Ist es möglich, die Schwalbenschwanzaufnahme für den Leitz-Tubus anzupassen?

Begonnen von Oecoprotonucli, April 10, 2013, 18:36:04 NACHMITTAGS

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Oecoprotonucli

#15
Hallo Werner,

bitte nicht vergessen: Das Foto stammt von meinem Binotubus, einen Trino habe ich ja eben noch nicht (also: Sorry für meine vorgreifenden Fragen und den Bau von Luftschlössern). Wenn der ähnlich aufgebaut wäre und gar die gleichen Bohrungen für die Schrauben hätte (was wohl ebenfalls ein schöner Traum ist), wäre es natürlich einfach. Übrigens ist auch die stativseitige Fassung angeschraubt.

Justierschrauben kann ich übrigens keine erkennen, es gibt einen gefederten Hebel, so dass der Tubus durch kleine "Finger" (oder wie der Fachbegriff sein mag) und Federdruck gehalten wird.

Das mit dem Objektmikrometer muss ich mal ausprobieren, jedoch habe ich einfache Achromaten, kann also sein, dass die Bildfeldwölbung einfach überall mitspielt.

Viele Grüße

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

ortholux

Liebe Diskutierende,

wir hatten ein ähnliches Thema bereits. Hier ging es allerdings um den Hintergrund der verschiedenen Durchmesser. Aber vielleicht bringt es Licht ins Dunkel und hilft Fehler zu vermeiden:

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4406.0

Viele Grüße
Wolfgang

moräne

Hallo

Stunden nachdem ich was schrieb, fällt mir meistens doch noch was wichtiges ein, so auch heute
und zwar weiß ich nicht ob die Winkel der Ringschwalben verschiedener Hersteller gleich, also ob Ringschwalbenwinkel genormt sind.
Ich kenne das Problem nur von Zeiss - Mikroskopen, wo ich zwei verschiedene Durchmesser mit gleichem Winkel habe.
Wie ist das aber mit anderen Mikroskopen, passen die zusammen ? Weiß da jemand was ?
Grüße
Gerd


Oecoprotonucli

Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Piper

Hallo,

wahrscheinlich kann Herr Manfred Löchel, Dipl. Ing., Tautenburg, weiterhelfen. Herr Löchel kann sicherlich die Ringschwalbe anpassen oder austauschen, und dies zu fairem Preis. Adresse und Telefonnummer findet man auf www.telefonbuch.de. Bin selbst bei verschiedenen Adaptationsproblemen mit Herrn Löchel bestens gefahren.

Schöne Grüße

Jörg Piper

Oecoprotonucli

Hallo Herr Piper und allerseits,

ich danke wieder einmal für die ganzen Hinweise und Hilfsangebote! Also, primär werde ich nach einem passenden Tubus Ausschau halten, aber falls sich eine andere Gelegenheit ergibt, bin ich jetzt guter Dinge, dass sich eine Lösung finden lässt und ich werde dann gerne auf die Hinweise zurückgreifen!

(Ich besitze ja einen Kameraaufsatz für meinen Binotubus und sollte ein wenig damit üben, aber bin nicht so recht zufrieden damit. Die SLR-Kamera versperrt dann auch das zweite Okular und ich kann nur noch durch den Sucher unsicher fokussieren und das Ganze ist super umständlich. Das 10er Okular bewirkt, dass ich nur 40% des Bildausschnittes sehe und die Lichtausbeute gefällt mir auch trotz LED noch nicht so richtig und ich bin da mit vielem ziemlich unzufrieden. Ich muss mal sehen, ob ich mich traue, hier im Forum einen "Helft Mir!" Thread mit schlechten Bildern zu starten oder ob ich erst einmal selbst noch ein wenig kämpfe, zum Beispiel auch mit der Belichtung und dem Weißabgleich der Kamera - die Bilder sehen einfach noch nicht so aus, wie die von Frank Fox  :P...)

Viele Grüße

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

olaf.med

Hallo Sebastian,

Zitatdie Bilder sehen einfach noch nicht so aus, wie die von Frank Fox

Das Ziel erreichen sowieso die allerwenigsten von uns, daher frischauf und gepostet, auch wenn das Ergebnis noch suboptimal ist.

Gruß, Olaf
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34049.0

Oecoprotonucli

Zitat von: ortholux in April 11, 2013, 17:13:19 NACHMITTAGS
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4406.0

Hallo noch einmal,

ein Wort möchte ich noch über die Durchmesser verlieren, die in oben zitiertem Thread aufgelistet sind:

Zitat von: HCLange in Januar 12, 2010, 00:02:56 VORMITTAG
mit den unterschiedlichen Ringschwalbendurchmessern hat Leitz die Tuben so kodiert, daß sie nur an die dafür vorgesehenen Geräte passen. Grund: Die Abstimmungslängen sind sehr unterschiedlich.
Es gab folgende Ringschwalbendurchmesser:
41 mm für ältere Labolux/Laborlux/Dialux/SM etc., Tubuslänge 170 mm, Okularabgleich 18 mm.
43 mm für Ortholux2/Dialux/HM-Lux/SM-Lux/Diavert etc., Tubuslänge 170 mm, Okularabgleich 18 mm.
42 mm für neuere Dialux/Diaplan/Ergoplan/Aristoplan etc., Tubuslänge 160 mm, Okularabgleich 10 mm.
50 mm für Orthoplan, Tubuslänge 170 mm, Okularabgleich 10 mm für Okulare mit 30 mm Steckdurchmesser.

Die Versionen 41 mm und 42 mm haben zufällig dieselbe Länge vom Tubuskopf bis zum Zwischenbild. Dennoch dürfte der FSA-Tubus 41 mm um 8 mm längere Okularstutzen haben. Stimmt's?

Diese Aussagen sind wohl leider nicht in Stein gemeißelt, bzw. es scheint noch komplizierter und vielfältiger zu sein. Ich schrieb ja bereits, dass ich des Öfteren den Durchmesser 42 mm gesehen habe - z.B. ging gerade bei Ebay eine Auktion zuende, bei der eben der Tubus durchaus von einem SM-Lux (genauer: "SM-LUX-Pol", das ist wohl das mit Auflicht) kam, es aber dennoch 42 und nicht etwa 43 mm besitzt (falls der Verkäufer richtig beschrieben hat). Daher wäre es eben schon ein Glücksspiel, erst einmal etwas zu kaufen und erst dann zu schauen. ...Die Wege des Leitz sind unergründlich...  ;)

Viele Grüße

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Oecoprotonucli

Zitat von: olaf.med in April 12, 2013, 15:28:28 NACHMITTAGS
Zitatdie Bilder sehen einfach noch nicht so aus, wie die von Frank Fox

Das Ziel erreichen sowieso die allerwenigsten von uns, daher frischauf und gepostet, auch wenn das Ergebnis noch suboptimal ist.

Hallo Olaf,

Danke für die Ermunterung, ein paar Versuche mache ich noch, dann quäle ich das Forum...  ;)

VG
Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

sepp222

Welches Konusmaß hat eine Orginal-Leitzschwalbe mit 42mm Durchmesser ?
Winkel Höhe des Konus.   Möchte mir so ein Teil drehen.  Welches Material Messing Neusilber oder was sonst?


                                                                       Gruß Hans