Botanik: Rote Johannisbeere Ribes rubrum, syn. Ribes sylvestre *

Begonnen von Hans-Jürgen Koch, Januar 09, 2024, 10:08:59 VORMITTAG

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Hans-Jürgen Koch

Die Johannisbeere wurde zum ersten Mal von dem französischen Dichter Rutebeuf oder Rustebeuf im 13. Jahrhundert erwähnt.
Er nannte sie ,,groiselle", woraus später ,,Grossularia" entstand; das französische ,,Groseille" und das englische ,,grosseberry" gehen auf den von Rutebeuf gebrauchten Namen zurück.

Die wilden Roten Johannisbeeren hat man sich erst im 15. Jahrhundert in die Gärten geholt. Meistens handelt es sich bei der Garten-Johannisbeere um Kreuzungen mit anderen Wildarten; sie hat im Vergleich zur Wildform deutlich größere Beeren.
Die im Gartenfachhandel erhältlichen Pflanzen sind häufig auf die besonders wüchsige und unempfindliche Gold-Johannisbeere (Ribes aureum) gepfropft. Hier findet man auch diverse andere Zuchtformen mit unterschiedlichen Beeren und Wüchsigkeiten.

Die Römer kannten die Johannisbeere nicht; sie ist eine Frucht der nördlichen Gegenden Europas.

Ribes rubrum ist eine Kulturpflanze, an deren Entstehung Ribes patraeum und Ribes spicatum beteiligt sind.

Ab Beginn des 15. Jahrhunderts ist Ribes rubrum bekannt und als Fruchtholz genutzt. 100 g Beeren enthalten ca. 36 mg Vitamin C und 2,37 g organische Säuren.
Es existiert eine große Anzahl an Kultursorten, auch solche mit weißen Früchten.

Rote Johannisbeeren gehören zu den säurereichsten heimischen Früchten.

Die Rote Johannisbeere ist ein Nanophanerophyt.
Zu den Nanophanerophyten zählen holzige Sträucher und Bäume mit einer regulären Höhe zwischen 0,5 Meter und 5 Meter.

Nanophanerophyten sind eine Untergruppe der Phanerophyten, also Pflanzen, deren Überwinterungsknospen über dem Niveau der Schneedecke liegen. Im Unterschied zu den Makrophanerophyten ragen sie nicht über das Niveau der umgebenden Vegetation hinaus und sind daher teilweise windgeschützt.

Johannisbeersträucher sind sommergrün und besitzen keine Stacheln noch Dornen. Abhängig von der Art können sie bis zu 2 Meter hoch werden. Rote Johannisbeeren wachsen aufrecht und sind daher auch für Hecken geeignet.
Rote Johannisbeeren gehören zu den Herzwurzlern, wachsen also etwa gleichermaßen in die Tiefe wie in die Breite.

Junge Zweige sind behaart und etwas drüsig, später rotbraun und kahl.

Systematik

Ordnung: Steinbrechartige Saxifragales
Familie: Stachelbeergewächse Grossulariaceae
Gattung: Johannisbeeren Ribes
Art: Rote Johannisbeere
Wissenschaftlicher Name: Ribes rubrum
Trivialnamen: Wilde Rote Johannisbeere, Rote Ribisel
Englische Bezeichnung: Red currant

Der Gattungsname ,,Ribes" kommt vom Arabischen ,,Ribas", mit dem die Arber eine saure Rhabarberart (Theum ribes) bezeichneten, die im Libanon wächst.
Lat. Rubrum = rot.
Ihren Namen tragen die Johannisbeeren übrigens nach der Reifezeit ihrer Früchte, die meist um den Johannistag /24. Juni) beginnt.

Bild 01 Habitus, Ribes rubrum
Foto: H.-J_Koch


Diese Pflanze wächst in unserem Garten. Im zweiten Jahr nach dem Pflanzen trug der Johannisbeerstrauch Früchte.


Bild 02 Blütenstand, Ribes rubrum

Urheber: Aiwok

Bild 03 Nahaufnahme einer Blüte, Ribes rubrum

Urheber: Frank Vincentz

Die Blütentrauben stehen zuerst fast aufrecht, neigen sich dann aber nach unten, sobald die Beeren reifen.

Die Trauben sind fast oder ganz kahl, mit 6 – 24, grünlichbraunen Blüten. Die Blütezeit ist von April bis Mai.

Honigbienen und Hummeln haben für die Falterblüten zu kurze Rüssel, so dass die nicht auf normalem Wege an den Nektar kommen. Sie behelfen sich, indem sie die Nektarbehälter, insbesondere Nektarsporne seitlich aufbeißen.

Blühende Kurztriebe sind mehrere Jahre fruchtend.


