Entäuscht von MicroScan5821 USB-Kamera

Begonnen von Johannes Kropiunig, Juni 26, 2011, 12:23:27 NACHMITTAGS

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Rawfoto

Hallo Johannes

Wenn Du ein gebrauchtes Perilan-Okular brauchst lass es mich wissen. Diese Leitz Brillenokulare haben wirklich eine gute Qualitaet - ich teste da gerade eine Adaption vom Wild STEMI auf 16 und 21Megapixel Canons und da ist dieses Okular ein Kernstueck ...

:-)

Gerhard
Gerhard
http://www.naturfoto-zimmert.at

Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

Hugo Halfmann

Hallo Peter,

meine Erfahrung (besser: die meines Kumpels) ist, daß seine Coolpix insgesamt 3 Sensoren verschlissen hat. Deswegen auch meine Zurückhaltung bzgl. der Coolpix 99x.

Muss ja nicht bei jeder so sein, aber man muss mit Enttäuschungen rechnen.

Das, was ich knipse, mach ich z.Z. noch freihändig mit einer Coolpix S210, die ich mir bei meiner Tochter "leihen"  muss :D.



Viele Grüße aus dem Bergischen Land

Hugo Halfmann

peter-h

#17
Hallo zusammen.

Ich bin etwas verwundert über manche Vorschläge, sorry wenn ich das so frei schreibe.
Warum nicht zunächst einmal versuchen die Fehler EINZELN zu analysieren?

1. die Kamera scheint richtig mit dem PC verbunden zu sein und die Software speichert auch Bilder.
2. da die Kamera bereits vorhanden ist könnte man doch auch versuchen die Fehler zu beseitigen.
3. Fehler A , die ungleichmäßige Ausleuchtung.
4. Fehler B , die horizontalen Streifen im Bild.

Die Mikrometerskala ist recht gut abgebildet, keine extreme Bildfeldwölbung, keine CVD zu erkennen. POSITIV !
Leider fehlen die Aufnahmedaten, wie Objektiv, Belichtungszeit, ein Bild der Kameraadaption usw.

Dazu die Frage:
Sind die Streifen immer da? Verändern sich die Streifen? Verändern sich die Streifen bei der Variation der Belichtungszeit?
Ist es eine Halogenleuchte oder eine LED?

Die ungleichmäßige Beleuchtung (farblich) kann von einer Kondensoreinstellung kommen, oder von einem falschen Abstand der Kameraoptik. Beispiele könnte ich dazu ohne Ende bringen  :o und das, obwohl teure DSLR oder sonst eine gute Kamera.
Weiter würde ich NIE ein Periplan empfehlen, da die letzte Linsenkrümmung konkav ausgeführt ist und es sehr leicht zu ganz extremen HotSpots kommen kann. Mit der Coolpix funktioniert es , keine Frage, aber wehe das Kameraobjektiv kat eine ungeeignete Eingangslinse incl. der Entspiegelung ! Und weiter kann ich ein Periplan nicht zu jedem Objektiv der Firma XY empfehlen. Es sei denn der Spruch - ein Bild gibt es immer - gilt.

So, nun warte ich, ob noch Daten nachgereicht werden.
Prügel und Ohrfeigen nehme ich gerne an, verstehe ja von Optik nix  ;D

Grüße
Peter

Nachtrag:
Ein wunderschönes Bild, trotz PlanApo Objektiv, trotz Kpl W 10x/20 Br Okular, trotz guter Kamera mit reichlichen 5 MPixel, trotz ...... ja was nicht noch ...... und ein Bild zum weglaufen. Nur 2 kleine Fehler !


Peter V.

#18
Hallo!

Coolpix 990 mit Leitz Periplan 10x/18 Brille am unendlichen Leica DMLB ( der reinen Lehre nach paßt da NIX! ). Eine Adaption für ( nach aktueller Marktlage geschätzt ) sicher unter 150 EUR.

