Hallo in die Runde,
eigentlich ist dies ein Fortführung des etwas versteckten threads von Jörg Weiß unter "Mikro Know-How": https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3668.0
Jörg hat, wie auch ich, Probleme, an seinem Leica ein anständiges Foto zu bekommen.
Leider ist auch mir völlig unverständlich, warum mir das an meinem Leica DMLB ( und nur daran! ) nicht gelingt und die Fotos katastrophal sind.
Zunächst hatte ich den Trinotubus in Verdacht, aber: Sowohl beim Bliock durch die regulären leica-Okulare als auch beim Blick das in den Fotoausgang gesteckten Herrmannsche Universalokulars mit dem Auge bekommt man ein einwandfreies Bild ( zumindest ist das, was durch die Augen aufgenommen und durch das Gehirn verrechnet wurde, am Ende in "normales" Mikroskopbild. )
Ich habe nun folgende Fotos aufgenommen: Den Walnußzweig ( den ich mir gestern von Jörg erschnorrt habe )
1) am Jenaval mit einem Jena CF-250 6,2 Apochromaten und 10x-Planchromaten.
2) am Leica DMLB mit Leica 5x HCX Plan Fluotar, 10x N-Plan und 40x N-Plan
3) am Leica DMLB mit bei beiden o.a. Jena-Objektiven
allsamt mit Herrmannschem Universalokular
4) Mit der Kamera direkt durch ein HC-Plan s 22er-Okular von Leica mit den 5x und 10x-Leica-Objektiv.
Coolpix 990 keinerlei Nachbearbeitung, soweit nicht anders angegeben, max. Weitwinkel
Hier die Ergebnisse:
Jenaval 6,3:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22602_1587067.jpg)
Jenaval 6,3 leicht gezoomt:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22602_4309168.jpg)
Jenaval 10x:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22602_59694858.jpg)
Leica DMLB - Leica 5x:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22602_1914083.jpg)
Leica DMLB Leica 10x
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22602_19024873.jpg)
Leica DMLB - Leica 40x
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22602_50812954.jpg)
Leica DMLB - Jena 6,3:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22602_4881566.jpg)
Leica DMLB - Jena 10x:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22602_18343908.jpg)
Leica DMLB - Leica 5x - direkt durch das originale Hc-Plan Okular von Leica:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22602_20169503.jpg)
Wie man unschwer erkennt, sind alle mit dem DMLB aufgenommenen Fotos schlicht ein Riesenkatastrophe!!! Über das gesa´mte Bild hinweg unscharf. Das Ergebnis ist interessanterweise dem von Jörg sehr ähnlich. Und von den Objektiven ist es offenbar nicht abhängig ( Ergebnis der gegenprobe mit den jena-Objektiven am leica-Stativ ). Und - wie schon erwähnt - mit dem Auge durch die verschiedenen Okulare ist auch ein tadelloses Bild erkennbar.
Ich hatte ja immer irgendeinen ominösen "Defekt" in meinem Mikroskop-Kamera-(system) vermutet, aber da Jörg mit einem völlig anderen Leica-Stativ offenbar identisch schlechte Bilder bekommt, muss es eine andere Ursache geben.
ICH BIN ABSOLUT LEIDER RATLOS!!!!
Hat irgendjemand eine zündende Idee, was die Ursache sein könnte???
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
schon verblüffend das Ergebnis!
Eine Frage: wenn Du in das "Fotookular" im Tritubus schaust ist dann das visuelle Bild auch so schlecht?
Mit Periplan und dem Universalokular?
Die Farben finde ich allerdings bei Leica deutlich schöner!
Lieber Peter,
die unscharfen Bilder erscheinen mir schlichtweg VERWACKELT. Warum gerade an dem Leica-Stativ und an den anderen nicht, darüber wirst Du forschen müssen.
Herzliche Grüße und viel Erfolg,
Detlef
Hallo Herr Voigt,
ich habe keine Probleme mit dem gleichen Mikroskoptyp. Mit einer selbst gebauten Ofenrohrlösung (Olympus E 420) bekomme ich ganz leidliche Fotos hin. Fotografieren direkt durchs Okular gelingt jedoch mit herkömmlichen, nicht an die Unendlich-Optik angepassten Okularen (Periplan) deutlich besser, wenn auch nicht zufriedenstellend. Zu den Objektiven gehören ja eigentlich HC-Plan 10x/20 Okulare.
Probleme macht die Kreutzblende, selbst wenn man die Kondensorlinse CL/LS aus dem Okular entfernt. Letzteres verbessert die schiefe Beleuchtung nur wenig. Aber dass ist ja bekannt.
Grüße
Jürgen
Lieber Detlef,
das kan ich mit 100%iger Sicherheit ausschließen!!! Wenn eines da steht wie ein fels in der Landschaft, dann das schwere DMLB. Allein der Trino wiegt fast soviel wie ein Standard Junior - na ja, vielleicht nicht ganz, aber er ist doch sehr schwer. Alles ist bombenfest verschraubt, nichts hat Spiel und nichts wackelt. Da habe ich schon an ganz anderen Konstruktionen Fotos gemacht. Und diie Belichtungszeit war jetzt auch nicht gerade übermäßig niedrig. Zudem sieht man das Bild ( durchgehend ) genau so auf dem TV-Monitor, der an die Coolpix angeschlosen ist.
Und mit angeschlossener Tuscen oder sonstigen Mikroskopkameras ist das Ergebnis genau so!
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Klaus Herrmann in November 08, 2009, 18:12:03 NACHMITTAGS
Hallo Peter,
schon verblüffend das Ergebnis!
Eine Frage: wenn Du in das "Fotookular" im Tritubus schaust ist dann das visuelle Bild auch so schlecht?
Mit Periplan und dem Universalokular?
Die Farben finde ich allerdings bei Leica deutlich schöner!
Lieber Klaus,
die unterschiedlichen Farben haben verschedene Gründe, unterschiedliche Lichtquellen, verschjiedene Blaufilter, zudem muss man für die niedrig vergrößernden Objektive am Jenaval den Großfeldkondesnor verwenden. Und es sind zwei verschiedene Coolpixe, aber das ist NICHT die Ursache des Schärfeproblems, denn ich habe auch schon alle Coolpixe ( ich habe drei ) am Leica DMLB mit gleich schlechtem Ergebnis verwendet.
Und nochmal. Beim Blick mit dem Auge durch das Universalokular durch den Trino ist das Bild in Ordnung!!! Das ist ja das Erstaunliche, denn ursprünglich dachte ich, der Trino-Fotoausgang sei einfach defekt. Aber wie gesagt - bei Jörg schauts ja auch ähnlich bescheiden aus....
Herzliche Grüße
Peter
Zitat von: Jürgen Ibs in November 08, 2009, 18:14:00 NACHMITTAGS
Hallo Herr Voigt,
ich habe keine Probleme mit dem gleichen Mikroskoptyp. Mit einer selbst gebauten Ofenrohrlösung (Olympus E 420) bekomme ich ganz leidliche Fotos hin. Fotografieren direkt durchs Okular gelingt jedoch mit herkömmlichen, nicht an die Unendlich-Optik angepassten Okularen (Periplan) deutlich besser, wenn auch nicht zufriedenstellend. Zu den Objektiven gehören ja eigentlich HC-Plan 10x/20 Okulare.
