Autor Thema: Die Leitz'schen Ultropak-Stative  (Gelesen 688 mal)

ortholux

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Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« am: November 17, 2020, 22:51:29 Nachmittag »
Liebe Kollegen,

bei ebay UK war neulich ein Ultropak-Hufeisenstativ angeboten (UB oder UC), das ich aber schon hatte. Glücklicherweise hat es dennoch den Weg nach Deutschland gefunden und bereichert nun Peters Sammlung.

Es gab im Vorfeld ein paar Gespräche, um was es sich denn da handeln könnte, und so nehme ich das zum Anlass, diese besondere Mikroskopgattung einmal vorzustellen.

Der Ultropak (zu dem man allein schon einige Seiten schreiben könnte) ist ein Auflicht-Dunkelfeld-Illuminator. Er wurde 1931 eingeführt. Zur gleichen Zeit erschienen schon die ersten 3 Sonderstative dazu. Noch mit Messingtuben. Da das aber nicht mein Sammelgebiet ist, möchte ich mich hier auf die ganz schwarzen Stative konzentrieren.


Die Ultropak-Stative

Während der „goldenen Zeit“ der Hufeisenstative gab es etliche Sonderstative. So auch spezielle Ultropak-Stative, welche teilweise als reine Metallmikroskope mit dem Opak-Illuminator (Auflicht-Hellfeld) angeboten wurden.

Klassische Ultropak-Hufeisenstative waren:
UA, UB, UC, DU, UE, UH

Der Kopf vom UE wurde auf verschiedenste Stative gesetzt, somit entstanden die „einfachsten Ultropakmikroskope“ und die „Ultropakmikroskope US“ auf Säulenstativen. Ursprünglich hieß das UE „UM“ (Mittleres Ultropakstativ). Später, als noch UB und UC hinzu kamen, wurde die Nomenklatur der biologischen Stative (A, B, C, D…..H) übernommen und mit einem „U“ gepaart.
Die Metallmikroskope wurden statt mit einem U mit einem M gekennzeichnet, also MH statt UH.

Eine besondere, und für mich die schönste Gattung, waren die Stative UK. Diese hatten einen sehr großen X/Y-Verstellweg, welcher durch die sog. Kreuzverschiebung am Stativ realisiert wurde.


Das Besondere an den Ultropak-Hufeisenstativen war, verglichen mit den biologischen Stativen, der hinten weit ausladende Hals, so daß sehr große Proben untersucht werden konnten.



Großes biologisches Stativ B und UB

Die Ultropakstative wurden von den 30er bis in die 50er Jahre angeboten, als die Hufeisenstative dann 1954 insgesamt aus dem Programm verschwanden. Das Laborlux löste die Hufeisenstative ab, und so gab es auch dieses Gerät als Auflichtstativ für große Proben.

Aber zurück zu den Ursprüngen.

Die Stative im einzelnen:

Während das Stativ UA (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=17211.0) lediglich ein herkömmliches Universalmikroskop war, das mit einem Ultropak-Illuminator ausgestattet war, erhielten die Stative UB, UC, UD, UE und UH eine eigene Gußform.



UB, UC und UD

UB, UC und UD  waren im wesentlichen identisch.
Das UB hatte einen wechselbaren Tubus und einen wechselbaren und damit absenkbaren Tisch, während der Tisch des UC fest montiert war. Der Grobtrieb fehlte beim UD. Die Grobfokussierung konnte nur über den Tischtrieb realisiert werden, weshalb dieser beiderseitige Stellräder bekam. Der Tisch war auch hier wechselbar.

Das UE war etwas kleiner, hatte einen abnehmbaren Tisch und einen abnehmbaren Triebkasten, um diesen an Galgen- und Kleinstative zu montieren. Hier war allerdings der Tubus nicht wechselbar.



UE als Hellfeld-Variante mit Opak-Illuminator



Kleinstativ Hgf mit Hartgummifuß und Triebkasten des UE

Das UH war ein kompaktes Stativ ohne neigbarem Tubus.



UH und Metallmikroskop MH

Ich ersteigerte übrigens das MH in Brasilien. Ein halbes Jahr später war das UH irgendwo am Niederrhein angeboten. Als ich beide nebeneinander stellte und auf die Seriennummern schaute, staunte ich nicht schlecht.



Zur Ergänzung noch zwei Hellfeld-Varianten aus den 40er Jahren:



UB und UC

Anfang der 50er Jahre wurde die Palette mit der neuen Formgebung etwas ausgedünnt. Es waren dann noch UB und UE erhältlich. UE immer noch mit abnehmbarem Triebkasten.