VÖLLIG unbearbeitet, also auch kein Weißabgleich bzw. Farbstichkorrektur, keine Kontrastveränderung etc.....








Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

hinrich husemann

#19
Also, was mich immer wieder wundert, sind die "einarmigen Handstände" bei der Adaption von Kameras aller Art an trinokulare Endlich-Mikroskope, bei denen man nun mal durchs Okular "knipsen" muß. Schon ZEISS (West) hat früher dazu ein Stativ im Programm gehabt, auf dem die Kamera berührungsfrei zum Mikroskop (mit Lichtschutz-Manschette) über dem Okular des Phototubus angebracht wurde. Ich benutze dazu u.A. ein altes Vergrößerungs-Stativ. Man kann sich auch aus geeigneten Baumarkt-Komponenten - siehe Abbildung (habe ich vor einiger Zeit schon mal gezeigt) - brauchbare Stative selbst basteln. Die dazu wichtige Komponente Tragarm läßt sich aus Haltern für Kameras an astronomischen Fernrohren (ca. 30 - 50 €) herstellen. Das Mikroskop steht dabei auf dem Grundbrett des Stativs; ein überdimensionaler Platzbedarf resultiert deshalb auch nicht. Die Kamera selbst ist so nicht festgelegt und uneingeschränkt anderweitig verwendbar.
Ich benutze auch Digi-Spiegelreflexe, u. A. eine Olympus 420 oder eine Pentax K-m, beide mit den einfachsten, dazu üblicherweise gelieferten 3-fach Zoom-Objektiven. Bei den Halbformaten dieser Kameras lassen sich mit Brennweiten ab ca. 35 mm durch Okulare 10x/18 bzw. 10x/20 Brille  - also mit höher liegender Austrittspupille - einwandfreie Mikrobilder machen, beschnitt-und vignettierungsfrei (Kamera-Blende zweckmäßig voll öffnen). Aber - mit 17,5 mm - auch einwandfreie Bilder über das ganze Sehfeld des Okulars.
Die "vielen Linsen" fürchte ich dabei nicht. Die Objektive wirken hier auch nur als Bildversetzer; sie verlegen das Bild aus "unendlich" (man kann es im dunklen Zimmer - genügend starke Mikroskopleuchte vorausgesetzt - ja an der Zimmerdecke sehen) in die Ebene des Kamerasensors; machen also aus dem Okular ein Projektiv.


 

Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann

peter-h

Natürlich gibt es tausend oder mehr Lösungen, wie man zu guten bis sehr guten Mikroaufnahmen kommen kann.

Aber ich habe diese Sätze gelesen:
Das andere Problem ist das mein Mikroskop eins um 338€ ist und das dann die Kamera plus passenden Adapter in keinen Verhältnis mehr steht (auch in der Qualität der Bilder?).
Zur Erklärung, bin Tischler und Zahle Unterhalt für 2 Kinder, da ist ganz schön wenig Spielraum für dieses schöne Hobby.


Warum also nicht Fehler beseitigen und gleich eine neue Kameraversion vorschlagen.

@ Peter (V) , freu Dich dass es so gut geht ! Ich würde es nutzen und schweigen  ;)

Gruß
Peter

hinrich husemann

Also "meine" Konstruktion lässt sich auch auf "einfachere" Mikroskope und alle Kameras anwenden; wenn ich es insgesamt betrachte, ist sie auch die flexibelste und wohl auch preiswerteste.
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann

peter-h

Lieber Herr Husemann,

absolut kein Widerspruch von mir zu "Ihrer" Lösung. Voraussetzung, dass ein Trinotubus vorhanden ist und das Kameraobjektiv die Blendenlage nicht zu tief im Objektiv gelagert hat. Aber wem sage ich das  :D

Schöne Grüße
Peter Höbel

Peter V.

#23
Hallo!

ZitatAlso, was mich immer wieder wundert, sind die "einarmigen Handstände" bei der Adaption von Kameras aller Art an trinokulare Endlich-Mikroskope, bei denen man nun mal durchs Okular "knipsen" muß.