Probleme macht die Kreutzblende, selbst wenn man die Kondensorlinse CL/LS aus dem Okular entfernt. Letzteres verbessert die schiefe Beleuchtung nur wenig. Aber dass ist ja bekannt.
Grüße
Jürgen
Hallo Herr Ibs,
könnten Sie uns denn mal ein Foto zeigen, das Sie mit dem DMLB aufgenommen haben?
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
ok, aber dann ist an Deinem Tubus etwas kaputt. Eine andere Erklärung habe ich dann nicht mehr. Ich würde in dem Fall die Sache mit einem Techniker von Leica diskutieren. Im Übrigen sieht das bei Dir völlig anders aus, als auf den Fotos von Jörg. Du hast einen grässlichen Astigmatismus, d.h. das Bild ist in eine Richtung auseinander gezogen. Da wird einem ja schlecht! Oder, das ist das letzte, was mir einfällt, nachdem Du sagst/schreibst, das Bild sei auch im Trinotubus visuell in Ordnung: ist die Kamera, wenn du sie über das Okular hältst, leicht verkippt. Oder, ist die Belichtungszeit so lang, also > 1/30 s, dass daher der Wackler kommt. Fotografieren frei Hand geht eigentlich nur < 1/50 s.
Mit Bedauern aber trotzdem herzliche Grüße
Detlef
Lieber Detlef,
ich kann Dir nicht ganz folgen: was meinst Du mit "Astigmatismus"? Welches Bild soll denn in eine Richtung auseinandergrzogen sein? Wenn Du das letzte Bild meinst - das ist freihändig mit einer Hand ( ging nicht anders ) durchs Okular aufgenommen, da sitzt die Kamera nicht plan auf. Aber auf den anderen Fotos kann ich den Effekt nicht erkennen. Und manchmal sieht man den ( für das 5-erObjektiv zu kleinen ) Blaufilter.
Ich finde schon, dass es das gleiche Problem ist wie bei Jörg. Die "scharfen" Fotos von Jörg sind gesatckt, die Einzelbilder sehen doch genau so aus wie bei mir - eben total vermatscht und unscharf!
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Herr Voigt,
ich habe diese Bilder in der Eile noch einmal aktiviert. Alle mit dem Leica DM LB, verschiedene Objektive (N-Plan 20x, C-Plan 10x). Keine umwerfende Qualität, aber es geht. Übrigens (als Nachtrag) nicht gestackt.
Grüße
Jürgen Ibs
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22616_55199627.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22616_955278.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22616_42987539.jpg)
Hallo Herr Ibs,
OT:
Von diesen schönen Bildern würde ich gerne mehr sehen! Was ist das und wie ist es gefärbt?
Herzlicher Gruss
Eckhard Völcker
Lieber Herr Völcker,
OT:
Es handelt sich um Strandroggen, gefärbt mit Etzolds Gemisch (Chroma), Euparal - Hellfeld und Pol (siehe älteren thread).
Das untere Bild zeigt einen Querschnitt durch einen Stängel vom kriechenden Hahnenfuß. Etzold von Klaus Hermann, Euparal.
Grüße
Jürgen
Hallo liebe Leicaner,
Vielleicht führt eine Beobachtung von mir etwas weiter? Ich verwende zwar das Leica DMLS, das ja eine Stufe unter dem Leica DMLB steht, aber die gleichen Objektive und Okukare benutzt. Dabei photographiere ich direkt durchs Okular mit dort angeschraubter Nikon Coolpix; die Linse der Kamera kommt recht nahe an die obere Linse des Okulars.
Mir fällt bei meinen Aufnahmen auf, dass mit dieser Konstruktion das Kamerabild keineswegs immer dann scharf ist, wenn es auch durch das zweite Okular scharf erscheint. Vielmehr muss nachjustiert werden, der Objekttisch in der Höhe verstellt werden. Und dies ist - und das ist für mich das in diesem Zusammenhang Auffällige - um so mehr erforderlich, je kleiner die Vergrößerung des Objektives ist. Es genügt also nicht, über das verstellbare Okular für das Auge einmalig für ein Objektiv eine Parfokalität herzustellen, die dann für alle Objektive gilt. Und: Auch für mich ist es selbst mit Nachjustieren schwer, mit dem 10er auf diese Weise ein halbwegs scharfes Bild zu erhalten. Mit dem 5er habe ich es noch nicht versucht. Das 20er und 40er hingegen ist das Ergebnis, denke ich, wenn man etwas die Einstellung verstellt, durchaus akzeptabel.
Mikrogrüße
Jürgen Harst
Lieber Peter, lieber Jürgen,
ich hatte mich ein wenig zurück gezogen, manchmal entspricht das Fernsehprogramm meinem Geschmack.
Ihr habt ja einen Sack voller Probleme!
Peter: Du hast meinen zweiten Satz nicht beachtet, zumindest nicht in der Antwort: Ich meine, dass Du einfach eine zu lange Belichtungszeit hattest, als Du frei Hand durch das Okular fotografiert hast. Das ist nicht das gleiche Problem, wie Jörgs. Dadurch hast Du die Fotos verwackelt. Astigmatismus sieht ähnlich aus, ist es aber m.E. nicht.
Jürgen: dein Problem kenne ich von unserem Orthoplan. Erklären kann ich es nicht. Aber es tritt nur dann auf, wenn die optische Tubuslänge nicht exakt stimmt. Und nur bei den schwach vergrößernden Objektiven. Warum nur bei Leitz/Leica? Keine Ahnung. Ich würde mich freuen, wenn das jemand aufklären könnte.
Herzliche Grüße
Detlef
Lieber Detlef,
lt. EXIF-Datei 1/161 s.
Und eigentlich habe ich keinen ausgeprägten Tremor ;)
Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass auch das keine Verwacklungsunschäfe ist.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
dann muss ich dich leider mit Deinen Problemen im Stich lassen - mehr fällt mir aus der Distanz nicht ein.
Viel Glück bei der Ursachensuche,
Detlef
Zitat von: Detlef Kramer in November 08, 2009, 21:40:55 NACHMITTAGS
Lieber Peter,
dann muss ich dich leider mit Deinen Problemen im Stich lassen - mehr fällt mir aus der Distanz nicht ein.
Viel Glück bei der Ursachensuche,
Detlef
Lieber Detlef,
das hatte ich befürchtet!!!!
Ich hatte nur die diffuse Hoffnung, das vielleicht irgendjemand schon einmal ein ähnliche Problem hatte und irgendeine Idee, was die Ursache sein könnte.
Ich habe wirklich schon Stunden herumexperimentiert ( mit mehreren Okularen, Kameras etc. ) und habe keine Idee, was die Ursache dieses seltsamen Phänomens sein könnte.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
da komme ich auch nicht weiter. Wir hatten ja gestern schon über Deine Adaption an das DM LB gesprochen - keine Idee was das sein könnte, zumal sich die schlechte Bildqualität ja nicht auf die kleinen Vergrößerungen beschränkt.
Bei mir ist es so, dass die Bildqualität mit den höher vergrößernden Objektiven besser wird. Auch das 5x N-Plan war ja ein deutliche Fortschritt zum 4x C-Plan.
Wenn ich Dir aber schon bei der Ursache nicht helfen kann: mit Stacken lässt sich der Fehler halt minimieren. >:(
Mal sehen, vielleicht findet sich ja noch eine Lösung ...
