Autor Thema: Leitz Lagerstein-Mikroskop  (Gelesen 12551 mal)

Dypsis

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Leitz Lagerstein-Mikroskop
« am: Dezember 30, 2012, 17:32:54 Nachmittag »
Hallo zusammen,

kurz nach Weihnachten war für mich schon wieder Weihnachten. Dieses gut erhaltene und vor allem auch vollständige Leitz Lagerstein Mikroskop kam bei mir vorgestern an.
Es war nur ein ganz kleines bisschen verbaut, was sich aber leicht rückbauen ließ, weil vom Vorbesitzer alle Teile aufbewahrt wurden. Da es ein Mikroskop für eine recht reinliche Berufsgruppe war, ist es ziemlich gut in Schuss.
Wenn ich es diesem Thread https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9244.0 richtig entnehme, basiert es auf einem Stativ B und stammt aus den 50ern.

Bis auf eine Zentrierschraube am Lagersteinhalter, die durch eine falsche ersetzt wurde, ist es fast makellos. Die Kiste war dabei, unterschiedliche Halter für unterschiedlich große Steine, Ersatzbirnen, der Trafo, die Broschüre, Farbfilter, Blenden für den Illuminator, Herz was willst du mehr?
Beim Fotografieren habe ich mich etwas in dieses Mikroskop verliebt. Deshalb gibt es ein paar Bilder mehr (wohl als notwendig wären, aber wo die Liebe hinfällt...).

Ich muss jetzt nur noch herausbekommen, ob ich es nicht doch für irgendwas gebrauchen kann. So wahnsinnig oft muss ich derzeit auch wieder keine Lagersteine untersuchen. Ich werde aber mal eine meiner armen Uhren schlachten, um wenigstens mal ein paar Lagersteine unter die Lupe zu bekommen.

Es böte sich natürlich auch an, sich einen (Kreuz-)Tisch zu besorgen und es auch als Reisemikroskop zu nutzen.
(Es hat nicht zufällig jemand von Euch einen Tisch... - und einen Revolver - und wenn es das gibt, einen Trinotubus  :D)

Wie schon erwähnt, die Broschüre zum Mikroskop ist auch noch erhalten. Ich habe sie eingescannt. Wer sie haben möchte, einfach eine PM. Wenn es keinen Stress mit den Rechten gibt, stelle ich auch gerne den Link zum PDF ein.

Herzliche Grüße
Thomas

Gesamtansicht(en)


























Des Pudels Kern: Der Lagersteinhalter




















(es fehlt doch noch etwas: das Kabel für das Durchlicht. Ich muss noch ein Textilkabel besorgen)






Das Stativ, nackig (B?)




























... und der Illuminator



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beamish

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #1 am: Dezember 30, 2012, 17:38:40 Nachmittag »
Hallo Thomas,

wunderschönes Gerät! Gratuliere!
Aber das gehört auch in den Index "Mikroskopiker stellen ihr Mikroskop vor", damit das nicht untergeht....

Herzlich

Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Dypsis

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #2 am: Dezember 30, 2012, 18:03:53 Nachmittag »
Hallo Martin,

ja, ich bin auch ganz hin und weg.
Das gute Stück hat in der Ausstattung übrigens mal gut 1400 DM gekostet. Für 4000 DM hat man 1955 einen nagelneuen VW-Käfer bekommen.

Im übrigen habe ich nichts dagegen, wenn jemand diesen Thread kapert. Es gibt unter Euch sicher einige, die mehr zu diesem Mikroskop sagen könnten.
Was ich dazu sagen könnte erklärt sich durch die Bilder von selbst, so dass ich darauf verzichtet habe das offensichtliche zu beschreiben.

Herzliche Grüße
Thomas
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Florian Stellmacher

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #3 am: Dezember 30, 2012, 18:56:40 Nachmittag »
Hallo Thomas,

schönes Ding!

Bei der Bestimmung (B oder C?) bin ich mir nicht so sicher, aber da wird Wolfgang (ortholux) ganz sicher etwas dazu sagen können.

Natürlich ist dieser Beitrag schon bei Mikroskopiker stellen ihr Mikroskop vor verlinkt.

