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Köhlern am Axioskop 50

Begonnen von Mikromanagement, Januar 03, 2026, 12:29:19 NACHMITTAGS

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Stephan Hiller

Hallo Oliver,

Kondensoren mit nA 0,6 haben eine größere "Schnittweite" (größerer Abstand zum Objektträger). Die Bilder die du zeigst sehen für mich absolut normal aus. Die LFB wird scharf abgebildet. Den Kontrast veränderst du mit der Kondensoraperturblende.

Grüße

Stephan Hiller

Mikromanagement

Zitat von: Stephan Hiller in Januar 12, 2026, 01:41:14 VORMITTAGHallo Oliver,

Kondensoren mit nA 0,6 haben eine größere "Schnittweite" (größerer Abstand zum Objektträger). Die Bilder die du zeigst sehen für mich absolut normal aus. Die LFB wird scharf abgebildet. Den Kontrast veränderst du mit der Kondensoraperturblende.

Grüße

Stephan Hiller

Danke Stephan

Hier nochmal der Testsensor im Vgl.  mit dem 44 52 36.

Viele Grüsse
Oliver

Mikromanagement

Hallo zusammen

Ist es eigentlich normal, dass der Kondensorträger etwas Spiel hat.

Oder ist das die nächste Baustelle?

Kann man den Kondensorträger vielleicht fixieren?

Mit der Schraube im Bild kann man nur einstellen, wie leicht der Kondensor nach unten und oben zu bewegen ist.

Viele Grüsse
Oliver

Jakob_Wittmann

Guten Abend Oliver, guten Abend geschätzte Runde,

ich besitze kein Axioskop 50, und Du dürftest sicher noch deutlich hilfreiche Antworten zu diesem Problem erhalten.

Was ich allerdings bemerkt habe, ist dass bei einer Lockerung des Kontakts zwischen einer Zahnstange und deren Gegenstücks eine durchaus spürbare Hebelwirkung durch das Gewicht des Kondensors samt seiner Halterung auftreten kann.

Diese Teile sind bei professionellen Mikroskopen oft schwerer als man annehmen möchte.


Meiner Meinung nach wäre es daher sinnvoll, darauf zu achten dass die Spalte/Lücke entlang der Höhe der Vorrichtungen gleich groß ist.

Dein Foto zeigt ein leichtes Auseinanderklaffen.

Du könntest daher recherchieren, wie die Verbindung zwischen Kondensorhalterung und derer sich gewissermaßen ,,anschmiegenden" Zahnschiene beschaffen bzw. trennbar ist und möglicherweise durch Justage dieser Sache behebbar ist.

Worst Case wären abgenützte Zähne mindestens einer Schiene, was ich allerdings als äußerst unwahrscheinlich einschätze!


Mir ist nur beim Einsetzen von Kondensorhalterungen bei anderen schwereren Mikroskopen aufgefallen, dass durchaus etwas Kraft angebracht sein kann, um einem Kippen entgegenzuwirken.

Viel Erfolg, liebe Grüße


Jakob


jakob.wittmann@hotmail.com


,,Ein Leben mit nur einem schwarzen Mikroskop ist möglich aber sinnlos."

Bernhard-Viktor ,,Vicco" Christoph-Carl von Bülow zugeschrieben

Mikromanagement

Hallo zusammen

Nun habe ich leihweise einen Kondensor Typ 44 52 40 zum Testen bekommen.
Es zeigt sich jedoch ein änliches Bild.

Mit dem 10x Objekt ist ein Köhlern am unteren Anschlag einigermassen möglich, dass ohne eingeschwenkte Frontlinse (0.9).
Selbst mit dem 20x zeigt sich ein ähnliches Bild, auch wieder am unteren Anschlag, Frontlinse nicht eingeschwenkt.

Mit eingeschwenkter Frontlinse ist kein Köhlern möglich.
Bin ratlos.  :-\

Die Apperturblende war jeweils voll auf, die Leuchtfeldblend zu.

Viele Grüsse
Oliver

Peter V.

#95
Guten Morgen,

ich habe diesen Thread überhaupt nicht verfolgt, aber wenn ich sehe, dass das Thema ,,Köhlern am Mikroskop" seit Tagen bis Wochen ein Dauerbrenner ist, das Köhlern an einem Mikroskop wie dem Axioskop eigentlich kein Hexenwerk sein kann und nach 95(!) Beiträgen immer noch völlige Ratlosigkeit herrscht, habe ich den Eindruck, dass die Ferndiagnose hier langsam am Ende angelangt ist. Das Axioskop 50 ist ja nun kein übermäßig komplexes Mikrsokop.

Ich denke, der einzig sinnvolle Weg ist, mit diesem Mikroskop einmal bei einer mikroskopischen Vereinigung oder jemandem, der sich mit Mikroskopen auskennt, vorbeizufahren. Wenn Oliver sagt, in welcher Stadt er wohnt, findet sich sicher eine Adresse, wo konkret geholfen wird. Manchmal sind es ganz banale Dinge, auf die man aber nur kommt, wenn man das Gerät selbst vor sich hat.

Wir können hier selbstverständlich bis Sankt Nimmerlein weiter auf Fehlersuche gehen, aber ich bezweifle, dass das noch zum Erfolg führt.