Herzliche Grüße
Jörg
Hallo Jörg,
ZitatBei mir ist es so, dass die Bildqualität mit den höher vergrößernden Objektiven besser wird. Auch das 5x N-Plan war ja ein deutliche Fortschritt zum 4x C-Plan.
Das ist typisch für nicht zusammenpassende Okular-Objektiv-Kombinationen oder falsche Tubuslängen. Die schwächeren Objektive reagieren hier empfindlicher als die stärkeren.
Gruß !
Jürgen
Lieber Jürgen,
das habe ich im Parallelthread auch befürchtet, aber die Tubuslänge ist meines Wissens bei Undendlichsystemen nicht relevant und die Okulare habe ich anhand des DM E Systemdiagramms geprüft. Es sind die Originale.
Trotzdem Danke für Deinen Hinweise.
Jörg
Hallo Peter,
ich war etwas erschrocken, als ich Deine Bilder gesehen habe. Ich habe selbst ein DMLB, zur Fotografie nutzte ich zunächst eine Canon 350D an einer Adaption Marke "Teil-Eigenbau" mit Okular. Dazu verwendete ich ein Okular HC 10x/22 (Adaption am Trino). Einmal eingestellt war das Bild dabei sowohl visuell als auch in der Kamera scharf, von Zeit zu Zeit waren allenfalls 'mal kleinere Korrekturen nötig. Seit geraumer Zeit nutze ich jetzt eine Leica EC3-Kamera am Trino (über HC-C-mount Adapter 0.5x). Das ist wohl die "kleinste" Kamera, die Leica anbietet, ich nehme an, sie ist wohl in etwa mit der Tucson vergleichbar (?). Mit beiden Kameras habe ich keine derartigen Probleme gehabt (nicht einmal annähernd), wie Du sie hier dokumentiert hast. Sowohl die Aufnahmen, die ich hier im Forum gezeigt habe, als auch die auf meiner Homepage (www.atbiodec.de) sind auf diese Weise durch das DMLB entstanden.
Nicht zufrieden war ich hingegen mit einer reinen "Ofenrohrlösung", hier entstanden besonders bei den schwächeren Objektiven (2.5x, 5x etc.) unschöne Randunschärfen, bei stärkeren Objektiven wurde es hingegen besser. Allerdings habe ich auch nicht viel Zeit investiert, nach der Ursache dafür zu fahnden.
Viele Grüße,
Ole
p.s.: Ich starte einmal mit dem "Du", ich hoffe es ist ok
Lieber Jörg,
Zitataber die Tubuslänge ist meines Wissens bei Undendlichsystemen nicht relevant
In dem Punkt irrst Du. Das gilt nur für die kurze Distanz zwischen Objektiv und Tubuslinse. Ab da gelten die gleichen Regeln, wie für Endlich-Systeme.
Herzliche Grüße
Detlef
Hallo Detlef,
das würde doch bedeuten, dass man wenigstens einmal versuchsweise die Tubuslänge verlängern könnte: Ein wenig das Okular herausziehen? Wenn sie zu lang wäre hilft nur sägen....
Es bleibt aber die Merkwürdigkeit, dass das Bild für das Auge knackscharf ist. Vielleicht sehen wir gar nicht mit auf unendlich adaptierten Augen hinein?
Ich bekenne freimütig, nicht gerade viel Ahnung von Optik zu haben....
Mikrogrüße
Jürgen
Hallo Peter,
Parafokalität ist eine schöne Sache, ABER.
Es gilt doch nur, wenn der Beobachter am Binotubus keine Fehlsichtigkeit hat, oder die Fehlsichtigkeit mit einer Brille ausgeglichen wird und dies auch beim Beobachten aufbehalten wird. Nur dann wird auch im Fototubus das Bild im Unendlichen erzeugt.
Sind dann noch am Bino für jedes Okular Einstellfassungen, so wird es noch komplizierter. Das Leica DM-LB kenne ich nicht.
Die Frage ist auch das Thema Kamera. Wie ist sie eingestellt? Auf Autofocus ? Auf eine bestimmte feste Entfernung?
Falls also die Fehlsichtigkeit des Beobachters nicht durch Brille ausgeglichen wird, oder die Fehlsichtigkeit nicht am Bino durch Einstellfassungen für beide Augen korrigiert werden kann, so ist es fraglich, ob bei einer Kamera auch ein scharfes Bild möglich ist.
Aus diesem Grund habe ich an meinem Trino den Fotoausgang umgebaut und kann mit +/- 2mm das Fotookular oder Projektiv ganz exakt anpassen.
Diese Gedanken müssen nicht auf das Leica zutreffen, könnten aber ein kleiner Tipp für die Überprüfung sein.
Viel Erfolg
Peter (H)
Lieber Detlef,
vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich glaube, ich muss den Artikel im Technik-Unterforum noch mal lesen. :)
Herzliche Grüße
Jörg
Hallo Peter (H),
das Thema Dioptrienkorrektur behebt man doch damit, dass man in einem fokussierbaren Messokular auf die Messplatte scharf stellt und dann das Präparat mit der Mikroskopfokussierung auch noch scharf stellt. Dann sieht man beide Ebenen scharf und schaut "unendlich".
Wenn man dann das Kamerabild durch Heben oder Senken des Tritubus ebenfalls scharf stellt ist man parfokal.
Ich hoffe jetzt nicht Binsenweisheiten von mir gegeben zu haben, die nur gelangweiltes Gähnen hervorrufen :-[
Löst nicht Peter V´s Problem, das für mich ein absolutes Rätsel ist. Sieht eigentlich nach Verwackler aus, der aber wohl ausgeschlossen werden kann.
Hallo Klaus,
ich stimme Dir voll zu, aber wurde das auch so gemacht? Davon habe ich nichts gelesen.
Gruß
Peter
Hallo -
in K. Henkels Mikrofibel ist u.a. eine SLR-Adaptation ohne Fotoobjektiv beschrieben, bei der das Okular einige mm herausgezogen wird und dann als Projektiv funktioniert.
Da ich gerne auf das Fotoobjektiv verzichten würde (35 mm, Randausleuchtung problematisch) habe ich das sofort ausprobiert und es schien visuell prächtig zu funktionieren.
Beim Endausbau zeigte sich, dass ich mir eine schlimme Bildfeldwölbung eingehandelt hatte, während die Farbkompensation o.k. war.
Gruß
Rolf
Hallo Peter,
das wäre dann doch eine zu banale Lösung, aber warten wirs ab! ;)
Zitataber wurde das auch so gemacht? Davon habe ich nichts gelesen.
Lieber Rolf,
Bildfeldwölbung ist genau das passende Stichwort zu meinen Abbildungsfehlern. Die Randbereiche scheinen (je kleiner die Vergrößerung des Objektives desto mehr) tiefer zu liegen als das Zentrum des Bildfeldes.
Da wir das Thema in zwei Thread an unterschiedlichen Stellen diskutieren, hier noch mal der Link zu den Beispielphotos (http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=3668.0).
Herzliche Grüße
Jörg
Hallo,
Zitatin K. Henkels Mikrofibel ist u.a. eine SLR-Adaptation ohne Fotoobjektiv beschrieben, bei der das Okular einige mm herausgezogen wird und dann als Projektiv funktioniert.
