Hauptmenü

Das schwimmende Deckglas

Begonnen von Martin Kreutz, März 17, 2018, 23:01:13 NACHMITTAGS

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Martin Kreutz


reblaus

Diesen Tip(p) habe ich begeister aufgesogen!

Vielen Dank!

Gruß

Rolf

Fraenzel

Beeindruckend einfache Präparation und erstklassige Aufnahmen.
Wenn das nicht zur Nachahmung ermuntert ....
Beste Grüße und vielen Dank
sagt Fraenzel
auch ich mag das "Du"

Jürgen Boschert

Lieber Martin,

wieder einmal ein faszinierender, beeindruckender Beitrag.

Danke !

JB
Beste Grüße !

JB

Michael L.

Hallo Martin,

danke für diese wunderbare Dokumentation und den interessanten Tipp, wird sofort nachgemacht.

Viele Grüße,

Michael L.

Herbert Dietrich

Hallo Martin,


Sein Wissen an andere weitergeben ist eine edle Eigenschaft, vielen Dank für die ausgezeichnete Dokumentation.

Das werde ich gleich in die Tat umsetzen.

Herzliche Grüße

Herbert

liftboy

Hallo Martin,

ein hervorragender Tip für alle Tümpler (die sich sonst mit Sandkörnchen und sonstigem Detritus rumschlagen müssen)

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

bernd552


Peter Reil

Hallo Martin,

super Tipp!
Werde ich auf jeden Fall versuchen. Aber ob bei mir dann auch solche Fotos rausschauen....

Freundliche Grüße
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, BHT, CH2, CHK, Olympus SZ 30, antikes Rotationsmikrotom

Bernhard Lebeda

#9
Hallo Martin

die Technik war mir nicht neu, aber immer wieder toll was Du so findest!! Im Wasse tummle sich Gestalde, des soll mer net für möschlich halde!  ;)

Danke fürs zeigen!!

Viele Mikrogrüße

Bernhard
Ich bevorzuge das "DU"

Vorstellung

WinfriedK

Hallo Martin!

Schön zu wissen, was heuzutage alles an Erkenntnissen und optischer Darstellung  möglich ist.

Aber ich bin fest davon überzeugt (Politikersprech), das Deine Microgromia haeckeliana in Wirklichkeit eine Wasserspinne ist, die ihr Netz nach neugierigen Mikroskopikern ausgeworfen hat.

Meine Aufwuchsträger und schwimmenden Deckgläser ruhen seit Wochen und Monaten auf verschiedenen Böden, in sogenannten Philadelphia-Plastikbrutbehälter-BioReaktoren auf der Fensterbank, z.B.



um aus ihnen die Mikroorganismengemeinschaften herauszulocken, wie z.B. aus dem Beachballspielsand:

http://stiftung-france.de/forum/viewtopic.php?f=31&t=265&sid=d326b59a31022c03b80ca9d8fac4f82e#p2696

Hier ein "BioDom" (neue Worte für olle Kamellen sind immer wichtig) mit schwimmenden Deckgläsern im Inneren eines Deckels eines Kaffebechers und rundem Deckel eines Minitomatenbehälters.



Noch weiß ich nicht, was sich dort drin vergnügt.

Winfried

Gerd Schmahl

Hallo,
auch ich fand diese Doku sehr spannend, auch wenn ich das Verfahren schon kannte und gelegendlich genutzt habe. Rhipidodendron hat sich bisher aber noch nicht darauf niedergelassen, weshalb meine Funde meistens so aussahen, wie Martin sie beschrieben hat: mit abgeworfenen Geißeln und gerundeten oft auch ausgewanderten Einzellern:

Gelegentlich blieben sie aber in ihrem Haus, aber das nur bei hoher Schichtdicke, weshalb die Bilder natürlich auch nicht so umwerfend wurden. Hier einmal eine intakte Kolonie (siehe rechts unten). Dafür marodierender hier eine Amöbe:

Lg Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Michael Müller

Hallo Martin,
vielen Dank für die schöne Dokumentation - mit Deinen Bildern versteht man immer besser, was man oftmals staunend findet!

Einen ähnlichen Effekt erzielt man übrigens auch mit einem Vaseline-abgedichteten Mikroaquarium. Auch hier kann man über einige Wochen das Entstehen des Aufwuchses beobachten.

Viele Grüße

Michael
Gerne per Du

Martin Kreutz

Liebes Forum,

ganz herzlichen Dank für die vielen, positiven Rückmeldungen! Ich sehe schon in vielen Arbeitszimmern oder Kellern hunderte von Deckgläsern schwimmen! Ich hoffe, dass ihr auch was zu sehen bekommt! Ich selbst habe nochmal 30 angesetzt. Sie schwimmen jetzt 2 Tage. Bald ist "Ernte"!

@Michael: Ja, in Mikroaquarien wächst natürlich auch so einiges an der "Decke"! Aber was ist, wenn man die die Schichtdicke verringern will? Tatsächlich ist zwar die Schichtdicke zwischen Deckglas und dem daran klebenden Objekt Null, aber man hat ja noch die Wasserschicht zwischen Objekt und Objektträger! Die darf man nicht vergessen! Bei kleinen Vergrößerungen spielt sie keine Rolle, aber ab dem 60 X Objektiv versaut sie die Beleuchtungsapertur. Man kommt also nicht darum herum, auch hier die Wasserschicht zu verringern, sonst wären die Aufnahmen der kleinen Microgromia in der Auflösung nicht möglich gewesen. Bei einem wenig bewachsenen Deckglas ist es kein Problem weiteres Wasser abzuziehen, aber geht das auch beim Vaseline-Aquarium?

Martin

Gerd Schmahl

Hallo Martin,
vielleicht sollte man mal versuchen, zwei große Deckgläser mit Vaseline zu einem Mikroaquarium zu verbinden, um die Gesammtdicke zu reduzieren. Da kommt man dann sicher mit der Beleuchtungsapertur besser hin, wenn unter 1mm Schichtdicke bleibt, zumal Wasser ja auch einen etwas geringeren Brechungsindex hat als Glas. und der Beleuchtungskegel im Wasser einen etwas spitzeren Winkel haben müsste, wenn mich meine Vorstellungskraft nicht täuscht.
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.