Autor Thema: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)  (Gelesen 1148 mal)

beamish

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #15 am: November 17, 2020, 15:20:45 Nachmittag »
Vielleicht ist hier auf S. 258 eine Schnittzeichnung:
https://studfile.net/preview/6656001/page:29/
(runterscrollen)
Grüße
Martin
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liftboy

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #16 am: November 17, 2020, 17:39:45 Nachmittag »
Hallo Martin,

hier die Grobübersetzung:
http://www.mikroskopfreunde-nordhessen.de/dateien/Neigungsmesser%20N-5.pdf

Grüße
Wolfgang

Edit: Link repariert
« Letzte Änderung: November 19, 2020, 11:58:51 Vormittag von liftboy »

Frank D.

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #17 am: November 17, 2020, 18:26:05 Nachmittag »
SUPER, vielen Dank Martin und Wolfgang!!!
Ich liebe diese rein mechanischen Wunderwerke   ;)

Wolfgang, hast Du die Übersetzung des Kapitels §54 schon vorher in Deinem Fundus gehabt oder gerade erst übersetzt?
Wenn frisch übersetzt und es nicht allzu viel Mühe kostet, würdest Du mir dann bitte auch noch Kapitel §53 übersetzen und die Abbildungen 92 und 93 mit einfügen?
Ich würde mich darüber sehr freuen.

Herzliche Grüße
Frank


beamish

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #18 am: November 17, 2020, 19:13:40 Nachmittag »
Im Anhang nochwas für die Funktionsweise, für die des Russischen mächtigen.

Grüße
Martin
« Letzte Änderung: November 17, 2020, 20:49:04 Nachmittag von beamish »
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liftboy

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #19 am: November 17, 2020, 20:35:23 Nachmittag »
Hallo Frank,

leider lassen sich die Bilder nicht kopieren :-( hätt ich sonst auch mit angehängt wegen besserem Verständnis.
Das erste Kapitel hab ich versucht zu übersetzen, aber ohne fundiertes Wissen über das, was da beschrieben wird, krieg ich keine Reinübersetzung hin und die Rohübersetzung ist unverständlich.
@ Martin
Der Anhang ist zwar sehr hübsch, aber pdf, lässt sich also nicht direkt übersetzen sondern muss abgetipp werden... das tu ich mir nicht an :-)

Grüße
Wolfgang

beamish

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #20 am: November 17, 2020, 20:50:19 Nachmittag »
Hab die Datei jetzt mit OCR behandelt. Ich weiß nicht wie gut das Ergebnuis ist, aber jetzt muß man es nicht abtippen.
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Gero

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #21 am: November 18, 2020, 06:38:14 Vormittag »
Vielen Dank Euch Beiden Martin und Wolfgang für Eure Mühe es ist ja wohl auch kein Mikroskopisches
Thema aber ich denke ein sehr Interessantes Gerät das für mich und andere Leser, optische und mathematische Bewunderung findet.
Lg Gero
« Letzte Änderung: November 18, 2020, 20:51:20 Nachmittag von Gero »
Zeiss Axiophot
Leitz Ortholux2
Leitz HM Lux
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Reichert Wien Anno 1900
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Gero

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #22 am: November 18, 2020, 11:24:24 Vormittag »
Ich wollte noch eine Erklärung haben warum man so ein Gerät überhaupt in der Seefahrt verwendet hat hier die Antwort von Wikipadia?

Nutzen von Neigungsmessern in der Seefahrt
Rollen um Längsachse (x)
Stampfen um Querachse (y)

Die Neigung eines Schiffes („Krängung“) kann durch Bewegungen des Steuerruders beeinflusst werden und bei Segelschiffen zusätzlich durch das Anholen und Fieren von Segeln. Schiffe werden durch Seitenwind geneigt. Je konstanter der Neigungswinkel eines Schiffes ist, desto geringer ist sein Energieverlust durch Rollen. Je schwerer und breiter ein Schiff ist, desto länger ist seine Rollperiode (ihr Kehrwert ist die Roll-Frequenz).