Da ich gerne auf das Fotoobjektiv verzichten würde (35 mm, Randausleuchtung problematisch) habe ich das sofort ausprobiert und es schien visuell prächtig zu funktionieren.
Haben sie auch an die 125 mm Distanz zwischen Okular und Chip gedacht? Da liegt nämlich das Problem. Der Chip bildet dann nämlich nur noch einen kleinen Teil des visuellen Gesichtsfeldes auf dem Chip ab. Wenn man jetzt, um das auszugleichen, mit der Kamera näher an das Okular heran geht, kommt es unweigerlich zu den beschriebenen Fehlern.
Was man zur korrekten Anpassung einer DSLR mit APSC-Chip benötigt, ist ein Okular/Projektiv 1,7 x. Schwer zu bekommen bzw. sündhaft teuer.
Gruß
D.K.
@D.K.:
Diagnose ist absolut treffend! Korrekte Lösung würde aber eine Plattenkamera und einen Schemel erfordern, bzw. den Wert meines Mikroskops glatt verdoppeln. Aber der Hinweis war auch nur als Anregung für den thread gedacht - mit reiner Bildfeldwölbung ist P.V.s Problem sicher nicht zu erklären.
Gruß
RB
Hallo!
Noch einmal kurz zu meinem Problem:
Zunächst:
1) Bislang habe ich immer an alle Mikroskopen die Erfahrung gemacht, die Tatsache, ob man grundsätzlich ein scharfes Bild bekommt, nicht von der Entfernung des Systems Kamera/Okluar von der Tubuslinse abhängt. Es ändert sich nur der abgebildete Bildausschnitt, aber durch Drehen des Fokussierknopfes findet man immer eine scharfe Einstellung. Es kann also eigentlich nicht daran liegen, in welcher Höhe sich das /Foto)okular befindet.
2) Das Ganze hat auch nichts zu tun mit Parfokalität etc. Es ist nicht etwa so, dass ich zunächst mit dem Auge durch das Okular fokussiere und dann ein scharfes Kamerabvild erwarte. Vielmehr betrachte ich beim Fokussieren das Bild auf dem Kameramonitor und suche dabei den Punkt maximaler Schärfe - und der ist eben dann noch total unscharf / verwaschen, es schaut aus, als würde man durch ein völlig veschmierte Optik schauen.
3) Ich habe heute einmal eine andere Kamera über das originale Leica-Okular ( am Bino-Ausgang, nicht am Fotoausgang ) gehalten. Gleicher Effekt. Es findet sich kein Punkt, an dem das Bild richtig scharf zu bekommen ist!
Aber: Beim Blick durch die Okulare ist das Bild defintiv in Ordnung und einwandfrei fokussierbar.
Und ich habe meine Coolpix mit Universalokular oder Periplan schon in zig Okularstutzen verschjiedener Endlich- und Unendlich-Mikroskope gesteckt und habe den von mir beim Leica beschriebenen Effekt noch nie zuvor gesehen.
Deshalb auch mein wiorklich absolute Ratlosigkeit!!!
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich das Problem wirklich erfasst habe.
Auch wenn ich mit einer Handykamera (gerade getestet) durch das Okular (HC 10x/22, also die Original-Okulare) knipse, bekomme ich ein scharfes Bild, auch die Kombi Trino mit Okular, darüber Plastikabflußrohr mit Canon 350D (ohne Objektiv) ergab scharfe Fotos. Ich muß allerdings gestehen, daß das Bild auf dem Kameramonitor auch scharf ist. Das hilft Dir jetzt natürlich auch nicht wirklich weiter.
Wenn Du das Mikroskopbild direkt (mit und ohne Okular) auf ein Stück Papier projizierst, bekommst Du dann zumindest bei einer Entfernung Okular (bzw. Tubus) zum Papier ein scharfes Bild aufs Papier oder ist das Bild auch schon generell unscharf?
Viel Erfolg bei der Fehlersuche und mit ebenfalls ratlosen Grüßen,
Ole
ZitatHallo Peter,
ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich das Problem wirklich erfasst habe.
Doch - das hast Du!
ZitatAuch wenn ich mit einer Handykamera (gerade getestet) durch das Okular (HC 10x/22, also die Original-Okulare) knipse, bekomme ich ein scharfes Bild, auch die Kombi Trino mit Okular, darüber Plastikabflußrohr mit Canon 350D (ohne Objektiv) ergab scharfe Fotos. Ich muß allerdings gestehen, daß das Bild auf dem Kameramonitor auch scharf ist
... und genau das ist bei mir nicht der Fall!!! Obgleich ich aber eben beim Blick durch das Okular ein absolut normales Bild sehe, das ich problemlos fokussieren kann!!! Deshalb ja ??? ??? ???
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
geh bitte noch einmal ganz cool (neudeutsch) und analytisch an die Sache heran. Wenn Du durch das Okular mit dem Auge alles scharf siehst, muss es auch mit der Kamera so sein, denn sie wirkt optisch genau wie das Auge. Irgendwo da muss der Hase im Pfeffer liegen. Aus der Entfernung, wie gesagt, wirklich schwierig.
Viel Glück oder pack Deinen Kram zusammen und komm nach DA. Dann rufe ich hier die Expertenrunde zusammen und nach Lösung des Problems trinken wir ein Bier oder ein Viertele.
Herzliche Grüße
Detlef
ZitatWenn Du durch das Okular mit dem Auge alles scharf siehst, muss es auch mit der Kamera so sein, denn sie wirkt optisch genau wie das Auge.
Das dachte ich bin zum Auftreten meines Problems am DMLB auch immer....langsam beginne ich dadurch auch, an schlechtes Karma, Erdstrahlen oder sonstige mysteriöse Dinge zu glauben ( der Vorbesitzer des Mikroskopes war übrigens Dunkelfeld-Blutmikroskopiker....)
ZitatViel Glück oder pack Deinen Kram zusammen und komm nach DA. Dann rufe ich hier die Expertenrunde zusammen und nach Lösung des Problems trinken wir ein Bier oder ein Viertele.
Wenn Darmstadt nur nicht verd...... weit vom Ruhrgbeit entfernt wäre, wäre ich schon längst bei Euch!
Mal sehen, was ja nicht ist, kann noch werden.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
Zitat3) Ich habe heute einmal eine andere Kamera über das originale Leica-Okular ( am Bino-Ausgang, nicht am Fotoausgang ) gehalten. Gleicher Effekt. Es findet sich kein Punkt, an dem das Bild richtig scharf zu bekommen ist!
Aber: Beim Blick durch die Okulare ist das Bild defintiv in Ordnung und einwandfrei fokussierbar.
Gib es doch einfach zu: Du brauchst eine neue Brille :D
Belustigte Grüsse
Eckhard
Hallo Peter,
ich versuch auch mal eine Erklärung.
Wenn im Photostrahlengang alles stimmt müsste das Zwischenbild genau in der vorderen Brennebene des Okulars liegen sodass hinter dem Okular ein paralleler Strahlengang (Bild im Unendlichen) herrscht, das von der Augenlinse auf die Netzhaut bzw. von der auf unendlich gestellten Kameralinse auf den Chip fokkusiert wird.