Bild 04 Früchte, Ribes rubrum

Foto: H.-J_Koch

Die Früchte hängen an kleinen Rispen, die sich mit einer Gartenschere einfach von Strauch in eine Schüssel schneiden lassen.

Verwendung:
Die Beeren frisch als Obst oder zu Marmelade oder Mischkonfitüre, Saft, Gelee und Johannisbeerwein (
Alkoholgehalt:    12,5 % Vol.).


Anwendung in der Volksheilkunde als kühlendes und durstlöschendes Getränk bei fieberhaften Krankheiten.

Die Rote Johannisbeeren sind ein wichtiger Bestandteil der Cumberlandsoße. 

Rote Johannisbeeren tragen viel Vitamin C in sich, außerdem Kalium und Eisen sowie Ballaststoffe und wirken sich positiv auf den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel aus.

Mit einer Menge von 100 g nimmt man bis zu 36000 µg des Vitamins auf. Vitamin C (Ascorbinsäure) ist sehr wichtig für eine gesunde Ernährung und den Aufbau der Knochensubstanz. Zudem reguliert das Vitamin den körpereigenen Kalzium- und Phosphorhaushalt.

Droge:
Ascorbinsäure 5 - 15 mg%
Fruchtsäuren: Apfel-, Bernstein-, Zitronen-, Isocitronen- und Weinsäure; Pektine 10 – 15 %; in den Samen fettes Öl 25 %.

100 g frische rot Johannisbeeren enthalten:

Energieträger    Mineralstoffe          Vitamine
43 kcal                        2 mg Natrium              7 µg  Vitamin A
181 kJoule              240 mg Kalium                    36 mg Vitamin C
0.6 Broteinheiten      13 mg Magnesium                0.7 mg Vitamin E
7,3 Kohlenhydrate      30 mg Calcium                    3 µg Folsäure
1,1 g Protein              30 mg Phosphor   
0,2 g Fett              0.9 mg Eisen   
0,1 g mehrf. unges. FS    0,2 mg Zink   

Bild 05 Knospen, Ribes rubrum


Die kegelig - eiförmigen Knospen besitzen lockere Knospenschuppen und weisen eine Länge von 5 bis 7 mm auf.
Die Knospenschuppen sind dunkel graubraun bis rotbraun, unten bewimpert, obere kurz, hell behaart.

Bild 06 Schnittstellen, Ribes rubrum

Foto: H.-J_Koch

Die glatten, meist kugeligen Beeren weisen einen Durchmesser von 6 bis 11 Millimeter auf, sind rot, durchscheinend und enthalten zahlreiche Samen.
Die Beerenreife ist Juni (Johannistag 24. Juni) – Juli.

Schwarze und rote Johannisbeersträucher kann man durch Reiben der Blätter unterscheiden: Blätter der roten Johannisbeeren sind geruchlos, die Blätter der schwarzen Johannisbeeren duften.
Die grünen, geruchlose Blätter wachsen wechselständig und besitzen lange Stiele. Die Blätter sind 3- bis 5-lappig, bis 8 cm breit, am Grunde tief herzförmig und am Rand gesägt.
Die Beeren sind kugelig, rot.

Teil 1
Einjähriger Spross, Querschnitte
25 Mikromete

Bild 07 Übersicht, ungefärbter Schnitt, Ribes rubrum


Bild 08 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Ribes rubrum


Bild 09 Detailaufnahme, Autofluoreszenz, Ribes rubrum

LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Schnitte mit Eau de Javel (5 %ig) gebleicht; Einwirkzeit: 1 Minute; mehrfach ausspülen mit Aqua des., keine Zugabe von Essigsäure (meine Wackerfarblösungen ist leicht angesäuert); gefärbt mit Acridinrot-Acriflavin-Astrablau.


W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf:
1.Pflanzenprobe liegt in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung 7 Minuten
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.30 Sekunden !!
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 1 Minuten
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste auf dem Objektträger verbleiben.
9. Entwässern mit 3x gewechseltem Isopropylalkohol (99,9 %)
10. Einschluss in Euparal.

Ergebnis:
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.

Bei der Betrachtung wird eine Kontrastverbesserung bei Verwendung eines BG 38 Filters (blaugrün, 3 mm dick) erreicht.

Fotos: Nikon D5000, Sony alpha 6000

Bild 10 Übersicht, Ribes rubrum


Bild 11 Detailaufnahme mir Beschriftung, Ribes rubrum

MP = Markparenchym, XY = Xylem, T = Trachee, JG = Jahresringgrenze, RP = Rindenparenchym, PH = Phloem, PE = Periderm, K = Kambium, PMS = Primärer Markstrahl, EP = Epidermis

Beginnt ein Holzstrahl direkt im Mark des Holzes, so heißt er primärer Holzstrahl oder auch Markstrahl.


