fast glatt, oft gelappt in der Nähe der Spreitenbasis. Es sind ein roter Mittelnerv und undeutliche Seitennerven vorhanden.
In einem meist unverzweigten, dichten, jährigen Blütenstand an einer geraden, drüsig behaarten Blütenstandsachse stehen viele Blüten zusammen. In der Achsel eines Tragblattes sitzt je eine Blüte. Die Blütenknospen sind grün.
Die zwittrige Blüte ist radiärsymmetrisch und vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Blütenbecher (Hypanthium) ist selten 2, meist 2,5 bis 4 Zentimeter lang. Auf ihm stehen die Kelch- und Kronblätter.
Die vier grünen bis mehr oder weniger gelben, selten mehr oder weniger roten Kelchblätter sind meist 1,2 bis 2,2, selten bis zu 2,8 Zentimeter lang verwachsen und die nach unten gekrümmten Kelchzipfel sind 1,5 bis 3 Millimeter lang.
Die Kronblätter sind intensiv gelb und verfärben sich beim Verwelken orangefarben. Es sind zwei Kreise mit je vier Staubblättern vorhanden. Die Staubbeutel sind meist 3 bis 6, selten bis zu 9 Millimeter lang. Tief unten im engen Blütenbecher befindet sich der vierfächerige, unterständige, behaarte Fruchtknoten. Der, mehrere Zentimeter lange (ähnlich lang wie die Staubblätter) Griffel endet in vier Narben.

Bild 04 Kapselfrüchte, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Foto: H.-J_Koch

Systematik:
Ordnung: Myrtenartige (Myrtales)
Familie: Nachtkerzengewächse (Onagraceae)
Unterfamilie: Onagroideae
Tribus: Onagreae
Gattung: Nachtkerzen (Oenothera)
Art: Gemeine Nachtkerze
Wissenschaftlicher Name: Oenothera biennis
Trivialnamen: Gewöhnliche Nachtkerze, Nachtblume, Gelber Nachtschatten, Nachtschlüsselblume, Schinkenwurz oder Schinkenkraut,
Eierblume, Gelbe Rapunzel, Rapunzelsellerie, Härekraut, Rapontika, Rübenwurzel, Stolzer Heinrich, Weinblume oder Weinkraut und Hustenblume.
Englische Bezeichnung: evening primrose

Carl von Linné veröffentlichte 1753 den heute akzeptierten botanischen Gattungsnamen Oenothera, der sich von den griechischen Worten oinos οῖνος für „Wein“ und thēr ϑήρ für „Tier“ ableitet.
Zuvor hatten mit dem Namen Oenothera antike und mittelalterliche Autoren wie Plinius der Ältere und Paracelsus vermutlich die ebenfalls zur Familie der Nachtkerzengewächse zählenden Weidenröschen (Epilobium) bezeichnet (die nordamerikanische Gattung der Nachtkerzen konnten sie noch nicht kennen). Sie waren der Meinung, dass Pflanzenteile dieser Pflanzenarten mit Wein genossen die Menschen heiter und wilde Tiere sanft machten. Das Artepitheton biennis weist auf die Zweijährigkeit von Oenothera biennis hin.
Das Epitheton ist ein sprachlicher Zusatz in der Form eines Attributs, meist eines Adjektivs oder einer Apposition.

Bild 05 Illustration, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

A Blüten
B Fruchtzweig
1 Blütenlängsschnitt
2 Ende eines Kelchzipfels
3 Staubblätter
4 junge Griffel mit Narbe
5 Kapselquerschnitt
6 + 7 Schnitte durch den Samen
2 – 7 vergrößert
Quelle: www.biolib.de
Dieses Werk ist gemeinfrei.

Teil 1
Kapselfrucht, Querschnitt, 35 µm

Bild 06 Schnittstelle, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Die junge Frucht ist mit Drüsenhaaren und spitzen Haaren bedeckt.
Die sitzende, lokulizide Kapselfrucht ist bei einer Länge von 2 bis 4 Zentimeter und einem Durchmesser von 4 bis 8 Millimeter zylindrisch und mehr oder weniger gerade. Die Samen stehen in zwei Reihen je Fruchtfach. Die 1,1 bis 2 Millimeter großen, kantigen Samen besitzen eine braune bis fast schwarze und unregelmäßig genarbte Oberfläche.
Lokulizide Kapsel
Platzen bei Reife die außengelegenen Mittelrippen von jedem einzelnen Fruchtblatt auf, so spricht man von einer rückenspaltigen oder dorsiziden Kapsel. Damit öffnen sich die samentragenden Fächer, genannt Loculamente oder Loculi, eines jeden Fruchtbattes einzeln. Hieraus resultiert der gebräuchlichere Begriff fachspaltige oder lokulizide Kapsel.
Lokulizide (auch lucolicide) Kapseln treten bei Schwertlilien, Narzissen und Nachtkerzen auf. Auch sehr viele Liliengewächse wie beispielsweise Tulpen, Zwiebeln, Lilien und Traubenhyazinthen haben solche Spaltkapseln.
Bei Reife reißen die vier Fächer der Kapselfrucht entlang der Rückennaht infolge von Austrocknung von der Spitze bis zur Mitte auf.
Jede Samenkapsel beherbergt bis zu 200 Samen. Die dreikantigen Samen besitzen einen häutigen Flügelsaum. Als Ausbreitungsstrategie nutzt die Gemeine Nachtkerze die so genannte Semachorie, die Ausstreuung durch Windbewegung oder die Bewegung der Pflanze durch Tiere. Die nur ein tausendstel Gramm schweren Samen werden durch Bewegung aus den senkrecht orientierten Kapselfrüchten ausgestreut. Anschließend werden sie mit Hilfe ihres Flügelsaums als Flieger durch den Wind ausgebreitet (so genannte Meteorochorie).