UB und UE der 50er Jahre

Wie es bei Leitz nicht anders üblich war, gab es nichts, was es nicht gab. Und so wurde für die eigentlich reinen Auflichtstative eine Durchlichteinrichtung konstruiert.



Durchlichteinrichtung

Hier am UB der 30er Jahre



Stativ UB als Durchlichtmikroskop


Wie bereits gesagt, sind für mich die schönsten Ultropak-Mikroskope die UK-Stative.

Das UK I war das kleinste dieser Serie mit einem Verstellweg von 50 x 50 mm. Es wurde in zwei Ausführungen angeboten. Als rein monokulares Mikroskop mit dem Kopf des UE. Der Tubus ist fest am Triebkasten montiert und somit nicht gegen einen Binokulartubus austauschbar.
Die zweite Variante (beide wurden als UK I bezeichnet), besaß die Möglichkeit des Tubuswechsels.





UK I in zwei Varianten

Das UK II war wesentlich größer mit einem Verstellweg von 80 x 140 mm. Hier mit Vergleichstubus:



Ultropak Vergleichsmikroskop UK II

Das UK III hatte den gleichen Verstellweg und war war zudem noch mit einem hohen Stativfuß und Spiegel für eine Durchlichtbeleuchtung ausgestattet.



UK III

Der Kopf des UE kam nicht nur beim UK I zum Einsatz, sondern, wie oben bereits gezeigt, bei den sog. Kleinstativen und bei den Säulenstativen US



Einfaches Säulenstativ



Säulenstativ US II

Spezielle Ausführungen wurden in den 50ern mit den Lagersteinmikroskopen (https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=14790.0) angeboten. Basis ist das UB.



Lagersteinmikroskop

Das Laborlux UB war, nachdem die Hufeisenstative eingestellt wurden, der Nachfolger des UB. Es hatte auch einen wechselbaren Tisch (im Gegensatz zum normalen Laborlux), welcher ganz auf den Stativfuß abgesenkt werden konnte, um die Untersuchung großer Proben zu ermöglichen. Die Tischhalterung war bei diesen Stativen um 180 Grad gedreht, so daß die Führung nach oben schaute und noch mehr Platz gewonnen wurde.

Dieses Stativ ist das einzige (außer den Säulenstativen) mit denen die exotischen Ultropak Objektive SP UO 1.5/L 110 und SP UO 2/L 90 mit 11 cm, bzw. 9 cm Arbeitsabstand eingesetzt werden können



Laborlux UB mit Objektiv SP UO 1.5/L 110

Mit einem speziellen Probenhalter wurde auch dieses Gerät später als Lagersteinmikroskop angeboten.



Lagersteinmikroskop Laborlux UB

Durch die flexible Anpassung an die verschiedensten Anschlüsse, konnte nahezu jedes Stativ mit dem Ultropak ausgerüstet werden, was aber nicht immer eine eigene Mikroskopgattung begründete. (Waldmann, Kriminalistisches Vergleichsmikroskop, Werkstattmikroskope…)

Ich hoffe ein wenig Licht ins Dunkel dieses doch sehr speziellen Zweigs der Leitz'schen Unendlichkeit gebracht zu haben und freue mich wie immer auf Kommentare, Kritik und Korrekturen.

Wolfgang



« Letzte Änderung: November 18, 2020, 08:34:07 Vormittag von ortholux »

Holger Adelmann

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #1 am: November 18, 2020, 00:08:47 Vormittag »
Wieder eine tolle Dokumentation, lieber Wolfgang- da hast Du Dir wieder sehr viel Mühe gemacht.
Die Stative sind wirklich wunderschön!

Das Ultropak System war schon unglaublich vielfältig mit all den Objektiven, Kondensoren, Relief-Kondensoren, Eintauchkappen für Intravitalmikroskopie, Sektorenblenden ... ich hab bestimmt noch was vergessen  ;D

Gibt es IRGENDWO eine Gesamtübersicht über dieses System (welches ich übrigens vor einiger Zeit erfolgreich und mit viel Freude am Orthoplan für die Mikrofotografie von Epidot-Kristallen in Eisenkieseln eingesetzt habe, natürlich mit Helicon Focus...)

Gute Nacht,
Holger


Thomas M

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #2 am: November 18, 2020, 13:16:42 Nachmittag »
Lieber Wolfgang,

wieder einmal ein Augenschmaus!

