Was ist das ? -- Hier die Auflösung.

Begonnen von grovea, März 09, 2010, 21:10:04 NACHMITTAGS

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grovea

 
        ... durch Zufall unter dem Mikroskop entdeckt. Länge etwa 500 µm.

       

        Mit freundlichen Grüßen
        Ralf Nötzel

Peter V.

#1
Lieber Herr Nötzel,

spontan hatte ich an eine Bruchkante eines Deckglases gedacht. Aber vermutlich ist es ja nicht so einfach und Sie möchten wissen, woher diese spiralige Struktur stammt. Jedenfalls ist es keine Deckglaskante - oder?

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

rekuwi

Lieber Herr Nötzel,

da würde ich eher auf eine geschliffene Objektträgerkante tippen.

Liebe Grüße
Regi

beamish

#3
Für einen Objekträger scheint es mir zu dünn. Aber wie sieht denn die Kante eines runden Deckgläschens aus (hatte noch nie eins, deshalb keine Ahnung)?

Herzlich

Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Dietmar Schnabel

Lieber Ralf,
was hältst Du davon:
Stück der Festmacherleine, die bei der von Peter Voigt vorgestellten Havarie auf dem Rhein über Bord ging! ;)
Viele Grüße
Dietmar

Frank Fox

Hallo Herr Nötzel,

vielleicht die Kante eines Objektträgers mit Mulde für einen - Hängender Tropfen?  ???

Herzliche Grüße
Frank Fox
Mikrofotografie
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Faszination Mikroskopie
www.dustri.com/nc/de/hachinger-verlag/category/sachbuch.html

Zeitschrift Mikroskopie
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Eckhard F. H.

Hallo Herr Nötzel,
ein schönes Rätsel. Eine ähnliche Erscheinung beobachtete ich auch mal. Aber die war lange nicht so präzis. Irgendein Fremdkörper war zwischen Objektträger und Deckglas geraten und beim Verschieben des Deckglases rollte er dort offensichtlich ab und hinterließ solche Rollspur. Bin gespannt auf die Auflösung
Gruß - E. Nowack

Klaus Herrmann

Hallo Herr Nötzel,

ich sage jetzt mal: Bruchkante eines dünnen Glases, das in der oberen Hälfte des Bildes liegt. Auf dem Glas sieht man deutlich Wischspuren. Die gleichmäßige Struktur ist ein fest mit dem Glas verbundener "Aufdruck" der teilweise mit gebrochen ist - also selbst auch spröde sein muss. Für eine Ritzspur ist er zu gleichmäßig.

Das Glas erscheint mir zu dünn für einen Objektträger, wo ich mir solche Aufdrucke vorstellen kann. Bei Deckgläsern kenne ich das nicht - das macht mich etwas stutzig
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Oliver S.

Hallo,
ich hatte auch mal so ähnlihche Spiralen unterm Mikroskop:
Abb. 1 mit 40er Objektiv


Abb. 2. mit 100er Ölimmersion aufgenommen:


Ich glaube, es handelte sich dabei um Blaualgen der Gattung Spirulina (Lagune von Venedig).
Gruss,
Oliver
(gern per "Du" )

Päule Heck

Lieber Ralf,

da ich weiß, dass du nicht selten Diatomeen unter dem Mikroskop hast, tippe ich mal auf ein abgebrochenes Randstück einer Pinnularia.



Bis bald !

Päule

Eckhard F. H.

Zitat
Was ist das ? -- Auflösung folgt !
« am: <bX März 09, 2010, 21:10:04 »

Ist die nicht überfällig?

Frank Fox

Hallo Päule,

ja, das ist naheliegend  ;).

Bin mal auf die Lösung gespannt.

Grüße
Frank
Mikrofotografie
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Klaus Herrmann

Lieber Päule,

Zitatda ich weiß, dass du nicht selten Diatomeen unter dem Mikroskop hast, tippe ich mal auf ein abgebrochenes Randstück einer Pinnularia.

da lehne ich mich mal weit raus, weil ich ja wenig Ahnung habe von Tümpeleien.

Erstens sind die Strukturen schräg, bei der Pinnularia gerade und zusätzlich das ist wohl noch länger als 500 µm und die P. sind laut Wassertropfen nur halb so lang! ;)
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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grovea

         

         Guten Abend, rätselnde Mikroskopiker,

         ... tagsüber kann ich den Verlauf im Mikroskopie-Forum nicht verfolgen.

         Mehrere Teilnehmer haben völlig korrekt erkannt, daß es sich um den Rand
         eines Deckglases handelt. Aber die Form der Bruchkante habe ich nur bei
         einem Hersteller und einer Abmessung gefunden.
         
         Das mögliche Schneidwerkzeug sehen Sie hier:

         
   
         Quelle: Kalender 2009, Labor Dr. Schäffner, Solingen

         Mit freundlichen Grüßen
         Ralf Nötzel



Eckhard F. H.

Naja, die Lösung des schönen Rätsels hat, zumindest bei mir, einen bitterlichen Nachgeschmack.
Hmm, hmm.