Bild 07 Pflanzenprobe im Probenhalter


Bild 08 Färbung W-Asim III


Färben mit W-Asim III
Hier das Rezept:
Stufenweises Überführen der Schnitte aus Ethanol 70% in Aqua dest.
Färben mit W-Asim III (unverdünnte Originallösung) von Klaus Herrmann) für 15 Minuten mit einmaligem leichten Erwärmen bis kurz vor dem Siedepunkt
Gründliches Spülen in Aqua dest.
Entwässern in Isopropanol rein (3* im schnellen Wechsel, 2 * 1 Minute, 2 * 5 Minuten)
Eindecken in Euparal

Bild 09 Übersicht, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 10 Übersicht, Negativaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 11 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 12 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 13 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 14 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 15 Samen, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 16 Samen, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 17 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis




Bild 19 Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Auflicht Beleuchtung Fluoreszenz iLED 455 nm
LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485
« Letzte Änderung: September 06, 2020, 21:39:39 Nachmittag von Fahrenheit »
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Hans-Jürgen Koch

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #1 am: September 03, 2020, 18:53:55 Nachmittag »
Teil 2
Spross, Querschnitt, 35 µm

1 Bild von einem ungefärbten Schnitt.

Bild 20 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 21 Autofluoreszenz, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Auflicht Beleuchtung Fluoreszenz iLED 455 nm, LED Modul 455 nm,

Wacker 3 A - Färbung (Acridinrot – Acriflavin - Astrablau)
1. Schnitte liegen in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridiorot 8 Min.
4. 1x auswaschen mit Aqua dest.
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca. 30 Sekunden !!!
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest.
7. Nachfärbung Astrablau 2 Minute
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste auf dem Objektträger verbleiben.
9. Entwässern mit 2x gewechseltem Isopropylalkohol (99,9 %
10. Einschluss in Euparal
Fotos: Nikon D5000

Bild 22 Übersicht, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 23 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 24 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 25 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 26 Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Auflicht Beleuchtung Fluoreszenz iLED 455 nm
LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 27 Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Teil 3
Wurzel, Querschnitt, 35 µm

Bild 28 Schnittstelle, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


2 ungefärbte Schnitte

Bild 29 Übersicht, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 30 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 31 Autofluoreszenz, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 32 Übersicht, Seitenwurzel, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 33 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 34 Detailaufnahme mit Beschriftung, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

PHE = Phellem, RP = Rindenparenchym ,PH = Phloem, KZ = kambinale Zone, T = Trachee

Bild 35 Detailaufnahme, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 36 Übersicht, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Auflicht Beleuchtung Fluoreszenz iLED 455 nm
LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 37 Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 38 Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Bild 39 Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


Quellen und weiterführende Informationen:

Wikipedia
„Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen“. ISBN: 978-3-89996-508-7
Dietmar Aichele „Was blüht denn da ?“, 1991
Alois Kosch „Was blüht denn da ?“, 1968
Rita Lüder „Grundkurs Pflanzenbestimmung“, ISBN:3-494-01418-3
„Was blüht denn da?“, ISBN: 978-3-440-11379-0
„Kosmos Blütenführer für unterwegs“, ISBN: 978-3-440-13012-4
„Der neue Tier- und Pflanzenführer“, ISBN: 3-440-07286-X

Die Informationen für Beschreibungen werden von mir selbst aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Dabei benutze ich sowohl Bücher als auch Internet Quellen. Texte werden anschließend individuell von mir selbst verfasst.
Sollte ich ein Copyright © verletzt haben, so geschieht dies nicht mit Absicht. Bitte schicke mir ein E-Mail, wenn es der Fall sein soll.
Für konstruktive Kritik bin ich ebenso offen wie für lobende Worte.