Wenn nun aber die Tubuslänge nicht stimmt und das Zwischenbild leicht hinter die vordere Brennebene des Okulars fällt, so hast du hinter dem Okular keinen parallelen Strahlengang sondern einen divergenten Strahlengang. Das kann das Kameraobjektiv nicht ausgleichen (bei unendlich ist ja der Anschlag) aber ein extrem weitsichtiges menschliches Auge vielleicht schon ? Das müsste aber durch leichtes Anheben des Okulars zu klären sein.
Gruss
Wilfried
Hallo Peter,
die Bilder sehen so aus, als ob sie verwackelt sind. Ich hatte vor ettlichen Jahren beim fotografieren mit Grossformat ein ähnliches Phänomen. Als Ursache stellten sich schließlich die Schwingungen des Trafos heraus.
Um das auszutesten könntes Du das Mikroskop vom Netz nehmen und mit einem Spiegel und externer Leuchte arbeiten. Wenn es am Trafo - bei Digitalkameras kommen möglicherweise auch elektromagnetische Probleme in Betracht - liegt, sollte dann das Bild einwandfrei sein.
Gruss
CMB
Hallo Peter,
Mit viel Interesse verfolge ich hier diese Diskusion, was ich aber noch nicht weiss ist die Einstellung der Kamera.
Kannst du die Einstellung der Kamera hier mal zeigen, vielleicht liegt es daran.
Ich fotgrafiere mit Nikon coolpix 995 und 4500, und ich hatte auch im Anfang verwackelte Bilder, bis ich die Einstellung geändert habe dann war das Problem vorbei.
Vielleicht können wir Dir so weiter helfen.
Herzlichen Gruss aus den Niederlanden
Jan Kros
Ach, ist das spannend! Ich kann das ´heureka´ kaum erwarten, denn möglicherweise ist die Ursache nicht auf´s Leica DM-LB Mikroskop beschränkt und hat auch schon meinen Kopf rauchen lassen. Also am Ball bleiben!
Gruß - E. Nowack
Lieber Peter,
wie sieht es denn bei Dir mit dem 20er oder dem 40er aus? Wenn Du es dort scharf bekommst müssten jedenfalls alle mechanischen Ursachen für die Unschärfe (Vibrationen) ausscheiden.
Mikrogrüße
Jürgen
Hallo Peter,
steht der Tisch senkrecht zu Objektiv?
Auf einigen DM-LB Fotos wirkt der untere Bereich schärfer als der obere Teil.
Die Aufnahmen mit dem 10x und dem 40x Objektiv dürften nur einen Ausschnitt des sichtbaren Bildes wiedergeben, der evtl. ausserhalb an Schärfe zunimmt.
Ist visuell wirklich alles knackig ?
Das Auge verzeiht ja manche Unschärfen, nicht aber das Foto.
heisenbergsche Grüße
Frank
Hallo Frank!
Das kannst Du Dir grne selbst anschauen! Für Dich ja kein problem. Und dann können wir ja mal Deine Canon "anflanschen". Vielleicht mogen sich Nikon und leica einfach nicht? ;)
Herzliche Grüße
Peter
Das ist ein lachender :) der wackelt zu sehr:-)).
Guy
Stell den :) mal richtig scharf!
Hallo in die Runde der Helfenden,
hier noch einmal ein kurzes Video mit der Coolpix, aufgenommen beim "Durchfokussieren". Man beachte eben die "schärfste Stelle". Ich denke, dass jedem klar ist, das weder die Leica-Optik so schlecht sein kann, noch die Schnitte von Rolf-Dieter Müller ( dieser Schnitt stammt nämlich von ihm ). Es gibt eben keinen Punkt, an dem es wirklich scharf ist.
http://www.youtube.com/watch?v=EXPUxSZMrGU
Natürlich sind hier noch die Qualitätseinbußen durch das komprimierte Youtube-Video zu berücksichtigen, aber am "schärfsten" Punkt ist das mit der Kamera aufgenommene Bild wirklich "schlecht" ( wie bereits Eingangsposting gezeigt ).
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
ganz sicher sind diese Schnitte ausgezeichnet, aber für eine richtige Bild- und Fehleranalyse doch sehr problematisch. Könntest Du nicht ein Objektmikrometer, oder besser noch eine sehr dünne Alu-Folie mit einem ganz feinen Loch aufnehmen. Es sieht teilweise wie Astigmatismus aus. Dann gibt es nie ein scharfes Bild !
Wenn alle Stricke reißen, dann schicke ich Dir auch eine kleine Testplatte (Eigenfertigung). Auf Deckglas gesputterte Silberschicht mit feinen Linien und teilweise auch Minilöcher (Fehlstellen). Damit lassen sich alle Fehler finden.
Aber auch weiter viel Erfolg bei der Fehlersuche und Du braucht das Hilfsmittel nicht.
Peter
Lieber Peter,
ich schalte mich doch noch einmal ein, ich will Dir ja gerne helfen. Der Film zeigt, wie Peter sagt und ich auch schon früher, einen katastrophalen Astigmatismus. Das kann man mit Verwacklung verwechseln, wenn er so stark ist. Geh der Spur nach, wie, weiß ich im Moment auch nicht.
Herzliche Grüße
Detlef
Hallo,
da hätte ich einmal eine Verständnisfrage an die Fachleute: Wieso tritt der Fehler dann nur bei Verwendung von Kameras auf, nicht aber, wenn Peter direkt durch das Okular sieht? Solche deutlichen Effekte dürfte doch selbst der B.R.A.I.N. Rechner nicht so einfach korrigieren können. An betroffenen Teleskopen ist dieser Fehler doch (soweit ich mich entsinne) auch visuell sichtbar.
Fragende Grüße,
Ole
Das darfst Du nicht die "Fachleute" fragen, die kratzen sich doch alle den Kopf wund. Rein schauen müsste man können :-\
Detlef
Es wird Peter Höbel nicht trösten, wenn ich feststelle, dass es bei mir am Mikroskop DMLS ganz ähnlich ist. Mit dem 5er bekomme ich mit meiner Nikon Coolpix kein scharfes Bild hin, gleichgültig, wie ich den Abstand des Objektives zum Objekt einstelle; beim Blick durch das Mikroskop hingegen besteht kein Problem.
Beim 10er ist die Bildschärfe des Photos besser aber nicht berauschend. Ab dem 20er fängt es an akzeptabel zu werden. Und das ist es was mich auch im erheblichen Maße irritiert: Die Begrenzung des Problems auf die Objektive kleiner Vergrößerung.
Mikrogrüße
Jürgen Harst
Zitat von: Jürgen Harst in November 10, 2009, 20:29:04 NACHMITTAGS
...
Beim 10er ist die Bildschärfe des Photos besser aber nicht berauschend. Ab dem 20er fängt es an akzeptabel zu werden. Und das ist es was mich auch im erheblichen Maße irritiert: Die Begrenzung des Problems auf die Objektive kleiner Vergrößerung.
...
Hallo Herr Harst,
an meinem Leica DM LS habe ich auch dieses Problem feststellen können.
Deshalb verwende ich für Mikroaufnahmen auch ein anderes Stativ (natürlich mit passenden Objektiven, angepassten Okularen und angepasstes Projektiv).
Viele Mikrogrüße
Rolf-Dieter Müller
Hallo Herr Harst,
es geht nicht um Trost ;D
Einfach eine schlechte Lackschicht oder sowas wie im Bild aufnehmen. Dunkler Untergrund mit vielen kleinen hellen Stellen. Es sollen dann keine Striche sein, die sich je nach Tischverstellung um 90° umkehren ! Immer schön rund bleiben !
