Beim Reingucken, muss ich extrem gut zielen, Justierfehler/normal/Bedienfehler?

Begonnen von MacroMann, Juli 01, 2019, 23:32:48 NACHMITTAGS

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Michael L.

Hallo Peter,

Im Prinzip stimme ich Dir zu aber viele der gebrauchten Geräte brauchen eine gründliche Überarbeitung und bei den vielen Defekten die da vorkommen kann das schnell auch im Frust und mit erheblichen Zusatzkosten enden.

Gruß,

Michael

Herbert Dietrich

Hallo Michael,

ich stimme Dir da zu, aber viele der neuen Geräte brauchen eine gründliche Überarbeitung und bei den vielen Defekten die da vorkommen kann das schnell auch im Frust und mit erheblichen Zusatzkosten enden, wenn man sie nicht rechtzeitig zurückgibt.

Sprichwort: altes Huhn gibt auch gute Suppe

Herzliche Grüße

Herbert

Peter V.

Hallo,

Zitat von: Herbert Dietrich in Juli 02, 2019, 22:21:15 NACHMITTAGS
Hallo Michael,

ich stimme Dir da zu, aber viele der neuen Geräte brauchen eine gründliche Überarbeitung und bei den vielen Defekten die da vorkommen kann das schnell auch im Frust und mit erheblichen Zusatzkosten enden, wenn man sie nicht rechtzeitig zurückgibt. EDIT Peter: Wie man ja hier in durch dieser Anfrage gerade sieht!!!!

Sprichwort: altes Huhn gibt auch gute Suppe

Herzliche Grüße

Herbert

;D ;D ;D

Im Ernst, @Michael L.:  Ich meine mit Gebrauchtgerät natürlich keinen blinden Ebay-Kauf!! Das schließe ich ganz explizit aus!! Entwerder von einem seriösen Gebaruchtsmikroskop-Händler oder einem zuverlässigen privaten Verkäufer.

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

aga_peter

Hallo Jürgen,

ich bin per Zufall auf deinen Beitrag gestossen.
Ich war schon auch am Verzweifeln. Ich kenne das genau so wie Du es beschreibst.
Am meisten stört es mich bei meinem Leitz Laborlux D (Okulare Periplan GF 10x/18 und 10x/18 M). Das ist es echt mühsam die exakte Position zu finden, bzw ich habe fast das Gefühl, dass die perfekte Position nicht existiert.
Bei meiner Nikon Stereolupe SMZ-1B (Okulare 2x PL 10 x/22 mit Brillensymbol) ist es zwar nicht so schlimm, aber ich merke das Problem auch.
Am wenigsten ausgeprägt ist es bei meinem Axiovert 10 (Okulare 2x Pl 10x/20 mit Brillensymbol), bzw dort fällt es mir gar nicht auf, oder es ist gar inexistent.
Meine Arbeitsgeräte: Nikon SMZ-1B & SMZ-2T, Zeiss Junior & Axiovert 10, Wild M12, Leitz Laborlux D, Reichert Polyvar

Aljoscha

Hallo,

Das Leiden mit den Brillenokularen kenne ich auch. Mit denen von Zeiss komme ich klar, mit denen von Leitz überhaupt nicht. Keine Ahnung, wo der Unterschied liegt.

Ähnliche Effekte kenne ich auch von Kameras. Da komme ich auch nicht mit jedem Sucher klar.

Viele Grüße

Alexander

aga_peter

die Periplan GF Okulare, die ich benutze, sind KEINE Brillenokulare.
M bedeutet laut Katalog: adjustable eyepieces.

Erst high-point eyepiece for spectacle-viewers sind mit einem Brillensymbol gekennzeichnet.
Meine Arbeitsgeräte: Nikon SMZ-1B & SMZ-2T, Zeiss Junior & Axiovert 10, Wild M12, Leitz Laborlux D, Reichert Polyvar

Peter_le

Die Eintrittspupille des Auges und die Austrittspupille des Okulars müssen zusammenfallen um alles zu sehen.

