Autor Thema: „forensische Mykologie“  (Gelesen 596 mal)

Heiko

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„forensische Mykologie“
« am: Januar 12, 2021, 10:27:50 Vormittag »
Liebe Pilz-Freunde,
etwas verspätet in diesem Jahr, der Geburtstag ward zum Anlass genommen, wurde ich mit kommerziellem Tuber-Produkt, nämlich „Tuber aestivum, getrocknet, in Scheiben“ bedacht.
Die Familie kennt mein Faible für Tuber und die Paranoia, xenobiotisch getäuscht zu werden.
Sei es drum, diesmal zweifle ich kaum: Tuber aestivum – geruchlos, einer Sauce beigefügt, zudem ohne Tuber-Pilz-Note – das muss stimmen. Bin halt ein schwieriger Kunde. Inerte Hobelspäne versus aromatisiertes Sägemehl; nichts macht man mir recht …
Versöhnlich stimmt, so kugelrund habe ich die unreifen Schläuche noch nie wahrgenommen:



Ebenso mit dem 100er immer wieder gerne angeschaut, wenn auch diesmal zu stark gequetscht:



Viele Grüße,
Heiko

Peter Reil

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Re: „forensische Mykologie“
« Antwort #1 am: Januar 13, 2021, 18:12:38 Nachmittag »
Hallo Heiko,

so geht es mir auch immer, wenn ich solche Geschenke bekomme.

Die Freude am Mikroskopieren des "Zeugs" ist die wahre Freude am Geschenk.  ;D

Freundliche Grüße
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, Olympus CHK, Olympus SZ 30

Heiko

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Re: „forensische Mykologie“
« Antwort #2 am: Januar 14, 2021, 22:51:14 Nachmittag »
Ja Peter,

wir sind halt pflegleicht und „mikroskopischer Mehrwert“ wohnt so manchem Geschenk inne.

Viele Grüße,
Heiko