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22913_54531470.jpg)
Falls es aber so ist, dann liegt ein sauberer Astigmatismus vor. Wer eine Auflichtbeleuchtung mit einem schräg gestellten Spiegel bei einem Endlichsystem hat, der muß nicht weiter suchen. :(
Aber auch ein einmal hart gefallenes Objektiv kann diese Effekte liefern.
Dass niedrige Vergrößerungen weit stärker anfällig sind ist bekannt. Hängt mit dem breiteren Strahlenkegel zusammen. Aber das ist eine andere Geschichte.
Viele Grüße
P. Höbel
Hallo in die Runde,
vielleicht stelle ich mich jetzt etwas dümmlich an, aber was genau meint Ihr in diesem Fall mit Astigmatismus? Das ist ja ein vieldeutiger Oberbegriff für diverse optische Abberationen ( dass diese vorliegen, ist ja klar! ;) ). Oder bezeichnet der Begriff in der Mikroskope eine ganz bestimmte Art von Bildfehler?
Übrigens dürften die Objektive ( z.B. durch Beschädigung ) als alleinige Ursache ausscheiden, das hatte ich ja schon mit einem Jena-Unendlich-Objektiv "gegengetestet".
@ Peter H. Vielleicht könntest Du mir ja wirklich ein geeignetes Testpräparat zusenden? Dafür wäre ich sehr dankbar.
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
eine Linse hat nicht eine, sondern unendlich viele Brennweiten, nämlich für jeden Winkel eine. Wenn alle gleich sind, hat man nur eine und alles ist in Butter. Wenn aber die Brennweite in N/S z.B. stark von der in O/W abweicht und dazwischen die Zwischenwerte liegen, hast Du eine astigmatische Linse, die einen Punkt immer als Strich abbildet. Anschaulich kann man sich das so vorstellen, dass einer normalen sphärischen Linse eine zylindrische überlagert ist. Beim menschlichen Auge ist das ein sehr häufiger Fehler, der mit einem entsprechend geschliffenen Brillenglas korrigiert werden muss ("Stäbchensehen").
Bei heutigen LM-Objektiven ist dieser A. nicht mehr messbar. Er kann aber auftreten, wenn eine Linse durch z.B. Stoß verkippt wurde. Das muss natürlich nicht im Objektiv sein, sondern kann auch an anderer Stelle des Strahlengangs auftreten, z.B. in der Ablenkeinheit für den Foto-Tubus.
Herzliche Grüße
Detlef
Hallo in die Runde,
zunächst vielen Dank an alle, die sich an meinem "Technikrätsel" beteiligt haben, auch an Peter Höbel, den ich sogar zur Konstruktion eines "Astigmateurs" anregen konnte.
Hier nun die (Teil)-Lösung des Rätsels, leider, leider mit einer Rocky-Horror-Picture-Show:
Ein Objektmikrometer bei, 4-, 10- und 40-facher Vergörßerung:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22940_32145755.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22940_37272852.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/22940_66665640.jpg)
Er wird es wohl sein - der große, ominöse Astigmatismus! Ursache?????? An den Objektiven kann es nicht liegen, denn mit einem tadelosen Jena-Objektiv ergibt sich der gleiche Effekt. Beim 40er ist er übrigens nur noch minmal nachweisbar.
Und nun das Ersatunliche: Eckhard vermutete, ich bräuchte eine neue Brille. Recht hat er, die Verordnung schlummert schon Monate auf meinem Schreibtisch.... Aber das ist nicht das Problem, es sei denn, meine alte Brille wäre eine rosarote, die es schafft, die schrecklichsten Bilder zu verschönern. Aber wer das tatsächlich macht, ist offenbar mein Gehrn!!! Es ist wirklich so, daß man bei Betrachten eines Präparates die Fehler, die man auf den Bilder sieht, so NICHT sieht, zumindst nicht annähernd so ausgeprägt. Und auch die beim Objektmikrometer nun wirklich überdeutlich zur Darstellung kommeneden Fehler sehe ich erst bei "konzentrierter" Betrachtung, bei oberflächlicher Beschau scheint das Gehirn diese "wegzurechnen". Zudem speilt man ja immer etwas mit Feintrieb und "dreht" sich damit diese Fehler scheinbar unterbwußt immer weg! Was mir früher schon auffiel ( und mir damals nicht erklärkich war ): Die Linien der horizontalen Linienreihe ( also mit den senklrechten Teilstrichen ) erschienen mit immer kräftiger ( also "schwärzer" ) als die sekrechte Linienreihe mit den horizontalen Strichen. Ich hatte es urpsürnglich für einen Fehler der Mikrometerskala gehalten, aber bei 90 Grad versetzt aufgelegtem Objektmikrometer blieb der Effekt gleich. Klar - denn der Versatz findest offenbar "von N nach S" statt, sodaß dieser Versatz bei einer senkrechten Linie nicht deutlich erkennbar ist, da sie sich versetzten Bilder überlagern.
So weit - so schlecht!!!
Was nun? Vermutlich kommt ja nur der Tubus infrage...... oder hat noch jemand eine andere Idee? Wo sitzt eigentlich beim DMLB die Tubuslinse?
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
Du hast ja nun das Rätsel enträtselt :o */ Spitz formuliert, kauf Dir ein ALDI Mik und Du machst bessere Bilder/*
Aber im Ernst. Bei Bild 2 sieht es nach einem Doppelbild vertikal aus. Das könnte leicht am Strahlenteiler im Bino liegen. Teilweise gerissene Verkittung, also extreme Delamination.
Mal ohne Objektive und ohne Okulare in den Tubus schauen. So extreme Fehler sollten sich finden lassen.
Viel Glück
Peter (H)
Hallo!
Etwas erschreckend ist für mich, wie sehr uns unser Gehirn doch das sehen lässt, was es auch sehen möchte.....
Und natürölich - ebenso erschreckend - die Vorstellung, wieviel eine Reparatur, wenn überhauptt möglich - kosten mag :'( ( Leica ist halt Leica und eine gebrauchte Ersatzbeschaffung bei der Marktlage absolut unmöglich; die gibt's leider nicht in der "Bucht".... )
Mal sehen, ob die Objektive an das Lidl Biolux passen....
Herzliche Grüße
Peter
Hallo Peter,
könnte Dir ein Leitz HM Lux anbieten, da passen Deine Objektive dran. Nur mit dem Kondensor wirds etwas eng ;D
Aber biete mir bitte nicht Dein großes CZJ-Fluoreszenzmikroskop im Tausch an, es sei den Du legst noch ordentlich was drauf :P
Wenn Augen scharf sehen und die Knipse solche Bilder liefert, muß irgendwas beim Auslösen wackeln.
Gruß - E. Nowack
Hallo Peter,
ich möchte noch einmal auf meinen Vorschlag mit der externen Beleuchtung zurückkommen...
Vorher solltest Du das Mikrometer mehrmals hintereinander fotografieren, wenn die Verschiebung immer identisch ist, gibt es einen Fehler in der Tubuslinse. Ansonsten ´siehe oben. Vielleicht solltest Du auch mal mit Selbstauslöser fotografieren, dann kann man mechnische Dinge im Rahmen des Auslöseprozesses minimieren.