Bild 12 Detailaufnahme, Ribes rubrum


Bild 13 Detailaufnahme, Ribes rubrum


Bild 14 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 15 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum

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Hans-Jürgen Koch

Teil 2
Spross, Längsschnitt
25 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 16 Übersicht, Ribes rubrum


Bild 17 Markparenchym, Ribes rubrum


Bild 18 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 19 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum


Bild 20 Markparenchym, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum


Bild 21 Periderm, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum


Bei den nächsten beide Bildern ist ein kleiner Ast - Ansatz zu erkennen.

Bild 22 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum


Bild 23 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum


Teil 3
Blattstiel, Querschnitt
25 Mikrometer

Der Blattstiel ist mit 3 bis 6 cm ungefähr so lang wie die Blattspreite und ebenso reingrün. Der Grund der Blattstiele ist meist kahl oder selten mit langen, drüsenlosen Haaren und einzelnen sitzenden Drüsen besetzt.

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 24 Übersicht, Ribes rubrum


Bild 25 Detailaufnahme mit Beschriftung, Ribes rubrum


MP = Markparenchym, XY = Xylem, SK = Sklerenchym, CU = Cuticula, EP = Epidermis, RP = Rindenparenchym, PH = Phloem

Bild 26 Detailaufnahme, Ribes rubrum


Bild 27 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 28 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum


Bild 29 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Ribes rubrum


Verzeichnis der benutzten Literatur:

Wikipedia; Freie Enzyklopädie

Dieter Böhlmann, ,,Gehölzbiologie", ISBN: 978-3-494-01547-7

Hans-Joachim Conert ,,Flora in Farben", 1962

U. Hecker ,,Einheimische Laubgehölze", ISBN: 978-3-494-01442-5

Hans E. Laux ,,Wildbeeren und Wildfrüchte", ISBN: 3-440-05125-0

Peter A. Schmidt ,,Taschenlexikon der Gehölze", ISBN: 978-3-494-01448-7

Otto Schmeil ,,Tabellen zum Bestimmen von Pflanzen", ISBN: 978-3-494-01493-7

Bernd Schulz ,,Gehölzbestimmung im Winter", ISBN: 978-3-8186-1138-5

Martin Schretzenmayer ,,Taschenbuch der heimischen Bäume und Sträucher", 1954

,,Das große illustrierte Pflanzenbuch", 1966

,,Welche essbare Wildpflanze ist das?", ISBN: 978-3-440-16445-7

,,Das große illustrierte Pflanzenbuch", 1977

,,Wildkräuter & Beeren", ISBN: 978-3-8338-2611-5

Der Kosmos ,,Pflanzenführer", ISBN: 978-3-440-16318-4

,,Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen". ISBN: 978-3-89996-508-7

,,Flora – Wunderwelt der Pflanzen", 978-3-8310-3783-4

Die Informationen für Beschreibungen werden von mir selbst aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Dabei benutze ich sowohl Bücher als auch Internet Quellen.
Ich recherchiere dann weiter, suche die zugrundeliegenden Studien heraus, werte sie aus und verbinde alles miteinander.
Beim Recherchieren öffnet sich oft nicht nur eine neue Tür, sondern gleich mehrere. Dahinter verbargen sich weitere spannende Informationen.

Für konstruktive Kritik bin ich ebenso offen wie für lobende Worte.

Hans-Jürgen

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Jürgen Boschert

Lieber Hans-Jürgen,

wieder einmal phantastisch, ich habe wieder viel gelernt. Danke!

Du weißt ja: Ich schreibe nicht zu jedem Deiner Beiträge etwas, lese sie aber immer gerne und sehr interessiert. Ab und zu muss ich Dir dann applaudieren.
Beste Grüße !

JB

Hans-Jürgen Koch

Hallo Jürgen,

danke für dein Interesse an meiner Arbeit.
Ich freue mich immer, auf deine Rückmeldung.

Gruß
Hans-Jürgen
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reblaus

Hallo HJ -

JB hat mir die Lobesworte aus dem Mund bzw. von der Tastatur genommen! Auch ich bilde mich durch Deine Beiträge noch laufend weiter.
Diese Früchte haben mich in meiner Kindheit/Jugend begleitet und ich habe sie nicht geliebt, weil ich da immer zum Pflücken kommandiert wurde und die Fruchtsäure den Eigenkonsum begrenzt hat. In meinem Erntekarton lag dann aber meist ein Karl-May-Band, dessen Lektüre auch meinen Ernteertrag pro Zeiteinheit begrenzt hat.
Die sog. "Träubla" (schwäbisch, meine badische Oma sagte "Hansträublen") wurden überwiegend für die Moooscht-Produktion meines Opas verwendet um diesem Apfelsaftgetränk etwas mehr Pep zu verleihen.
Es wäre noch zu vermerken, dass unseren südöstlichen Nachbarn mit "Ribisl" noch den wissenschaftlichen
Namen verwenden.

