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Cree XM-L T6

Begonnen von Guy Marson, Mai 18, 2011, 08:58:05 VORMITTAG

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Nomarski

Hallo Winfried,

ZitatBei der Reihenschaltung bleibt da nicht mehr viel Spannung für die Leuchtdiode übrig.
Nun hast du aber auch nicht den Innenwiderstand des Netzteiles berücksichtigt.
Bei den LED-Taschenlampen gehen wird die LED direkt an die drei AAA-Zellen angeschlossen. Deren Innenwiderstand ist der Vorwiderstand.
Im Zweifelsfalle läßt sich der Strom immer noch mit einem Amperemeter kontrollieren.

Es war übrigens kein 3-Ohm-Widerstand, sondern ein 3,3-Ohm-Zementklotz, mit dem ich den ersten Versuch gefahren habe an einem regelbaren 12V-Netzteil.

Viele Grüße
Bernd

peter-h

@ Bernd,

Innenwiderstand Netzteil ? Reden wir jetzt von einem Altgerät von 1950 ?
Heutige Netzteile (Labornetzteile) haben an den Ausgangsbuchsen wenige mOhm (Milliohm!), da spielt maximal die Zuleitung noch eine Rolle.
Oder habe ich etwas falsch verstanden?

Gruß
Peter

reblaus

Hallo Peter -

welcher Durchschnittssmikroskopiker hat schon ein sündteures Konstantstrom-Labornetzgerät rumstehen bzw. den nötigen Platz auf den Schreibtisch, wo doch en masse Konstantspannungsquellen von ausrangierten Elektronikgeräten (z.B Laptops, DVD-Playern) herumliegen, die für erste Versuche völlig ausreichen?

Viele Grüße

Rolf

peter-h

Sorry,  :(

bin leider von meiner Ausrüstung ausgegangen. Aber so teuer sind heute gute Netzteile nichtmehr. Müssen nicht unbedingt die großen Namen draufstehen.

Gruß
Peter

Nomarski

ZitatMüssen nicht unbedingt die großen Namen draufstehen.



Das sehen die Nostalgiker aber anders.  ;D

VG
Bernd

Detlef Kramer

Lieber Rolf,

nur, dass hier nicht noch mehr Missverständnisse entstehen:
Zitatwelcher Durchschnittssmikroskopiker hat schon ein sündteures Konstantstrom-Labornetzgerät rumstehen bzw. den nötigen Platz auf den Schreibtisch, wo doch en masse Konstantspannungsquellen von ausrangierten Elektronikgeräten (z.B Laptops, DVD-Playern) herumliegen, die für erste Versuche völlig ausreichen?

Das sind samt und sonders Konstant-Spannungs-Netzteile. Zu Konstant-Strom-Quellen werden sie erst durch eine nachgeschaltete entsprechende Schaltung und das ist für die Ansteuerung der LED eben so wichtig, so weit ich das verstanden und bisher beherzigt habe.

Herzliche Grüße

Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

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-JS-

#21
Hallo!
ZitatMüssen nicht unbedingt die großen Namen draufstehen.
Das stimmt.
Bitte z.B. mal bei Reichelt schauen (Reichelt Art.-Nr. Peaktech 6080).
Labornetzgerät 0-15 V, 0-3 A regelbar (bi), Restwelligkeit 0.5 mV / 3 mA eff.
Das Gerät ist sehr schön klein und m.E. sehr schön billig...
Und: Es baut auf einem Trafo auf, ist also kein Schaltnetzteil.
Zusätzlich noch mit einem temperaturgeregelten leisen 9cm-Kühlventilator
als Erweiterung ausgestattet, können die rund 60°C, die bei Voll-Last am
Kühlkörper auf der Rückseite des Gerätes durchaus mal anstehen, auf
absolut moderate 30°C zurückgeführt werden.
In Zusammenhang mit einer Cree XRE 7090 waren bei mir jedenfalls
Wabern und Streifen auf dem Bild nach Einsatz dieses Netzgerätes
endgültig Vergangenheit. Und das wirklich bei *jeder* Verschluß-Zeit.
Ich bin mit dem Winzling jedenfalls sehr, sehr zufrieden.
Viele Grüße
Joachim


... bevorzugt es, ge_Du_zt zu werden ...

Nomarski

Hallo,

LEDs lassen sich auch mit Konstant-Spannungsnetzteilen betreiben. Nur muß dabei der Strom begrenzt werden, da der Widerstand der LED immer niedriger wird und gegen 0 Ohm geht. Wenn man eine konstante Spannung von 12V hat und einen Widerstand von 4 Ohm in Reihe zur LED schaltet, kann niemals ein höherer Strom als 3 Ampere fließen. Je größer der Widerstand wird, sei es durch den Vorwiderstand oder den geringeren Spannungsabfall an der LED, desto niedriger wird der Strom im Kreis.

VG
Bernd

reblaus

Hallo Joachim -

was dein Reichelt-Netzgerät gekostet hat und wie groß es ist, weiß ich nun nicht.
Um aber das Wabern meines Bildschirms bei einer 700 mA LED-Beleuchtung  zu beseitigen, habe ich ein 5V-Steckernetzgerät verwendet, das astreine Gleichspannung liefert, und im Fuß meines Standard 16 die gesamten Innereien durch einen 10 Ohm Drahtpoti in Serie mit einem 1 Ohm Festwiderstand ersetzt. Funxt tadellos bei jeder Belichtungszeit und hat nix gekostet, da alles aus der Grabbelkiste stammt.

Trotzdem wäre ich heftig an näheren Daten und Bezugsquellen deines Netzteils interessiert!