Gruß
Hans-Jürgen
« Letzte Änderung: September 09, 2020, 14:48:44 Nachmittag von Hans-Jürgen Koch »
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Nikonudo

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    • Mikro- und Makro Welten
Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #2 am: September 03, 2020, 19:31:58 Nachmittag »
Hallo Hans-Jürgen,


ich als Amateur kann da nur noch schreiben: KLASSE


LG Udo
Meine Fotos werden nie perfekt sein. Aber wenn ich ein Foto zeige, dann gefällt es MIR.
Ich arbeite mit Olympus BH 2 Mikroskope in Auflicht, Durchlicht, Polarisation und Fluoreszenz.
Fotografiert wird mit Nikon D850 in Kombi mit Stackshot, Helicon Focus 7, Zerene Stacker, Smartshooter 4 und PS

Hans-Jürgen Koch

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #3 am: September 04, 2020, 08:23:37 Vormittag »
Hallo Udo,

danke für dein Feedback.
Deine Fotos gefallen mir sehr gut.

Gruß
Hans-Jürgen
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jcs

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #4 am: September 04, 2020, 21:33:12 Nachmittag »
Hallo Hans-Jürgen,

wieder einmal sehr interessante und detailreiche Infos zu einer mir bisher unbekannten Pflanze! Die Bilder sind alle Top, aus rein bildgestalterischer Sicht finde ich #9 sehr gelungen. Eine kleine Anmerkung: In #34 hast Du sowohl Phellem als auch Phloem mit PH abgekürzt, und KZ im Bild ist in der Legende CZ.

LG

Jürgen

Hans-Jürgen Koch

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #5 am: September 05, 2020, 09:18:53 Vormittag »
Hallo Jürgen,

danke für dein Lob.
Fehler im Bild 34 sind behoben, danke für den Hinweis.

Gruß
Hans-Jürgen
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liftboy

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    • mikroskopfreunde-nordhessen
Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #6 am: September 05, 2020, 11:21:21 Vormittag »
Hallo erstmal,

von der Nachtkerze hab ich noch einen hübschen Pollen in meiner Sammlung gefunden

Grüße
Wolfgang

Hans-Jürgen Koch

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #7 am: September 05, 2020, 15:47:23 Nachmittag »
Hallo Wolfgang,

danke für das Foto.

Gruß nach Ahnatal
Hans-Jürgen
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rhamvossen

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    • Microscopie van de natuur
Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #8 am: September 05, 2020, 21:41:26 Nachmittag »
Hallo Hans-Jürgen,

Eine interessante Doku und schöne Bilder! Beste Grüsse,

Rolf

Hans-Jürgen Koch

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #9 am: September 06, 2020, 08:47:31 Vormittag »
Hallo Rolf,

danke für deine Rückmeldung.

Gruß
Hans-Jürgen
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Wutsdorff Peter

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur
« Antwort #10 am: September 06, 2020, 11:01:40 Vormittag »
Hallo Hans-Jürgen,
wieder einmal Klasse und wie immer eine sehr gute Dokumentation
Die zweijährige Blütenfolge kann ich bestätigen: 2019 haben wir sie im Berner Oberland an einem Weg auf 1250m bewundert.
2020war sie nicht mehr zu sehen. Wir hatten die Befürchtung, daß sie der Trockenheit zum  Opfer gefallen sei. Aber ca. 4 m daneben blühte eine andere. Leider finde ich das Foto in meinem unordentlichen PC nicht mehr.
Aber auch andere Blumen (Schwalbenschwanzenzian, Knabenkraut) waren nur spärlich zu sehen.
Dafür gab es dieses Jahr unverhältnismäßig viel Augentrost und  Sumpfherzblatt.
Gruß Peter

Fahrenheit

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur *
« Antwort #11 am: September 06, 2020, 21:41:16 Nachmittag »
Lieber Hans-Jürgen,

danke für dei ausführliche und interessante Dokumentation, die ich sehr gerne gelesen habe.

Natürlich ist die nachtkerze auch gelistet.

Herzliche Grüße
Jörg
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Wutsdorff Peter

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur *
« Antwort #12 am: September 07, 2020, 13:14:22 Nachmittag »
Hallo Hans -Jürgen,
habe sie gefunden!
Gruß Peter

Fahrenheit

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    • Mikroskopisches Kollegium Bonn
Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur *
« Antwort #13 am: September 07, 2020, 17:15:35 Nachmittag »
Lieber Peter,

da hast Du eine Rotkelchige Nachtkerze (Oenothera glazioviana) erwischt. Schöne Pflanze!

Herzliche Grüße
Jörg
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Wutsdorff Peter

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Re: Botanik: Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis, ein kleines Wunder der Natur *
« Antwort #14 am: September 07, 2020, 22:12:29 Nachmittag »
Hallo Jörg,
vielen Dank für die  Info über die Nachtkerze.
Du schreibst, daß Du den Beitrag von Hans-Jürgen "gelistet" hast.
Wo finde ich diese Liste?
Habe bitte Nachsicht mit einem Grufti (80)
Gruß Peter