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Mikroskop für Fotografie

Begonnen von sincap64, August 01, 2014, 08:32:30 VORMITTAG

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Hagen v.T.


Lieber Peter,

A) warum bist Du (zu dieser Zeit) nicht im OP ??

B)
Zitatedelstem handgebürsteten Tropenholz

na, DAS hört das Aussenwirtschaftamt aber gar nicht gern.


DANKE !
alle Fragen beantwortet. Das mit dem Lomo (Tisch ist starr) das wusste ich nicht. Du verstehst meine Verwirrung.

Ja, wenn ich mal Zeit finde werde auch ich da mal ein bisschen rumprobieren. Ich dachte da schon länger dran und tatsächlich waren die Fotos von Heike ausschlaggebend dafür - und zwar OHNE dass ich wusste, das sie keine 5000.- Euro-Lösung dafür braucht.

Den Adapter werde ich wohl kaufen, da ich - entschuldige - keine Lust habe ein Bajonett zu drehen/fräsen.
Sicher gäbe es da M42-Lösungen, aber wenn es solche Adapter gibt, dann lieber "direkt".

So, Du jetzt wieder in den OP und ich an die Ebola-Front !

Liebe Grüße

Nils

PS

Fotos von Deiner Sendung kommen auf die HP sobald das behüllte (-)ssRNA-Virus mir Zeit dafür läßt.






Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter.  frei nach Albert Einstein


Peter V.

Lieber Nils,

Du weißt aber sicher, dass neben der Ausrüstung noch ein Stackprogramm und Photoshop erforderlich sind. Und: Erfahrung.....Übrung.....und viiiiel Geduld am Rechner mit Photoshop. Ich hätte die sicher nicht. Ob Du neben Deinem Beruf und deiner zusätzlichen "Berufung" noch die Zeit dazu findest? Ich würde es Dir wünschen. Faszinierend bleibt aber in der Tat, dass es mit einer solche einfachen Ausrüstung möglich ist, deratig gute Ergebnisse zu liefern.

Herzliche Grüße
Peter
der Dir Kraft bei Deinem "Nebebnjob" und viele Spenden wünscht.
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Peter V.

Hallo Gudrun,

Zitat von: sincap64 in August 07, 2014, 17:54:25 NACHMITTAGS
Hallo im Forum,

ich wollte mal meine ersten Bilder mit dem Mikroskop zeigen:

http://www.wildlifefotos.eu/albums/makroaufnahmen/content/fliegenfluegel/
http://www.wildlifefotos.eu/albums/makroaufnahmen/content/kiefernholz/
http://www.wildlifefotos.eu/albums/makroaufnahmen/content/holzquerschnitt/

Liebe Grüße :)

Gudrun


durch welches Mikroskop sind die Fotos gemacht? Ist es wirklich ein "30-EUR-Bresser"? Kann ich ja kaum glauben.... Da habe ich aber schon Schlimmeres gesehen  ;)

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

sincap64

Hallo Peter,

ich habe mir ein Bresser für 279,-- Euro mit 5 MP-Kamera geliehen. Ich finde die Ergebnisse recht ordentlich und werde damit noch experimentieren.
Gerade die Pflanzen interessieren mich sehr und ich werde hiermit erst einmal einsteigen. :)

Jetzt bin ich am üben, wie ich Präparate selbst erstelle und werde hier im Forum darüber recherchieren.
Liebe Grüße
Gudrun

Hagen v.T.


Lieber Peter,

Du hast ja absolut recht  :-\
...aber ich träume halt so'n bißchen.

Naja....irgendwann !

Liebe Grüße

Nils


Wer glaubt im Besitz der alleinigen Wahrheit zu sein, scheitert am Gelächter der Götter.  frei nach Albert Einstein

Creep

Zitat von: Peter V. in August 07, 2014, 22:26:24 NACHMITTAGS
Du weißt aber sicher, dass neben der Ausrüstung noch ein Stackprogramm und Photoshop erforderlich sind. Und: Erfahrung.....Übrung.....und viiiiel Geduld am Rechner mit Photoshop.