Herzliche Grüße,
Florian
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
Zeiss Axioskop 40 (DL, Pol, AL-Fluoreszenz)
Olympus BHS (DL, Pol, Multidiskussionseinrichtung)
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Dypsis

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #4 am: Dezember 30, 2012, 20:35:10 Nachmittag »
Hallo Florian,

freut mich, dass Du es für verlinkenswert erachtet hast.
Das möchte ich zum Anlass nehmen, mich dafür zu bedanken, dass Du diese Linksammlung so kontinuierlich pflegst. Ich stöbere mit großem Vergnügen immer wieder darin herum.

"Schönes Ding" klingt zwar fast etwas despektierlich, trifft aber den Nagel doch auf den Kopf.
So richtig brauchen kann man es nicht (wie so manches andere gesammelte Mikroskop  ;D). Es ist wirklich sehr speziell und man ist ohne wenn und aber damit konfrontiert, dass man es nur hat, damit man es hat. Aber immerhin...  ;)

Herzliche Grüße
Thomas

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Florian Stellmacher

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #5 am: Dezember 30, 2012, 22:15:18 Nachmittag »
Hallo Thomas,

"tolles Ding" ist, wie Du sicherlich merkst, absolut nicht despektierlich gemeint. Du weißt, dass ich ein eher liebevolles, mitunter beinahe erotisches Verhältnis zu historischen Mikroskopen habe. Das Mikroskop das Du hier zeigst, ist sicherlich hoch speziell, der Bestimmungszweck aber offenbar perkfekt umgsetzt. Die Variabilität dieses Stativs (ich habe im Grunde dasselbe Mikroskop in biologsch/medizinischer Ausstattung, als metallurgisches Mikroskop und als Polarisationmikroskop) verblüfft mich immer wieder. Ein Umbau zum Reisemikroskop? Warum nicht, sofern man nichts zerstört und das Mikroskop prinzipiell rückbaubar ist!

Die Rubrik Mikroskopiker stellen ihr Mikroskop vor pflege ich sehr gerne und nutze sie auch selbst immer wieder. Du hast hier einen brillant bebilderten Beitrag geleistet, bei dem es sicherlich schade wäre, wenn er unterginge.

Herzliche Grüße,
Florian

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Dypsis

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #6 am: Dezember 30, 2012, 23:37:30 Nachmittag »
Hallo Florian,

ich hatte Dich schon richtig verstanden, war nur so dahingeschrieben.
Niemals würde ich an der Schönheit etwas herumschrauben, was nicht sprulos wieder zu beseitigen wäre.

Ich dachte eigentlich, dass man nur den Lagersteinhalter abnimmt, durch einen Tisch ersetzt und gut isses. ist das nicht so????
Blöd ist nur, dass ich noch keine einzige Komponente habe. Wenn doch nur die Ortholuxteile wirklich passen würden. Das wär genial.
Auf der anderern Seite, schon wieder ein Grund bei Ebay auf die Pirsch zu gehen.

Ach ja, weißt Du oder jemand anderes vielleicht, ob der Auflichtilluminator mit einem zweipoligen Stecker oder zwei Bananensteckern am Trafo angeschlossen wurde? Als ich es bekommen habe,  waren zwei Bananenstecker dran. Das kommt mir aber so seltsam gebastelt vor. Auf der anderen Seite passt kein einziger der anderen Trafo-Stecker, die ich habe.

Herzliche Grüße
Thomas
Hier ein Bild des Trafos:



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Florian Stellmacher

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #7 am: Dezember 31, 2012, 09:40:25 Vormittag »
Hallo Thomas,

ursprünglich war an Deinem ULTROPAK-Illuminator sicherlich ein zweipoliger Stecker vorhanden, so wie er HIER zu sehen ist. Aber man findet immer wieder Umbauten auf Bananenstecker, was offenbar dem Umstand geschuldet ist, dass die Transformatoren i.d.R. nicht so lange halten wie ein ULTROPAK. Warum bei Deinem Mikroskop auf Bananenstecker umgerüstet wurde, obwohl offenbar der Trafo noch prima funktioniert - keine Ahnung. Vielleicht ist der Stecker gebrochen oder das Kabel dicht am Stecker usw.

Ob man an diesem Stativ Baugruppen modular gegen Baugruppen des Ortholux austauschen kann, weiß ich momentan nicht. Ich müsste das mal ausprobieren bzw. ausmessen. Der Kreutisch meines biologisch/medizinisch ausgerüsteten Stativs sieht jedenfalls dem Ortholux-Tisch verblüffend ähnlich.