Viele Grüße

Rolf

-JS-

Hallo Rolf,
eine e-mail mit den gewünschten Daten ist an Dich unterwegs.
Viele Grüße
Joachim
... bevorzugt es, ge_Du_zt zu werden ...

Guy Marson

Hallo´le,

Vorsicht, die LED ist eine 2 Watt LED, will sagen: nur bei 2 Watt (bei 2,9V und 700mA) hat sie eine angenehm lange Laufzeit.
Betreibt man sie mit 3A, produziert sie schneller Hitze als die Wärmeübergangswiderstände von passiven Kühlungen (........) abführen können. Sie wird dann sehr schnell "Altern", um es mal nett zu formulieren. Mit 2 Watt betrieben, sollte sie den anfänglichen Lichtstrom ( -> Datenblatt) über gut 2000 Stunden abgeben, danach aber kontinuierlich und bereits sichtbar nachlassen. Diese "50.000 Stunden", die viele Hersteller ihren LEDs zusprechen, beziehen sich auf das pure Abgeben von Photonen. Volle Lichtleistung nach 50.000h ist reines Wunschdenken der Käufer/Anwender  ::)
OT: Autos halten im Durchschnitt auch bloss 5000 Stunden und auch die lassen nach >2000 Stunden in der Leistung oft spürbar nach. Mikroskope halten bei sachgemässer Anwendung oft länger als 10 Autos  ;D.
Ciao,

Guy

-JS-

Hallo Guy,
zu Deiner OT-Berechnung (auch OT):
ZitatAutos halten im Durchschnitt auch bloss 5000 Stunden und auch die lassen nach >2000 Stunden in der Leistung oft spürbar nach.
Oha.
Kalku: 5000 / 24 = 208 Tage oder 0,58 Jahre...
Redest Du über FIAT ( 'Fehler in allen Teilen' ) oder über BMW ('Bring mich Werkstatt')
oder fehlt da vielleicht bloss eine Null? ;D ;D ;D
Dann wären das 5,78 Jahre ... und das käme dann auch schon eher hin, wenn ich meinen Blechhaufen auf 4 Rädern draußen vor
dem Haus so betrachte....
(OT - Ende)
Wie dem auch sei: Das mit der Lebensdauer eines Mikroskops
Zitatlänger als 10 Autos
ist zweifellos korrekt, wenn da nicht die leidige Ersatzteil- oder (bei bestimmten Fabrikaten) Delaminationsfrage aufkäme.

Zur Cree XM-L T6:
Vielen Dank für den Hinweis mit den 2 Watt und den 2,8V/700 mA. Dies relativiert die Aussagen im Anbieter-Datenblatt ja denn doch ein wenig.
Viele Grüße
Joachim
... bevorzugt es, ge_Du_zt zu werden ...

Werner Jülich

Die Angaben zur LED-Lebensdauer beziehen sich auf die Anwendungsdauer, bis zu der sich die Lichtleistung auf 50% reduziert hat. Nach den Erfahrungen mit einigen Anwendungen im Dauerbetrieb halte ich die Angabe von 2000 Betriebsstunden bis zur Erreichung dieser 50% Marke für viel zu pessimistisch. Wir haben z.B. die ersten 365nm LED's  in Hund Auflichtilluminatoren 1997 ausgeliefert, damals noch mit bescheidener Leistung. Darunter sind auch Anwendungen in der Industrie und da wurden inzwischen > 10.000 Betriebsstunden erreicht, ohne das die Belichtungszeit der Kameras verändert werden mußte. Eine gebräuchliche Variante ist auch, die Dioden von Anfang an nicht mit der vollen Leistung zu betreiben und die langsam nachlassende Lichtleistung automatisch nachzuregeln.
Damals war Hund ganz vorne dabei, wer es nicht glaubt kann ja mal alte Kataloge wälzen.

Werner Jülich

Guy Marson

#28
Hallo Joachim,

Zitatoder fehlt da vielleicht bloss eine Null?

:o ne, also Betriebsstunden sind das.. und 5000h ist ?weltweites Mittelmaß (für Otto- und Dieselmotoren, aber nur für KFZ-Motoren (...).

Zitatbei bestimmten Fabrikaten) Delaminationsfrage aufkäme

oh wie wahr.. hab vor Tagen einem delaminierten Zeiss-Okular (W10x/25 Brille #464002 - 9901) den Plastikstutzen abgesägt und missbrauche es nun als achromatische Vorsatzlinse. Die Bildmitte ist noch brauchbar. Es ist doch immer das gleiche: vergisst man diese Zeiss´ianer mal eine Zeitlang zu drehen und zu wenden, tropft der Linsenkitt "unten" raus und oben zieht Luft rein.. ein Trauerspiel!

ZitatDies relativiert die Aussagen im Anbieter-Datenblatt ja denn doch ein wenig.

Oh, sieh an.. im Datenblatt des Herstellers ist alles eindeutig dargestellt: 100%-Betrieb  (und weniger)  vs. Maximalwerte.

Ciao,
Guy

Stephan Hiller

Hallo Joachim,

Zitat von: -JS- in Mai 19, 2011, 23:53:26 NACHMITTAGS
Ich bin mit dem Winzling jedenfalls sehr, sehr zufrieden.

Habe ich da was falsch verstanden?

"Winzling"?
Verpackungsgewicht 3,2 kg, Maße: (BxHxT) = 90 x 160 x 225 mm.

das Thema hatten wir doch glaube ich schon mal, oder?

http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?1,45005,45050#msg-45050

Beim Preis kann ich  nicht mehr mithalten, aber mein Anspruch war und ist eben auch ein Anderer.

mit kompakten Grüßen

Stephan