Anfängerfrage : mikroskopkamera für LOMO bzw Mikroskop aus Jena

Begonnen von minimik, März 21, 2011, 15:15:30 NACHMITTAGS

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Klaus Herrmann

Lieber Detlef,

ZitatEs ist hier schon öfters dargelegt worden: die G 5 - 11 eigen sich nicht, weil die Eingangspupille viel zu tief im Inneren des Objektivs liegt. Sie lassen sich nur mit speziellen Okularen adaptieren, die dann aber alle samt un sonders die chromatische Vergrößerungsdifferenz nicht korrigieren und daher nur für entsprechende Unendlich-Systeme geeignet sind. Das ist schade, denn die Gs sind wirklich gute Kameras.

Bei Willi liegt der Fall anders, der hat glaube ich ein CZ-Stemi. Und Herr Cypionka hat doch neulich in seinem Riesenbakteriumsbeitrag berichtet, dass er die G 10 ganz gut findet (Vignettierung ausgenommen).
Mit dem "Kleinen" CZ-Adapter geht es bei unendlch sehr gut mit der G 10! Ich hab deshalb meine A 620 verkauft.

Aber umsonst ist das natürlich nicht: G 10 plus Adapter macht 600.- So viel will manch einer nicht für ein komlettes Mikroskop mit Tritubus und Kamera ausgeben! Beim CZ-Adapter ist alles fix-fertig, da müssen keine Gewinde geschnitten werden!

Die Adaptionen für die A 95 aufwärts habe ich hier beschrieben:  http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?4,33431
Peter Reil hat seine ja auch schon öfters gezeigt.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Detlef Kramer

Lieber Klaus,

wenn Willis Will BX 300 eine CZ Stereo-Lupe ist, hast Du bestimmt recht ;) ;).

Habe ich da irgend etwas falsch verstanden? 8)

Herzliche Grüße

Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

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Monsti

Lieber Klaus,

bei älteren Kameras sehe ich immer das Problem, dass nach einer gewissen Anzahl (bei mir meist nach 30.000-40.000) Bildern die Elektronik versagt. Die Reparatur ist meist teurer als eine neue Kamera. Deshalb kaufe ich nur ungern gebrauchte Geräte - außer ich kann sicher sein, dass mit denen allerhöchstens 10.000 Fotos gemacht wurden. Es kann aber doch nicht sein, dass es nur alte mikroskoptaugliche Kompaktkameras gibt. Es kommen ständig neue Geräte auf den Markt. Ist da tatsächlich nichts Passendes darunter???

Meine alte Canon Ixus 900 Ti lieferte mir beim bloßen Aufsetzen auf das Okular gestochen scharfe Bilder mit ebenso gestochen scharfem Rand ohne jede Vignettierung.

Sicher wäre es für viele Anfänger (zu denen ich mich ebenfalls zähle) hilfreich, gäbe es irgendwo eine Liste mit geeigneten Kameras - gesplittet nach: direkt auf das Okular gesetzt (meiner Ansicht nach die einfachste Lösung), mit Adapter xy oder was auch immer.

Grüßle von
Monsti

Klaus Herrmann

Lieber Detlef,

ZitatHabe ich da irgend etwas falsch verstanden?

nein hast Du natürlich nicht - mir hat die Erinnerung einen Streich gespielt, dadurch habe ich das total überlesen! :-[

Ich brachte Willi mit einem Stemi in Verbindung.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Klaus Herrmann

Liebe Monsti,

also wenn eine Kompakte nach 20000 Bildern den Geist aufgibt und sie als Gebrauchte sagen wir mal 200.- gekostet hat, dann kostet das Bild einen Cent. Wenn sie dann irreparabel hin ist, dann ist der Verlust nicht riesig?
Da war es früher teurer mit Diafilmen. Und ob man mit Analogkameras 20000 Bilder gemacht hat? Könnte ich nicht von mir behaupten. Ich habe keine 5000 Dias, gut das ist natürlich eine strenge Auswahl - ich habe alle Bilder die nichts taugen gleich raus geworfen.

Mag bei Dir anders sein - nach der Zahl der Bilder, die Du hier zeigst kannst Du natürlich schon auf solche Zahlen kommen, besonders, wenn man berücksichtigt, dass Du die nicht gelungenen gleich löschst.