Herzliche Grüße,
Florian
« Letzte Änderung: Dezember 31, 2012, 10:15:16 Vormittag von Florian Stellmacher »
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Dypsis

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #8 am: Dezember 31, 2012, 10:44:30 Vormittag »
Hallo Florian,

ich habe natürlich gleich ausprobiert, ob die Ortholuxsachen nicht passen würden. Der Schwalbenschwanz für Tubus und Revolver passt, der für den Tisch leider nicht.
Allerdings könnte man nur die Revolver verwenden, die nach vorne geneigt sind. Der Einbilck bei Tubus wäre auch in die "falsche" Richtung, was aber bei einem Ortholuxtisch nichts machen würde, es würde ja wieder zusammen passen. Man müsste auch immer Tubus und Revolver vom Ortholux nehmen, weil ja die Tubuslinsenkonzepte unterschiedlich sind.
Alles in allem ist das wahrscheinlich eher eine Sackgasse und es wird besser sein, ich gehe auf Jagd nach einem ganzen Mikroskop und verwende dann den Ultropak. Das wird wohl leichter sein.
Aber ein bisschen werde ich schon noch rumprobieren.

herzliche Grüße
Thomas

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Florian Stellmacher

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #9 am: Dezember 31, 2012, 10:58:18 Vormittag »
Hallo Thomas,

mal andersrum: Brauchst Du denn ein Reisemikroskop mit Auflicht? Dann wäre vielleicht das Leitz Erzmikroskop etwas für Dich, denn das ist bedeutend leichter. Ansonsten würde ich mich für Durchlicht vielleicht auf die Suche nach einem Mikroskop machen, das nur die Häfte (oder weniger) wiegt, und das Lagersteinmikroskop auf einen Ehrenplatz stellen.  ;)

Herzliche Grüße,
Florian
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ortholux

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #10 am: Dezember 31, 2012, 17:05:55 Nachmittag »
Lieber Thomas,

der im ersten Beitrag erwähnte Thread enthält einen gravierenden Fehler. Hier hat irgend so ein junger Heißsporn namens "ortholux" gemeint, er müsse mit seinem Halbwissen die Welt beglücken.

Die fälschlicherweise als B-Stative der 50er Jahre dargestellten Mikroskope sind eigentlich A-Stative:



Oder genauer gesagt ein "B Me" (Stativ B als Metallmikroskop, links) und ein KPM (Kohlepetrographisches Mikroskop, rechts).

B? A? K?

Das Grund-Stativ ist ein A-Stativ. Mit Pol-Tubus hieß es "AM" (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=14532.0;topicseen) und ist mit dem KPM soweit identisch, während das "B Me" einen wechselbaren Tisch besitzt.
Warum das "B Me" mit "B" bezeichnet wurde hat wahrscheinlich historische Gründe, die ich aber nicht kenne.

Hier die 4 Stativtypen der 50er Jahre:



Das "B" hat ein geschlossenes "C" als Form des Bügels, das A ist weiter geöffnet und nach vorn gezogen (Feintrieb über der Tischhalterung, während beim "B" noch innerhalb der C-Form). Das B war also als rein biologisches Stativ konzipiert, also für Strandard-Objektträger. Um die Verwirrung noch komplett zu machen, gab es das (echte) B-Stativ auch als einfache Pol-Variante, das "B Biopol".

Dein Lagersteinmikroskop ist ein Derivat vom "UB" (Ultropak mit Stativ B, auch hier ist das Stativ kein B-Stativ sondern ein "A", auch wenn der Katalog von 1955 etwas anderes behauptet) und soweit identisch mit dem "B Me".




Noch Fragen?

Einen Guten Rutsch wünsche ich Euch allen!
Viele Grüße
Wolfgang

Florian Stellmacher

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #11 am: Dezember 31, 2012, 19:38:14 Nachmittag »
Lieber Wolfgang,

kein Wunder, dass ich, da mir die einschlägige Literatur für die Nachkriegs-Stative fehlt, da immer noch nicht ganz durchsteige.

