Autor Thema: für trichocysten viel zu gross (erweitert)  (Gelesen 573 mal)

güntherdorn

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für trichocysten viel zu gross (erweitert)
« am: April 20, 2019, 14:14:45 Nachmittag »
im regenwasser-tonnen-plankton gefunden:
für trichocysten (v.pantoffeltierchen) natürlich viel zu grosse stacheln.
länge 60µ und im hellfeld völlig transparent als seien sie aus glas.
völlig unbeweglich und nur sehr schwach polarisierend (eigentlich anisotrop).
weiss eine/r von wem die sind ?
güntherdorn
« Letzte Änderung: Mai 07, 2019, 22:32:56 Nachmittag von güntherdorn »
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Klaus Herrmann

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Re: für trichocysten viel zu gross
« Antwort #1 am: April 20, 2019, 15:50:29 Nachmittag »
Hallo Günther,
Trichome sind in der Regel doppelbrechend. Bei glasklar und praktisch isotrop fallen mir nur Schwammnadeln ein. Diese Form habe ich aber noch nie gesehen. Allerdings habe ich auch noch nie Süßwasserschwämme untersucht.

Kannst du mal eine Hellfeldaufnahme machen, am besten wäre DIC. Sonst halt die Aperturblende etwas schließen, damit es genügend Kontrast gibt.
« Letzte Änderung: April 20, 2019, 15:57:48 Nachmittag von Klaus Herrmann »
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güntherdorn

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Re: für trichocysten viel zu gross
« Antwort #2 am: April 21, 2019, 16:01:45 Nachmittag »
hallo klaus,
dann müsste ich doch irgendwo mal in dem saft schwämme, oder teile davon, gesehen haben?

das hab ich nach langer guggel-suche gefunden:
leider kein detail und kein name dabei.
« Letzte Änderung: April 21, 2019, 16:35:20 Nachmittag von güntherdorn »
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Re: für trichocysten viel zu gross
« Antwort #3 am: April 21, 2019, 20:36:46 Nachmittag »
Hallo Günther, sehr wertvolles und aufschlussreiches Bild. Ist das eine Zeichnung aus dem Kindergarten`?

Können wir uns denn nicht besser mit Tatsachen beschäftigen ein Hellfeldbild mit vielleicht - wenn nötig - etwas kräftiger zugezogener Aperturblende.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

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güntherdorn

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Re: für trichocysten viel zu gross
« Antwort #4 am: April 21, 2019, 22:43:56 Nachmittag »
hallo klaus,

1. wie geschrieben ist dieses "kunstwerk" nur von guckl und nicht vom kiga.
    leider war wirklich gaaarnichts ähnliches (auch unter verschied. such-griffen) zu finden.
2. ist das objekt, ohne HF-foto, längst im müll.
3. sollte ich nochmal sowas finden, setz ich ein HF-foto hier rein

trotzdem glaub ich noch, dass es einer hier im forum weiss.
günther
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Re: für trichocysten viel zu gross
« Antwort #5 am: April 21, 2019, 23:42:23 Nachmittag »
Hallo Günther,

 dein Bild ist zwar sagen wir mal so: nicht gerade ideal, aber wenn ich mir die Nadeln am breiten Ende ansehe bleibe ich bei meiner Vermutung Schammnadeln.

Ich kenne leider keinen Süßwasser-Schwammspezialisten und habe auch noch keine Nadeln davon gefunden.

Edit:

Doch wenn man nach Süßwasser Schwamm-Nadeln googelt findet man eine Menge, aber nicht diese Form mit der dreieckigen Basis.
« Letzte Änderung: April 21, 2019, 23:51:56 Nachmittag von Klaus Herrmann »
Mit herzlichen Mikrogrüßen

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beamish

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Re: für trichocysten viel zu gross
« Antwort #6 am: April 21, 2019, 23:52:09 Nachmittag »
hier gabs mal einen Faden:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=15820.15
im letzten Bild sind solche "nagelförmigen" dabei. Allerdings sind die viel größer.

Herzlich
Martin
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güntherdorn

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Re: für trichocysten viel zu gross
« Antwort #7 am: April 22, 2019, 11:05:17 Vormittag »
ich hab den pokorny auch, doch
1. bezieht er sich auf uralt-formen ...und
2. sind diese nadeln von seite 346+347 auch nicht auf (der nicht abgebildeten) seite 345.
alle bisher gefundenen arten haben kein, fast schon T-fömiges, ende.
inzwischen habe ich im gleichen plankton-glas mind. 12 präparate danach durchsucht und
damit (für klaus) keine HF-fotos machen können. ich hatte sie mir aber einst im HF angesehen,
und sie waren wegen ´glasigkeit` kaum zu erkennen.
danke für eure antworten,
günther

aktualisiert am 28.4.2019:
danke martin, aber
im link "https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=15820.15"
das 5. ralf nötzel bild, 3.reihe, von links die 5.nadel .... hat die nadel weder die mulde am quer-ende noch die dicke meiner nadeln.

erweitert am 4.5.2019 (für jon):
einfaches plankton von regenwasser-boden-topf. auf keinenfall zoolog. tiere die derartige "haare" haben.
also nur amöben im grundsclamm, rädertiere, wimpern u. -glockentiere aller art und sonstiges kleinzeug.

erweitert am 7.5.2019:
in einer PN erwähnte jemand, mal an insekten-oder pflanzenhaare oder deren stacheln zu denken.
« Letzte Änderung: Mai 31, 2019, 20:15:39 Nachmittag von güntherdorn »
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JB

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Re: für trichocysten viel zu gross
« Antwort #8 am: Mai 03, 2019, 14:16:46 Nachmittag »
Hallo,

Suesswasserschwaemme in einer Regentonne klingt eher unwahrscheinlich.

Um die Quelle zu finden musste man wissen, was sonst so an Material und Lebewesen in der Tonne zu finden sind. Insektenlarven, Oligochaeten, Gastrotrichen, Pflanzenmaterial???

Viel Erfolg,

Jon
« Letzte Änderung: Mai 03, 2019, 14:18:23 Nachmittag von JB »