Also ich habe mir noch keine Kompakte neu gekauft Und erst eine hab ich geschrottet - hab sie runtergeworfen! >:(

Alles andere läuft noch!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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hinrich husemann

#20
Also, was ich nicht immer so ganz verstehe, sind die "einarmigen Handstände" betreffend die Adaption von Kameras aller Art, insbesondere von Spiegelreflex-Digis - an trinokulare Endlich-Mikroskope. Schon ZEISS (West) hat früher dazu ein Stativ vorgeschlagen. Ich benutze dazu u.A. ein altes Vergrößerungs-Stativ. Die Kameras - z.B. eine Digi-Spiegelreflex, u.A. eine Olympus 420 oder eine Pentax K-m, beide mit den einfachsten 3-fach- Zoom-Objektiven 18- 55 mm -  lassen sich so mit wenig problemloder Bastelei berührungsfrei (mit Licht-Abdeckung, s. Abbildungen) über dem Okular des Phototubus anbringen. Man kann sich aus geeigneten Baumarkt-Komponenten (siehe Abbildung) auch brauchbare Stative selbst basteln. Die wichtige Komponente Tragarm läßt sich aus Haltern für Kameras an astronomische Fernrohre (ca. 30 bis 50 €) herstellen. Das Mikroskop steht dabei auf dem Grundbrett des Stativs; ein überdimensionaler - oft als Gegengrund angegebener - Platzbedarf resultiert m.E. deshalb nicht. Die Kamera selbst ist dadurch nicht festgelegt und lässt sich uneingeschränkt anderweitig verwenden.
Die resultierenden Mikrobilder sind bei den Halbformaten der o.gen. Kameras mit Brennweiten von ca. 35mm völlig problemlos und nutzen dabei 10X18 bzw. 10x20-Okulare (Brille) gut und beschnitt- und vignettierungsfrei aus.



Auch die gefürchteten "vielen Linsen" fürchte ich dabei nicht.
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann

Monsti

Lieber Klaus,

ich schrieb nichts von 20.000 Fotos, sondern von 30.000-40.000 Fotos. Das ist schon ein Unterschied.  ;) Nichtsdestotrotz sehe ich nicht ein, warum es keine neueren Kameras geben soll, die mir nicht das gleiche bieten wie die älteren Generationen. Und hier wäre eine Aufstellung geeigneter Modelle mal echt hilfreich.

Liebe Grüße
Monsti

Klaus Herrmann

Liebe Monsti,

richtig, dann kostet das Bild nur noch einen halben Cent.

ZitatUnd hier wäre eine Aufstellung geeigneter Modelle mal echt hilfreich.

Sehe ich auch so, Ich wäre auch bereit Kameras zu testen, wenn mir jemand die zur Verfügung stellt!  ;)

Aber kaum ist eine erschienen, wird der Nachfolger angekündigt! Ich bin ja jetzt froh, dass die G 10 bei mir funktioniert.

Übrigens die A 95 als "Uraltkamera" funktioniert auch tadellos - sie ist allerdings generalüberholt von Canon. (So habe ich sie  im Februar gekauft)
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Willi Manns

Lieber Detlef, lieber Klaus,
Danke für Eure (leider negativen  :() Antworten bzgl meines Will BX300 und der Canon G10.
Lieber Klaus, Dein Gedächtnis hat Dir keinen allzugroßen Streich gespielt, denn ich besitze ein Zeiss Stemi (West) und Du warst daran durchaus beteiligt.
Viele Grüße wm

Klaus Herrmann

Lieber Willi,

ZitatLieber Klaus, Dein Gedächtnis hat Dir keinen allzugroßen Streich gespielt, denn ich besitze ein Zeiss Stemi (West) und Du warst daran durchaus beteiligt.

nein, nein, das Gedächtnis hat schon richtig funktioniert - hat aber in diesem Fall zur Fehlleistung geführt, weil ich bei Dir an besagtes Stemi dachte, was aber eindeutig nicht Gegenstand Deiner Anfrage war, wie Detlef richtig angemerkt hat.

Aber die G 10 vignettierungsfrei und frei von CVD an Endlichoptik adaptieren geht soweit mir bekannt nicht. Da kann ich nur die A 95 anbieten.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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minimik