Neben der ästhetischen Anmutung spiegelt Deine schöne Zusammenstellung auch noch eine längst vergangene Firmenphilosophie: Neben dem angestrebten kommerziellen Erfolg hatten die Produkte selbst eben auch einen zentralen Stellenwert mit einem hohen Niveau feinmechanischer Qualität sowie bewusst angestrebter Langlebigkeit und repräsentieren gerade dadurch auch eine Form gelebter Nachhaltigkeit.

Der Ultropak selbst ist ja meine heimliche Liebe, wenn es um Auflicht-Dunkelfeld geht und mittlerweile habe ich für meine Stative die jeweils zugehörigen Illuminatoren. Nur leider (noch) nicht für das Diavert   :(

Vielen Dank für die Doku und Grüße
Thomas

ortholux

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #3 am: November 19, 2020, 17:53:28 Nachmittag »
Liebe Kollegen,

freut mich, wenn's gefällt und nützt.

Weil Fragen kamen: man kann sich eine Ultropak-Übersicht aus vielen Katalogen, gepaart mit Wissen zusammenstellen. Das ist aber uferlos, wenn man nicht weiß, wonach man suchen muß. Ich bin gerade dabei. Dauert aber noch.

Zu den Anfängen von 1931:

Es gab anfangs 5 verschiedene Stative.









Diese Stative sind im Katalog mit Messingtrieben und -tuben ausgestattet. Ich weiß nicht, ob die jemals so ausgeliefert wurden, da ab 1930 eigentlich alle Stative komplett schwarz waren. Und, wie oben beschrieben änderte sich die Nomenklatur sehr bald.

UO wurde UA
UM wurde UE
UH wurde UH
Die Kreuzverschiebungsstative wurden UK

Interessant auch, daß das UM nicht "mittleres Ultropakstativ" heißt, sondern "mittleres Universalstativ". Die Funktionalität ist ähnlich dem Universalmikroskop, nur, daß das UE (UM) wesentlich kleiner und leichter ist.

So. Noch was vergessen?

Wolfgang
« Letzte Änderung: November 19, 2020, 23:08:15 Nachmittag von ortholux »

Holger Adelmann

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #4 am: November 19, 2020, 18:07:08 Nachmittag »
Weil Fragen kamen: man kann sich eine Ultropak-Übersicht aus vielen Katalogen, gepaart mit Wissen zusammenstellen. Das ist aber uferlos, wenn man nicht weiß, wonach man suchen muß. Ich bin gerade dabei. Dauert aber noch.

Na klar- kam ja von mir, Wolfgang  ;) Es gibt einige nette Artikel zum vielfältigen Einsatz des Ultropaks in div. Heften der Leitz Mitteil f. Wiss u. Technik, aber das weist Du bestimmt schon ....

Grüße von Holger

Thomas M

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #5 am: November 19, 2020, 18:49:15 Nachmittag »
Weil Fragen kamen: ...

Na klar- kam ja von mir, Wolfgang  ;) Es gibt einige nette Artikel zum vielfältigen Einsatz des Ultropaks in div. Heften der Leitz Mitteil f. Wiss u. Technik, aber das weist Du bestimmt schon ....


Nicht nur lieber Holger,
ich hatte auch gefragt und zwar nach einem frühen großen Stativ, das in den Mitteilungen der Leitz-Werke Nr. 49 (ein Sonderdruck der Publikation "Der Ultropak" von H. Heine aus der Zeitschrift für wissenschaftliche Mikroskopie, Bd. 48 (1932) abgebildet ist.

Dank Dir lieber Wolfgang,
für die Antwort an dieser Stelle und die weiteren Erläuterungen.

Übrigens, ...

Zitat
Wie es bei Leitz nicht anders üblich war, gab es nichts, was es nicht gab. Und so wurde für die eigentlich reinen Auflichtstative eine Durchlichteinrichtung konstruiert.

... ich finde, dass die UO-Objektive bis zu etwa mittlerer Vergrößerung auch im Durchlicht keine schlechte Figur machen, sogar mit Deckglas (die Immersionen sowieso). 

herzliche Grüße
Thomas

Peter V.

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #6 am: November 19, 2020, 19:01:16 Nachmittag »
Hallo,

@ Wolfagng: Viele Dank für die schöne Übrsicht.

@ JB: Hallo Jon, Dir auch noch einmal vielen Dank, denn ohne deine Hilfe hätte ich das gute Stück nicht bekommen.