Gruss
CMB
Hallo Peter,
noch ein Vorschlag zur besseren Abklärung. Aufnahmen mit der Kamera um 45° und 90° gedreht machen. Also direkt hintereinander mind. 3 Aufnahmen mit gedrehter Kamera. Spannend wie dann die Bilder aussehen.
Mich verwundert, dass mit dem 40er der Fehler so gering erscheint.
Gruß
Peter
Hallo!
Wenn es einen Smiley für einen peinlich berührten hochroten Kopf gäbe - ich würde ihn jetzt minestens zehn Mal hintereinander eintippen. Ich nehme deshlab mal mangels Alternative den "Verlegenen" :-[ :-[ :-[ :-[
Ich habe lange überlegt, ob ich die soeben gefundene Lösung des Problems posten soll, denke aber, das all Jene, die sich an diesem thread beteiligt haben, einfach ein Recht darauf haben, zu wissen, wie es augegangen ist, auch wenn ich mich damit allgemeinem Gelächter aussetze ( wobei ich sicher bin, dass Vielen von Euch schon ähnlich Dummheiten unterlaufen sind ); damit musss ich jetzt leben.
Also: Ursache war eine von mir schon vor Monaten platzierte und "vergessene" dünne Polfolie in einem anosnten unbestückten Schieber!!! Nach Entfernung dieser Folie entfaltete sich ein Bild in voller Brillanz und Schärfe! Da ich an diesem Mikrosko normalerweise nicht fotiografiere, war mir der extreme Negativeffekt der Folie bislang nicht so stark aufgefallen und sie geriet in Vergessenheit.....
Ich bitte alle, deren Hirnschmalz ich hier vergeudet habe, inständigst um Verzeihung.....
Mit schamvollen Grüßen
Peter
Lieber Peter,
Du musst das so sehen: die zur Analyse Deines Problems aufgewandte Energie der Diskutanten hier war notwendig, Deinen grauen Zellen den Stups zu gebe, der die verstaubte Schublade mit der Erinnerung an die Polfolie wieder geöffnet hat. ;D
Schön, dass Dein Problem behoben ist!
Bekommst Du nun ganz saubere Bilder oder hast Du noch ähnliche Verzerrungen, wie ich mit meinem DM E?
Herzliche Grüße
Jörg
Lieber Jörg,
also mit dem Auge ist das Bild traumhaft und eigentlich identisch mit dem, was ich letzten Samstag am Axioscope sehen durfte. Deine Walnuss ist ja ein regelrechter Farbenrausch.
Hier ein paar Fotos, absolut unbearbeitet:
Leica 4x / 0,15 HCX Plan Fluotar
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23031_24686995.jpg)
Leica 10x / 0,21 N-Plan
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23031_37172972.jpg)
Leica N-Plan 40 x / 0,65
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23031_62171008.jpg)
Ich denke, das ist im Rahmen des zu Erwartenden.
Herzliche Grüße
Peter
...und nachdem mich ( uns ) diese Folie schon so gerärgert hat, bringe ich sie wenigstens noch einmal zum Einsatz:
Hier Jörgs "Walnußfrosch" im Pol:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23034_64235.jpg)
...natürlich jetzt wieder mit echtem Astigmatismus! Die "Käsemann"-Folie scheint in diesem Fall wirklich "Käse" zu sein.
@ Peter H.: Falls Du Interesse an diesem wirklich gut funktionierenden "Astigmateur" hast, kann ich Dir die Folie gerne verkaufen ;)
Herzliche Grüße
Peter
Ja Gratulation, Peter
den schenk ich Dir
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23035_2890582.jpg)
Viele Grüsse
Bernhard
Lieber Peter,
wer den Schaden hat spottet jeder Beschreibung ;D
Korrektur: wer den Spott hat schadet jeder Beschreibung ;)
Ich will nicht lästern, so was hatte ich auch schon, habe aber im Traum nicht daran gedacht, dass das die Ursache bei Dir sein kann.
Aber die Lehre für alle: es hat schon seinen Grund die - teuren - glasgefassten Polfilter zu verwenden
Es hat schon seinen Grund, warum Profis Angst vor Ferndiagnosen haben, möglichst noch mit einem Festpreis garniert.
Werner Jülich
Zitat von: Werner Jülich in November 12, 2009, 16:17:24 NACHMITTAGS
Es hat schon seinen Grund, warum Profis Angst vor Ferndiagnosen haben, möglichst noch mit einem Festpreis garniert.
Werner Jülich
Deshalb gibt es ja zum Glück das Forum.... ;)
Im Ernst: Mir ist schon klar, dass Ferndiagnosen immer so eine Sache ( und häufig ein frustranes Unterfangen ) sind. Aber im nichtkommerziellen Bereich unter Hobbyisten kann man so etwas ja zum Glück machen.
Herzliche Grüße
Peter Voigt
Hallo Peter,
nein danke ;D Deinen Astigmateur behalte mal schön selbst als Andenken.
Beim nächsten mal sagst Du Technikrätsel dazu. Ist genau so spannend und Du hast hinterher keinen roten Kopf ;D
Schöne Grüße
Peter
Lieber Peter,
auch von mir Glückwünsche! Immerhin hast Du (falls meine Erklärung verständlich war) gelernt, was Astigmatismus ist und wie leicht du Dich von Deinem eingebauten Computer bescheißen lässt. Ich denke, wir haben alle ein wenig dazu gelernt.
Jetzt genieß Dein neues/altes Mikroskop; es wird jetzt bestimmt noch mehr Spass machen.
Herzliche Grüße
Detlef
Lieber Detlef,
Zitatauch von mir Glückwünsche! Immerhin hast Du (falls meine Erklärung verständlich war) gelernt, was Astigmatismus ist
So ist es!
ZitatJetzt genieß Dein neues/altes Mikroskop; es wird jetzt bestimmt noch mehr Spass machen.
Absolut! Dehalb habe ich jetzt eben noch schnell einmal mit dem 63er HI-Plan ein Foto aus dem äthetisch wirklich sehr ergiebigen Walnuß-Präparat von Jörg Weiss angefertigt ( unbearbeitet ):
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23052_1997853.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
wenn ich mir Deine 'Nachher-Bilder' anschaue, dann sind die zwar um Klassen besser als die mit der tollen Folie, aber die anwachsende Unschärfe zum Rand hin ist immer noch vorhanden.
Ich würde mal sagen, in etwa so wie bei mir mit dem 5er N-Plan.
Nun stellt sich die Frage: müssen wir damit leben oder geht das noch besser - z.B. durch andere Okulare etc. ?
Herzliche Grüße
Jörg
Lieber Jörg,
obwohl ich ja nun gelernt habe, dass man seinen Augen ( oder besser dem Gehirn ) auf keinen Fall trauen darf, kann ich Dir versichern, dass das Bild - betrachtet durch die normalen Leica-Okulare - zumindest bis zum Sehfeld 20 randscharf ist ( oder besser "erscheint" ;D )
Die in den Fotos noch erkennbare Randunschärfe düfrte tatsächlich schlicht eine Folge unserer "low-tech-Adaptionen" sein, damit werden wir wohl leben müssen. Vermutlich macht sich hier dann doch der Unterschied zwischen einem einfachen Astro-Okular bzw. Periplan und einer speziell gerechneten ( dann aber vermutlich an die 1000 EUR teuren ) professionellen Adaption bemerkbar.