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Peter Reil

Zitat von: Peter V. in Januar 14, 2026, 07:14:39 VORMITTAGIch denke, der einzig sinnvolle Weg ist, mit diesem Mikroskop einmal bei einer mikroskopischen Vereinigung oder jemandem, der sich mit Mikroskopen auskennt, vorbeizufahren. Wenn Oliver sagt, in welcher Stadt er wohnt, findet sich sicher eine Adresse, wo konkret geholfen wird. Manchmal sind es ganz banale Dinge, auf die man aber nur kommt, wenn man das Gerät selbst vor sich hat.


Hallo Peter,

das sehe ich genauso!

Gruß
noch so'n Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, BHT, CH2, CHK, Olympus SZ 30, antikes Rotationsmikrotom

Lupus

Hallo Oliver

das Ganze ist schon etwas seltsam, denn eigentlich sind die Randbedingungen klar: Unten im Fuß ist die Leuchtfeldblende, und oben ist die Objektebene auf die wie gezeigt wurde problemlos scharf gestellt werden kann. Dazwischen ist ein für das Mikroskop vorgesehener Kondensor, der zumindest im 2. Fall mit dem geliehenen Exemplar nicht "verbastelt" sein sollte. Und der Kondensor macht beim "Köhlern" nichts anderes als die Leuchtfeldblende in die Objektebene abzubilden.

Vielleicht ist der wohl falsche Tisch die Ursache, falls er verhindert dass der Kondensor die richtige Höhe erreicht. Im Normalfall der eingeklappten Frontlinse ist der Spielraum zum Scharfstellen nicht groß. Versuche doch einmal die Aperturblende des Kondensors fast ganz zuzuziehen (um die Schärfentiefe zu erhöhen), und teste mit dem 10er Objektiv nochmal ob man dann die stärker zugezogene Leuchtfeldblende beim Hochfahren des Kondensors erkennen kann. Ohne Präparat, denn eventuell hilft es durch Kombination mit einer anderen Fokussierung des Objektivs (höher oder tiefer als mit scharfgestelltem Präparat) eine Stellung mit scharfer Leuchtfeldblende zu erreichen.

Hubert


Mikromanagement

Hallo Hubert

Glückwunsch, ich glaube, dass war der Schuss zum 2:1 in der 94 min.

Ich habe die Aperturblende ganz zu gezogen, den Objektträger weggenommen und den Kondensor soweit es der Tisch erlaubt nach oben gefahren, die Frontlinse guckte dann schon etwas durch den Objektisch. Was ist dann am "Tischanschlag" gesehen habe, hat wieder Mut gemacht (siehe unten 10x).

Dann habe ich studiert, was man bezüglich dem Tisch noch machen konnte.
Dabei sind mir zwei leicht schräg stehende Schrauben aufgefalllen.
Diese habe ich fast ganz herausgedreht, wodurch der Tisch einige Millimeter nach oben wanderte.
Die wohl entscheidenden Millimeter.
Schau selbst...

Damit ist nun auch das Köhlern bei höheren Vergrösserungen mit eingeschwenkter Frontlinse möglich.

Super, vielen Dank.
Mir fällt jetzt echt ein Stein vom Herzen!

Es braucht einfach Leute, die an den Erfolg glauben, wenn alle anderen schon aufgegeben haben!  :)

Aber vielen, lieben Dank auch an all die anderen, die geholfen haben, das Puzzle nach und nach zusammenzusetzen.

Viele Grüsse
Oliver

Lupus

Hallo,

Zitat...und den Kondensor soweit es der Tisch erlaubt nach oben gefahren, die Frontlinse guckte dann schon etwas durch den Objektisch.
bei einem (guten) Mikroskop lässt sich der Kondensor grundsätzlich nicht so weit nach oben fahren dass er den Objektträger berühren kann. Es bleiben immer einige zehntel Millimeter Luft, und bei Immersionskondensoren ausreichend Spalt um gut "Ölen" zu können.

Hubert

reblaus

Hallo -

sagen wir so: Bei einem guten Mikroskop lässt sich der Tisch so justieren, dass ein minimaler Spalt zwischen Objektträger und Kondensorlinse bleibt.

Nachdem sich das jetzt bei deiner fraglichen Tisch-/Mikroskop-Kombination bewahrheitet hat sind wir alle froh, dass dies geklärt ist, auch wenn wahrscheinlich zum Ausschwenken der Linse für die kleinsten Vegrößerungen der Kondensor immer noch abgesenkt werden muss. Aber da dieser nun für die stärkeren Objektive einfach bis zum Anschlag hochgekurbelt werden kann sollte das kein größeres Problem mehr sein.

Zum Trost: Dein vorhandener älterer Drehtisch, den ich selbst lange Jahre benutzt habe ist um einiges präziser und solider als das beschränkt drehbare jüngere Modell an meinem Axio, das in der Nullstellung mit seiner winzigen Feststellschraube nur schlecht zu fixieren ist.

Viel Erfolg beim weiteren Ausbau

Rolf

Jürgen Boschert

Hallo zusammen,

darf ich noch etwas Öl ins Feuer gießen? ;D

Der Rand der Leuchtfeldblende ist auf der einen Seite blau und gegenüber rot; d.h., da stimmt irgendetwasmit der Justage nicht.

Duck und weg.
Beste Grüße !

JB

Thomas Böder

Hauptmikroskope: Leitz Panphot, Ortholux, Zeiss Nf u. Technival u. Citoval 2, Reichert Zetopan
Kleinmikroskope: reichlich...

reblaus

Wenn Ihr jetzt nicht aufhört rumzumosern erscheine ich euch nach meinem Ableben als Geist und kontrolliere nach Mitternacht in eurem Beisein sämtliche Blendenränderfarben an euren Mikroskopbeleuchtungen !!!

Gruß

Rolf