Je genauer der Rudergänger das Maß der Krängung und die Rollperiode kennt, desto konstanter kann er – durch Steuerbewegungen – die Neigung des Schiffes halten. Bei konstanter Neigung ist der Treibstoffverbrauch des Schiffes minimal; das Rollen kostet Energie.[1] Schiffe können durch das Minimieren des Rollens ihre Geschwindigkeit maximieren. Es gibt elektronische Neigungsmesser, die die Rollperiode sekundengenau berechnen und kontinuierlich anzeigen. Die Rechnerkontrolle erstellt zudem regelmäßig je ein Trenddiagramm für Krängung und Rollamplitude und gibt Alarm, wenn das Schiff außergewöhnlich weit zur Seite kippt.[2]

Einige Schiffe haben Flossenstabilisatoren. Zu ihrer Steuerung wird die Informationen zu Neigungswinkel bzw. Rollperiode benötigt.

Gero
« Letzte Änderung: November 18, 2020, 11:52:35 Vormittag von Gero »
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Frank D.

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #23 am: November 18, 2020, 19:59:56 Nachmittag »
Vielen Dank Euch Beiden Frank und Wolfgang für Eure Mühe .....

Da sollte "Martin" stehen; ich habe leider nichts zur Aufklärung beigetragen können und war nur Nutznießer  ;)

Danke und viele Grüße
Frank

liftboy

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #24 am: November 18, 2020, 20:35:32 Nachmittag »
Hallo erstmal,

ich hab den eingestellten Link nochmal überarbeitet.

Grüße
Wolfgang

Gero

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #25 am: November 18, 2020, 20:56:02 Nachmittag »
Guten Abend Wolfgang,
bei deinem Link steht Not Found wenn man draufklickt!
Lg
Gero
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liftboy

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #26 am: November 19, 2020, 12:00:01 Nachmittag »
Hallo Gero,

Du hast recht! Man sollte nach einer Reparatur auch testen obs läuft :-)
Ist erledigt.

Grüße
Wolfgang

Florian D.

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #27 am: November 19, 2020, 12:48:21 Nachmittag »
Hallo,

ich verstehe das leider noch nicht. Selbst wenn ich auf einem geneigten Schiff stehe, halte ich mich doch aufrecht. Wird dann der Horizont nicht immer keine Neigung aufweisen?
Irgendwie muss ich mich doch auf das Schiff beziehen.

Viele Grüsse
Florian

Gero

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #28 am: November 19, 2020, 13:51:24 Nachmittag »
Hallo Florian,
wir reden da von einer Messgenauigkeit von 0,1-0,2 Grad das kannst Du nicht Wahrnehmen aber messen, selbst wenige 1-2 Grad würdest du nicht Wahrnehmen und wenn Du auf einem Schiff stehst
ist es entweder nach einer Seite geneigt oder auf die andere Seite.Wenn das Schiff aber geneigt ist dann ist auf der einen Seite der Horizont höher und auf der anderen Seite tiefer gelegen von deinem Standpunkt aus auf das Schiff bezogen deshalb habe ich zwei Öffnungen am Gerät Du führst eine Differenzmessung durch die dann einen bestimmten Wert X Grad hat.
Du stehst mit dem Gesicht zum Schiffsbug und machst die Messung links und rechts von dir misst du die Horizont-Schiffsdifferenz=Grad 0 oder Abweichung.
Lg Gero
« Letzte Änderung: November 19, 2020, 13:53:22 Nachmittag von Gero »
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Frank D.

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Re: Mir unbekanntes russisches optisches Gerät(Spektrometer?)
« Antwort #29 am: November 20, 2020, 11:02:08 Vormittag »
....
wir reden da von einer Messgenauigkeit von 0,1-0,2 Grad ....

Точность измерения наклонения приборами НК и Н-5 обычно порядка 0,1 — 0,2'.
Die Genauigkeit der Neigungsmessung mit den Instrumenten NK und N-5 liegt normalerweise in der Größenordnung von 0,1 bis 0,2 '.

Gerade unter dem Gesichtspunkt, dass es sich um (Zehntel-)Minuten und nicht um Grad handeln soll, kann ich Florians Bedenken gut teilen. Das Messgerät muss doch mit dem Schiff verbunden sein oder mindestens auf einer ebenen Fläche aufliegen.

6 bis 12 Sekunden Genauigkeit kann ich mir ehrlich gesagt bei einem so einfachen Aufbau nicht vorstellen. Zumal auch ein "dicker Pott" ständig in Bewegung ist ...
Ich habe hier einen Sekundentheodolithen, und wenn man dessen immensen Messaufbau betrachtet, erscheinen mir die Angaben unmöglich.

Wenn diese Beiträge im Mikro-Know-How stören sollten, schlage ich vor sie ins Cafe zu verschieben.

Viele Grüße
Frank