Ich werde nachher noch einmal ein Objektmikrometer bis zu den Rändern aufnehmen und die Fotos posten.
( Peter H. hat ja die gerade in einem anderen thread sehr eindrucksvoll gezeigt, wer mit wem wie gut kann..... ( ob das so auch auf Unendlich-Systeme übertragbar, weiss ich nicht ).
Mit dem Herrmannschen Okular erziele ich allerdings am Jenaval deutlich bessere Fotos als am DMLB, das war aber immer schon so. Vemutlich können das Astrookular und die Jena-Optik besser miteinander....
Herzliche Grüße
Peter
Ein positiver Effekt bei der visuellen Beobachtung ist die Akkommodationsfähigkeit unserer Augen, die uns, altersabhängig, erlaubt Randunschärfen durch Bildfeldwölbung zu reduzieren. Es ist daher nicht überraschend, wenn man visuell mit Achromaten zufrieden ist, fotografisch dann aber nach Plan fragt.
Werner Jülich
Hallo, meine Lieben,
technisch möchte ich keinen weiteren Beitrag leisten, jedoch an Gerd Günther erinnern.
Kürzlich hat Gerd Günther im diesjährigen internationalen Nikon Fotowettbewerb einen hervorragenden Platz mit seinem Foto belegt.
Er arbeitet mit einem Leica DM LB, wie es hier in der Diskussion ist, fotografiert mit einer Olympus E410, adaptiert mit der von
ihm im Mikrokosmos Heft 4, 97.Jahrg.,Juli 2008 vorgestellten Konstruktion. Das Foto hat Herr Detlef Kramer im Forum zur
Kenntnis gebracht. Seine früheren Beiträge waren auch immer hoch geschätzt.
Man sieht, mit diesem Mikroskop sind beste Fotos möglich.
Ich persönlich arbeite mit der gleichen Kombination wie Gerd Günther. Meine Zufriedenheit mit den fotografischen Ergebnissen
ist ausnahmslos abhängig von der mikroskopischen Vorlage.
Mit freunlichen Grüßen, Anton Berg
Zitat von: Werner Jülich in November 13, 2009, 12:45:58 NACHMITTAGS
Ein positiver Effekt bei der visuellen Beobachtung ist die Akkommodationsfähigkeit unserer Augen, die uns, altersabhängig, erlaubt Randunschärfen durch Bildfeldwölbung zu reduzieren. Es ist daher nicht überraschend, wenn man visuell mit Achromaten zufrieden ist, fotografisch dann aber nach Plan fragt.
Werner Jülich
...wobei die N-Plane aber schon ordentliche Planchromate sind / sein müssten. Allerdings kann man auch mit Achromaten brauchbare fotografische Ergebnisse erzielen, wenn sie sehr gut sind wie die von Zeiss Jena. http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?1,35217,35217#msg-35217
Dass grundsätzlich mit dem DMLB gute Fotos möglich sein müsste, liegt auf der Hand. Wäre ja unfaßbar, wenn nicht, schlißelich ist das DMLB einmal ein im oberen ( auch preislichen! ) Bereich des Leica-Programms angesiedeltes Mikroskop gewesen, in der Klasse vergleichbar wohl mit dem Axioskop 40.
Ich habe nun einmal ein Objektmikrometer in verschiedenen Positionen mit dem 10e N-Plan und dem 40er N-Plan aufgenommen.
Ich weiss nicht, ob das Ergebnis im zu erwarteneden Bereich liegt. Die Sehfeldzahl des verwendten Astrookulars von Klaus Herrmann düfte bei etwa 20 liegt.
Möglichweise würde man mit einem Originalokular in der Adaption einen größeren planen Bereich erzielen können ( oder? ).
10x N-Plan:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23113_36505677.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23113_32142767.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23113_37138401.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23113_60615351.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23113_43336275.jpg)
40x N-Plan:
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23113_3975354.jpg)
Herzliche Grüße
Peter
Hallo,
sieht das mit den "passenden" Leitz-Okularen besser aus ? Denn eigentlich müssten auch N-Plane ein Sehfeld von 20 plan abbilden. Zudem sieht man die zur Peripherie hin dtl. CMV.
Gruß !
JB
Hallo Jürgen,
das kann ich nur bedingt testen, weil ich nur endliche Periplane haben ( mit denen es logischerweise ja noch schlechter ausschaut ). Und eine Adaption mit den originalen 22-SFZ-Okularen an die Coolpix bekomme ich mechanisch nicht hin und das "Frehändige-durchs-Okular-knipsen" ist schwierig. Ich habe es gerade mal so quick wie dirty gemacht und die Randschärfe scheint besser zu sein, obgleich die Kamera sicher noch nicht einmal ganz exakt im Strahlengang steht.
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23118_44673241.jpg)
(https://www.mikroskopie-forum.de/pictures001/23118_64138806.jpg)
Weiss den jetzt zufällig jemand, ob es 23,2-mm-UNendlich-Periplane gibt, die man für eine Adaption nutzen könnte?
Herzliche Grüße
Peter
Lieber Peter,
Deine letzten Fotos zeigen eigentlich, dass Du mit dem Original-Okular gute Ergebnisse bekommen solltest. Die Frage ist natürlich, warum das mit dem Astro-Okular nicht auch so ist. Das Zwischenbild beim Leich sollte auskorrigiert sein, denn Gerd Günther adaptiert seine Oly 4x0 ohne Okular. Also liegt das Problem vielleicht doch an dem Astro-Okular. Da gibt es, was die Tauglichkeit für die Mikrofotografie angeht, Unterschiede.
Peter, kauf doch einfach ein solches Leica-Okular und lass Dir einen passenden Adapter maßfertigen. Du weißt, wie das geht!?
Herzliche Grüße
Detlef
Hallo,
ZitatWeiss den jetzt zufällig jemand, ob es 23,2-mm-UNendlich-Periplane gibt, die man für eine Adaption nutzen könnte?
ich habe auf der Leica-Homepage das mal versucht herauszubekommen - vergeblich. Aber der Leica-Service gilt ja als sehr zuvorkommend; mit einem Anruf dort sollte sich diese Frage klären lassen. Oder nimm doch mal mit Gerd Günther Kontakt auf.
Interessant find ich die Aufnahmen auch allgemein durchaus: geht man davon aus (kann man das immer ?), dass das ZwiBi bei Unendlich-Systemen vollkommen auskorrigiert ist, würde das bedeuten, dass das Univ.-Okular eine dtl. Bildfeldwölbung und CVD mitbringt.
Gruß !
JB
Noch einmal eine Liste zu den Leica Unendlich-Objektiven. Die Apochromate fangen erst mit den Fluotaren an (Semi-Apos):
Achromate (für DME)
C-Plan (Achromat)
HI PLAN (Achromat)
N PLAN (Achromat)
FL PLAN (Achromat)
PL FLUOTAR (Semi Apochromat)
PL S-APO (Semi Apochromat)
PLAN APO (Apochromat)
Falls Interesse besteht, kann ich per E-Mail auch eine ältere Liste aller Objektive von Leica mit speziellen Angaben als PDF zusenden. (Leica HCS Objektive, Stand 12/2008) Eine aktuelle Liste konnte ich nicht mehr bei Leica finden.
Güße
Jürgen