Herzliche Grüße
Peter
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Lupus

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #7 am: November 19, 2020, 19:36:58 Nachmittag »
Hallo Wolfgang,

wieder einmal drängen sich mir zwei rhetorische Fragen auf:
Welche Mikroskopvariante hat Leitz eigentlich nicht gebaut?
Und welches der Modelle hast Du noch nicht in der Sammlung?      ;)

Hubert

ortholux

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #8 am: November 19, 2020, 22:51:58 Nachmittag »
Hallo Wolfgang,

wieder einmal drängen sich mir zwei rhetorische Fragen auf:
Welche Mikroskopvariante hat Leitz eigentlich nicht gebaut?
Und welches der Modelle hast Du noch nicht in der Sammlung?      ;)

Hubert

Also......

Zu 1): Keine!
Zu 2): SY, AM Pol, BM Pol, Vergleichsmikroskop auf Hufeisenbasis in Pol-Ausführung, MOP 30er Jahre, Panphot der allerallerersten Generation, ähhhmmmm....achja, und all die Sonderkonstruktionen, die ich noch nicht kenne. Und das sind viele. Glaub's mir!

Beispiele gefällig? Bitteschön:

















Wie Du siehst - das Leben ist zu kurz, um alle Leitz-Mikroskope zu sammeln.

Wolfgang



ortholux

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #9 am: November 19, 2020, 23:12:13 Nachmittag »
Es gibt einige nette Artikel zum vielfältigen Einsatz des Ultropaks in div. Heften der Leitz Mitteil f. Wiss u. Technik, aber das weist Du bestimmt schon ....

Ja. Ich erinnere mich mit Grauen an das Lebensende der armen Maus, deren Schädelknochen in Anäs­thesie sukzessive zerpflückt und mittels Ultropak intravital untersucht wird.

Scheißleben als Labormaus!

Wolfgang

Thomas M

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #10 am: November 19, 2020, 23:31:39 Nachmittag »
Ein Trichinenmikroskop mit Heine-Kondensor    :o   ... ist ja irre!

Und zu den anderen Geräten sag ich jetzt mal nix   ;)

Grüße
Thomas
« Letzte Änderung: November 19, 2020, 23:43:43 Nachmittag von Thomas M »

ortholux

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #11 am: November 20, 2020, 08:49:22 Vormittag »
Ein Trichinenmikroskop mit Heine-Kondensor    :o   ... ist ja irre!

Ja, und das hier ist noch irrer: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=32784.0

Wolfgang

Peter V.

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #12 am: November 20, 2020, 09:32:41 Vormittag »
Sag mal, Wolfgang,

die Maschinen auf den ersten Bildern - wollte man damit im Krieg den Feind abschrecken? Welches Kaliber haben die?

Geflashte Grüße
Peter


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Holger Adelmann

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #13 am: November 20, 2020, 12:21:33 Nachmittag »
Hier zur Ergänzung mal die vermutlich nicht ganz so häufige Ultropak-Version für das Orthoplan,
mit dem ich für eine Publikation recht annehmbare Fotos von Epidot-Kristallen in Eisenkieseln gemacht habe (Obj. 6,5x natürlich gestackt).

Grüße,
Holger

peterko

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Re: Die Leitz'schen Ultropak-Stative
« Antwort #14 am: November 22, 2020, 19:43:48 Nachmittag »
Hallo Freunde des Ultropak,
dann hab ich da wohl ein UK1 mit hohem Fuß



wurde für Messungen verwendet (Zubehör Okularmikrometer etc) man hat immer was zum Rumdrehen in der Hand, genial die Fixiermöglichkeit der x o.y Bewegung, die Beleuchtung mit der Fahrradbirne ist nicht so.....aber mit externem Licht gehts super, für genauer Hingucken ist das Labolux da:



mein Liebling ist da das 50er , man muß halt immer mit dem Kondensor rumprobieren,
Problem: die Ölimmersion 75er, 20erIA, da bin ich noch auf keinen grünen Zweig gekommen ich fürchte auch daß sich die Schärfentiefe in einem Bereich bewegt wo`s von oben schwierig wird, Filter hab ich auch ein paar nur der Polfilter fehlt mir noch und ein 32er wär auch nicht schlecht.
Diatomeen dürchmustere ich nur noch mit UO, schaut aus wie ein Scherbenhaufen einer Glasbläserei.....Fotographieren dafür schwierig wegen der Überstrahlungen für den Analogmikroskopiker eine feine Sache, anbei noch ein Bild von einer Netzwanze auf Fi-Harz, das gelbe ist Pollen von Weide, die Wanze ist etwa halb so groß wie ein Stecknadelkopf ( Glas) ich glaube das wars 20er


den Kopf hab ich auf einem extra Bild
PS: ich stacke nie oder so
grüsse peter