Wäre es denn wirklich zu viel verlangt, wenn Du jetzt bitte endlich (gefälligst) mal ein Buch darüber schreibst?   ;)

Herzliche Grüße,
Florian
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Dypsis

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #12 am: Januar 01, 2013, 14:51:17 Nachmittag »

Noch Fragen?



Lieber Wolfgang:

nö, keine Fragen mehr  :D

Leitz ist bei der Bezeichnung seiner Modelle so einfach und klar strukturiert vorgegangen, dass sich eigentlich fast keine Fragen ergeben und die paar die man stellen könnte sind, wie man sieht, mit ein zwei Sätzen ganz leicht zu beantworten. Direkt schade, denn sonst könnte man sich als Sammler so richtig darin suhlen, nach Stativbezeichnung und Ausstattungsvarianten zu suchen. ;D

Durch Deine Zusammenstellung weiß ich jetzt (zumindest bis auf weiteres  ;)) trotz der leitzschen Taktik, dass ich ein modifiziertes A-Stativ habe und ganz nebenbei habe ich entdeckt, dass es sich bei meinem erstgekauften Leitzmikroskop um ein Stativ G handelt.
Warum wohl beim Lagerstein und beim B Me die Tischfestellung auf der "falschen" Seite sitzen? Dafür fehlt die Fesstellung der Stativneigung. Komisch eigentlich. Da muss denen doch sogar selber der Kopf bei der Fertigungsplanung und Lagerhaltung geraucht haben. Billiger kann die Herstellung durch diese Modellpolitik auch nicht geworden sein. Seeeeehr merkwürdig das. Ob man da schon vorsorglich an Sammler gedacht hat? Denn für diesen Markt hätte man es nicht schlauer anstellen können.

Und als allgemeine Schlaubergerei: Wäre es nicht vielleicht hilfreich, die Stative zur Bestimmung ohne allen Anbau zu fotografieren?

Auf jeden Fall kann ich mich nur Florian anschließen: Mach mal hinne, mit Deinem Buch!!!!!

Vielen Dank für Deine wieder mal sehr erhellende Antwort (was Dir trotz der subversiven Leitzstrategie immer wieder gelingt).

Herzliche Grüße
Thomas
« Letzte Änderung: Januar 01, 2013, 15:05:31 Nachmittag von Dypsis »
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Dypsis

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #13 am: Januar 01, 2013, 14:59:23 Nachmittag »
Hallo Thomas,

mal andersrum: Brauchst Du denn ein Reisemikroskop mit Auflicht? Dann wäre vielleicht das Leitz Erzmikroskop etwas für Dich, denn das ist bedeutend leichter. Ansonsten würde ich mich für Durchlicht vielleicht auf die Suche nach einem Mikroskop machen, das nur die Häfte (oder weniger) wiegt, und das Lagersteinmikroskop auf einen Ehrenplatz stellen.  ;)

Herzliche Grüße,
Florian

Lieber Florian,

also neeeee. Jetzt hatte ich so einen schönen Grund, warum ich noch nach A und oder B Stativen suchen muss (als vorgebliches Reisemikroskop). Wenn ich dann noch das eine oder andere ergattert hätte, dann hätte ich natürlich auch noch Ausstattungsvarianten gebraucht und und und.  Und Du machst mir das kaputt. Sicher ist es viel zu schwer als Reisemikroskop.
Es gibt aber ja auch so was wie einen inneren WAF und den gedachte ich mit dieser Reisestativgeschichte zu steigern. Jetzt ist das nix mehr. Was mach ich nun? Ich weiß schon, ich schmeiß das Lagerstein weg. Fertig.

Herzliche Grüße
Thomas

« Letzte Änderung: Januar 01, 2013, 15:05:52 Nachmittag von Dypsis »
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Herbert Dietrich

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Re: Leitz Lagerstein-Mikroskop
« Antwort #14 am: Januar 01, 2013, 15:21:58 Nachmittag »
Lieber Thomas,

wenn du das Lagerstein wegwirfst, dann bitte Richtung Südwest und wenn Du ein
Reisemikroskop suchst dann nimm doch mein KM.
KM steht für KeinMikroskop als Argument für WAF, es ist das geeignete Reisemikroskop
da es bereitsüber einen integrierten Tragegriff  und eine eigens dafür gefertigte plane
Abstellfläche für für Rotweingläser verfügt. Welches Mikroskop kann das noch bieten.

Nachbarliche Grüße

Herbert