Hallo Zusammen,
ich bin sehr erfreut, dass meine Anfängerfrage eine Diskussion ausgelöst hat,
die für mich bis jetzt sehr hilfreich war. Auch das Vokabelheft füllt sich langsam
mit Übersetzungen der Fachterminologie und verwendeten Kürzel. Von der Bresser-Optik
habe ich Abstand genommen, aber ich habe einfach mal versucht, meine Uralt-Digi zum Einsatz
zu bringen und habe, sozusagen aus der Hüfte, ohne Stativ durch das vorhandene 10-er Okular
meines Lomo Binos geschossen. Es hat am PC tatsächlich ein Bild mit hohem Wiedererkennungswert ergeben
(Gemäß Anfängerabschätzung). Selbverständlich fällt es noch in die Kategorie der Unzumutbaren Bilder
nach Mikrofibel. Jetzt ist also ein Statv zu entwickeln, welches für die derzeitige Kamera als auch Nachfolger
verwendbar ist. Die gezeigten Bilder waren bis jetzt sehr nützlich, bitte mehr davon als Denkanstoss.
Hilfreich wäre es auch wenn ihr mir einige unzumutbare Bilder schicken könntet, mit Erklärung was warum falsch
ist, falls ihr solche Bilder überhaupt habt.
Ansonsten  bitte weiter mit der Diskussion,
viele Grüsse und einen Schönen Tag
Hans 

Monsti

Hallo Hans,

Zitatfalls ihr solche Bilder überhaupt habt.

Um solche Bilder zu finden, musst Du nur alte Beiträge von mir herauskramen (v.a. Dez. 2009). Warum die Fotos einfach nur grottenschlecht sind, muss ich - glaube ich - nicht näher erläutern.  ;D

Liebe Grüße
Angie

liftboy

Hallo Hans,
ich glaube jetzt muss ich mich doch mal selber reinhängen.
Ich kann mich natürlich nur zum Thema LOMO äußern, zu den anderen Geräten fehlt mir die nötige Sachkenntnis.
Also: Du willst Bilder machen.
Jetzt kommt es darauf an wovon, und wie gut.
Für schnell bewegte Objekte (schnappschüsse) gibt es leider nur eine bezahlbar Variante: eine analoge C-Mount Kamera.
Da braucht man fürs Lomo nur eine Geradetubus mit C-Mount Gewinde (äußerst selten; meiner ist von Zeiss/Jena).
Es geht aber  auch der normale Gerade/Schrägtubus mit Steckadapter (günstig bei ebay)
Hochauflösende Aufnahmen von unbeweglichen Objekten sind am besten mit einer Digicam zu machen.
Jetzt kommt die Qual der Wahl!
Mache ich es mit einer "echten" Digicam; dann habe ich meistens Adaptionsprobleme zu Hauf (siehe voherige Beiträge) oder ich gönne mir eine Mikrokamera (wird meist mit passender Optik zum einstecken oder anschrauben geliefert)
Die Auflösung diktiert hier den Preis: unter 1,3Mp ist Unfug, über 5Mp für den Laien auch.
Hier mein Rat:
Nimm den normalen Schrägtubus von Lomo und eine Steck-Digicam mit 1,3Mp. Das ist bezahlbar und für den Anfang ausreichend.
und kauf Dir ein Sparschwein; der Appetit kommt beim essen!!
Gruß
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Willi Manns

Hallo Wolfgang,
jetzt will auch ich mich noch ein zweites mal 'reinhängen'. Die Adaptionsprobleme will ich nicht haben, und deswegen scheint mir Dein Vorschlag einer Steck-Digicam für meine Belange (Gelegenheitstümpler) das Beste zu sein. Jetzt die Frage: Welche Steck-Digicam? Sprich: welcher Hersteller? & evtl: welches Modell? und evtl evtl auch: wo kaufen? (Das Sparschwein besorge ich mir dann halt auch noch).

Gruß und Dank
W.M.

minimik

Hallo Willi, Wolfgang und Angie
vielen Dank für Euren Einsatz in meiner Not.
Der Stand ist zur Zeit:
Versuche an beweglichen Objekten mache ich noch nicht, die sind mir
zu schnell. Ich untersuche was der Garten so hergibt, Pollen gibts zur Zeit
ja genug.
Das LOMO ist hierbei für mich optimal und ich bin sehr zufrieden. Der Einsatz der
Kamera ist hauptsächlich gedacht, um gut gelungene Präparate (noch sehr selten) zu archivieren und auch meiner
Finanzverwaltung zugänglich zu machen. (Als Motivvorschläge für Malerei).
Ich habe momentan wie gesagt eine uralt-Digi mit 4 MP von Samsung. Derzeit bin ich daran
zu versuchen ein Stativ zu basteln, welches für diese Kamera und Folgemodelle verwendbar ist.
Konstruktive Ratschläge besonders von Dir Wolfgang als LOMO-Spezialisten sind immer gerne
gesehen.
Ich wünsche Euch und dem Forum insgesamt
ein frohes und beschauliches Osterfest
Hans