Ein ertragreiches frohes neues Jahr!

Rolf


Hans-Jürgen Koch

Hallo Rolf,

danke für deine netten Worte.
Die beiden Namen "Träubla" und "Hansträublen" kannte ich noch nicht,

Gruß
Hans-Jürgen
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Fahrenheit

Lieber Hans-Jürgen,

vielen Dank für Deinen schönen und interessanten Beitrag, den ich gerne gelesen habe und gleich listen werde.

Herzliche Grüße
Jörg
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Arbeitsmikroskop: Leica DMLS
Zum Mitnehmen: Leitz SM
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Hans-Jürgen Koch

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Wutsdorff Peter

Grüß´ Dich Hans-Jürgen,
das ist viel besser als jedes Silvesterfeuerwerk !!
Das sind  ja wieder hervorragende Fotos.
Gratualtion
Auch die Hintergrundinformationen  sind wieder suuuper!
Da ich (Grufi83) seit meinem 12-ten Lebensjahr an Nieren Kalz.-Oxalatsteinen leide, darf ich sie, wie alles weitere Beerenobst nicht essen, da sie Oxalsäure enthalten.
Die Bestandteile, die Du nennst, enthalten Oxalate/Oxalsäure nicht.
vielleicht kann ein Medizinfachmann  dazu etwas sagen.
Mit allen guten Wünschen für 2024
Peter


Hans-Jürgen Koch

Hallo Peter,

danke für deine Rückmeldung.

Meine Quelle zur Angabe der Droge von Ribes rubrum ist das Buch:

,,Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen". ISBN: 978-3-89996-508-7.
Hier wird die Oxalsäure nicht erwähnt.

Kleesäure ist ein natürlicher Inhaltsstoff von Lebensmitteln.

Johannisbeeren enthalten 15-19 mg/100 g Oxalsäure (Quelle: Documenta Geigy, Wissenschaftliche Tabellen), dieser Wert ist für mich eher gering.
 
Wo ist am meisten Oxalsäure drin?
Rhabarber: 460 Milligramm. Spinat: 442 Milligramm. Mandeln: 431 bis 490 Milligramm. Weizenkleie: 457 Milligramm (mg/100 g).

Gruß nach Lorsch

Hans-Jürgen
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Wutsdorff Peter

Grüß´ Dich Hans-Jürgen,
vielen Dank für Deine schnelle Antwort.
Im Frühsommer, so erzählte man mir in der Urologie im Mainz, hätten sie gehäuft Nierensteinpatienten mit Oxalatsteinen, da zu dieser Zeit viel Rhabarber gegessen wird.
Als ich in Berlin ca. 1963 meinen Urologen fragte, warum man Nierenstene bekomme: Wenn ich das wüßte, bekäme ich den Med.-Nobelpreis.
Wichtig ist nach wie vor: Trinken-Trinken-Trinken.
Ich trinke tgl. 2 1/2 - 3 Liter.
"Paulus schrieb and die Epheser: setzt euch nicht vor leere Gläser"
Auch schrieb er an die Korinther: "Saufet wie die Bürstenbinder" 
Im Alter soll die Steinbildung nachlassen?
 Spinat ist mir bekannt, Mandeln neu.
Gruß Peter



Wutsdorff Peter

Noch ne  Frage: Deine Fotos sind ja wundervol brilliat und scharf b is alle Ecken. Sind sie gestackt?
Peter

Hans-Jürgen Koch

Hallo Peter,

stacken von Bildern habe ich noch nicht probiert, zu aufwendig.

Gruß
Hans-Jürgen
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Wutsdorff Peter

Grüß´ Dich Hans-Jürgen

""stacken von Bildern habe ich noch nicht probiert, zu aufwendig""

mir auch. Da muß man erst ein Diplom machen.
Da ich schon eines habe, benötige ich kein weiteres!
Gruß Peter

RainerTeubner

Hallo Peter, hallo Hans-Jürgen,

 da muß ich aber vehement widersprechen: Stacking ist keine Raketenwissenschaft, mit picolay kann man es ganz einfach ausprobieren.

Viele Grüße!

Rainer
Mikroskop: Carl Zeiss Standard Universal
Bildbearbeitung: Gimp, Helicon focus und picolay
Kamera: Canon EOS 5D II