Hallo Peter,

obwohl ich gerade mit dem Mikroskopieren anfange, interessiert mich die Photographie auch schon. Ist Stacken wirklich zwingend erforderlich? Ich betreibe auch Astrophotographie. Dort stackt man vor allem, weil die meisten Objekte sehr lichtschwach sind und man so durch Überlagern von 30..2000 Aufnahmen das Rauschen eliminiert und schwache Strukturen addiert. Wenn ich das richtig verstanden habe, dient das Stacken in der Mikroskopie eher, unterschiedliche Schärfeebenen in einem Bild zu vereinen? Damit wäre die Sache deutlich komplizierter, weil eben nicht 100 automatische Aufnahmen ohne Veränderung der Einstellung reichen. Für erste Ergebnisse sollten aber doch auch Einzelbilder von einer guten  CCD/CMOS-CAM oder DSLR ohne Stacken ausreichen, oder? Vor allem, wenn man sich auf Einzeller etc. konzentriert?

Gruß, Rene

Lomo Biolam, ROW Kleinmikroskop C

Klaus Henkel

Zitat von: Creep in August 14, 2014, 17:45:32 NACHMITTAGS
Zitat von: Peter V. in August 07, 2014, 22:26:24 NACHMITTAGS
Du weißt aber sicher, dass neben der Ausrüstung noch ein Stackprogramm und Photoshop erforderlich sind. Und: Erfahrung.....Übrung.....und viiiiel Geduld am Rechner mit Photoshop.

obwohl ich gerade mit dem Mikroskopieren anfange, interessiert mich die Photographie auch schon. Ist Stacken wirklich zwingend erforderlich? Ich betreibe auch Astrophotographie. Dort stackt man vor allem, weil die meisten Objekte sehr lichtschwach sind und man so durch Überlagern von 30..2000 Aufnahmen das Rauschen eliminiert und schwache Strukturen addiert. Wenn ich das richtig verstanden habe, dient das Stacken in der Mikroskopie eher, unterschiedliche Schärfeebenen in einem Bild zu vereinen? Damit wäre die Sache deutlich komplizierter, weil eben nicht 100 automatische Aufnahmen ohne Veränderung der Einstellung reichen. Für erste Ergebnisse sollten aber doch auch Einzelbilder von einer guten  CCD/CMOS-CAM oder DSLR ohne Stacken ausreichen, oder? Vor allem, wenn man sich auf Einzeller etc. konzentriert?
Gruß, Rene

Das kommt mal wieder darauf an, Rene!

Stacking ist momentan ein echter Hype. Und in 90% der Fälle so überflüssig wie ein Kropf, wie man hier im Süden sagt. Es liefert wenig an zusätzlichem Erkenntniswert. Denn wenn es z. B. darum geht, einen hyalinen (durchsichtigen) Organismus abzubilden, genügen oftmals drei Aufnahmen von verschiedenen Ebenen des Organismus.

Anders liegt die Sache, wenn jemand stacken will - da helfen logische Überlegungen nicht weiter. Vielleicht möchte man andere Naturfreunde zum Staunen bringen, vielleicht will man schön gestaltete Aufnahmen machen ...

Selbst gestackte Aufnahmen von Organismen, deren Namen der Fotograf noch nicht einmal kennt bzw. über die er nichts zu sagen weiß, sollen vorkommen.

Stacken ist in besonderen Fällen eine interessante Technik, mit der man die Grenzen der üblichen Schärfentiefe sprengen kann. Zuvor aber, sollte man die zu stackenden Organismen gut kennen und auch gut fotografieren können. Sonst beibt Stacking l'art pour l'art. Besser scheint mir zu sein, raus ins Grüne zu gehen und Proben zu sammeln.