Brillenträgerokulare haben meistens eine höhere Austrittspupille als andere. Verwendet man solche ohne Brille, ist sozusagen eine größere Flexibilität: Zu nah kommt es zu Vignettierung zu weit weg auch. Bei Okularen ohne Eignung gibt es das theoretisch auch,  aber die Flexibilität ist geringer. Manche Okulare haben eine so niedrige Austrittspupille dass die Wimpern schnell die Linse berühren.

Bei Benutzung von Brillenträgerokularen ohne Brille helfen Augenmuscheln die richtige Höhe zu finden.

Die Periplan GF 10x/18 (auch TL170) ohne Brille finde ich sehr angenehm ohne Brille. Die Zeiss Pendants Kpl 10x/16 (ohne Brilleneignung) finde ich nicht gut gelungen. Beim Kpl 12,5x/12,5 war eine Brilleneigung graviert, aber ich glaube das lag an einer teils realitätsfernen Norm. Eine Bauart (es gab mindestens zwei Ausführungen) habe ich auch schnell Winpernkontakt.

rlu

Hallo,

im Verein hatten wir das Problem, dass keines der Okulare Brillenokulare waren. Dadurch kamen die Wimpern mit dem Okular in Kontakt. Ein Vereinskollege hatte eine langanhaltende Bindehautentzündung, was ihn natürlich nicht davon abhielt, durch alle Mikroskope zu schauen.

Alle Mikroskope wurden auf Brillenokulare umgerüstet. Das schloss eine Übertragung zwar nicht vollständig aus, verringerte das Risiko aber deutlich.

Die gleiche Problematik gab es auch bei Veranstaltungen, bei denen viele Besucher die Mikroskope nutzten. Eigentlich reicht schon ein einziges Mikroskop ohne Brillenokular als Spreader aus.

Liebe Grüße
Rudolf

Zum Infinity:
das Bresser Infinity hat ein Problem mit den farbstichigen Objektiven. Das fällt nur bei Diatomeen oder ganz feinen Strukturen auf. Und ist auch bei einigen Testbildern sichtbar. Konnte ich auf der Messe bei einem Testpräparat beobachten.
Davon ist auch das Motic(Ba 310) nicht frei. Deshalb macht Herr Linkenheld auch Werbung für das Panthera C2, da soll es besser sein(aber auch noch kein Apochromat).

Habe selber noch das Bresser TRM 301. Ein ziemlicher großer Brummer. Man muss nicht so buckeln wie bei den kleinen Zeiss Standard ;-) . Super Mikroskop.


rlu

Hallo,


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Die Augenmuschel kann jeweils umgeklappt oder ausgezogen werden. Beides sind Brillenokulare.

Liebe Grüße
Rudolf

aga_peter

Besteht der unterschied zwischen einem Brillen- und Nicht-Brillen Okular nur in der höheren Austrittpupille?

Haben Brillenokulare auch Vorteile für Nichtbrillenträger? Ausser der Tatsache dass man ggf nicht mit den Wimpern ans das Okular kommt, was die Übertragung von Augenkrankheiten vermindern kann, bei Benutung durch eine Person, spielt es aber keine Rolle.
Meine Arbeitsgeräte: Nikon SMZ-1B & SMZ-2T, Zeiss Junior & Axiovert 10, Wild M12, Leitz Laborlux D, Reichert Polyvar

Peter_le

Ja, im wesentlichen ist es die höhere Austrittspupille.
Genau genommen ist es auch schön wenn das komplette Sehfeld überblickt wird. Das ist wie mit der Vignettierung: Ein zugeschnittenes Bild kann auch gut sein.

Oft haben Brillenträgerokulare auch für Nicht-Brillenträger Vorteile. Sie sind oft hochwertiger. Oft ist der scheinbare Sehwinkel größer. Oft ist die Sehfeldzahl größer.

Gerd Schmahl

Hallo Peter,
ZitatHaben Brillenokulare auch Vorteile für Nichtbrillenträger?
Man kann durch Brillenokulare auch meist etwas besser fotografieren, wenn man einfach eine Kamera mit Objektiv darüber hält, was auch mit der größeren Höhe der Austrittspupille zu tun hat. Die Eintrittspupille vieler Fotoapparate liegt nämlich oft relativ weit im Foto-Objektiv.

LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.