Autor Thema: Adaptieren von Mikroskopobjektiven  (Gelesen 831 mal)


Adalbert

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Re: Adaptieren von Mikroskopobjektiven
« Antwort #1 am: Dezember 07, 2020, 18:05:24 Nachmittag »
Hallo Horst,
interessant aber ziemlich teuer (z.B. Tubus ).
Danke und Gruß,
ADi
« Letzte Änderung: Dezember 07, 2020, 18:06:55 Nachmittag von Adalbert »

Fabse

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Re: Adaptieren von Mikroskopobjektiven
« Antwort #2 am: Dezember 15, 2020, 11:42:42 Vormittag »
da würde ich eher auf verstellbare Brennweite gehen.

Dann vorne drauf ein Adapter für die Objektive
Hab dir ein Beispiel Foto angehängt....

manche gehen auch mit dem normalen Kamera Objektiv aufs Mikroskop Objektiv, da kannst die Brennweite auch verstellen.
« Letzte Änderung: Dezember 16, 2020, 09:59:41 Vormittag von Fabse »

reblaus

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Re: Adaptieren von Mikroskopobjektiven
« Antwort #3 am: Dezember 15, 2020, 12:41:24 Nachmittag »
Hallo Makropraktiker -

da ich nur Brot- und Butter-Makrofotografie betreibe hätte ich zu Praxiserfahrungen bei Euren hochentwickelten Anwendungen drei Fragen:

Wie macht sich bei Makrofotografie mit Mikroskopobjektiven das Fehlen einer evt. benötigten Kompensation (per Okular bzw. Tubuslinse) bemerkbar? Welche Objekte sind da besonders betroffen?

Mikroskopobjektive haben ja ihre optimale Leistung nur im richtigen Arbeitsabstand. Wieviel besser ist dann deren Abbildungsleistung im Vergleich zu variablen Systemen, also wohl Kompromissrechnungen. Wie z.B. zwischen einem Canon MP-E 65 mm und einem vollkorrigierten Plan 4x ?

Ab wann machen sich in diesen Systemen Beugungsunschärfen bemerkbar?

Viele Dank für Infos!

Rolf

Adalbert

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Re: Adaptieren von Mikroskopobjektiven
« Antwort #4 am: Dezember 16, 2020, 18:28:44 Nachmittag »
Hallo Rolf,

das Okular darf fehlen die Tubus-Linse eher nicht.

Die endlichen Mikroskop-Objektive werden einfach ohne Okular verwendet.
Die unendlichen Mikroskop-Objektive werden auch ohne Okular aber mit einer Tubus-Linse verwendet.

Für beide ist es wichtig, dass die Mikroskop-Objektive vollauskorrigiert sind.
Wenn ein Mikroskop-Objektiv vollauskorrigiert ist, dann spielt das Okular optisch keine Rolle.
Die Auflösung des Setups hängt vor allem von der NA des Mikroskop-Objektivs ab.
Das Okular vergrößert die Auflösung nicht. 

Ich persönlich nutze vor allem die unendlich korrigierten Mikroskop-Objektive,
wie Mitutoyo M Plan Apo. Als Tubus-Linse setzte ich die Raynox DCR-150 ein.

Das Setup sieht ungefähr so aus:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=31182.msg231511#msg231511


Wenn es um den Arbeitsabstand geht, ändert sich hier nichts, der muss eingehalten werden.

Der Abstand zwischen dem Sensor und der Tubus-Linse in den unendlichen
und der Abstand zwischen dem Sensor und dem Objektiv in den endlichen Systemen kann geändert werden.
Dadurch verändert sich auch die Abbildungsgröße.

Ich persönlich (in meinem unendlichen System) fokussiere die Tubus-Linse auf Unendlichkeit.
Deswegen habe ich ein Helicoid in dem Setup.

Früher habe ich ein Balgengerät verwendet und die Entfernung zwischen dem Sensor und der Tubus-Linse verändert um den passenden ABM zu finden.
Jetzt habe ich eine feste Länge und zwar so, dass die Tubus-Linse immer auf Unendlichkeit fokussiert ist.
Wenn ein Motiv zum Objektiv nicht passt dann behelfe ich mir mit dem Stitchen.


Danke und Gruß,
ADi
« Letzte Änderung: Dezember 16, 2020, 19:29:30 Nachmittag von Adalbert »

liftboy

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Re: Adaptieren von Mikroskopobjektiven
« Antwort #5 am: Dezember 17, 2020, 20:36:13 Nachmittag »
Hallo Fabian,

völlig OT aber trotzdem:
Du bist ein Mann nach meinem Geschmack! Flipper und Schallplatten.... das ist das Leben!

Viele Grüße
Wolfgang