Genau so sehe ich es doch auch, und genau aus diesem Grunde verteidige ich hier doch die gute alte Coolpix-Lösung - eben, weil sie so bestechend einfach ist. Periplan in die Coolpix schrauben, einstecken, fertig! Das kann wirklich JEDER! Und relativ preiswert ist es auch.
Nun findet vermutlich jeder seine eigene Aaption vergleichsweise "einfach", für den völlig Unbedarften können solche vermeintlich simplen Lösungen riesige Hürden dasretellen. Nicht jeder ist begnadeter Bastler.
Das ist so ein wenig wie mit dem Nippel und der Lasche....
Da nimmt man mal schnell ein altes Sowieso-Stativ ( oder baut es sich selbst aus Baumarktteilen), dann braucht man nur noch Filterhalter Nr.xxxxx und Reduzierscheibe von Gewinde GHK auf LKJ aus dem Sowieso-Shop......ach ja, eine Kamera muss natürlich auch schon verhanden sein. Und werden dann erst wie bei Peter Höbels zweifellos hervorragenden Lösungen spezielle Linsen mit Brennweite XYmm und Drehteilen ins Rennen geschickt, raucht dem unbedarften drehbank- und optikkenntnisfreien sowie finanziell wenig potenten Mikroskopiker mit seinem Einfach-Bresser erst richtig der Kopf.Und genau deshlab scheinen ja die unsäglichen Okularkameras so "attraktiv", weil sie ein "plug-and-play" versprechen und damit die ganzen sonst notwendigen Basteleien umgangen werden.

Natürlich können Puristen zudem einwenden: Periplan an Nicht-Leitz-Objektive, das geht doch gar nicht. Kann man doch locker mit der Aufnahme eines Objektmikrometer bewesien ( ich selbst habe ja auch schon mehrere Fotos dieser Art hier gezeigt ). Nur: Objektmikrometer sind ja nicht das klassische Fotobjekt des durchschnittlichen Hobbymikroskopikers. Und mal Hand aus Herz:  Die ganzen CVD-Geschichten etc. machen sich doch in praxi bei Aufnahmen in der Bildmitte und besonders bei gefärbten Schnitten etc. kaum bis gar nicht bemerkbar.

Aber viele Wege führen halt nicht nur nach Rom.....

Was die Optimierung der Okularkamera betrifft, sehe ich allerdings wenig Spielraum. Im Gegensatz zu hochwertigen Kameras wie der Imaging Source haben diese Billigcams entwdder eine feste Optik ( somit hier also schon einmal keine Korrekturmöglichkeit ) oder es werden nur optische schlechte Adapter mitgeliefert. Hochwertige Adapter würden aber sicher schon wieder das Budget überstiegn, wir kennen ja alle die abstrus hohen Preise der Hersteller für Kameraadapter. Fernerhin erlaubt die zumeist katstrophal programmierte Treibersoftware selten sinnvolle und zielführende Eingriffe. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen, aber da ist es natürlich schlecht, Ferndiagnosen zu stellen, wenn man selbst die Kamera nicht vor sich hat.
Irgendwie hatte ich auch den Eindruck, dass der Fragesteller wohl die Kamera auch zurückgeben könnte...

Hrzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

hinrich husemann

Hallöchen!
Das Fotografieren mit einer "objektivbehafteten" Kamera durch systemeigene Okulare ist zunächst einmal - was die Bildkorrektion angeht - immer "optisch korrekt"; im Prinzip egal, mit welcher Kamera man es tut. Man ist also nicht auf einen bestimmten Kamera-Typ angewiesen. Bei der Stativlösung braucht man auch keinen weiteren - eventuell auch noch kameraspezifischen - Adapter; es kann eine kleine einfache "Consumer"- oder eine schwere Spiegelreflex sein (mancher schwärmt ja auch für mehrere, für leichtere und...), zumindest solange es - z.B. bei zu "langen" Zooms - keine zu großen Pupillen-Probleme (Vignettierung) gibt. Und warum soll man auf "optical correctness" verzichten?
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann

cicindela

Hallo,
Zitat von: Peter V. in Juni 28, 2011, 00:12:21 VORMITTAG
990 und 995 im Wesentlichen identisch, die 995 ist etwas neuer. Keine nennenswerten Unterschiede.
kleine Anmerkung, nachdem ich jetzt mit beiden spielen konnte:
An der Elektronik scheint doch etwas geändert worden zu sein.
Der USB-Zugang zur Coolpix 990 funktioniert sowohl mit
photopc
als auch mit
gphoto2
wobei photopc den Fernauslöser schneller anspricht und man so ziemlich alles
vom Computer aus einstellen kann.
Bei Coolpix 995 geht Fernauslösung per USB nicht (weder photopc noch gphoto2),
angeblich aber über eine serielle Schnittstelle.

Gruß
Franz

beamish

Hallo,

ich mische mich jetzt auch noch mal Coolpixmäßig ein. Es werden immer nur die CP 9xx und 4500 erwähnt, nie aber die CP 5000. Bei der kann man zwar das Periplan nicht direkt anschrauben, sondern nur über den Adapter UR-E6 (inzwischen auch billig). Dafür hat die 5000 5MP und macht nur schwache Ringe (ich hab 3 davon, das scheint also durchgehend so zu sein).
Die Periplan-Adaption muß auch nicht das Ende der Fahnenstange sein, man kann auch "in der Familie bleiben". Ich verwende z.B. eine Adaption von J. Stahlschmidt, die er mir für ein Zeiss CPL-Okular gemacht hat, die an den Adapter UR-E5 paßt.
Nachteil der 5000: sie läßt sich nicht fernsteuern, ein Livebild an einem externen Monitor zum scharfstellen per AV-Ausgang ist jedoch möglich.

Grüße

Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Peter V.

Hallo Martin,

ja, man kann..... ;)
Es gibt sicher Hunderte von Kombinationen und Lösungen und viele davon sind sicher um Längen besser.
Ich schlage ja nur dashlab für Anfänger immer wieder die CP99x/Periplan-Lösung vor, weil sie die einfachste ist und ohne Bastelei, Adapter, Drehbank und Jürgen Stahlschmidt funktioniert  :D

Herzliche Grüße
Peter
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Johannes Kropiunig

Hallo Leute

Hab mir heute eine Canon EOS 1000d um 299€ gekauft !!!!! (http://www.saturn.at/produktinfo/?cat=N08.03.06.&groupId=1&parentCat=T00.00.12.10.&sku=1118959&keyword=canon%201000%20D&searchtype=nav und nur beim Saturn im Gerngross um diesen Preis , Glück und Urlaubsgeld muss man haben  ;D )
Ich hoffe damit bekomme ich brauchbare Ergebnise .

Auf jedenfall bin ich euch dankbar für die rege Anteilnahme .

Gruß
Johannes
PS: Die Streifen auf dem Bild sind dadurch entstanden weil ich das Mikrogitter nur schnell mit einem Tuch abgewischt habe. :-[
Biologische Mikroskop: Zeiss Standard 16
Stereomikroskop: Lomo MBS 10
Kameras:  EOS 1100D, EOS 1000D, EOS 1000Da, und EOS 350Da Peltier gekühlt

Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen.
Laotse

Peter V.

Hallo!

Boah! DAS ist aber ein echter Kampfpreis!!!! Glückwunsch!
Das schlägt ja sogar bei Weitem die preiswertesten Internetangebote, und sooo günstig sind doch die geilen und blöden Märkte sonst gar nicht.....

Ich hoffe, dass die 1000D auch die komplett verschlussfreie Auslösung aus dem Liveview-Modus hat, sicher weiss ich das nur von der 450, 500 und 550 D.
Aber es wird schon klappen.

Herzliche Grüße
Peter
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