Aber das alles kann nur meine ganz persönliche Meinung sein.

Creep

Hallo Klaus,

danke, so ungefähr habe ich es mir auch gedacht. Persönlich empfinde ich das Photographieren für den Hobbymikroskopen auch weniger bedeutsam als in der Astronomie. Während man mit dem Teleskop möglichst ideale Sichtbedingungen benötigt, jahreszeitlich nur bestimmte Objekte sehen kann und ohne die Kombination aus zig Langzeitaufnahmen oft bestenfalls einen grauen Schleier mit bloßem Auge sieht, dürften die Ergebnisse in der Mikroskopie deutlich reproduzierbarer sein - vor allem, wenn man in der Lage ist, Dauerpräparate herzustellen.

Wenn es natürlich um beeindruckende und ästetische Bilder geht, steht die Technik deutlich im Vordergrund. Was ja auch Spaß machen kann...

Gruß, Rene
Lomo Biolam, ROW Kleinmikroskop C

Jürgen H.

ZitatStacking ist momentan ein echter Hype. Und in 90% der Fälle so überflüssig wie ein Kropf, wie man hier im Süden sagt. Es liefert wenig an zusätzlichem Erkenntniswert.

ZitatVielleicht möchte man andere Naturfreunde zum Staunen bringen, vielleicht will man schön gestaltete Aufnahmen machen

Ergebnisse des Stackings sind aber, lieber Herr Henkel, viel schöner als ein Kropf. Und Staunen ist neben dem Versuch, etwas zu begreifen, auch einer der Gründe, warum ich genauso wie vermutlich die meisten Mitforisten hier der Mikroskopie verfallen sind. Was den Erkenntnisgewinn angeht: Ich ganz persönlich bin über viele so wundervoll detailreichen Bilder von Insekten schon deshalb dankbar, weil sie mir das Zusammensetzen meiner Schnippelbilder von Insekten in ein großes Ganzes enorm erleichtern.

Aus diesen Gründen freue ich mich über jedes gut gestackte Insektenbild hier.

SChöne Grüße

Jürgen

JB

Zitat von: Creep in August 15, 2014, 09:54:02 VORMITTAG
Während man mit dem Teleskop möglichst ideale Sichtbedingungen benötigt, jahreszeitlich nur bestimmte Objekte sehen kann und ohne die Kombination aus zig Langzeitaufnahmen oft bestenfalls einen grauen Schleier mit bloßem Auge sieht, dürften die Ergebnisse in der Mikroskopie deutlich reproduzierbarer sein - vor allem, wenn man in der Lage ist, Dauerpräparate herzustellen.

Oh Rene, da trollen Sie aber  ;D  Ich bin aber schon auf Ihre Photos gespannt!  8)

Aber im Ernst, lesen Sie sich mal diesen atemberaubend illustrierten Beitrag vollstaendig durch: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=19767.0

Jon


Creep

#56
Hallo Jon,

nein, ich will keinesfalls die Bedeutung und Schönheit von Mikroskopiephotos bestreiten. Nur weil man, im Gegensatz zur Astronomie, alles aufgenommene auch schon mit dem Auge sehen kann, ist dieses Gebiet für mich zumindest am Anfang noch nicht so wichtig.
Meine eigenen Photos werden hier so schnell sicher nicht zu sehen sein. Erstmal steht das Herstellen von Präparaten bzw. das reine Mikroskopieren für mich im Vordergrund. Und dann das Überwinden der technischen Hindernisse. Mit dem Teleskop habe ich etwa zwei Jahre gebraucht, bis ich die erste Aufnahme des Orionnebels soweit hatte, daß ich sie auch öffentlich zur Ansicht freigegeben habe. Aber ich hoffe, daß es hier schneller geht!

Und ja, der verlinkte Beitrag ist wirklich eine wunderbare Dokumentation!

Gruß, René
Lomo Biolam, ROW Kleinmikroskop C